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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
23
Alle Kapitel
100 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.05.2016 2.501
 
Hey Leute, eigentlich wollte ich das Kapitel erst Sonntag hochladen, beziehungsweise dachte ich ja, dass ich noch mindestens ne Woche dafür brauche, aber mich hat irgendwie die Schreiblust gepackt und ich hoffe, dass es euch gefällt - und ich damit die lange Pause wieder ein bisschen gut machen kann.
Alles Liebe von mir

The Show must go on


Sonntag, 4 Uhr 45

Das erste, was Kahoko an diesem Sonntagmorgen hört, ist der Regen, der auf Shintarous Dachfenster trommelt. Dahinter ist der Himmel grau in grau.
Bleierne Müdigkeit steckt ihr in den Knochen und auf ihrem Magen lastet ein zentnerschweres Gewicht. Als sie langsam den Kopf stellt sich dieses Gewicht als Shintarous Kopf heraus, der sich mit jedem ihrer Atemzüge hebt und senkt. Nicht, dass sie die Nähe nicht gut findet, aber für ihre geprellten Rippen ist das eindeutig noch zu früh.
Behutsam schiebt sie ihre Hände unter seinen Kopf, hebt ihn an und zieht ihn nach oben.
Jetzt liegt er auf ihrer Schulter und seine Knie drücken gegen ihre.
Shintarou schnaubt leise, drückt seine Zehen in ihre Waden und hebt den Kopf, um sie anzusehen.
„Wie spät ist es?“ Seine Stimme ist noch rau und tief und er muss die Augen zusammen kneifen, um etwas sehen zu können.
„Schlaf weiter.“, murmelt sie zurück, aber er beugt sich über sie und fischt seine Brille vom Nachttisch, um sie sich umständlich aufzusetzen. Dann dreht er sich neben sie auf den Rücken und blickt durch das Dachfenster hinaus. Das Bett ist klein, ihre Körper werden an Armen und Beinen zusammen gepresst.
„Willst du drüber reden?“
Anstatt einer Antwort spürt er, wie ihre Finger nach seinen suchen, sie ergreifen und fest drücken.
„Ich weiß nicht, ob das was bringen würde.“, murmelt sie und reibt ihren Daumen über seinen. Er trägt keine Fingerbandagen, wenn er schläft und die raue Hornhaut an ihren Fingern kratzt bei jeder Berührung. Er fühlt sich wieder fünf Jahre alt.
„Ich wollte nicht, dass du gehst.“, platzt es aus ihm heraus und er ist selbst am meisten überrascht über diesen Gedanken, den er längst vergessen geglaubt hat.
„Huh?“, Kahoko dreht den Kopf zu ihm und wieder zurück zum Fenster als sie bemerkt, dass er nach Worten ringt, die seine Gefühle ausdrücken könnten.
„Damals… ich wollte nicht, dass du nach Amerika gehst, aber ich… was hätte ich denn sagen sollen?“
„Ich wollte auch nicht gehen. Aber ich konnte auch nicht hier bleiben. Im nachhinein denk ich, also… es hat uns beiden gut getan. Vielleicht haben wir das gebraucht? Ob du so weit gekommen wärst, wenn ich hier geblieben wäre?“
„Und wie war das für dich in Amerika?“
„Furchtbar.“, sie lacht, aber es klingt verkrampft und ihre Finger sind ganz fest um seine geschlungen, „Ich hab mir so höllisch schwer damit getan, irgendwie Freunde zu finden. Erst recht, als ich mit Basketball aufgehört hatte.“
„Du hast mit Basketball aufgehört?“ Er mustert sie schockiert.
„Du wusstest das nicht? Ich habs einfach nicht ertragen, zu spielen. Natasha hat mich wieder dazu gebracht, es zu versuchen. Dort hab ich Taiga und Tatsuya kennen gelernt und dann fiel es mir schon leichter, auf die Mädchen zu zu gehen. Aber wirklich angenommen gefühlt hab ich mich da nicht. Und wenn, dann nur kurz.“
Shintarou möchte nach diesem Tatsuya fragen, aber er schluckt die Worte hinunter. Selbst er weiß, welche Fragen wann unangebracht sind.
„Glaubst du, es wird je wieder so wie früher?“, murmelt da Kahoko neben ihm und seine Hand erwidert reflexartig ihren schraubzwingenartigen Griff.
„Ich weiß es nicht… Aber wenn wir uns anstrengen, können wir vielleicht etwas Neues schaffen.

- - - 6 Uhr 30 - - -

Shinji fällt mit einem solchen Schwung aus dem Bett, dass es wohl noch die Nachbarn gehört haben müssen. Sie erstarrt für einen Moment, benommen und desorientiert, bevor sie sich erinnert. Dann schießt sie in die Höhe und kriecht in Ninjamanier durchs Zimmer, um ihre Sachen zusammen zu suchen. Gerade als sie fertig angezogen ist und bereit, lautlos aus dem Haus zu schleichen, klopft es an die Tür.
„Shinji? Bist du wach? Es hat so gepoltert.“
Sie stöhnt entnervt auf und öffnet die Tür. Vor ihr steht Susa, mit einem Lächeln im Gesicht und einem Frühstückstablett in der Hand.
„Und was soll das bitte? Orangensaft und Müsli? Fehlt nur noch die rote Rose.“, meckert sie ungehalten.
„Ich wusste nicht, dass du so gerne Blumen magst. Aber falls dich das beruhigt, ich mache für alle Frühstück, die bei mir schlafen.“
„Ach ja? Und was isst dein bester Freund?“
„Imayoshi mag gern gebratenen Reis und Kaffee.“, antwortet Susa seelenruhig und stellt das Tablett auf seinen Schreibtisch, „Iss ruhig, du hast heute sicher noch ein anstrengendes Training vor dir.“
Sie bleibt stehen und beobachtet ihn, als würde er jeden Moment ein ganzes Waffenarsenal aus seiner Hosentasche ziehen.
„Beruhige dich, okay. Ich suche nur meine Sachen fürs Training zusammen und dann gehe ich.“
„Du lässt mich einfach hier?“, fragt Shinji fassungslos, „Ich könnte dich ausrauben.“
„Dann wärst du ziemlich dämlich, weil der Verdacht sofort auf dich fallen würde. Außerdem ist meine Großmutter noch da. Also wärst du gar nicht allein.“
Sie schnaubt entnervt, setzt sich an den Schreibtisch und schaufelt das Müsli in sich hinein.
„Iss langsamer, das tut deinem Magen nicht gut.“
„Du bist nicht meine Mama und ich bleibe auf keinen Fall alleine hier.“, kontert sie mit vollem Mund.
Susa zuckt mit den Schultern und packt seine Sporttasche geduldig ein und aus, bis Shinji fertig mit Essen ist.
Erst dann zieht er den Reißverschluss der Tasche zu, steht auf und lächelt sie an.
„Können wir also?“

- - - 7 Uhr 45 - - -

Megumi grinst über das ganze Gesicht und wären ihr nicht die Ohren im Weg, würde sie einmal rund um den Kopf grinsen.
„Lass mich raten.“, begrüßt Nanami sie, „Du hast deine Mutprobe bestanden.“
Der Rest des Teams horcht auf, während Megumi auf und ab hopst und dabei wie ein Fisch auf dem Trockenen nach Luft schnappt, weil ihr die Worte fehlen.
„Megumi.“, Kahokos schwere Hand auf ihrer Schulter hält sie am Boden fest, „Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.“
Das Mädchen gehorcht brav und bringt schließlich ein verzücktes „Wir hatten ein Date!“ heraus.
„Wie? Wann? Wo? Was habt ihr gemacht? Gab's was zu essen? Was hattest du an?“, Mirai haut die Fragen aus wie Gewehrkugeln und auch Nanami hat bereits ihr Klemmbrett gezückt, um mitschreiben zu können.
„Können wir das auf später verschieben?“, mischt sich da Shouta ein und wedelt verlegen mit seinem Klemmbrett durch die Luft, „Nicht, dass ich euch das nicht gönne, aber wir haben heute viel vor.“
„Was meinst du?“, Kahoko linst über seine Schulter auf sein Klemmbrett, kann aber seine Schrift nicht entziffern.
„Wir haben Morgentraining bis zehn Uhr, dann eine kurze Strategiebesprechung und müssen dann zu einem Trainingsspiel an die Kaijo High. Am Nachmittag wieder ein kurzes Kraft- und Ausdauertraining und danach sollten wir uns zur Vorbereitung auf den Winter Cup ein paar Spielaufzeichnungen ansehen.“
„Aber wir haben doch noch keinen Plan bekommen, gegen wen wir als erstes antreten.“, wendet Lia ein.
Shouta nickt ihr zu, ohne sie dabei anzusehen. „Ich weiß. Aber wir wissen, wer es auf jeden Fall in die Finalrunden schaffen wird. Rakuzan, Kirisaki Daichi und Shutoku werden wir nicht besiegen, wenn wir uns nicht jetzt schon darauf einstimmen.“
Die Mädchen blicken sich etwas bedröppelt an, Shoutas kleine Rede hat ihnen wieder bewusst gemacht, wie viel Arbeit noch vor ihnen liegt.
„Aber mit Kahoko haben wir doch einen klaren Vorteil, oder?“, wendet sich Tsubaki an Shouta, der das Gesicht verzieht.
„Nanami hat eine Diagnose aus dem Krankenhaus angefordert und die sieht nicht gut aus.“
„Du hast was?!“, Kahokos Kopf schießt zu Nanami herum, die nicht einmal rot wird.
„Natürlich hab ich das, Kahoko, normalerweise hättest du mir das sowieso gleich selbst aushändigen müssen.“
„Und? Wie schlimm ist es?“, Lia sieht ihre Felle bereits davon schwimmen und Shoutas Gesichtsausdruck mildert ihre Ängste nicht im geringsten.
„Mehrere Rippen sind geprellt. Das ist das Hauptproblem. Ihre Nase verheilt wieder und auch die Blutergüsse sehen alle schlimmer aus, als sie sind. Das Muskelgewebe ihrer Beine verheilt sehr gut und das, obwohl sie heute schon joggen war...“, Kahoko zieht beschämt den Kopf ein, aber Shouta redet weiter, „Aber die Rippen sind das Problem. Die brauchen mindestens einen Monat, um zu verheilen und das ist noch sehr optimistisch berechnet.“
„Aber wenn sie doch heute schon joggen war, dann kann sie doch wenigstens mit trainieren, oder?“ Tsubaki versteht nicht, wo das Problem liegt. „Wenn sie dann spielen kann, ob in einem Monat oder auch erst in zwei, sind wir erst am Anfang der Auswahlspiele.“
Shouta nagt an seiner Unterlippe, dann mustert er Kahoko. „Wie ging's dir heute beim Joggen?“
Kahoko wird knallrot.
„Na ja, also… also ich...“, sie seufzt, gibt sich geschlagen. „Ich kann die meiste Zeit nur im Schrittempo laufen. Es tut noch zu sehr weh.“
Er nickt, als hätte er das geahnt. „Was anderes hätte mich auch gewundert. Schraub deinen Schmerztablettenkonsum runter. Außer Radfahren und Schwimmen kommt für dich diesen Monat kein Training infrage. Du könntest dabei deine Rippen nur noch stärker verletzen.“
Kahoko nickt ergeben und zieht den Kopf ein, während sich Shouta wieder ans Team wendet.
„Wenn ihr keine weiteren Fragen habt, fangen wir jetzt mit dem Training an. Lauft erst mal fünf Runden ums Schulgelände.“
Kahoko bleibt mit den diskutierenden Zwillingen zurück, niedergeschlagen und ohne die Möglichkeit, ihren Gefühlen durch Bewegung freien Lauf zu lassen.

- - - 12 Uhr 35 - - -

Kaijo High ist keine Privatschule wie die Nakamiya South High, aber was dem Schulgebäude an Ausstrahlung und Größe fehlt, das macht das Mädchenteam wieder wett. Zwanzig Spielerinnen sind bereits dabei, sich aufzuwärmen, als das Team ankommt.
Ein großes, muskulöses Mädchen mit knallblauen Haaren kommt auf sie zu, mustert sie der Reihe nach und reicht dann Lia die Hand.
„Hi, ich bin Izanami Hibiko, die Kapitänin. Wir hatten uns bei der Inter High ja knapp verpasst, schön, dass es jetzt noch zu einem Trainingsspiel reicht.“
Lia nickt und erwidert den Händedruck. „Die Freude ist meinerseits, ich bin Lia Smith.“
„Sind das alle aus eurem Team?“, fragt Izanami dann ausgerechnet und Lias Lächeln verrutscht zusehends.
„Ja, für heute sind das alle.“, antwortet sie heiser und Izanami zuckt mit den Schultern.
„Soll mir recht sein. Kommt, ich zeug euch, wo ihr euch umziehen könnt, die Mädels sind schon ganz scharf auf das Trainingsspiel.“

Kahoko setzt sich mit einer Sporttasche voll Wasserflaschen und Honigzitronen auf die Ersatzbank, möglichst darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Sie weiß nicht, wovor sie mehr Angst hat. Dass Shouta und Nanami sie doch noch auf die ganze Problematik ansprechen oder dass ihr Kise über den Weg läuft.
Eigentlich wollte ich mich ja bei ihm entschuldigen. Ihm vergeben, dass er nun mal der Meisterkopierer ist. Aber heute kann ich das wirklich nicht. Und morgen… morgen auch noch nicht.
„Kahoko!“
Sie schreckt auf, blinzelt die Gedankenfetzen weg.
Shouta mustert sie ernst. „Wir fangen an, konzentrier dich bitte.“
„Ja natürlich, tut mir leid.“, sie richtet sich auf und blickt auf das Spielfeld, während ihre Gedanken immer noch im Kreis laufen.
Die beiden Teams sind sich in ihren Stärken und Schwächen im Grunde ebenbürtig. Macht das eine Team einen Korb rein, folgt sogleich der Gegenschlag. Bis zur ersten Hälfte zieht sich das Spiel stetig dahin, ein gleichmäßiges Geben und Nehmen.
„Ihr macht das super.“, spricht Shouta ihnen Mut zu, als sie in ihre zehn minütige Spielpause gehen. Kahoko händigt wortlos Wasserflaschen und Handtücher aus und sogar Mirai wuselt am Boden herum und massiert den Mädchen die schmerzenden Waden als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
„Macht einfach weiter so.“, entlässt er sie nach kurzer Zeit wieder ins dritte Viertel aber genau hier beginnt das Kraftverhältnis zu kippen.
Nakamiya South High hat nur fünf aktive Spielerinnen. Es gibt keine Möglichkeit, jemanden auszuwechseln, keine Kraftreserven für Notfälle.
Kaijou High wechselt eine Spielerin nach der anderen auf und auch wenn keine der Ersatzspielerinnen besondere Fähigkeiten mitbringen, ist es ihre Energie, die ihnen den Vorteil gibt.
Michirou kann nach einer Halbzeit ununterbrochenen Blockens nicht mehr so hoch springen. Shinjis Tricks werden allmählich vorhersehbar. Megumi ist nicht mehr so schnell wie zuvor. Lia verliert mehrmals den Ball und Tsubaki verfehlt wiederholt den Korb.
„Selbst mit einer gesunden Kahoko hätten wir kaum eine Chance gehabt.“, stellt Shouta fest, als das Spiel mit einem eindeutigen Sieg für Kaijo endet. Die Mädche mustern sich bedrückt. Der Sieg des Winter Cups, der ihnen gerade noch so nah vorgekommen war, rückt in weite Ferne.
„Kommt.“, wispert Kahoko und steht auf, breitet die Arme aus, „Ihr habt sehr gut gespielt, ihr habt euch nichts vorzuwerfen.“
Sie schlingt die Arme um Megumis und Lias Schultern und schließt so die Lücke in ihrem Kreis. Es wirkt wie eine Gruppenumarmung, aber viel Trost spendet sie nicht.
„Lasst uns zurück gehen.“, Shouta packt seine Tasche, „Wir haben noch viel zu tun, wenn wir das schaffen wollen.“
Und diesmal ist es Shouta, der ihnen die Hoffnung zurück gibt und nicht Kahoko. Denn er läuft unbeirrt weiter gerade aus, warum sollten sie es dann nicht auch tun?

- - - 14 Uhr 13 - - -

Der schwere Basketball donnert mit Wucht gegen das Brett, verfehlt aber den Korb.
Nao flucht, bemüht sich um einen Rebound, wird aber geblockt. Sie landet mit beiden Beinen auf dem Boden, taumelt dabei aber und fällt nach hinten. Wuterfüllt schreit sie auf, als ihr ein scharfer Schmerz durchs Steißbein schießt.
„Was fällt dir ein?!“, brüllt sie blind ihr Gegenüber an, doch Michiko lächelt nur abschätzig. Und kreischt Momente später auf, als ein gezielter Tritt von Nao sie ebenfalls zu Fall bringt.
„Aufhören! Sofort!“, Meijs Stimme lässt die Mädchen erstarren.
Sie mag vom Training verschwitzt sein, das Haar zerzaust, aber das heißt nicht, dass sie deshalb weniger angsteinflößend wäre.
„Wir trainieren hier miteinander! Wenn ihr euch an die Kehle gehen wollt, packt eure Sachen, verlasst das Team und erledigt das draußen!“
Nao knurrt und erhebt sich, nicht ohne Michiko einen letzten besonders bösen Blick zuzuwerfen.
„Meij...“, beginnt sie und Meij nickt fahrig. Sie weiß bereits, was ihre Freundin sagen will.
„Ich weiß.“, beginnt sie halblaut, dann hebt sie ihre Stimme, damit das ganze Team sie hören kann.
„Es ist eine Frechheit, dass wir heute nicht spielen dürfen!“, ruft sie und jede einzelne Spielerin stimmt ihr lauthals zu.
„Sie denken, sie könnten uns brechen, wenn sie uns disqualifizieren! Aber lassen wir das mit uns machen?!“
„NEIN!“, brüllen die Mädchen und Meij grinst, so bitter bitter böse, dass ihre Teamkolleginnen endlich wieder Hoffnung schöpfen.
„Wollen wir es ihnen dann nicht zeigen?“, redet sie mit einer sanfter Stimme weiter, die noch gefährlicher ist als ihr Gebrüll, „All diese dummen, blinden Erwachsenen, die denken, sie könnten uns etwas befehlen. All diese dummen, kleinen Mädchen, die glauben, sie könnten gegen uns gewinnen. Ist es nicht unsere Pflicht, sie eines Besseren zu belehren?“
Sie blickt sich in der Halle um. Jedes ihrer Mädchen lächelt, dezent, verschlagen oder offen grinsend. Sie alle stimmen ihr zu. Sie alle sind motiviert.
„Das klingt, als hättest du einen Plan, Meij.“, spricht Nao ihre Gedanken aus.
Meij nickt. „Das habe ich. Und die Jungs werden uns dabei helfen.“
„Der Winter Cup?“
„Der Winter Cup.“

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