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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
23
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01.02.2017 2.690
 
Als sie zurück zum Platz gehen, lachen und reden sie ganz entspannt über den Winterball, ihre Lieblingsfarben und die Frage, wer mit wem hingeht.
„Susa kann nur kommen, wenn ich ihn einlade, deshalb hat Shougo drauf bestanden, dass ich das tue.“, meint Shinji locker.
„Will er ihn etwa auf dem Ball verprügeln?“, fragt Tsunako entsetzt und Shinji rollt mit den Augen.
„Nein, er will ihn kennen lernen. Ich sorge schon dafür, dass sich die beiden benehmen. Mit wem geht ihr hin, Shouta und Nanami?“
„Ich komme alleine.“, erklärt Shouta ruhig, während Nanami grinst.
„Ich komme in Begleitung. Männlicher Begleitung.“
„Wer ist es? Kennen wir ihn?“, Mirai hopst sofort neben ihr auf und ab und Nanami genießt es sichtlich, ein Geheimnis zu haben.
„Sicher. Aber ich sage euch nicht, wer es ist. Nur soviel... Er muss jemanden mitbringen, wollte aber nicht, dass seine Begleitung sich dann irgendwie Hoffnungen macht und ist dadurch bei mir gelandet. Also will ich nicht, dass ihr jetzt irgendwelche dummen Ideen habt, von mir in einer Beziehung mit irgendwem.“
Kahoko grinst nur und wuschelt ihr durchs Haar.
Dann treten sie aus dem Gang hinaus ins Stadion und die Spannung hat sie wieder.
Es gibt immer noch ein Spiel zu gewinnen.

- - -

Chikara wird gegen Shinji eingetauscht.
Kaum steht sie auf dem Platz, wird sie von gleich zwei Mädchen gedeckt.
Shouta hat damit gerechnet.
Shinji tut alles, um die Aufmerksamkeit des gegnerischen Teams auf sich zu ziehen. Sie versucht den Ball zu kriegen und hält ihre Gegner auf Trab, während Tsunako und Megumi wie Geister über den Platz huschen.
Mehr als einmal schaffen sie auf diese Weise einen überraschenden Korb.
Diese Taktik hat aber nur begrenzt Erfolg, weil sie Rakuzan nicht ewig weismachen können, dass Shinji das größte Risiko birgt.

Shinji atmet tief und so ruhig, wie sie kann. Sie versucht die Geräusche zu hören, den Rhythmus in sich zu spüren, so wie vorhin auf der Bank.
Vielleicht kann sie sich einklinken in diesen Strom von Energie, den sie immer spürt, wenn Kahoko ihren kleinen Trick macht.
Theoretisch klingt es ganz einfach. Sie muss nur aufhören zu denken und sich voll auf das Spiel konzentrieren.
Praktisch ist das schon schwerer. Wie soll sie sich konzentrieren und gleichzeitig aufhören zu denken?
Aber sie hat auch Akemis vorsichtiges Spiel gut genug hingekriegt, um gegen Kirisaki Daichi gewinnen zu können, da sollte sie das hier wohl hinkriegen.

Sie denkt an ihr Lieblingslied und starrt auf den Ball, der gerade von einem Rakuzan Mädchen in den Nakamiya Korb befördert wird.
Sie blinzelt nicht, sieht einfach nur hin, bis alles verschwimmt. In ihrem Kopf wird es ganz ruhig, sie hört nur ihren Atem und den Bass ihres Lieblingslieds.
Ohne es wirklich zu wollen, schließt sie für die Dauer eines Atemzugs die Augen und als sie sie wieder aufmacht, fühlt sie genau diese Energie, mit der Kahoko sie damals im Trainingscamp bekannt gemacht hat.
Shinji rennt los. Sie wird erst aufhören zu laufen, wenn sie den Buzzer hören kann.

Es steht 80 zu 72 für Nakamiya, als sie vor dem vierten Viertel in eine verdiente Pause gehen.
Shinji tropft der Schweiß vom Kinn und sie lässt sich sehr unzeremoniell auf die Ersatzbank fallen.
„Ich muss raus.“, keucht sie erschöpft, „Meine Beine fühlen sich an wie durchgekochte Nudeln.“
Kahoko haut ihr so fest auf den Rücken, dass sie beinahe vornüber fällt.
„Hast du super gemacht!“, erklärt sie begeistert, „Ich sag doch, ihr könnt das auch.“
„Ja ja...“, Shinji winkt müde ab, „Ich bin so fertig, ich würd am liebsten ein Nickerchen machen. Shouta, wen schickst du rein?“
Shouta mustert sein Team nachdenklich.
„Tsunako, kannst du noch zehn Minuten spielen?“
„Passen sicher, aber ob ich noch werfen kann, weiß ich nicht. Es ist plötzlich, als hätte ich ein fettes Neonschild über dem Kopf.“
Shouta nickt. „Es wird so gehen müssen. Lia, du schaffst wohl noch ein paar Körbe, aber wir dürfen nicht zulassen, dass sie den Punktestand aufholen. Akemi… Wir zählen jetzt auf dich.“
„Mich?“, piepst sie panisch, „Wie? Warum? Ich...“
„Wir brauchen dein Auge um sicher zu gehen, dass wir keine Chancen verspielen und du musst so viele Körbe werfen, wie du kannst. Am besten ist es, wenn du es aufteilst. Wie hoch ist deine Trefferquote? Wie viele Körbe kriegst du hintereinander rein?“
„Von der Mittellinie aus vielleicht einen oder zwei. Weiter vorne bis zu fünf, dann werden sie wackelig.“
„Die ersten fünf Minuten will ich, dass du so oft wie möglich wirfst. Am besten zeigst du deinen Mittellinienwurf gleich zu Beginn an, damit sie ihre Verteidigung auf dich konzentrieren. Aber wirf nur, wenn du dir sicher bist, dass er rein geht, damit sie nicht merken, dass wir sie von Lia ablenken wollen.“
Akemi nickt zum Zeichen, dass sie versteht und Shouta wendet sich an Lia, um ihr ihre Rolle zu erklären.

„Kahoko...“, wispert Akemi und greift nach ihrem Ellbogen, „Darf ich das überhaupt?“
„Natürlich!“, Kahoko lächelt sie an, „Du hast den Wurf gemeistert, warum solltest du nicht dürfen?“
„Aber Midorima-kun...“, fängt Akemi zögerlich an, bevor ihr aufgeht, dass Kahoko ja gar nichts davon weiß. Sie beißt sich auf die Lippe und wird knallrot.
Kahoko legt den Arm um ihre Schulter und drückt sie leicht.
„Glaub mir. Er findet es auch okay. Er hat mich gebeten, dich nicht gegen Kirisaki Daichi spielen zu lassen, damit du nicht verletzt wirst. Das
hätte er sicher nicht getan, wenn er nicht gewollt hätte, dass du heute alles geben kannst.“
Akemis Augen werden riesengroß und das dunkle Rot ihrer Wangen weicht einem sanften Rosa.
„Okay… Rein mit euch!“, unterbricht Shouta ihren Moment und sie stürmen hinaus aufs Feld.

Beide Teams wissen, wie wichtig der erste Punkt ist.
Ganz knapp schafft Rakuzan den Kampf darum zu gewinnen und den Vorsprung der Nakamiya um zwei Punkte zu schmälern.
Aber das macht nichts, denn sie konzentrieren ihr Deckung auf Lia und Tsunako, sodass Akemi fast schon lächerlich frei auf der Mittellinie steht.

„Nein...“, haucht Midorima Sousuke fassungslos, als der Ball an Akemi geht.
Neben ihm sitzt Masahiro ebenfalls auf der Kante seines Stuhls und starrt hinunter auf den Platz, wo ein kleines molliges Mädchen in eine Wurfhaltung geht, die ihm viel zu bekannt vorkommt.
Hätte einer der beiden Männer den Blick vom Geschehen abgewandt, hätten sie bemerken können, dass Shintarou ebenfalls konzentriert hinunter blickt, die Hände wie zum Gebet gefaltet und die Fingerspitzen an die Lippen gepresst.
Er fleht jeden Gott des Schicksals an, dass dieser Wurf reingehen möge.
Und er geht rein.

„Shintarou, Schatz...“, schneidet Sakuras klare Stimme durch das fassungslose Gejubel der Zuschauer, „Ist das nicht dein Wurf?“
Sie dreht sich zu ihrem Sohn um und mustert ihn. Seine Wangen sind leicht gerötet und er versucht ihrem Blick auszuweichen.
Sakura seufzt. „Wirklich… Warum erfahre ich so etwas immer als Letzte? Lädst du sie wenigstens mal zum Essen zu uns ein?“
Shintarou nickt verlegen und sie tätschelt seinen Arm.
„Ihr werdet wirklich viel zu schnell groß.“

- –

„Sie kann was?“, fragt Yoyo fassungslos.
Yahiro nickt und deutet ihr, kurz still zu sein, während er das Telefon ans Ohr hält.
„Sie decken sie? Zu zweit? Was ist mit der Kapitänin und der anderen… die mit den orangen Haaren? … War ja klar.“, er drückt das Telefon gegen seine Schulter und dreht sich wieder zu Yoyo.
„Ayato sagt, dass der Ball sauber reingegangen ist und sie jetzt zu zweit das Pummelchen decken. Die Kapitänin decken sie auch, aber die Unauffällige decken sie kaum noch. Und die kann jetzt natürlich punkten.“
„Idioten!“, schnaubt Yoyo und zieht sich die Decke bis zum Kinn. Ihr ist immer noch furchtbar kalt und übel, „Wenn die so weiter machen, verlieren wir garantiert!“
Yahiro rollt die Augen über ihr Getue und drückt ihr die Tasse mit Tee in die Hand, die schon wieder vergessen auf dem Nachttisch steht.
„Trink und sei still, sonst versteh ich nicht, was Ayato sagt.“
Sie streckt ihm nur die Zunge raus.

- - -

Auch das viertel und letzte Viertel dauert nur zehn Minuten, aber es fühlt sich weitaus länger an.
Rakuzan wäre nicht Jahr für Jahre bis ins Finale gekommen, wenn ihr Trainer nicht auch zu etwas taugen würde.
Sie brauchen nicht lange, um Nakamiyas Taktik zu durchschauen und zu kontern. Und trotz der Punkte, die Tsunako ihnen noch hatte sichern können, holen sie Nakamiyas Vorsprung Zug um Zug auf.
Akemi versucht sich erneut an einem langen Wurf, wird aber geblockt.
Ihr Limit ist erreicht und Rakuzan weiß das.
Alle Spielerinnen sind sichtlich müde und Rakuzan wechselt schon wieder jemand Neuen ein.
Die Sekunden verstreichen so langsam, dass Kahoko den Schiedsrichter bitten möchte, die Uhr zu kontrollieren. Damit kann doch etwas nicht stimmen.
Die Mädchen kämpfen mit allem, was sie haben, aber Rakuzan schafft es dennoch, den Punktestand aufzuholen..
Es steht 89 zu 90 für Nakamiya und es sind noch ganze zehn Sekunden zu spielen.


Die Kapitänin der Rakuzan erwischt den Ball und rast förmlich über den Platz. Akemi stellt sich ihr in den Weg, aber eine ihrer Mitspielerinnen kommt ihr zuhilfe und sie läuft weiter, dribbelt um Lia herum und zischt gerade noch zwischen Megumi und Tsunako hindurch zum Korb.
Sie springt in die Höhe und Michirou ist sofort zur Stelle. Sie schlägt den Ball zur Seite und er rollt über den Boden. Megumi erwischt ihn, gibt ihn an Lia weiter, als sofort jemand bei ihr steht und Lia gibt ihn weiter an Akemi. Akemi selbst steht nicht frei. Wenn sie wirft, wird der Ball vielleicht abgefangen werden und selbst wenn nicht, ist sie sich nicht sicher, ob sie einen Korb schafft. Es wäre viel logischer und sicherer, sich nach links zu drehen und den Ball an Tsunako weiter zu geben. Solange sie den Ball im Spiel halten, können sie immer noch gewinnen.
Noch während sie sich bereit macht, sich zur Seite zu drehen, sieht sie das Grinsen im Gesicht des Mädchens, dass sie deckt.
Es ist dieses Grinsen, dass sie handeln lässt. Ihre Gedanken folgen mit einigem Abstand.
Sie dreht sich nach links, als ob sie zu Tsunako passen wollte und dann blitzschnell wieder zurück. Ihre Gegnerin streckt sich an ihr vorbei im Versuch den Pass aufzuhalten, der gar nicht passiert ist und Akemi springt in die Luft für einen weiteren langen Wurf, der wohl gar nicht rein gehen wird.
Sie wirft und der Ball saust durch die Luft. Akemis Blick wandert zu Kahoko, die dem Ball ebenfalls nachsieht.
Kahoko weiß vermutlich bereits, ob er reingehen wird, denkt Akemi und schüttelt den Kopf, eilt zusammen mit ihren Mitspielern in Richtung Korb, um einen Rebound zu versuchen, sollte er nötig sein.
Mehrere Dinge geschehen, noch während sie auf dem Weg zum Korb sind.
Der Buzzer ertönt und beendet das Spiel, Sekundenbruchteile später knallt der Ball gegen das Brett, taumelt hinunter auf den Ring, dreht sich darauf im Kreis und geht ins Netz.
Akemi bleibt erschüttert stehen. Alle bleiben erschüttert stehen.
Das Spiel ist zu Ende.
Hat der Korb noch gezählt, fragt sich Akemi, als Kahokos lautes Gebrüll über den Platz dröhnt und ihr klar macht, dass das eigentlich unwichtig ist.
Sie haben gewonnen!
Dann ist Kahoko neben ihr und reißt ihren Arm in die Höhe. Der Lärm ist ohrenbetäubend. Das ganze Nakamiya Team umkreist Akemi, schreit und weint und lacht gleichzeitig und Michirous riesige Pranke wuschelt durch Akemis Haar und Shinji laufen die Tränen übers Gesicht und Shouta hat Lia gepackt und sie an sich gedrückt.

Die nächsten Minuten sind ein emotionales Chaos. Keiner von ihnen kann aufhören zu grinsen.
Die zwei Schiedsrichter diskutieren lange darüber, ob der letzte Wurf noch zählt und entscheiden sich dafür, aber das ist egal.
Akemi stößt immer wieder in abgehackten Sätzen hervor, dass sie eigentlich hatte passen wollen, aber das Grinsen sie dazu bewogen hat, etwas zu riskieren. Sie kann sich selbst fast nicht verstehen und ihr ganzes Herz ist doppelt so groß vor Erleichterung, dass sie sich einmal etwas getraut hat.
Jemand, der furchtbar offiziell aussieht, marschiert mit einem riesigen Pokal auf sie zu, in seiner Begleitung eine nicht weniger offiziell aussehende Dame mit einem Arm voller Medaillen.
Jeder bekommt eine Medaille und der riesige Pokal wird Lia in die Hände gedrückt, die ihn an Akemi weiter gibt.
„Du hast ihn dir verdient.“, erklärt sie und Akemi sieht aus, als würde sie gleich in Ohnmacht fallen.
„Und jetzt ein Foto!“, ertönt es und sie stellen sich alle auf.
Es ist ein seltsames Bild, dass sie alle in Ehren halten.
Shinjis Augen sind von den Freudentränen gerötet und sie stützt sich auf Kahoko, die wiederum einen Arm um Akemi gelegt hat, damit sie nicht einfach umfällt. Akemis Haare stehen ihr wirr vom Kopf ab, sie hat glasige Augen, ein leicht irres Grinsen auf den Lippen und ihre Wangen leuchten rot. Neben ihr steht Michirou, die beinahe verbissen in die Kamera starrt und daneben Lia, die einen fast weinerlichen Zug um den Mund hat, weil sie den Tränen nahe ist.
Shouta steht neben ihr, und vor ihm sitzt Nanami, die Hochsteckfrisur im Begriff sich aufzulösen. Megumi, Chikara und Tsunako sitzen vor dem Team auf dem Boden, die Arme umeinander geschlungen, das Haar zerzaust und das Gesicht gerötet. Und dann ist da noch Mirai, die sich wie ein Äffchen an Michirous Rücken geklammert hat und ihre PomPoms über ihrem Kopf schwenkt. Es ist ein sehr realistisches Bild, denn sie sehen aus, als hätten sie gerade mit aller Kraft gekämpft, die sie haben aufbringen können. Sie sehen glücklich aus und schockiert über die Tatsache, dass sie es tatsächlich geschafft haben.
Sie sehen nicht aus wie einfach nur ein weiteres Team.
Sie sehen aus wie eine Familie.

- - -

Was macht man, wenn man das Finale des Winter Cups gewonnen hat?
Zuerst einmal feiert man.
Sie treffen sich alle am Abend in einem Restaurant in Tokyo und mit alle sind auch die Freunde und Familie gemeint. Es ist voll und laut und sie reden über das Finalspiel und die Prüfungen, die anstehen, den Winterball und Seirins ebenso überraschenden Finalsieg.
Es ist ein Abend der Freude, voller kleiner Momente, die ihnen allen in Erinnerung bleiben werden.
Akemi, die den ganzen Abend rote Backen hat und das nicht wegen der Hitze, sondern der Tatsache, dass Shintarou unterm Tisch ihre Hand hält.
Kahoko, die sich mit Kagami ein Wettessen liefert und verliert.
Mirai, die sich vor lauter Lachen über einen Witz an ihrem Essen verschluckt und als sie aufgehört hat zu husten vehement nach Mund zu Mund Beatmung verlangt – durch Kuroko natürlich.
Michirou, die verkündet, dass ihre erste Amtshandlung als neue Kaptiänin die Entfernung von Schokoladenmilch und anderen Süßgetränken aus dem Snackautomaten vor dem Trainingsraum sein wird. Chikara, die sich daraufhin an Lia wendet und darum bittet, Michirou schon jetzt absetzen und durch Shinji ersetzen zu dürfen.
Und dann, Kahokos Lieblingsmoment, als ihre Mutter sie zur Seite zieht.
„Ich mag diese Akemi.“, murmelt sie ihrer Tochter zu, „Shintarou hat erwähnt, dass er sie gebeten hat, mit ihm zum Ball zu gehen. Und ich hab mich unauffällig umgehört, diese Tsunako will ihr ein Kleid nähen. Schwarz, mit weißen Tupfen. Wärst du… Also wäre es für dich in Ordnung, wenn ich ihr das Diadem schenke, dass ich für dich gekauft habe?“
Kahoko nickt eifrig. „Auf jeden Fall, sie liebt Diademe.“
Sakura lächelt. „Dann ist ja gut.“

Irgendwann, als sie schon bei den Desserts angelangt sind, räuspert sich Natasha und lächelt Kahoko quer über den Tisch an.
„Was ich dich schon länger fragen wollte...“, spricht sie mit ihrer tiefen, leicht rauen Stimme und am Tisch wird es still. Natasha macht das nichts aus. „Wer ist denn deiner Meinung nach der Star dieses Jahres gewesen, Kahoko?“
Kahoko mustert die Menschen am Tisch. Dann grinst sie.
„Also das ist eine schwere Frage...“, meint sie im lockeren Tonfall, „Aber ich glaube, ich stimme für Kuroko… und Akemi.“
„Tetsu?“, fragt Mirai verdutzt, „Versteh mich nicht falsch, ich stimme dir zu, aber warum Tetsu?“
„Na ist doch klar. Er hat allen gezeigt, was seine Art des Basketballs ist. Und ich bin froh, dass er es getan hat.“
„Auf Kuroko...“, ertönt da Shoichis Stimme neben ihr und sie sieht, wie er sein Glas erhebt.
„Und Akemi.“, fügt Kahoko hinzu.
„Und alle anderen.“, ertönt Kurokos ruhige, fast etwas zu leise Stimme und sie heben alle ihre Gläser.
Natasha lacht und schließt ihren Trinkspruch mit einem klaren „Auf Basketball!“ ab.

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