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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
23
Alle Kapitel
100 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.07.2016 2.660
 
Hallo Leute,
gerade zu diesem Kapitel wäre mir eure Meinung wichtig, da ich mich doch recht weit aus dem Fenster lehne und Aomine einen Rückfall in sein altes Ich hat. Oder einen Vor-fall in sein neues Ich?
Da wir im letzten Kapitel ja geklärt haben, das Shinji und Susa kein Paar sind und manches nicht so ist, wie es aussieht, bin ich auf eure Spekulationen nach diesem Kapitel gespannt.
Alles Liebe


„Bist du nervös?“
Michirou blickt hoch und mustert Kousuke wortlos, während sie nachdenkt.
„Wegen des Spiels?“, fragt sie schließlich zurück und blickt über den winzigen Tümpel, den sie auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt haben, „Eigentlich nicht.“
„Aber du bist nervös.“, stellt er mit Bestimmtheit fest.
Es überrascht sie ein wenig, dass er sie bereits so gut kennt, aber es ist ein angenehmes Gefühl.
Seine Hand findet ihre und er hält sie fest, während sie schweigen. Er lässt ihr Zeit, drängt nicht. Wenn sie zusammen sind, dann scheint es, als hätte er alle Zeit der Welt.
„Es fühlt sich falsch an, dass Lia nicht dabei ist.“, gibt Michirou schließlich zu und reibt mit ihrer freien Hand über ihren Oberarm, als könne sie so die trüben Gefühle verscheuchen, „Wenn sie nicht da ist, dann ist es an mir, die Führung zu übernehmen. Aber das liegt mir gar nicht.“
„Aber du machst es wunderbar.“
Michirou zuckt mit den Schultern. „Ich mag das Gefühl von soviel Verantwortung nicht. Was, wenn wir verlieren? Dann wär doch ich schuld dran und...“
Er unterbricht sie, in dem er an ihrer Hand zieht. Sie stolpert auf ihn zu und mit einer Bewegung, die er mittlerweile im Schlaf vollführen könnte, schlingt er einen Arm um ihre Schultern und drückt sie an sich.
„Denk nicht mal dran...“, murmelt er in ihr Ohr, „Das ganze Team siegt und das ganze Team verliert.“

Kousuke weiß nicht, wie lange sie da stehen. Es kommt ihm ewig vor, weil er nur das nervöse Klopfen seines Herzens hören, Michirous Atem über seine Schulter streichen fühlen und ihr Shampoo riechen kann. Ob sie merkt, wie nervös es ihn macht, ihr so nahe zu sein? Sie wirkt immer so ruhig und gefasst – also vermutlich nicht.
Er verkneift sich ein Seufzen und konzentriert sich darauf, ruhig zu bleiben. Er weiß, sie mag es nicht, wenn ihm sein Temperament durch geht und so überraschend es für ihn selbst war: es fällt ihm in ihrer Gegenwart leichter, ruhig zu bleiben. Vielleicht, weil sie selbst so ruhig ist.
„Kousuke?“
Okay, wenn sie seinen Namen so sagt, dann kann er seine Nerven wirklich vergessen.
„Hmm?“ Mehr kriegt er nicht raus.
„Ich würde gerne was machen… Es ist eine Art… also.. kannst du einfach mal die Augen zu machen?“ Ihr Stimme zittert und das macht ihn nervös. Nervöser.
„Wieso?“ Mist. Ob sie gemerkt hat, dass seine Stimme zu hoch war?
„Weil halt.“ Sie klingt fast patzig dabei und er gehorcht.
Nicht, weil er es gerne tut, aber weil er das Gefühl hat, dass sie das jetzt braucht. Er kann nur hoffen, dass er das nicht bereut.

Michirou kann ihren Herzschlag nicht nur hören, sondern auch spüren, so nervös ist sie.
Aber nach all dem, was sie miteinander erlebt und erfahren haben, erscheint ihr ein Kuss das einzig richtige. Jetzt muss sie es nur noch wagen.
Es ist seltsam, ihn so vor sich zu sehen. Die Augen geschlossen, aber eine Falte zwischen den Augenbrauen, weil er sich so angestrengt konzentriert.
Sie beugt sich näher, das Herz klopft ihr bis zum Hals und ihre Augen schließen sich fast wie von selbst. Was blöd ist, weil das da unter ihren Lippen nicht seine Lippen sind.
Michirou reißt die Augen auf und braucht nur den Bruchteil einer Sekunde für eine Momentaufnahme.
Ich hab seinen Mundwinkel geküsst!
Sie zuckt zurück, knallrot im Gesicht, aber weit kommt sie nicht.
Kousukes Hände schließen sich blitzschnell wie Schraubstöcke um ihre Handgelenke, seine Augen sind weit geöffnet, seine Wangen ebenso rot wie ihre, aber er sagt nichts, beugt sich nur vor…
und küsst sie. So richtig. Mitten auf den Mund.
Manchmal ist es gut, einen Partner zu haben, der so impulsiv ist, wie man selbst die Ruhe weg hat.
Und manchmal, denkt Michirou noch, während seine Hände sich sanft auf ihre Hüfte legen und sich ihre Finger irgendwie in seine Haare weben – die übrigens wesentlich weicher sind, als sie aussehen – ist es gut, wenn man einfach aufhört zu denken.
Also tut sie das.

- - -

Manchmal kommt wirklich eines zum anderen.
Der Bus, der über die Woche zurück nach Tokyo gefahren ist, hatte auf der Herfahrt einen Unfall, so schnell ist kein Ersatz zur Stelle und der schnellste Weg nach Hause ist der Zug.
An sich kein Problem, wäre der nächste Bahnhof nicht auf der anderen Seite des Berges.

„Mädels!“, trommelt Shouta sein Team zusammen, während die Touou immer noch auf der Suche nach Aomine ist. Mehr als einer der Jungs starrt neidisch zu dem gut organisierten Mädchenteam hinüber. Dass einer solchen Disziplin eine herrische Nanami zugrunde liegt, ignorieren sie geflissentlich.
„Wir nehmen den einfachen Weg, der länger dauert. Ich will keine unnötigen Verletzungen. Achtet auf die roten Markierungen. Der Weg ist auf fünf Stunden Laufdauer ausgelegt, euer Ziel sind drei Stunden. Nanami hat eure MP3-Player. Los geht’s!“

- - -

Der Zug fährt ein, als Aomine den Bahnsteig betritt. Er sieht seine Teamkollegen zum Abteil stürzen, sieht dazwischen die Mädchen, denen er die Woche über nur Beachtung geschenkt hat, wenn er seinem eigenen Training dadurch entfliehen konnte und er sieht Kahoko, und er steuert auf sie zu.
Seine Verspätung bekommt er erst hier zu spüren, er ist der letzte, der sich durch die Türen ins Abteil schiebt. Gleich zu seiner rechten sitzt Mirai und obwohl er sich normalerweise neben sie setzen würde, einfach, weil er es kann, geht er weiter. Sie betet gerade mit fast schon hysterischer Begeisterung all die tollen Dinge an ihrer Beziehung herunter und darauf kann er verzichten.
Außerdem ist bei ihr ohnehin kein Platz mehr frei.
Links und rechts von ihm sitzen Spieler, mit denen er selbst im Training nie ein Wort wechselt, Fremde oder eins der Mädchen. So blind er sonst ist, fallen ihm doch Dinge auf.
Die Kleine, die so auf Kagami steht, sitzt abseits neben einer alten Oma. Sie schließt sich aus. Und sie liest in einem Buch, dass so langweilig aussieht, dass es nur für die Schule sein kann. Streberin.
Die Schwarzhaarige mit den Piercings, die auf der Teiko eine Klasse über ihm war und ständig an Haizaki hing wie eine Klette, spielt Nintendo mit Susa. Interessant. Aomine hätte nie gedacht, dass sein oberlehrerhafter Senpai sich für Harvest Moon interessieren könnte.
Und dann – seine bisher liebste Entdeckung – der immer zornige Wakamatsu sitzt mit diesem Eisklotz von Center aus dem Mädchenteam in eine Ecke gezwängt, den Arm um das Mädchen geschlungen und so sehr auf das konzentriert, was sie ihm erzählt, dass er nicht mal den herablassenden Blick bemerkt, den Aomine ihm zuwirft.
Also wenn mich ein Mädel so einwickeln will, dann muss sie wirklich was Besonderes sein, denkt er schnaubend und stapft an dem Blonden vorbei ins nächste Abteil.
Er sieht Kahoko, oder vielmehr ihren Haarschopf und mit einer Woge der Erleichterung steuert er auf sie zu… Bis er die Person sieht, die neben ihr sitzt.
Vermutlich ist es sein Glück, dass er es so früh bemerkt und dass er augenblicklich stehen bleibt. Sie bemerken ihn nicht, aber er sieht sie ganz genau.
Kahoko hat sich zur Seite gedreht, den Rücken gegen das Fenster gepresst, ihr Gesicht ihrem Sitzpartner zu gewandt.
Aomine kann nur ihr Profil erkennen, aber er sieht, wie sie lacht, wie sie mit den Händen spricht und wie sie schließlich ihre Stirn gegen seine Schulter presst, wie sie es immer tut, als wäre ihr die Spannung ihrer eigenen Geschichte zu fiel.
Und der Junge neben ihr, der ebenso lacht und redet und dabei die Hände bewegt, als wäre er ein Dirigent in einer Seifenoper, er beugt den Kopf und presst seine Lippen und seine Nase für einen kurzen Moment in ihr grünes Haar.
Es ist eine Geste, die von Vertrautheit, Wärme und Zuneigung spricht und die Tatsache, dass Kahoko nicht zurück zuckt und keinem der beiden vor Verlegenheit die Röte in die Wangen schießt, sagt Aomine, dass dies nicht das erste Mal ist, dass sie so vertraut miteinander umgehen.
Ihm dreht sich der Magen um.
Das ist seine beste Freundin. Das einzige Mädchen auf dieser Welt, dass ihn zumindest ansatzweise versteht und das – im Gegensatz zu Satsuki – nicht von Kerlen besessen ist. Und da sitzt sie und turtelt ausgerechnet mit ihm herum. Mit Imayoshi! Seinem Captain!
Aomine fühlt sich… sonderbar. Er war nie besonders interessiert an diesen Beziehungsdramen, er mag einschlägige Magazine, ja, aber darüber hinaus war ihm das alles zu viel Arbeit.
Und jetzt? Jetzt fühlt er sich, als wäre er zu spät am Schauplatz ankommen, als wären sie alle Schauspieler in einem Stück, dass sich Leben nennt und alle wissen bereits, wohin das Ganze führt, nur ihm hat keiner gesagt, was sein Text ist oder wie er sich zu verhalten hat.
„Brauchst du einen Sitzplatz?“
Er zuckt zusammen, als hätte man ihm einen Schlag versetzt. Mit einem Knüppel.

Zu seiner linken sitzt ein Mädchen, dass ihm vage bekannt vorkommt. Feine Gesichtszüge, ein Allerweltsgesicht. Braune, lange Haare, zu einem dieser komplizierten Flechtfrisuren gebunden, die Mirai so toll findet und er nicht verstehen kann. Er will seinen Blick zu ihrem Dekolleté wandern lassen – daran erkennt er die Mädchen immer am besten – aber ihre Augen halten seine fest, sie hebt eine Augenbraue und er weiß plötzlich wieder, woher er sie kennt.
Du bist die Mädchenmanagerin. Die mit der großen Klappe.“
Itoe Nanami. Freut mich auch, dich kennen zu lernen.“, sie steht auf und deutet auf den Fensterplatz neben sich. „Rutsch rein.“
Er gehorcht. Nicht etwa, weil sie einen Tonfall hat, der ihm keine Wahl lässt, nein. Er will einfach nicht mitten im Gang stehen bleiben und Imayoshi Grund zum Gedanken gegeben, er hätte ihn beobachtet.
„Bist ein wenig einsam, was?“
Er hebt den Blick.
Soll das etwa Smalltalk sein? Wenn ja, hast du noch einiges zu lernen.“
„Und von wem? Etwa von dir? Du hast doch versucht, mich an meiner Oberweite zu erkennen.“
Aomine zuckt mit den Achseln. „Und wenn schon.“
„Und wenn schon zu was? Zum Einsam sein oder zu meiner Oberweite?“
Er grinst. Fühlt sich frech. Darin ist er gut „Zu beidem.“
Sie haut ihn nicht – wie Satsuki es tun würde, sie reißt keinen dummen, grenzwärtigen Witz – wie Kahoko es tun würde. Sie lacht einfach.
„Und du? Einsam?“, feuert er zurück, weil es mal ganz nett ist, mit jemandem zu reden, der sich behaupten kann, seine eigene Meinung hat und nicht gleich zuschlägt, wenn man an besagter Meinung Zweifel anbringt.
„Nö.“
„Ach was. Du wirst doch sicher auch einen Schwarm haben, nach dem du dich verzehrst.“, spottet er, „Drehst du nicht immer deine Runden um euren Coach?“
„Das ist mein Zwillingsbruder.“
Er erlaubt sich, ertappt das Gesicht zu verziehen. „Kann ich ja nicht ahnen. Aber einer unserer Kerle wäre sicher noch für dich frei. Klar, Imayoshi ist weg, Susa auch, Wakamatsu gibt sich redlich Mühe und sogar der Zwerg ist vergeben, bleibt nur noch...“
„Du. Wenn man die Starterpositionen nimmt.“
Aomine blickt bedröppelt drein. Das wollte er damit eigentlich nicht andeuten, wie kommt er da jetzt wieder raus, bevor…
„Aber danke, kein Interesse. Und bevor du fragst, die Ersatzspieler interessieren mich auch nicht.“
Er entspannt sich, zumindest ein bisschen. Die Kleine ist schlagfertig, aber er würde sie nicht mal mit der Kneifzange angreifen. Zu fordernd. Und nur weil ihre Oberweite größer ist als die von Kahoko, heißt das nicht, dass sie ihn damit beeindrucken könnte.
„Bist du etwa lesbisch?“, er wackelt mit den Augenbrauen. Das würde ihm grade noch gefallen. Wäre mal was anderes.
„Nein. Asexuell.“
Er starrt sie an. Sie starrt zurück.
Er blinzelt, sie nicht.
Hat er das grade wirklich gehört oder leidet er durch diese blöde Trainingscamp schon so an Schlafentzug, dass er sich das eingebildet hat?
„Du hast dich nicht verhört, ich bin asexuell.“
Sie hat ihm die Verwirrung wohl angesehen. Er setzt sich gerade hin, wirft einen Blick durch den Wagen und dann zurück zu ihr.
In ihren Augen steht ein Hauch von Unsicherheit, gerade deutlich genug, dass er es erhaschen kann. Sie gibt sich – zumindest in diesem Punkt – taffer, als sie wirklich ist.
„Okay… du hast mich ertappt.“
Jetzt ist sie an der Reihe, verwirrt zu sein, aber er lässt sie nicht zu Wort kommen.
„Ich hab keine Ahnung, was das Wort bedeuten soll, klär mich auf.“

Als Kahoko aufsteht, um zurück zu den anderen zu gehen, diskutieren die beiden immer noch.
Sie weiß nicht, wann sie sich zueinander gesetzt haben und ob Aomine überhaupt klar ist, dass er da gerade in ein hitziges Gespräch mit ihrer Managerin verwickelt ist, aber sie wird auch ganz sicher nicht danach fragen. Es ist schön ihn mal so zu erleben, wie sie ihn von früher kennt. Und sich ein wenig der Hoffnung hinzugeben, dass es anhalten könnte.
Stattdessen nähert sie sich den beiden vorsichtig – und mit Imayoshis bohrendem Blick im Rücken – während sie wirre Satzfetzen aufschnappt und sich daraus keinen Reim machen kann.
„Das kann ich nicht glauben.“
„Ist aber so!“
„Hast du's denn schon mit Pornos versucht? Ich kann dir mein Fotobuch über Mai-chan leihen!“
„Iih, nein danke, alles, nur das nicht!“
„Beleidige nicht Mai-chan, sie ist eine Göttin!“
„Daiki.“, das ist Kahoko, die jetzt neben ihnen steht. Die beiden drehen sich zu ihr herum und blicken sie an, als wären sie sich ihrer Umwelt gar nicht mehr bewusst gewesen. Was vermutlich wirklich der Fall ist.
„Was denn? Wir sind mitten in einem Gespräch.“
Es tut ihr Leid, unterbrechen zu müssen. Sie will nicht, dass er wieder der gefühllose Klotz wird, der sich an einem riesigen Ego festhält.
„Tut mir leid, aber das nächste ist unsere Haltestelle. Ihr könnt ja ein ander Mal weiter reden.“
Die zwei werfen sich einen Blick zu, dann schütteln sie gleichzeitig den Kopf.
„Nicht nötig.“, ertönt es wieder im Chor und Nanami steht auf.
„Man sieht sich, Aomine-san. Danke für dein Angebot, aber mit Mai-chan hast wohl nur du eine Freude.“
„Das weißt du erst, wenn du sie gesehen hast.“
„Ich hab sie gesehen und vielen Dank, meine Meinung bleibt die Gleiche.“, entgegnet Nanami knapp und lässt ihn beinahe sprachlos zurück. Aber nur beinahe.

Die Freude über die rasch vergangene Zeit währt nur kurz.
Kaum sind die Mädchen ausgestiegen rutscht auch schon Imayoshi mit undurchschaubarem Gesichtsausdruck auf den Sitz neben ihn.
„Du wirst doch nicht etwa Freunde gefunden haben?“, säuselt er mit süffisantem Grinsen.
„Ich?“, entgegnet Aomine so überrascht, dass er sich innerlich für seine Schauspielkünste loben muss, „Da musst du dich getäuscht haben, aber da du ja vorhin in Kahokos Augen regelrecht versunken bist, kann man auf dein Urteil wohl auch nichts mehr geben.“
Aber anstatt zu verrutschen, wie er es wollte, wird Imayoshis Lächeln nur noch breiter.
„Bist du etwa eifersüchtig?“, stichelt er mit gerade der richtigen Menge überraschten Unglaubens, um Aomines wunden Punkt zu treffen. Er hätte es sich denken müssen, das er Imayoshi mit Worten nichts anhaben kann. Worte sind eine Waffe, die der ältere ohne Probleme unschädlich machen und gegen ihn selbst wenden kann.
Die beiden starren sich an, Aomine grimmig, Imayoshi lächelnd, bis ersterer seinen Stolz hinunter schluckt, weil er weiß, dass er nicht gewinnen kann und Aufgabe in diesem Fall weniger demütigend ist. Aber immer noch demütigend genug.
„Wenn du die Klappe halten könntest, wär das super, ich muss Schlaf nach holen.“
„Aber natürlich.“, gibt Imayoshi feixend zurück, „Was wäre unser tapferes Ass denn ohne seinen kostbaren Schlaf?“
Und dann verschwindet er – zum Glück – um jemand anderen zu quälen.
Aomine kriegt für den Rest der Fahrt jedenfalls kein Auge mehr zu.
Er weiß nicht, was ihn mehr belastet.
Der Einfluss, den Imayoshi auf Kahoko haben könnte, oder dass es da draußen jemand gibt, der sich Mai-chan angesehen hat und ihre Schönheit dennoch nicht schätzt!

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