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Alyson-The second girl

GeschichteAbenteuer / P12
Newt
18.05.2015
25.03.2017
26
25.868
7
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18.05.2015 792
 
Prolog

Ich schlug verzeifelt mit den Händen gegen die Scheiben des gefüllten Wasserbehälters und schrie, soviel ich konnte. Ich wusste, dasss hinter der Scheibe jemand stand. Ich sah sie. Ich klopfte weiter an die Scheibe und schließlich trat die Frau näher. Ich hatte keine Luft mehr und ließ mich in das Wasser sinken. Diese Frau hob eine Hand, drückte sie gegen die Scheibe und sagte etwas, dass ich nicht verstehen konnte. Ich spürte schon, wie mein Kopf nicht mehr ganz funktionierte und schloss die Augen. Die Leute, die mich hier rein gebracht haben, die wollten mich töten. Plötzlich sog mich etwas von oben auf ein Gitter und ich spürte, wie sich unter mir etwas in Bewegung setzte. Ich sah mich um. In einer Ecke lag ein weiteres Mädchen mit rabenschwarzen Haaren - Sie schien, als ob sie schlief oder gar tot sei. Durchnässt setzte ich mich keuchend auf und schaute nach oben. In einer rasenden Geschwindigkeit bewegten wir uns in einem gefühlt endlosen Schacht. Auf einmal wurde es dunkel. Ich krabbelte zu dem anderen Mädchen rüber, um sie in der Dunkelheit zu erkennen. Ich wusste, dass ich dieses Mädchen kannte, mir fiel aber nicht ihr Name ein. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mich selber nicht mal mehr an meinen Namen erinnern konnte. Ich versuchte mich zu konzentrieren, doch in meinem Kopf herrschte endlose Stille. Ich konnte mich an gar nichts mehr erinnern! Ich schrie voller Panik auf und klammerte mich an das Gitter der Box, die hochfuhr. Nach ein paar Momenten, schaute ich mich weiter um. Ich musste doch hier irgendwie rauskommen! Es musste irgendeinen Weg geben! Außerdem würde diese Box nicht ewig hochfahren. Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen und versuchte das Ende des Schachts zu sehen. Plötzlich wurde ich schmerzhaft gegen das Gitter geschleudert und ich spürte ein weiteres Ruckeln. Die Box hatte angehalten. Ich sah mich um. Über mir gingen zwei Metalltüren auf und ich hob meine Hand um meine Augen vor den einfallenden Sonnenstrahlen zu schützen. Ich vernahm ein Ruckeln, dann eine Stimme, die fragte: “Was siehst du?” Ein blonder Junge trat in mein Sichtfeld und starrte mich und das andere Mädchen an. Er wirkte verwirrt, als ob er uns nicht erwartet hätte. “Zwei, … ähm, … Mädchen”, antwortete dieser blonde Junge.  Ein weiteres Ruckeln, als ein weiterer Junge gelandet auf dem Gitter gelandet ist. “Er hat recht. Es sind zwei Mädchen.” Ich vernahm ein Raunen über mir. Der blonde Junge hockte sich vor mich und sah mich durchdringend mit seinen rehbraunen Augen an. “Hi. Dein Name wird dir nach maximal drei Tagen einfallen. Das ist das einzige, woran wir uns erinnern dürfen. Ich bin …” Ich unterbrach ihn flüsternd: “Newt. Du bist Newt.” Er starrte mich geschockt an und ich realisierte gerade erst, was ich gesagt hatte. “Woher weißt du …?” Warum ist das mir rausgeplatzt? Und warum kann ich mich an seinen Namen erinnern und nicht an meinen? Gott sei Dank, hatten es dir anderen nicht gehört. Auf einmal fiel es mir wie Schuppen von den Augen. “Alyson, ich heiße Alyson.” Ich versuchte meine Stimme ruhig klingen zu lassen, was auch ganz gut klappte. “Gut, Alyson. Kannst du aufstehen?” Ich nickte und stand auf. Plötzlich fiel mir das andere Mädchen wieder ein. Ich sah zu ihr rüber und kniete mich neben sie. Ich sah sie mir genauer an. “Teresa”, flüsterte ich wie zu mir selbst. “Was hast du gesagt?” Ich deutete auf das Mädchen. “Sie heißt Teresa.” Ein schriller Ton ertönte in meinen Ohren und ich sackte auf die Knie. Ich drückte meine Hände auf meine Ohren und fing an zu schreien. Es war ein schriller Ton, der mir in den Ohren wehtat und durch meinen ganzen Körper zu wandern schien. Ich spürte Newt neben mich knien und hören, wie er fragte, ob es mir gut ginge. So plötzlich wie der Ton gekommen war, verschwand er auch wieder. Ich spürte wie Newt meinen Kopf vorisichtig in seine Hände nahm und mich zwang ihn anzusehen. Er nahm meine Hände von meinem Kopf und legte sie vorsichtig auf das Gitter. “Alles ist gut okay? Kannst du mir erzählen, was passiert ist?” Ich merkte, wie eine Träne mein Gesicht herunterrollte und ich meine Hand hob um sie mir wegzuwischen. Newt wirkte auf einmal besorgt und drückte seinen Körper an meinen. Ich schluchzte kurz auf, bevor ich mich aus seiner Umarmung befreite. “Was ist los, Alyson?”, fragte er nochmals, diesmal mit einer besorgten Stimme. Auf einmal wurde mir schwindelig und ich merkte gerade noch, wie Newt mich packte, damit ich nicht umfalle.

Also Infos (falls euch mein erstes Kapitel gefällt):
Ich werde versuchen jede Woche ein neues Kapi hoch zuladen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn einer von euch mir ein Review schreibt! (Egal ob positiv oder negativ)
Liebe Grüße, die Neue, Hannah :)
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