Primeval - vergessene Welt

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Abby Maitland Captain Becker Connor Temple James Lester Nick Cutter Stephen Hart
18.05.2015
29.05.2015
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Hallihallo, schön, dass Du Dich in meine Geschichte verlaufen hast! Dies ist meine erste Primeval FF.
Ich habe schon seit Ewigkeiten an dieser Geschichte gearbeitet und wusste nie, ob ich sie reinstellen soll oder nicht. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, ihr werdet schon alles selber beim Lesen erraten können. Also dann - viel Spaß beim Lesen :)



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*Die andere Seite*

Das Abenteuer beginnt

Diese Geschichte beginnt an einem eigentlich langweiligen und für die gesamte Story eher uninteressanten Punkt, doch jede Geschichte findet schließlich irgendwo ihren Anfang...

Die London Central Metropolitan ist eine Universität in der über dreiunddreißigtausend Studenten die verschiedensten Fächer studieren. Die Hochschule besitzt zwei Campus: eines im Stadtteil Islington und eines im Herzen von London selber.
Der Campus im Zentrum der Hauptstadt ist der modernere und vom Design her schönere Teil der Universität. Es ist ein hohes Gebäude, auf dessen einer Seite eine Halbkugel als Dach fungiert. Unter dieser Halbkugel befindet sich einer der hundert verschiedenen Hörsäle, in denen die über zweihundert Professoren ihre Studenten unterrichten und lehren. Manchmal auch eher zu Tode quälen würden viele behaupten.


An dieser weltweit angesehenen Universität werden die verschiedensten Gebiete studiert: Geistes- und Erziehungswissenschaften, Rechts- und Sozialwissenschaften, Medizin oder die Naturwissenschaften sind dabei nur die weitverbreitesten Studienfächer. Den Großteil macht die Wirtschaftswissenschaft aus; dies wird von mehr als zwanzig Prozent aller Studenten studiert. Keine zwei Prozent der Studenten hingegen studieren die Evolutionsbiologie, um nach einem erfolgreichen Studium in die Wissenschaft einzutreten.


Zu diesen zwei Prozent gehört Grace Lester, eine vierundzwanzigjährige, einssiebzig große und schlanke junge Frau mit braunen, langen und leicht gewellten Haaren, einer kleinen Stupsnase, großen, grünen Augen und einer Vorliebe für Kleidung aller Art: So trug sie an diesem Tag ein rosafarbiges Top, dazu dunkelblaue Jeans, rosafarbige Chucks und einer dunkelblauen Jeansjacke. Auf ihrer Nase krönte die sündhaftteure Guccisonnenbrille aus Mailand und in ihren Armen hielt sie ihre verschiedenfarbigen Unterlagen, während die junge Frau mit eiligen Schritten auf die Univeristät zu lief.


Man könnte fast meinen sie wäre eingebildet oder gar arrogant – und ja das taten auch viele ihrer Mitmenschen! - doch die Realität sah ganz anders aus: Ihr Vater, der Innenminister von England, hatte nun mal eine jede Menge Geld zur Verfügung, mit dem er seine Tochter gerne und viel verwöhnte. Wenn auch nicht zu sehr – immer wieder wies er sie daraufhin, dass man stets auf dem Boden der Tatsachen bleiben sollte. Somit hatte er seiner Tochter auch keine Eliteuniversität bezahlen wollen – obwohl es ihr durchaus gefallen hätte, in Amerika oder Paris zu studieren. Er schickte sie lieber auf eine „einfache“ Hochschule ganz in seiner Nähe. Letztendlich gefiel ihr diese auch tausend Mal besser, denn hier waren ihre Freunde und natürlich ihr Vater.


Zu zwei ihrer besten Freunde zählten der Professor Nick Cutter und sein Assistent Stephen Hart. Nick hatte sie als Zwölfjährige kennengelernt. Der Professor, der damals noch selber Student war, hatte das junge Mädchen bei Einbruch der Dunkelheit auf einem Kinderspielplatz entdeckt. Sie saß allein auf der Schaukel und weinte. Wenige Stunden zuvor hatten sich ihre Eltern gestritten – wie eigentlich jeden Tag damals und kurzerhand war ihr Vater aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Schließlich verließ auch das kleine Mädchen die Wohnung und flüchtete zum einzigen Ort, der sich in der Nähe ihres Zuhause befand. Nick hatte sich schließlich für einige Zeit zu dem Mädchen auf die Schaukel gesetzt und ihr zugehört wie es schon lange keiner mehr getan hatte. Nachdem der Student den Vater des Mädchens anrief, gab er ihr seine Telefonnummer mit dem Versprechen, immer ein offenes Ohr für sie zu haben.


Von diesem Tag an trafen die beiden sich sehr häufig und der junge Mann half der Teenagerin aus der schlimmen Phase und der tiefen Depression, die die Scheidung ihrer Eltern mit sich brachte. Sie wurden Freunde.


Doch vier Jahre später verschwand Nicks Frau spurlos. Damals waren Stephen und Grace für ihn da und halfen ihm aus der Trauer heraus. Das war nun bereits acht Jahre her und Helen Cutter war nie wieder aufgetaucht. Niemand wusste etwas über ihr Verschwinden. Es war ganz so als hätte sie sich von heut auf morgen in Luft aufgelöst. Nick hatte es bis zu diesem Tag nicht überwunden. Solange man nicht von seiner Frau sprach, war er vollkommen normal – wenn jedoch ihr Name fiel, wurde er mürrisch, verschlossen und nachdenklich. So vermieden seine beiden jungen Freunde es, mit ihm über Helen zu sprechen oder ihren Namen auch nur ein einziges Mal zu erwähnen.



Nick war Professor an der Uni, an der Grace gerade studierte. Er hatte selber Evolutionsbiologie studiert und da die junge Frau natürlich viel vom Studium miterlebt hatte, gefiel ihr dieses Fach ganz besonders. Es war wirklich interessant, etwas über das frühere Leben auf der Erde zu lernen und die Wissenschaft hatte es ihr ohnehin schon immer angetan – ganz zum Leidwesen ihres Vaters, der für seine Tochter eigentlich eine Karriere in der Politik vorgesehen hatte. James Lester hielt nicht fiel von der Vergangenheiit und im leuchtete es erst Recht nicht ein, warum man so etwas als Beruf ansehen sollte. Vergangenheit war Vergangenes und nur die Zukunft zählte. Damit diese aber gesichert war, musste das Ministerium funktionieren. So jedenfalls war sein Standpunkt.
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