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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
23
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24.07.2016 2.477
 
Lia atmet ein. Atmet aus. Zählt die Sekunden, die blauen Dinge um sich herum, die Kuchen in der Auslage ihr Gegenüber.
Sie hat Angst, sie ist allein und wenigen Minuten wird sie in einene blecherne Kiste steigen, die sie tausende von Metern über dem Boden nach Amerika fliegen wird.
„Hey...“, eine Hand legt sich auf ihre Schulter, die Berührung ist ganz sanft und vorsichtig, aber Lia schreckt dennoch zusammen.
Neben ihr steht Kahoko.
„Ka-… was machst du hier?! … Ihr habt doch Training...“
„Beruhig dich. Ich habe frei gekriegt. Du glaubst doch nicht etwa, wir lassen dich einfach so gehen. Ohne Abschied.“
Im nächsten Moment nimmt Kahoko sie auch schon in den Arm.
Lia ist noch nie sonderlich gut im Umarmen gewesen. Wohin müssen die Arme? Was soll sie mit ihrem Kinn machen?
Aber diesmal ist es anders. Sie drückt ihre Nase gegen Kahokos Schlüsselbein und lässt die Tränen einfach fließen, während die Jüngere sie hält, als gäbe es nichts, worum sie sich noch sorgen müsste. Und vielleicht ist es auch genau so.
„Ich hab deine Flugdaten von deinem Vater gekriegt und sie an Natasha weiter gegeben. Sie wird dich in Amerika abholen und ein Auge auf dich haben. Megumi hat dir ein Fresspaket gepackt, damit du den langen Flug überstehst und der Rest des Teams hat zusammen gelegt.“
Lia löst sich etwas widerwillig von Kahoko, wischt sich über die Augen und nimmt die Tüte entgegen. Sie findet belegte Brote, drei Saftpäckchen und ein kleines Heftchen mit Nummern und Daten, die sie brauchen wird, sowie ein letztes, in blaues Papier eingeschlagenes Päckchen. Kahoko verfolgt jede ihrer Bewegungen, als sie mit zitternden Fingern den Klebstreifen löst. Unter dem blauen Papier ist weiches Leder, kühler Stahl und ein blankpolierter Bildschirm. Ihr verschlägt es den Atem wie die Sprache und Kahoko füllt die Stille mit Wörtern.
„Es ist ein Tablet. Nanami hat auch so eins, sie hatte auch die Idee, weil du ja keinen Laptop hast. Chikara hat alles schon fix fertig eingestellt und dir den Lernstoff für dieses Jahr runter geladen, damit du nichts versäumst, während du weg bist. Du hast auch Skype drauf, damit du mit uns in Kontakt bleiben kannst und...“, Kahoko gluckst, „Shinji hat darauf bestanden, dass Chika dir ein paar Spiele drauf lädt… Was… Was sagst du?“
„Das kann ich nicht annehmen.“, Lias Stimme ist kratzig vor Emotionen, aber Kahoko lacht, schlingt die Arme um sie und drückt sie erneut.
„Natürlich kannst du. Du bist unser Kapitän, du leistest so viel für uns, wir wollen auch einmal etwas für dich tun. Und nicht jeder von uns kann so gut backen wie Megumi.“
Lia will noch etwas sagen, irgendwas, aber ihr Flug wird aufgerufen und ihr fehlen ohnehin die Worte. Kahoko lächelt, als wüsste sie genau, wie es ihr geht und umarmt sie noch ein letztes Mal, für all ihre Teammitglieder, die gerade nicht hier sein können.
Dann schiebt sie sie sanft, aber mit Nachdruck, durch die Schleuse.
„Bis bald, Lia, wir sehen uns.“
„Bis bald.“, wiederholt Lia ihre Worte und winkt ihr, plötzlich viel leichter ums Herz.

- - -

„Kahoko?“
Kahoko blickt vom Busfahrplan auf, mehr als verwundert darüber, wer an diesem Ort schon ihren Namen sagen sollte.
„Taiga? Was machst du am Flughafen?“
„Ich… äh, also ich… warum bist du hier?“
„Ich hab zuerst gefragt.“
„Also ich… na ja, ich war in Amerika.“
Kahoko sucht nach Worten und weiß nicht, was sie sagen soll. Es erklärt, warum Megumi in letzter Zeit viel konzentrierter beim Training war.
„Was für ein Zufall, dass du ausgerechnet heute zurück kommst.“
„Nicht wirklich.“, murmelt Taiga, stellt sich neben sie an die Haltestelle und lässt seine Reisetasche zu Boden fallen.
„Soll heißen?“
„Na ja, ich muss ja auch irgendwann zur Schule und ihr habt doch am Samstag euer Match.“
„Ach, du kommst natürlich, um zuzuschauen, oder?“, für Kahoko ist jetzt alles klar, „Ich vergesse gerne, dass du und Megumi ein Paar seid. Man hat euch ja kaum zusammen gesehen.“
Er zuckt bei ihren Worten zusammen und selbst jemandem, der so eine gute (schlechte) Menschenkenntnis hat wie Kahoko, fällt sein Unbehagen auf.
„Was?!“
„Du weißt es nicht...“, murmelt er betreten vor sich hin, bevor er sich räuspert und einen Punkt an ihrem linken Ohr fixiert, während er spricht. „Sie hat Schluss gemacht. Vor etwas über einem Monat.“
„Sie hat…“, Kahokos Augen sind groß wie Untertassen, „Megumi hat Schluss gemacht? Megumi? Mit dir? Warum?“
Taiga blickt überall hin, nur nicht zu ihr. Da ist keine Wut in ihrer Stimme, sondern nur maßlose Überraschung und das macht ihm mehr zu schaffen. Es wäre ihm lieber gewesen, Megumi hätte ihr bereits alles erzählt.
„Wir waren damals nie so dick befreundet, wie du und Tatsuya. Oder ich und Tatsuya...“, fängt er die Geschichte von hinten an, „Und irgendwie war das immer ein wenig seltsam, weil wir zwei kaum was miteinander gemacht haben, immer nur, wenn Tatsuya dabei war...“
Ein Schatten wandert über Kahokos Augen, sie verschränkt die Arme vor der Brust. Er braucht einen Moment, um zu begreifen, dass es keine abwehrende Haltung ist. Sie hält sich selbst zusammen.
Es ist ihre Stimme, die sie verrät. Ein wenig zitteriger, ein wenig tiefer, als er es von ihr kennt.
„Und was willst du damit sagen? Dass Megumi eifersüchtig auf mich war?“
Taiga schweigt. Er mustert das wohl einzige Mädchen, von dem er dachte, er wüsste, wie sie tickt. Und er begreift langsam, aber immer deutlicher, dass er ganz ganz viel nie gesehen hat.
„Eigentlich nicht...“, murmelt er, „Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich nicht weiß, ob ich dich da hinein ziehen will. Aber ich glaube… Tatsuya war eifersüchtig auf mich? Damals?“
„Hast du das denn nie gemerkt?“, Kahoko seufzt und blickt sehnsüchtig die Straße hinunter. Kann denn nicht endlich ihr Bus kommen und sie erlösen?
„Ich dachte, er wäre glücklich mit dir. Er hat dich wirklich sehr gern gehabt.“
„Ich weiß.“ Kahokos Stimme klingt viel zu kratzig, sie räuspert sich und blickt ihn immer noch nicht an, „Aber er hatte Angst. Vor all den Geistern, die ihn plagen. Und er hat nie mit mir darüber geredet und ganz offensichtlich auch nie mit dir. Und wenn du nicht über deine Ängste redest, dann fressen sie dich auf.“
Es ist still zwischen ihnen, wenn man das Gewusel, Gedränge und den stetigen Lärm eines Flughafens Stille nennen kann.
Dann schiebt Taiga sich näher und Kahoko erwartet, dass er ihr seine Hand auf die Schulter legt, wie er es immer tut, aber er schiebt seine Hand fast zaghaft in den schmalen Spalt zwischen Oberarm und Brustkorb und bevor sie sich versieht, hat er sich bei ihr unter gehakt und starrt neben ihr auf den dreckigen Asphalt zu ihren Füßen.
„Aber was ist...“, murmelt er und sie begreift, dass es hier nicht mehr um sie und Tatsuya geht, „...wenn man den Menschen, die man gerne hat, einfach all diese dämlichen Ängste ersparen möchte? Ist es dann nicht besser, man behält es für sich?“
„Ich bin ja kein Psychiater und ganz sicher kein Experte, was Beziehungen angeht...“, beginnt Kahoko und sucht nach der richtigen Formulierung, „Aber wenn du wüsstest, dass den anderen etwas plagt, würdest du es dann nicht wissen wollen? Ich würde es jedenfalls wollen...“
„Und was… wovor hat Megumi Angst?“
„Also das musst du sie schon selber fragen.“

- - -

Yoyo kann ihn aus dem Augenwinkel kommen sehen. Es ist nur eine Bewegung im Schatten, ein Lufthauch, als er die Tür sanft schließt, aber sie wäre nicht so gut in dem, was sie tut, wenn sie die kleinen Dinge missachten würde.
„Hast du dich abreagiert?“
Er schweigt und bleibt im Schatten. Eindeutig nicht ihr Bruder, der hätte sie längst über den Haufen gerannt. Aber das heißt nicht, dass sie deshalb stehen bleiben und den Kopf drehen würde. Dafür hat sie auch keine Zeit. Ein dummes Wort beim Training hat ihr fünfzig Korbleger eingebracht, ein weiteres hundert Drei-Punkte-Würfe und für ihr Verspätung muss sie sowieso noch hundert Liegestütze machen. Je eher sie damit fertig wird, desto schneller kann sie nach Hause, da wird sie sich von einem Spanner nicht aufhalten lassen.
„Warum warst du in Tokyo?“, Akashis Stimme schneidet durch die Dunkelheit wie ein Katana durch Butter.
„Um euch anzufeuern, natürlich. Das ganze Mädchenteam war da.“
„Und du machst natürlich immer, was das Mädchenteam macht. Weil du auch so ein Teamplayer bist.“
„Man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.“
„Und du wirfst Handgranaten.“
„Also bitte...“, spottet sie, sammelt die Bälle zusammen und macht mit ihren Strafübungen weiter.
Er hat sich bewegt, während sie nicht aufgepasst hat und steht jetzt näher beim Korb. Wenn sie ein bisschen nach rechts zielt, könnte sie ganz versehentlich…
„Wag es bloß nicht.“
Sie schiebt die Unterlippe vor, während er sie fixiert. „Spielverderber. Du hättest den Ball doch ohnehin gefangen.“
„Warum warst du in Tokyo? Was wolltest du von Hana-san?“
„Kahoko? Zeit mit ihr verbringen natürlich. Sei deinen Freunden nahe, aber deinen Feinden näher. So heißt es doch, oder nicht?“
„Dann ist Kahoko wohl dein einziger Feind?“
Yoyo schnaubt, langsam genervt von diesem verbalen Rumgetanze. Kann er nicht einfach zum Punkt kommen?
„Falls es dir nicht aufgefallen ist: Basketball ist fad geworden. Immer gewinnen die Gleichen. Und Kahoko ist da endlich mal ne Abwechslung. Ich will mal im Finale jemand anderen als Kirisaki Daichi und Rakuzan sehen.“
„Sie wird es wohl nicht ins Finale schaffen.“
„Wird sie wohl.“, fordert Yoyo ihn heraus, „Da werd ich sogar drauf wetten. Wie hoch willst du setzen?“
Er mustert sie kalt. „Wie wäre es mit deinem Rausschmiss?“
Die Provokation segelt an ihr vorbei. Ihr macht er keine Angst.
„Klar, gerne. Ich wusste nicht, dass du so scharf darauf bist, von der Schule zu fliegen, aber dein Wunsch ist mir Befehl, Prinz.“, sie salutiert spöttisch vor ihm und streckt ihm die Hand entgegen, aber er schlägt nicht ein und sie will endlich ihre Strafübungen fertig kriegen.
„Du weißt, dass Kirisakis Schläger sie bereits durch die Mangel genommen haben?“
„Klar. Zufälligerweise ist Ayatos Cousin mit einer reizenden Dame zusammen, deren beste Freundin mit einem der Jungs aus dem Volleyballteam dort zusammen ist und der geht mit einem der Basketballer in eine Klasse.“
„Sehr zuverlässige Quellen hast du da.“
Sie spart sich eine Antwort und nachdem er sie noch einen Moment gemustert hat, macht er sich auf, zu gehen.
Was immer er wollte, entweder er hat es jetzt oder er hat es aufgegeben. Sie hofft auf letzteres.
„Die Wette gilt trotzdem, Handschlag hin oder her.“, ruft sie ihm hinter her. Er gibt keine Antwort, aber gehört hat er sie, das weiß sie. Akashi hört alles.

- - -

„Können wir los?“
Der Coach des Touou-Basketballteams antwortet nicht sofort auf die Frage des Busfahrers, blickt stattdessen einmal durch den Bus und zählt die Köpfe. Er kommt nicht dazu, fertig zu zählen.
„Der Shooting-Guard der Mädchen fehlt noch.“, erklärt Imayoshi ihm ruhig, ohne von seinem Mathebuch aufzublicken.
Die beiden Erwachsenen blicken ein weiteres Mal durch den Bus. Tatsächlich, der grüne Haarschopf ist nirgends zu sehen.
Der Coach will sich gerade an die Managerin des Mädchenteams wenden, als jemand über den Parkplatz sprintet und mit zwei großen Sätzen die Stufen hoch stürmt.
„Du bist spät dran.“, tadelt Imayoshi sie und verbirgt seine Sorgen. Sie ist völlig außer Atem und presst eine Hand auf ihre Rippen.
„Tschuldigung.“, stammelt Kahoko, packt den Griff ihrer Tasche fester und geht gerade aus an ihm vorbei zu Shouta, der alleine sitzt.
Imayoshi dreht sich nicht um. Er blickt geradeaus aus dem Fenster des fahrenden Busses und wenn er dabei im Seitenspiegel des Fahrzeugs einen ausgezeichneten Blick auf Kahoko hat, dann ist das reiner Zufall und geht keinen etwas an.
Als sie endlich bequem sitzt, blickt sie nach vorne und lächelt verschmitzt und er weiß, das sie weiß, dass er sie beobachtet. Er blickt demonstrativ zurück in sein Mathebuch. Das wird eine lange Fahrt.

Eigentlich ist es eine ganz gewöhnliche Trainingswoche und selbst die Tatsache, dass am Ende dieser Woche das erste offizielle Match der Mädchen steht und für sie alle die Schule wieder beginnt, ändert nichts daran. Es sind andere Dinge, die ihnen das Gefühl der Normalität nehmen.
Zum Beispiel dass Lia nicht da ist. Oder die Tatsache, dass Michirou nach dem Essen regelmäßig für eine halbe Stunde verschwindet, „um spazieren zu gehen“ und dass in dieser Zeit keiner Wakamatsu finden kann. Dass jeder die Blicke bemerkt, die Imayoshi und Kahoko sich zuwerfen, jedenfalls jeder außer Aomine, der lieber dem Mädchenteam beim Trainieren zusieht, als selbst zu trainieren. Aber den Vogel schießen Shinji und Susa ab.
Es Donnerstagabend und das Mädchenteam sitzt zusammen. Sie sind zu müde, um großartige Dinge anzustellen, aber es ist noch zu früh, um ins Bett zu gehen.
„Hey...“, Susa quetscht sich auf einen winzigen freien Platz zwischen Shinji und einer recht grimmig dreinblickenden Megumi – sie hat heute mehrmals in den Zweierspielen verloren - „Wir haben den Coach soweit bekommen, dass wir Samstag früher Trainingsschluss haben. Wir kommen, um euch anzufeuern.“
„Und das soll mich jetzt interessieren, oder was?“, feuert Shinji zurück, ohne aufzusehen. Sie ist kurz davor, diesem dämlichen Monsterboss den Garaus zu machen und kann sich jetzt wirklich nicht stören lassen.
„Ich wollte dich nur vorwarnen. Nicht, dass du uns da stehen siehst und vor lauter Überraschung den Ball fallen lässt.“
Shinji schnalzt nur mit der Zunge, aber dann ist der Boss besiegt, das Level geschafft und sie legt das Gerät beiseite. Sie kennt Susa mittlerweile gut genug um zu wissen, dass er nicht verschwinden wird, bevor er sein Ziel erreicht hat. Er will ihr wohl irgendetwas mitteilen. Sie mustert ihn kurz scharf, aber sein Grinsen verrät ihn. Es ist viel zu breit und begeistert für jemanden, der sonst so ruhig ist.
„Kommt Kaiya oder warum grinst du wie ein Honigkuchenpferd?“
„Sie kommt. Sie hat frei gekriegt und kommt.“
„Dann sag Mirai, sie soll ihr einen Fanschal in den Farben unseres Teams geben, dann kann sie die gleiche Erfahrung machen wie ich letztens und fast dran ersticken.“
„Sie hat schon einen. Hat ihn selbst gestrickt.“
Shinji schnaubt, halb belustigt, halb entnervt. „Das wundert mich gar nicht.“
„Wer ist Kaiya?“
Susa blickt auf, als hätte er bis zu diesem Moment nicht bemerkt, dass er inmitten von Mädchen sitzt, die jedes Wort, jede Geste mit Argusaugen beobachten. Er lächelt Nanami an, die gefragt hat.
„Kaiya ist meine Freundin.“
Shinji mustert ihre Teamkolleginnen, die alle durch die Bank überrascht reagieren. Jedenfalls mit Ausnahme von Michirou, aber die ist ja nicht da.
„Und ich dachte, ihr zwei...“, fängt Chikara an, bringt aber ihren Satz nicht zu ende. Shinji mustert sie scharf.
„Als ob.“, grunzt sie entnervt und drückt ihren Ellbogen unsanft in Susas Seite, „Aber ich hab dir schon mehrfach gesagt, dass du nicht so an mir kleben sollst. Die Leute kommen alle auf falsche Gedanken, hab ich dir gesagt. Aber du hörst ja nicht zu.“
Susa zuckt mit den Schultern und steht auf. „Solange ich weiß, wem mein Herz gehört, ist ja alles in Ordnung.“


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