Was Tomaten nicht alles bewirken können - Schottland x Spanien

KurzgeschichteRomanze / P12 Slash
Spanien
17.05.2015
17.05.2015
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Hier ein kleines Partner-Projekt von Scottie, Tonio und mir~  
Die Kriterien für den OS waren:
-ScotlandxSpain
-Tomaten

Ich hoffe, ich hab die beiden gut hingekriegt x3

Viel Spaß beim Lesen!
Lg Alice ♥

(Wenn die anderen einverstanden sind, kann ich hier die Links zu den anderen zwei Geschichten reinstellen~)

Von Scottie: http://www.fanfiktion.de/s/5558ad790002884424d11b32/1/Das-Tomatendelikt-Schottland-x-Spanien

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"Buono Tomato~ Buono Tomato~ Buono buono~ uh! Tomato~", gemütlich summte Antonio ein Lied vor sich hin, dessen Refrain er allerdings immer wieder mitsang, während er gerade dabei war, auf dem Feld die Tomaten zu ernten. Er trug sein weißes, etwas luftiges, Hemd, dazu eine braune Stoffhose und normale Schuhe. Sein Kopf wurde mit einem etwas ausgefransten Strohhut von der Sonne geschützt, während sein Gesicht ein fröhliches Lächeln zierte. Heute war wieder mal ein wunderbarer Tag! Nur noch eines könnte diesen Tag verschönern und das-.
Weiter konnte der Braunhaarige nicht denken, da hinter ihm plötzlich ein Schatten auftauchte und ihm jemand ins Ohr pustete, was dem Spanier eine Gänsehaut verpasste und ihn zusammenfahren ließ, ehe er sich schnell aufrichtete und umdrehte. Seine olivgrünen Augen trafen auf smaragdgrüne, während ein schelmisches Grinsen die Lippen seines Gegenübers zierte. Seine roten Haare schienen in der Sonne zu leuchten, was Antonio nur noch mehr faszinierte.

"Hey there.", Allistor trug heute ziemlich normale Klamotten, weißes Hemd, Jeans und normale Schuhe. Und doch sah er so wunderbar aus wie immer. Kein Wunder, dass nicht nur die Frauen ihm zu Füßen lagen...
Mit einem fröhlichen Lächeln begrüßte Antonio den Anderen. "Hola Scott! Wie kommt es, dass du zu Besuch bist?"
Es kam nicht oft vor, dass der Rothaarige ihn besuchte und doch freute er sich jedes Mal so sehr, dass sein Lächeln mal wieder der Sonne Konkurrenz machen könnte.
Das Grinsen auf den Lippen des Schottens wurde breiter, ehe er antwortete. "Na, ich wollte zu Besuch kommen! Außerdem nervt Arthur wieder und ich weiß ja, dass er freiwillig nicht zu dir geht, von daher Zwei Fliegen mit einer Klatsche." Die Tatsache, dass der Größere sich vor seinem kleinen Bruder verstecken wollte, war zwar nicht so prickelnd, doch dass er auch wegen ihm hier war, ließ das Herz des Südländers Saltos schlagen!

"Na dann, komm mit! Ich bring dir was zu trinken, amigo. Die Tomaten ernte ich dann später weiter.", fröhlich grinsend sah Antonio seinen Gegenüber an, welcher das Grinsen schlicht erwiderte.

"Oh, ich wollte dich nicht von der Arbeit abhalten. Wie wär's? Ich kann dir vielleicht behilflich sein..."

Die Gesichtszüge des Spaniers erhellten sich abermals -sollte das überhaupt noch möglich sein. Allistor wollte ihm helfen, wie schön! Die Schmetterlinge in seinem Bauch flogen Freudentänze, während es dem Braunhaarigen schon in den Fingerspitzen kribbelte. "Na klar doch, amigo! Ich würde mich wirklich freuen, aber vorher", Antonio nahm seinen Strohhut ab und setzte ihn dem Schotten auf. "nicht, dass du noch einen Sonnenstich bekommst oder so." Man sah seine schönen Haare zwar nun nicht mehr, aber naja. Dass ihm der Andere umkippte, wollte er ja auch nicht. Der Rothaarige schob die Schlappe des Hutes ein wenig hoch und grinste, während seine Augen schelmisch funkelten. "Allright, let's go."

Die Arbeit ging ziemlich reibungslos voran, Allistor und Antonio hatten sich aufgeteilt, um schneller zu sein, doch davor hatte der Spanier dem Anderen noch kurz erklärt, wie er die Tomaten ernten sollte und woran er erkannte, dass diese bereits reif waren. Allistor war nun um eine Erfahrung reicher, Antonio hingegen hatte ziemlich viel Spaß heute.
Während die Nachmittagssonne stetig auf das Tomatenfeld und damit auch auf die beiden Männer schien, richtete sich der Braunhaarige, mit einem randvollen Korb Tomaten, auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Ob es Scott wohl gut ging? Oder langweilte er sich wohlmöglich sogar...? Er drehte seinen Kopf etwas und sah sich so um, während er seine Augen mit einer Hand vor der herabscheinenden Sonne schützte. Es war heute wirklich warm...
Antonio wusste gar nicht, wie ihm geschah. Plötzlich verschwamm die Welt vor ihm, er ließ plötzlich den Korb fallen, woraufhin auch einige Tomaten auf den Boden fielen. Seine Augenlider wurden schwerer, dann wurde alles schwarz...

Allistor hingegen hatte ganz andere 'Probleme'. Der Rothaarige hatte es irgendwie geschafft, sich in diesem großen Feld aus Tomaten zu verlaufen und suchte momentan nach dem Weg zum Haus zurück. Oder er suchte den Spanier, dieser wusste natürlich, wo es zum Haus ging. Wirklich, jemand sollte mal eine Karte für dieses Feld zeichnen. Wobei... das hatte vielleicht sogar jemand, doch die Karte war nicht hier, also brachte sie dem Schotten auch nicht viel.

"Antonio?", Scott hatte den Korb neben sich abgestellt und die Hände zu einem Trichter geformt. Doch er erhielt keine Antwort. Nur das Rascheln der Blätter im leichten Wind und einige Käfer waren zu hören, sogar das Summen des Braunhaarigen war verstummt. Langsam machte sich Unbehagen in dem Schotten breit. Dass der Südländer einfach abgehauen war, war unwahrscheinlich. Doch wo war er dann...? Seufzend nahm er den Korb wieder hoch und lief aufmerksam durch die Reihen des Tomatenfeldes. Irgendwo musste er doch sein! ... "Antonio!"

Als er den ihn endlich entdeckte, fiel ihm beinahe der Korb aus der Hand, denn der Spanier lag bewusstlos neben einem umgekippten Korb Tomaten. Eilig lief Allistor zu ihm und kniete sich vor ihn, ehe er den Braunhaarigen mit einem musternden Blick ansah. Er hatte zwar keine Verletzungen, doch sein Gesicht war gerötet. Vorsichtig legte der Rothaarige eine Hand auf die Stirn des Bewusstlosen, doch dieser hatte keine allzu erhöhte Temperatur.
"Sonnenstich..." murmelte er leise, ehe er Antonio vorsichtig hochhob und schnellstmöglich zum Haus zurücklief. Dort legte er ihn im Wohnzimmer auf der Couch ab, ehe er schnellstmöglich zur Küche lief und einen kalten Lappen holte, den er ihm auf die Stirn legte.


Langsam wachte Antonio wieder auf, doch er hielt die Augen geschlossen. Sein Kopf tat ihm etwas weh und er spürte etwas kaltes und feuchtes an seiner Stirn. Seine Augenlider waren schwer und doch öffneten sich diese langsam, während seine Sicht langsam klarer wurde. Vorsichtig sah er sich um und erkannte schnell, dass er sich auf der Couch seines Wohnzimmers befand und es draußen langsam dämmerte. Was der Spanier noch bemerkte, war, dass er nicht alleine war. Neben ihm saß Allistor auf dem Boden und mit dem Rücken zum Sofa. Er schien zu schlafen und er trug den Strohhut nicht mehr, sodass seine Haare im Abendlicht leuchteten.
Langsam beugte sich der Braunhaarige zum Schlafenden und blickte in dessen Gesicht. Im Schlaf sah er ziemlich friedlich aus...

"Dulce..." leise und langsam, um ihn nicht zu wecken, näherte er sich Allistor's Gesicht und atmete vollkommen ruhig, während sein Herz schnell schlug und beinahe aus seiner Brust sprang, hatte er das Gefühl. "Allistor... te amo..." kurz bevor er die Lippen des Anderen berührte, murmelte der Schotte:"I love you too...", bevor er den letzten Abstand überbrückte und ihre Lippen miteinander versiegelte. Kurz war der Braunhaarige überrascht, doch er entspannte sich und schloss die Augen, genoss den Augenblick. Am Liebsten wollte er sich nie wieder lösen.

//Was Tomaten nicht alles bewirken können...//


~~Zusatzende; geschätzt eine Stunde später~~

Die beiden Männer saßen gemeinsam auf der Couch und lösten sich von einem der vielen Küsse, die heute ausgetauscht wurden. Leise kicherte Allistor.

"Wollten wir heute nicht eigentlich Tomaten ernten?" Antonio stockte bei dieser Frage und grinste schief. "Das machen wir dann morgen, die Tomaten rennen uns schon nicht weg... "

Mit diesen Worten verwickelte der Südländer den Anderen abermals in einen Kuss, wurde diesmal sogar noch leidenschaftlicher. Der Schotte ging darauf nur zu gerne ein, während er den Spanier langsam in die Couch drückte und mit seinen Händen unter dessen Hemd fuhr...



Das Ende kann sich sich dann ja wohl jeder denken, hu?
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