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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
23
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.10.2015 2.671
 
Für eine bessere Übersicht der OC's:  Bilder und Zusammenfassung

Ein seltsames Bündnis


„Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das hier eine gute Idee ist.“ Midorimas Finger verkrampfen sich um den Griff der Teekanne in seiner Hand, sein heutiger Glücksbringer.
Takao rollt nur die Augen und starrt weiter aus dem Fenster. „Jetzt mach dir nicht ins Hemd. Ich hab dir gesagt, dass du mir in dem Punkt vertrauen kannst. Und wenn dir was seltsam vorkommt, dann hast du ja deine Teekanne, mit der wie ihn verkloppen können.“
„Das ist ein Glücksbringer. Ich werde sicher nicht jemanden mit einem Glücksbringer verhauen.“
„Dann gib mir die Teekanne, ich hab da keine Bedenken. Du kannst gerne deine eigenen Fäuste nehmen.“
Midorima öffnet den Mund, um etwas zu erwidern, als sich jemand neben ihn auf Sitzbank schiebt.
„Midorima, Takao. Wie schön, ihr seid pünktlich.“
Zwei Augenpaare starren Imayoshi ausdruckslos entgegen. Er lächelt amüsiert.
„Habt ihr schon bestellt?“, fragt er, als wäre nichts.
Midorima schweigt noch immer, aber Takao bequemt sich zu einem Kopfschütteln.
„Ich hol uns etwas, was wollt ihr?“
Der Shooting Guard öffnet den Mund, um etwas zu sagen, aber Takao kommt ihm zuvor. „Shin-chan trinkt nur Mineralwasser, aber ich nehm ne Cola.“
Imayoshi steht auf, das Lächeln verrutscht keinen Millimeter, während er zur Theke des Fast Food Restaurants geht. Er behält die beiden weiterhin im Blick, wie sie sich an dem Ecktisch gegenüber sitzen, streitend wie ein altes Ehepaar. Das wird lustig.

„Ich trau ihm nicht.“, knurrt Midorima, versucht aus dem Augenwinkel heraus Imayoshi zu beobachten, was ziemlich sinnlos ist, da er alles außerhalb der Brillengläser nur verschwommen sieht.
„Musst du auch nicht, du musst nur mir vertrauen, klar. Und wir waren uns doch einig, dass wir in die gleiche Richtung arbeiten, also warum sollen wir uns da nicht zusammen schließen können?“
Takao bemüht sich um einen lässig entspannten Ton, Tatsache ist aber, dass er nicht freiwillig hier ist. Er kann Midorima aber auch schlecht gestehen, dass Imayoshi ihm ein Angebot unterbreitet hat, das er nicht abschlagen konnte. Dann ist der ganze Scheinfrieden komplett dahin.
„Und? Habt ihr euch entschieden?“ Wieder taucht Imayoshi aus dem Nichts auf, stellt die Getränke vor sie und nimmt selbst einen Schluck aus seinem Becher, beobachtet die beiden durch zusammen gekniffene Augen, ein nichtssagendes Lächeln auf den Lippen.
„Wofür entschieden?“, versucht Takao Zeit zu schinden, trinkt einen großen Schluck Cola und schiebt Midorima sein Mineralwasser hin. Der wirft ihm einen bitterbösen Blick zu und starrt dann misstrauisch auf den Becher.
„Was? Angst, das es vergiftet ist? Soll ich erst einen Schluck nehmen, damit du mir glaubst?“, spöttelt Imayoshi.
Midorima ignoriert ihn. „Ich mag ihn nicht.“, erklärt er Takao, als wäre der Ältere gar nicht da.
„Ich mag dich auch nicht.“, gibt Imayoshi trocken zurück, „Aber darum geht es hier ja auch nicht, sondern um Kahoko, oder täusche ich mich da?“
„Du magst doch Kahoko genauso wenig.“, knurrt Midorima und umklammert seine Teekanne jetzt doch wie eine Waffe.
„Täusch dich da mal nicht, ich mag sie immerhin mehr wie dich.“ Imayoshi lächelt überlegen.
Takao beobachtet den Schlagabtausch von der Seite, bereit seinen Senf dazuzugeben, wenn es nötig sein sollte. Aber Midorima ist noch nicht fertig.
„Du hast sie mit eurem Shooting Guard ausgehen lassen.“, klagt er.
Imayoshi lächelt weiter. Nimm das nur weiter an, mein lieber. Sei froh dass du nicht weißt, wie sehr ich bei diesem Date die Finger tatsächlich im Spiel hatte.
„Ich hatte ein Auge auf die beiden.“, erklärt er ruhig und Midorima starrt ihn einen Moment lang an, die grünen Augen misstrauisch zusammen gekniffen. Dann nimmt er den Becher mit dem Mineralwasser und trinkt einen großen Schluck.
Gut so, Midorima. Tu einfach, was ich dir sage.

„In diesem Fall sind wir uns einig.“, stellt Imayoshi ruhig fest und zieht einen Notizblock aus seiner Tasche. Er reißt das oberste Blatt ab und schiebt es Midorima hin.
„Meine Nummer. Ich will dich nicht immer über deinen Freund hier kontaktieren müssen.“
Midorima steckt das Blatt ein, ohne mit der Wimper zu zucken, kaut auf dem Trinkhalm seines Bechers herum, als wollte er dem Stück Plastik körperliches Leid zufügen.

„Ich habe schlechte Nachrichten.“, verkündet Imayoshi als nächstes.
Midorimas schließen sich schlagartig so fest um den Papierbecher, dass das Mineralwasser oben aus der Öffnung für den Trinkhalm schießt und ihm an den Fingern hinunter läuft.
Er starrt Imayoshi an, das linke Lid zuckt kontrolliert. Imayoshi lächelt und wendet sich Takao zu, dessen sonst stets lachendes Gesicht zu einer Fratze verzogen ist.
„Was heißt schlecht?“, grunzt ihn der ungehalten an und schiebt sich näher an den Kapitän der Touou.
„Meine Cousine, Haruka, hat zufälligerweise mitgehört, wie sich drei von Kahokos Freundinnen über deren Status in Puncto Beziehungen unterhielten. Natürlich liegt dieses Gespräch schon etwas zurück und sollte deshalb als überholt gelten, aber Mirai, eine der drei, schien der Idee, Kahoko mit Aomine zu verkuppeln, wirklich zugeneigt zu sein.“
„Vergiss es!“, knurrt Takao imselben Moment, in dem Midorima ein „Auf keinen Fall!“ hervor stößt.
Imayoshi blickt von einem zum anderen und nickt. „Ich bin absolut eurer Meinung, aber um diese Möglichkeit müssen wir uns keine Sorgen machen. Nur Kise steht in ihren Augen tiefer als Aomine. Sie verabscheut ihn allein schon für die Tatsache, dass er nicht zum Training kommt.“
Die beiden atmen erleichtert auf, aber Imayoshi ist noch nicht fertig.
„Ich gehe allerdings davon aus, dass Mirai die Sache nicht auf sich beruhen lässt. Leider habe ich Mirai bereits kennen gelernt. Wenn sie sich was in den Kopf setzt, dann will sie das auch umsetzen. Wir sollten deshalb die Augen offen halten, falls sich etwas Neues anbahnt. Fürs erste überlasse ich euch diese Aufgabe.“ Er zieht ein Foto aus seiner Tasche, legt es auf den Tisch.
„Sein Name ist Shunto Kensuke, ein Erstklässler auf der Nakamiya South High und anscheinend an Kahoko interessiert. Ich überlasse ihn euch, hier sind seine Adressdaten und andere, möglicherweise notwendige Informationen.“, Imayoshi reißt ein weiteres, beschriebenes Blatt aus seinem Block, legt es neben das Foto und steht auf.
„Gebt mir Bescheid, wenn ihr Probleme mit ihm habt, ich übernehme dann.“
„Was sollen wir denn mit ihm machen?“, fragt Takao verdutzt.
Imayoshi lächelt. „Seid kreativ. Wenn nötig, verhaut ihn mit eurer Teekanne. Wir sehen uns.“


Das Lächeln verlässt seine Lippen nicht. Es ist ein zufriedenes, wenn auch leicht beunruhigendes Lächeln.
Imayoshi Shoichi schmunzelt still und leise in sich hinein. Er besteigt die Straßenbahn, findet einen freien Platz und zieht seinen Notizblock heraus. Für jeden anderen sieht es so aus, als wäre er nur ein fleißiger Kapitän, der Spielzüge studiert. Für ihn sind die Graphiken weit mehr als das.
Kritisch mustert er seinen derzeitigen Plan. Er ist ziemlich weit fortgeschritten, aber das Ziel gefällt ihm ganz und gar nicht. Dafür hat Kahoko nun doch zuviel Potential, um sie am Schluss für so etwas zu gebrauchen.
Er schlägt eine neue Seite auf und mit ein paar raschen Notizen, Kürzeln und Zeichen, die nur für ihn lesbar sind, beginnt er einen neuen Plan, ausgehend von der derzeitigen Situation und allem, was er weiß.
Hohes Kichern unterbricht seine Gedanken. Er runzelt die Stirn, sieht kurz hoch.
Nicht weit von ihm entfernt sitzen ein Mädchen und ein Junge neben einander. Er analysiert die beiden kurz. Sie ist komplett vernarrt in ihn. Bei ihm ist er sich nicht so sicher. Armes Ding.
Er will gerade den Blick abwenden und sich weiter auf seine „Arbeit“ konzentrieren, als er den Jungen erkennt. Mibuchi Reo, ein ehemaliger Teamkollege von Makoto.
Jetzt ist er wirklich neugierig, mustert auch das Mädchen genauer. Sicher, sie ist ganz hübsch, mit der kleinen Schleife in ihrem langen orangenen Haar und den angedeuteten Kurven. A
müsiert hebt er eine Augenbraue, als Reo die Hand ausstreckt und an einer orangen Strähne zupft, sie zum Lachen und zum Erröten bringt. Die beiden haben sichtichen Spaß an ihrer eigenen kleinen Welt.
Er amüsiert sich gerade köstlich, als die blecherne Stimme durch die Lautsprecher seine Haltestelle ankündigt.
Soll ich die beiden aufschrecken? Er überlegt kurz, lässt es aber. Das ist ihm die Mühe nicht wert.

- - -

Kahoko wirft einen Korb nach dem anderen von der Mittellinie aus. Sie hat immer noch keine 100% Trefferquote wie Shintarou, aber sie hält ihre eigene Quote jetzt schon wesentlich länger. In Amerika waren ihre langen Würfe mehr das Ass im Ärmel, dass sie selten mal hervor ziehen durfte und dann traf sie natürlich auch. Aber immer und immer wieder hintereinander zu treffen, wenn einem die Arme weh tun, die Augen brennen und man vor lauter konzentriertem Stirnrunzeln Falten kriegt, das ist eine neue Erfahrung.
„Hey...“ Sie schreckt zusammen, der Ball rutscht ihr regelrecht aus den Fingern, fliegt über den Platz und prallt unschön vom Ring ab. Dumpf holpert er über den Boden, während sie sich zu einem grinsenden Shoichi umdreht.
„Hey...“, antwortet sie ihm und er deutet auf die Bänke am Rande des Feldes.
„Lass uns Pause machen.“
„Aber...“, will sie widersprechen, aber er unterbricht sie, „Pause. Jetzt. Hol deinen Ball, wir können nachher weiter spielen.“

Sie gehorcht murrend und setzt sich ihm gegenüber auf eine der Bänke, zwischen ihnen ein schmaler Holztsich, auf dem er seine Unterlagen ausbreitet. Das Wetter ist schön und es ist auch abends hell und warm, sodass er eingewilligt hat, ihre Nachhilfestunden draußen abzuhalten.
Er mustert Kahoko schweigend, als sie die Beine unterschlägt und die schmerzenden Arme auf den Tisch legt. Sie hat ihr grünes Haar zu einem schweren Knoten am Hinterkopf hochgebunden und ihm fällt auf, dass er sie noch nie mit offenem Haar gesehen hat.
„Mach deinen Haarknoten auf.“ Er redet ganz ruhig und leise, sie starrt ihn zur Antwort nur an.
„Tu mir den Gefallen, ja?“, fügt er schließlich hinzu, als sie keine Anstalten macht, seinem Wort Folge zu leisen. Seufzend hebt sie die Arme und löst den Knoten.
Ihr Haar ist lang, seidig wie das der meisten Japaner und auffallend grün. Es fällt ihr wie ein Seidentuch über die Schultern und er mustert es, lange. Es gefällt ihm nicht.
Kahoko hat ein ausdrucksstarkes Gesicht mit fast schon männlichen Zügen, ist groß und kantig gebaut. Das lange Haar täuscht darüber hinweg und lässt sie weich wirken, mädchenhaft. In Verbindung mit der „süßen“ Schuluniform sieht es sicher „nett“ aus, aber nett ist nichts, was Shoichi freiwillg in sein Leben integrieren würde.
„Binde es wieder hoch. Du kannst nicht lernen, wenn es dir im Weg ist.“
Kahoko wirft ihm einen scharfen Blick zu, den er gelangweilt erwidert. Soll sie doch ruhig merken, dass es ihm nicht gefällt.
„Warum trägst du es überhaupt so lange? Das ist mehr als hinderlich beim Sport, vor allem für jemanden, der Basketball so ernsthaft betreibt wie du.“
„Ich hab es seit mehr als vier Jahren nicht mehr schneiden lassen.“, erklärt sie mit so viel ernst, dass er weiß, dass etwas dahinter steckt. Bei Kahoko steckt immer irgendetwas dahinter.
Er wartet einen Moment und betrachtet sie ausgiebig, jetzt, da ihr Gesicht wieder frei liegt. Das ist unverfälscht sie selbst.
Viel besser.
„Und warum hast du es nicht schneiden lassen?“
„Ist das wieder ein Gefallen, den du dir hier erbittest? Du verlangst ziemlich viel an einem Tag.“
„Eigentlich war das eine Sache unter Freunden, dass ich danach frage. Aber von mir aus kannst du es gerne von der Liste meiner Gefallen abziehen. Ich habe noch mehr als genug übrig.“
Er tippt auf seine Unterlagen, als wäre es eine Auflistung aller Gefallen, die Kahoko ihm noch schuldet. Sie hebt eine Augenbraue und sammelt sich kurz.
„Ich hab meine Haare nicht mehr schneiden lassen, seit mein Bruder mich das letzte Mal besiegen konnt. Ich werd sie wieder schneiden lassen, wenn er mich besiegt.“
Shoichi schmunzelt und schiebt ihr die Unterlagen entgegen. „Ich kann es kaum erwarten.“, spottet er milde und sie lächelt ihn überrascht an, bevor sie zu lernen beginnt.

- - -

SMS

Shoichi an Kahoko:
Ich habe mich entschieden, ein paar meiner Gefallen einzulösen. Trage heute etwas Violettes.

Kahoko an Shoichi:
Ich trage eine Uniform, die kann ich nicht einfach so abändern. Sind violette Boxershorts drunter auch okay?

Shoichi an Kahoko:
Ein Armband hätte auch gereicht, aber deine Kreativität amüsiert mich. Ich verzichte auf ein Foto als Beweis.

- - -

Touou vs Seirin:

Hinter dem Stadion, in dem das Turnier stattfindet, geht die Sonne unter. Der Himmel erstrahlt in den flammendsten Rot- und Orangetönen, aber kaum jemand hat Augen dafür. Alle reden nur über das Spiel.
Megumi, die auf ihre Freundinnen wartet, betrachtet den Himmel.
„Oh wie schön...“, murmelt sie und wünscht sich, sie könnte ihn mit einem ganz bestimmten jemand betrachten.
„Megumi-chan!“, wird sie da von einer lauten Stimme unterbrochen. Sie dreht sich um und sieht Kahoko einen Weg durch die Menschenmengen bahnen, an ihrer Seite Tsunako und Mirai.
„Tut mir leid, das wir spät dran sind, hast du lange gewartet.“
„Macht doch nichts, der Himmel ist ohnehin so schön.“
„Der Himmel?“, fragt Kahoko verständnislos und blickt kurz hoch, bevor sie sich Wichtigerem zuwendet. „Hast du mir das Armband mitgebracht?“
Megumi schnaubt, greift aber in ihre Tasche und zieht ein wunderschönes Armband aus geflochtenem roten Leder heraus, an dem unzählige rote Glasperlen hängen.
„Hier, ist das in Ordnung?“
„Oh, perfekt. Legst du es mir an? Ich muss auch ein Foto davon machen, kannst du das übernehmen, Tsunako?“
Tsunako nickt und nimmt Kahokos Handy entgegen, während Mirai sich neugierig, wie sie ist, dazwischen schiebt.
„Warum brauchst du denn ein Armband?“
„Gehört zu einer Wette. Außerdem hat mir Shintarou heute morgen erklärt, dass der Glücksbringer des Tages ein roter Gegenstand sein muss, also passt das doch auch ganz gut, oder?“
„Was trägt denn Shintarou?“
„Das ist ja das Problem, er hat sich meine roten Glücksboxershorts ausgeborgt, deshalb musste ich Megumi um etwas Rotes bitten... Hast du das Foto, Tsunako? Super, danke.“
Sie schickt das Bild ab und wendet sich dann wieder den Mädels zu. „Und, seid ihr aufgeregt?“
Megumi nickt wie ein Wackeldackel, Tsunako zuckt mit den Schultern und Mirai winkt lässig ab.
„Kuroko wird das ganz toll machen, wir haben uns heute Mittag kurz gesehen, damit ich ihm ein Glücksküsschen geben kann. Jetzt vor dem Spiel sind alle so nervös, da lass ich ihn lieber in Ruhe.“
„Dann sind wir also alle dafür, dass Seirin gewinnt?“, fragt Tsunako und Kahoko verzieht peinlich berührt das Gesicht.
„Kahoko!“, tönt es ihr empört entgegen und sie zieht entschuldigend die Schultern hoch.
„Tut mir leid!“
„Gib sofort das Glücksarmband wieder her.“, mault Megumi und Kahoko hält ihr schuldbewusst das Handgelenk hin.
Ist ja nicht ihre Schuld, dass sie sich ausgerechnet mit Imayoshi Shoichi, dem Kapitän der Touou angefreundet hat, oder?

- - -

Touou High – Umkleidekabinen:

„Was? Aomine-kun ist noch gar nicht da?“ Satsukis Stimme tönt schrill durch die Umkleidekabine. Mehrere Jungs verziehen das Gesicht, die einen wegen dem Geräusch, die anderen aus Zorn über Aomine.
„Er nimmt nicht ab, ganz egal wie oft ich ihn anrufe.“, erklärt Shoichi mit einem unterdrückten Seufzen. Ganz egal wie selbstsicher er sein mag, sie spielen heute gegen Seirin und die sind nun wirklich nicht zu unterschätzen. Sein Telefon piepst und zeigt eine neue Nachricht von Kahoko an, aber das ist für den Moment unwichtig.
Wakamatsu neben ihm flucht und Sakurai bricht in Entschuldigungsstürme aus. Satsuki ignoriert ihren Freund und stürmt aus dem Raum. „Ich versuche, ihn zu erreichen!“
Imayoshi kneift sich in den Nasenrücken, bemüht, sich zu beruhigen. Er blickt auf den Bildschirm seines Handys, öffnet die Nachricht von Kahoko.
Ein hübsches rotes Armband an ihrem Handgelenk. Rot soll Krebsen heute Glück bringen. Ich drück dir die Daumen. K
Er lächelt innerlich und verlässt den Umkleideraum. Satsuki steht ihm Gang, das Handy ans Ohr gepresst. „Du hast verschlafen?!“
Shoichi nimmt ihr das Handy aus der Hand. „Aomine. Wie lange brauchst du hier her?“
„Oh, Imayoshi-san. Ich werde wohl zur zweiten Hälfe ankommen.“
Ihm bricht der Schweiß aus. „Wir zählen auf dich! Wir spielen gegen Seirin!“
Er kann Aomine trocken lachen hören. „Jetzt hör doch auf. Zwanzig Minuten sind mehr als genug um diese Würmchen zu zerquetschen. Tu in der ersten Hälfte einfach was du kannst.“
„Was? Aber...“ Aufgelegt. Shoichi starrt auf das Display des quietschpinken Telefons, ballt die andere Hand zur Faust und atmet tief durch. Jetzt bloß ruhig bleiben!
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