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-:¦:- Dieser Mann -:¦:-

von GirLee
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteDrama / P18 / Gen
19.05.2015
19.05.2015
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19.05.2015 361
 
Ich laufe einen kleinen Feldweg entlang. Langsam geht die Sonne unter, die Schatten der Bäume und Sträucher verlängern sich. Ich kauere mich zusammen. Nicht weil mir kalt ist sondern aus Angst. Wieder diese Schritte hinter mir. Wie jeden Tag. Wie jeden verdammten Tag!
Wieder läuft dieser man hinter mir. Mit schwarzer Cape, schwarze Brille, schwarzen Pullover, Jeans und schwarzen Turnschuhen.
Jeden Tag. Jeden verdammten tag läuft mir dieser Mann hinterher. Am Anfang dachte ich mir nichts dabei. Ich dachte er müsse den selben weg gehen wie ich. Aber anscheinend nicht. Ich gehe seit 3 Jahren diesen weg. Immer wenn ich von der Arbeit komme. Langsam wird es dunkel. Die Sonne ist schon hinter den bergen verschwunden. Solange brauchte ich noch nie um nach Hause zu laufen.
Die Schritte hinter mir werden schneller. Ich drehe mich um. Da steht er. Dieser Mann steht direkt vor mir. Er packt mich. Hält meinen Mund zu. Zert mich hinter eine Hecke. Ich versuche mich zu befreien doch sein Griff ist eisern. Als er seine Hand von meinem Mund tut, schreie ich um Hilfe. Aber wer soll es hören? Wir sind alleine auf einem Feldweg bei Abend Dämmerung. Ich habe Angst. Was wird er tun? Werde ich ihm lebend entkommen?
Al diese Fragen gehen mir in diesen Moment durch den Kopf.
Er schaut mich an. Meine Hände hält er fest in seiner linken. Mit der rechten macht er mir langsam die Hose auf. Ich versuche mich zu wehren. Vergeblich. Er macht weiter und nach kurzer Zeit liege ich ohne Hose vor ihm. Dann macht er seine Hose auf. Ich bekomme einen schreck. Jetzt weiß ich was er vor hat. Ich versuche meine Beine zu bewegen doch es geht nicht. Er ist zu stark. Ich schließe die Augen. Ich hoffe das es bald vorbei ist. Ich spüre einen starken schmerz in meinem unterleib. Nach einer halben Stunde ist die Qual vorbei.
Er zieht sich an. Er packt mein Gesicht und sagt: "ein Wort und kannst dir dein Grab schaufeln".
Dann ist er weg. Ich fange das weinen an. Aus Angst, Verzweiflung, Wut und schmerz.
Ich ziehe mich an,nehme meine Tasche und gehe heim.
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