"Senpai, ich hasse dich..."

GeschichteAllgemein / P18 Slash
15.05.2015
15.05.2015
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Oyasumi nasai! ^^
Ich hab mich mal wieder an einem Lemon versucht... Ich persönlich bin ja der Meinung, dass das mein bisher Bester ist. Wie immer gilt: Bitte schreibt mir doch Reviews! ^^

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Er hob die Hand und klingelte an der Tür.
Kaum eine Minute später wurde ihm geöffnet.
"Konnichi wa, Nioh-kun", lächelte Akayas Mutter ihn an. Sie hatte dieselben schwer zu bändigenden Locken wie ihr Sohn, stellte Nioh zum wiederholten Male fest.
"Akaya ist oben, oder?", vergewisserte er sich.
"Hai, ist er. Du weißt ja, wo's langgeht. Ach
ja,und ich muss jetzt leider weg, aber ich denke, ich kann euch allein lassen,stimmt's?" Akayas Mutter grinste.
"Klar können Sie das, Kirihara-san. Ich werd Ihrem Sohn schon nichts antun." Nioh nickte ihr zu. 'Zumindest dann nicht, wenn er brav lernt.'
"Nochmal danke, dass du immer extra vorbeikommst, um mit ihm zu lernen."
"Das ist kein Problem für mich. Aber jetzt gehen Sie mal lieber, damit Sie nicht zu spät zu Ihrem Termin kommen."
Eilig schnappte die junge Frau sich ihre Handtasche, verabschiedete sich und verließ das Haus.
Nioh schloss die Tür hinter ihr, streifte seine Schuhe ab und ging die Treppe nach oben. Schon im Flur konnte er durch die geschlossene Tür laute Musik hören; offenbar hatte Akaya noch nicht mitbekommen, dass er da war.
Ohne anzuklopfen trat der Trickser ein, schlich sich an den Jüngeren heran und hielt ihm die Augen zu.
Erschrocken zuckte dieser zusammen, tastete mit der Hand nach der Fernbedienung für seinen CD-Player und schaltete ihn aus. "Nioh-Senpai?", fragte er in die entstandene Stille.
Der Angesprochene ließ ihn los und setzte sich neben ihn auf das Bett. "Gute Reaktion. Hätte nicht gedacht, dass du ohne was zu sehen deine Fernbedienung und den richtigen Knopf findest."
"Hm. Kannst du dir nicht irgendwann mal abgewöhnen, mich so zu erschrecken?"
"Nee. Wenn ich das mache, dann ist es ja langweilig. Aber ich bin nicht zum Plaudern gekommen", wechselte er das Thema.
Mit einem resignierten Seufzen stand Akaya auf und holte seine Schulsachen aus dem Regal. "Also,das hier haben wir in Englisch aufbekommen..."
"Gut, dann mach mal die Aufgabe."
Nioh hatte eine seltsame Art, ihm zu helfen. Während Sanada, Yukimura und Yanagi ihm für gewöhnlich erstmal das Thema und die Aufgabe anhand von Beispielen erklärten, ließ Nioh ihn zuerst selbst die Aufgabe lösen, las sich dann die Lösung durch und lachte ihn aus, bevor er sich zu einer Erklärung herabließ.
Akaya setzte sich also murrend an seinen Schreibtisch, bedauerte, dass heute nicht Yanagi gekommen war, um mit ihm zu lernen, und begann mit der Hausaufgabe.

Eine gute Stunde später hatte er genug. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren und wollte viel lieber Tennis spielen.
"Nioh-Senpai?"
Der Silberhaarige zog sich seinen Kopfhörer aus einem Ohr und sah ihn mit leicht schiefgelegtem Kopf fragend an.
"Können wir für heute Schluss machen? Ich kann mich nicht mehr konzentrieren."
"Nein, können wir nicht."
"Aber, Senpaaai~", jammerte Akaya. "Ich kann mich wirklich nicht mehr konzentrieren!"
Mit einem sadistischen Grinsen erhob Nioh sich, nahm auch den zweiten Kopfhörer aus dem Ohr und legte sein Handy beiseite. "Ich bin gleich wieder da, Akaya-chan."
Es bedeutete nichts Gutes, wenn sein Senpai ihn so nannte, das wusste Akaya.
Nioh verließ das Zimmer, nur um kurz darauf mit Handschellen und einem rauen Strick in der Hand wieder hereinzukommen. "Ich denke, du weißt, was dann passiert, hm?"
Der Schwarzhaarige schluckte. Er wusste es nur zu gut.
Doch Nioh wollte ihn antworten hören. "Ich wiederhole mich nicht nochmal: Weißt du, was dann passiert?"
"J-ja, Senpai", gab Akaya zögernd zurück. Sogar Sanadas Strafen, wenn er nicht lernen wollte, waren angenehmer und leichter zu ertragen als Niohs. Ob Nioh sich etwas auf seine Art Bestrafung einbildete, wusste er nicht, aber er wollte es auch nicht wissen.
"Prima." Der Trickser klopfte neben sich auf das Bett. "Setz dich doch zu mir, Akaya-chan."
Nervös tat Akaya wie ihm geheißen. Er hatte Nioh schon immer für dessen sadistische Seite gehasst.
Kaum hatte er sich hingesetzt, hörte er auch schon das unheilverkündende Klicken der Handschellen.
"Nioh-Senpai, wenn du die Handschellen benutzen willst... Wofür ist dann der Strick?"
"Wer weiß?"
Oh, wie Akaya dieses gemeine Grinsen hasste!
Das kalte Metall schloss sich um seine Handgelenke und wurde am Kopfende seines Bettes befestigt.
Niohs Hand strich schon beinahe sanft über seine Wange. "So gefällst du mir, weißt du das?"
"Lass deine blöden Kommentare und fang schon an..." Der Jüngere zeigte nicht, dass er insgeheim Angst hatte. Angst davor, was Nioh diesmal mit ihm anstellen würde. Und er wusste, dass Nioh nichts tun würde, was ihm nicht gefiel - und genau das war das Problem. Nioh nutzte es aus, dass Akaya so empfindlich war.
Der Silberhaarige lächelte schmal. Er fuhr mit der Hand Akayas Bein entlang und zog dem Kleineren die Socken aus.
"Nein!", keuchte dieser fast schon panisch, den Plan seines Senpai verstehend.
Warum mussten seine Füße auch sein absoluter Schwachpunkt sein?!
Federleicht strichen die Finger des Älteren über seine Fußsohlen, rissen ihn so aus seinen Gedanken.
Akaya schnappte nach Luft, als Nioh nach und nach kurz an jeder seiner Zehen zog, sie zwickte und massierte, mit ihnen spielte.
"Hnn... Senpai..."
"Ja, Akaya-chan?"
"Du bist... aah... ein verdammter Mistkerl!"
"Wieso das denn?"
Jetzt gab er sich auch noch unschuldig...
"Weil... ah... weil du..."
"Weil ich dich bestrafe? Aber böse Kinder muss man bestrafen!"
"Dann bestraf mich so, wie Sanada es tun würde... aber... haa... vergewaltige mich nicht!"
Nioh widmete sich nun seinen Knöcheln; er schlang den Strick zuerst um Akayas linken Knöchel und band diesen am Fußende des Bettes fest und wiederholte das Ganze bei Akayas rechtem Knöchel. "Gib doch einfach zu, dass du es genießt."
"Nein!"
"Doch! Du weißt genau, dass ich nichts mache, was dir nicht gefällt. Du bist nur zu stur, es zuzugeben."
Da hatte recht... mal wieder. Es gab kaum etwas - außer Nioh-Senpais Sadismus -, das Akaya mehr hasste, als wenn jemand recht hatte und dann noch solche schlagenden Argumente hatte.
Nioh ließ nun von seinen Füßen ab und sein Kouhai wollte schon erleichtert aufseufzen, als der Silberhaarige plötzlich eine Frage stellte: "Sag mal, Akaya, habt ihr Eiswürfel?"
"Ähm... in der Küche, im Kühlschrank... Aber was..."
"Bin gleich wieder zurück", flötete Nioh und stolzierte munter winkend aus dem Raum.
"Verdammt, Senpai, was hast du mit den Eiswürfeln vor?!", rief Akaya ihm hinterher, jedoch ohne eine Antwort zu erhalten.
Sein Senpai brauchte einen kleinen Moment, bis er die Eiswürfel gefunden hatte, dann hörte Akaya das Klappern von Eiswürfeln, die in eine Glasschale geschüttet werden und schließlich kam der Größere wieder zurück zu seinem Kouhai. "Bin wieder da, Akaya-chan~!"
"Das seh ich. Aber jetzt sag mir endlich, was du mit den Eiswürfeln willst!"
"Ist dir nicht auch irgendwie verdammt warm?" Wie beiläufig massierte Niohs rechte Hand Akayas Fuß, während seine Linke in die Schale mit den Eiswürfeln griff.
Der Schwarzhaarige stöhnte auf und schüttelte heftig den Kopf. "N-nein, mir ist nicht warm!"
"Sicher?" Dummerweise saß Nioh so, dass Akaya nicht sehen konnte, wohin er den Eiswürfel bewegte,den er sich genommen hatte.
Doch er musste es nicht sehen können: Als das kalte Eis seine linke Fußsohle berührte, konnte er einen Aufschrei nur knapp unterdrücken. "Senpai, la-lass das!" Er verfluchte und hasste sich selbst dafür, dass ihn das erregte, dass Nioh so dafür sorgen konnte, dass er sich gut fühlte. Wieder einmal wünschte er sich, seine Füße wären nicht so verdammt empfindlich.
Akaya hätte lügen müssen, hätte er gesagt, dass er diese Berührungen nicht mochte.
Nioh ließ seine Füße nun los und der Kleinere seufzte auf, als das Eis minutenlang verschwand.
"Senpai, du machst aber mein Bett sauber", murmelte er, jetzt schon erschöpft.
Und dann schrie er auf, als zwei neue, kältere Eiswürfel seine beiden Fußsohlen gleichzeitig berührten.
Nun verstand er auch, weshalb der Ältere seine Beine am Bettgestell festgebunden hatte; damit er sie nicht wegziehen und seiner Strafe entgehen konnte.
"B-bitte, Nioh-Senpai, lass das!", flehte er mit vor Erregung zitternder Stimme. Allmählich wurde ihm doch ganz schön warm...
Die Eiswürfel wurden kurz weggelegt, dafür zog Nioh ihm nun die Hose bis auf die Knöchel hinunter und band seine Füße kurz nacheinander los und dann wieder fest, um ihm die Hose komplett ausziehen zu können.
Sobald er damit fertig war, nahm der Silberhaarige die Eisstücke wieder auf und ließ sie über Akayas Beine nach oben wandern.
Sein Kouhai zitterte inzwischen am ganzen Körper. Er hatte es aufgegeben, Nioh zum Aufhören überreden zu wollen, denn das würde bei diesem elenden Sadisten sowieso nichts bringen.
"Du bist so süß, Akaya-chan. Schon so ein paar harmlose Berührungen erregen dich so sehr..
. Was wirst du machen, wenn dir mal jemand die Füße massieren will?"
"Genau deswegen... lasse ich mir... bewusst nicht die... Füße massieren", lautete Akayas atemlos gekeuchte Antwort.
Sein Senpai widmete sich nun seinem Oberkörper: Er schob sein Shirt nach oben und zog mit den durch die Zimmerwärme schmelzenden Eiswürfeln feuchte, kalte Spuren auf Akayas erhitzter Brust und seinem Bauch.
Und Akaya selbst wollte es einfach nur noch zu Ende bringen, wissend, dass Nioh ihm diesen Gefallen nicht tun würde, weil er ihm so wimmernd und erregt viel zu gut gefiel.
In diesem Moment schien der Trickser eine Idee zu haben. Er ließ die Eiswürfel liegen, wo sie waren, wischte sich die nassen Finger an der Hose ab und griff nach seinem Handy.
Ein ungutes Gefühl beschlich den Jüngeren. "Was... was wird das, Nioh-Senpai?"
Die Eiswürfel schmolzen weiter, sie fühlten sich heiß und eiskalt zugleich auf seiner erhitzten Haut an.
'Klick.'
"S-Senpai, du... ha-hast doch nicht etwa... ein F-Foto..."
Breit grinsend drehte Nioh ihm den Handybildschirm zu. Er hatte tatsächlich ein Foto gemacht.
Resigniert und mit feuerrotem Gesicht drehte Akaya den Kopf zur Seite und schloss die Augen, während Nioh noch drei weitere Fotos machte. Dann war er zufrieden, legte das Handy weg und fuhr mit seinen Aktionen fort.
Endlich schob er auch Akayas Boxershorts hinunter.
Dabei benutzte er nicht ein einziges Mal nur seine Finger, sondern ließ die Eiswürfel immer hintehergleiten.
Je näher er so an Akayas Erregung kam, desto lauter wimmerte und stöhnte dieser.
Die Berührungen hätten ihn kommen lassen können, wären sie nur ein wenig intensiver gewesen... doch Nioh verstand sich darauf, immer unmittelbar vor der Erlösung nachzulassen und ihn nicht über die Klippe zu treiben.
Ein neuer Eiswürfel glitt über die Lenden des Schwarzhaarigen, ohne seine Erregung zu berühren.
"B-bitte... Nioh-Senpai... tu es, bitte..."
Nioh lachte leise auf. "Ich liebe deine Stimme, wenn du erregt bist, Akaya-chan... Soll ich wirklich?"
"J-ja!"
Der Eiswürfel berührte Akayas Hoden und seine Erektion,woraufhin sein Körper unkontrolliert anfing zu zucken. Kalt lief das Wasser des schmelzenden Eises seine Lenden entlang und er keuchte erschöpft.
Wieder stoppten Niohs Berührungen Sekunden vor seiner Erlösung.
Dann spürte Akaya die eisige Kälte an seinem Muskelring und schrie heiser auf, als der Eiswürfel in ihn glitt. "S-Senpai!! Aah..."
Zwei Finger folgten dem Eisstück gleichzeitig und begannen, ihn zu weiten. Genau ein einziges Mal traf Nioh Akayas Prostata und als der Jüngere versuchte, sich den Fingern entgegenzubewegen, wurde sein Becken einfach von Niohs freier Hand auf der Matratze fixiert.
"Du... Mistkerl...", stöhnte Akaya gepresst. "Dir... macht das doch... Spaß, mich... zu quälen..."
"Genau, Akaya-chan", stimmte der Trickser zu und entzog ihm seine Finger.
Mit einem Mal waren all die fesselnden Gefühle weg.
Vor Erregung zitternd lag Akaya auf seinem Bett und beobachtete, wie Nioh seine Kleidung auszog.
Dann, ohne dass er es wirklich mitbekommen hatte, war sein Senpai plötzlich in ihm.
Es brauchte nicht mehr als drei, vier Stöße, um Akaya, weiß gesprenkelte Sterne sehend, kommen zu lassen. Sekunden später folgte ihm Nioh.

"Du, Senpai..."
"Hm?"
"Bindest du mich jetzt endlich los?"
"Ähm... nein."
"Ich hasse dich."
"Ich weiß. Deshalb schläfst du auch immer mit mir."
"Erstens geht das immer von dir aus und zweitens kommt das doch nur ständig so, weil die Big Three wollten, dass du mir mit Englisch hilfst. Wenn du mich bestrafen willst, dann mach's doch einfach wie Sanada..."
"Das macht aber nicht so viel Spaß, Akaya-chan~..."
"Pah. Ich hasse dich trotzdem."
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