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Buzzer Beater

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Midorima Shintarō OC (Own Character)
15.05.2015
15.05.2018
108
320.657
24
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
18.08.2015 2.532
 
Für eine bessere Übersicht der OC's:  Bilder und Zusammenfassung

1:0 für Imayoshi


Sonntagmorgen
Kahoko kann ihre Augenringe nicht verbergen. Masahiro mustert sie mit seinem strengsten Vaterblick, als er sie am Morgen zum Joggen holt. Sie schmiegt ihren Kopf an seine Schulter, drückt ihre Nase in seinen Oberarm. „Ich bin schon dabei, mich drum zu kümmern, Indianerehrenwort.“
Mit einem Seufzen hakt er seinen Finger in ihren, drückt einen Kuss auf ihre Schulter. Warum müssen Kinder auch erwachsen werden?

Nach dem Frühstück trudeln zwei SMS ein. Die erste ist von Megumi.
Hol uns um vier bei der Schule ab! Wir gehen ins Kino!
Das ist schnell beantwortet, sie geht weiter zur nächsten, die ist von Shoichi.
Ich fordere einen meiner Gefallen ein. Komm zu unserem Training in der Touou High. Wir beginnen um zehn Uhr.
Die Pralinen erwähnt er nicht und obwohl sie ein wenig enttäuscht darüber ist, packt sie ihr Zeug zusammen und zieht sich an. Die letzte Nacht liegt noch nicht lange genug zurück, um zu verweigern, Gewissensbisse sitzen tief.

-

„Sakurai.“
Der klein gewachsene Shooting Guard zuckt zusammen, verbeugt sich tief vor sinem Kapitän und feuert Entschuldigungen ab wie Gewehrsalven.
„Stop!“, Imayoshi legt ihm die Hand auf die Schulter, übt Druck aus bis Sakurai sich fängt und ihn stumm anstarrt, „Wir müssen an deinem Selbstbewusstsein arbeiten.“
Sakurai will sich erneut entschuldigen, doch Imayoshis Hand auf seiner Schulter drückt zu und ihm bleibt die Entschuldigung im Hals stecken.
„Du hast eine Starterposition in einem der besten Teams von Tokyo. Ist dir das bewusst?“
Ein recht verlegenes Ja ist die Antwort. Imyoshi lächelt und Sakurai kriegt von dem Anblick allein eine Gänsehaut.
„Denk jeden Tag daran. Das sollte helfen. Und noch etwas. Du wirst heute ein Mädchen um ein Date bitten.“
Sakurai wird knallrot, dann leichenblass. „W-was? Wen? Wie?!“ Seine Augen fliegen reflexartig zu Momoi Satsuki, die gerade mit Wakamatsu redet und das Farbenspiel auf seinem Gesicht beginnt von neuem.
Imayoshis Lächeln wird breiter. „Keine Sorge, du musst nicht Satsuki fragen. Aber du kannst, wenn du willst. Ich werde mich ein wenig umhören und dir dann jemanden nennen. Du bittest das Mädchen um ein Date und was danach kommt ist alles dir überlassen.“ Er klopft dem Erstklässler lässig auf die Schulter und dreht sich weg.
Sekundenbruchteile später tippt ihm Sakurai mit dem Zeigefinger gegen den Oberarm. „A-aber Kapitän... was ist, wenn sie nein sagt?“
„Warum sollte sie nein sagen? Bist du nicht Shooting Guard im Team der Touou?“
„O-oh...“

Die ersten Minuten Training sind eine einzige Katastrophe. Aomine ist mal wieder nicht aufgetaucht, Wakamatsu ist deshalb stinksauer und Sakurai ist dermaßen abgelenkt von den wenigen anwesenden Mädchen und seinen eigenen Gedanken, dass er spielt wie ein Kindergartenkind.
Es ist zwanzig nach zehn und Susa sorgt für ausreichend Sicherheitsabstand zwischen sich und dem Kapitän. Hinter Imayoshis ruhiger Fassade brodelt es.
Ich habe mich klar ausgedrückt. Das Training beginnt um zehn.
Er blickt ein weiteres Mal auf die Uhr als die Eingangstür aufgeschoben wird. Alle drehen sich um, erwarten wider besseren Wissens, dass Aomine vielleicht doch gekommen ist. Aber im Türrahmen steht ein Mädchen von stolzen 1,90m Größe, die grünen Haare zu einem Zopf geflochten, ein verlegenes Lächeln auf dem Gesicht. Kahoko.
Immerhin, heute trägt sie schwarze Shorts zu einem weißen Oberteil, denkt Imayoshi, der nach ihrem modischen Unfall von einem Hawaihemd mittlerweile auf alles gefasst ist.
Sie winkt kurz und setzt sich an den Rand um zuzusehen. Keiner rührt sich.
„Trainiert weiter. Ich kümmere mich darum.“ Ein Blick in die Runde und alle beeilen sich, ihre Positionen einzunehmen während er die Halle durchquert und zu Kahoko geht. Für Außenstehende ist er lediglich der Kapitän, der sich beim fremden Neuankömmling erkundigt, wie er helfen kann.
-
„Du bist zu spät.“ Den Rücken in Richtung seines neugierigen Teams gedreht sehen diese nur Kahokos verlegenes Lächeln.
„Ich hatte mich verlaufen. Jetzt bin ich ja hier. Hast du die Pralinen gekriegt?“
„Ja... Ich bin kein großer Freund von Schokolade.“
Sie beißt sich auf die Lippe und er mustert sie. Sie verhält anders als gestern, gehemmter.
„Aber danke. Haruka hat sie bereits zur Hälfte verputzt. Kannst du etwas für mich tun?“
„Äh.. ja klar. Ist das der Gefallen, den ich dir schulde?“
„Einer davon. Mein Shooting Guard wird dich um ein Date bitten. Er ist sehr talentiert, aber sein Selbstbewusstsein passt nicht dazu.“
„Ich soll mit ihm ausgehen?“
„Ist das ein Problem?“
Hier entscheidet es sich. Wenn sie ablehnt, weiß er, dass er es langsamer angehen muss.
Kahoko grinst. „Klingt nach einem guten Plan. Wer ist es?“
Imayoshi dreht sich um und zeigt auf Sakurai, dem das Herz in die Basketballschuhe rutscht. Oh nein, was hab ich falsch gemacht? Was? Er sieht die grünhaarige Riesin lächeln und nicken und seinen Kapitän sich wieder umdrehen. Imayoshi sagt etwas zu ihr und kommt wieder zurück. Sakurai stolpert über seine eigenen Füße in dem Versuch, den Älteren eilig und doch diskret zur Seite zur ziehen.
„Kapitän! Imayoshi-Senpai!“, Sakurais Stimme ist piepsig vor lauter Panik, er verhapselt sich und muss wieder von vorne anfangen. „Wer ist das Mädchen?“
„Oh? Du kennst sie nicht? Sie hat von dir gehört und möchte dir beim Training zusehen.“
„V-Von mir gehört? Wie... Wie meinst du das?“
„Na, du bist doch Touous begnadeter Shooting Guard, das spricht sich rum. Sakurai, ich denke, hier haben wir das Mädchen, dass du ansprechen solltest.“
Für einen Moment sieht es so aus, als würde Sakurai geradewegs aus den Latschen kippen, dann fängt er sich und nickt entschlossen.
Den Rest des Vormittags gibt er alles, immer wieder mal wirft er verstohlene Blicke in Kahokos Richtung.

Kahoko selbst ist ehrlich interessiert an seinen Wurfkünsten. Sie liebt Drei-Punkt-Würfe und der Fruchtzwerg hat was drauf. Was gut ist, denn sie kann wirklich nicht schauspielern.
Dennoch würde sie weit lieber mitspielen, als nur zu zu schauen.
Der Coach pfeift zur Mittagspause, die Spieler sammeln sich, um entweder eine kurze erfrischende Dusche zu nehmen oder aber sofort die mitgebrachten Bentoboxen auszupacken. Nur Sakurai macht sich auf den Weg zu ihr.
Die anderen Jungs halten in ihrem Tun inne und starren ungeniert. Kahoko entscheidet sich dafür, sitzen zu bleiben. An 1,90m hoch schauen zu müssen ist nicht besonders ermutigend, wenn man sowieso schon schüchtern ist.
„H-Hallo.“, stottert er und verbeugt sich vor ihr.
„Hi. Ich bin Kahoko. Deine Würfe sind der Hammer.“
„W-Wirklich?“ Er wird rot. Es sieht wirklich süß aus. Sie lächelt ihn an.
„Ich... also... ich wollte fragen, ob du mit mir ausgehen wüdest...“, besinnt er sich auf seine eigentliche Aufgabe und wird mit jedem Wort kleiner, als erwarte er nicht nur eine Absage, sondern gleich auch noch strenge Strafen, eine Hetzjagd und vielleicht noch eine Folter oben drauf.
„Oh, sehr gerne. Ich hatte gehofft, dass du fragst.“
„W-wirklich?“ Er starrt sie an, sprachlos, die Augen so groß wie Untertassen, bevor ihm aufgeht, dass das wohl kein so gutes Bild abgibt. „I-ich meine natürlich, toll, ähm... heute abend vielleicht?“
Sie rechnet blitzschnell, wie lange Kino mit den Mädels dauern könnte und nickt. „Gerne, was möchtest du machen?“
„Kino? So, ähm... gegen acht?“
„Oh ja, gerne.“ Er nickt, ein erleichtertes Lächeln auf den Lippen. Einer seiner Mitspieler klatscht frech Beifall, was noch mehr Blut in seine ohnehin knallroten Wangen treibt.
„Du kannst gerne zurück zu den anderen gehen.“, murmelt Kahoko ihm zu und er nickt erleichtert. Sie tauschen Nummern aus und Kahoko erhebt sich, winkt in Richtung der anderen. Sie überragt Sakurai um einiges und er schluckt hart, als sie sich auch schon verabschiedet.
Wenn er dachte, sie nach einem Date zu fragen, sei schwer, weiß er jetzt nicht, wie er jemals wieder aus dieser Sache raus kommen soll.
-

Nakamiya South High School – Sporthalle
Lautes Keuchen, das Quietschen von Turnschuhen auf dem Boden der Sporthalle, dieser unbestimmte und doch so gut bekannte Laut eines Basketballs, der gedribbelt, gefangen, geworfen, gedunkt wird. Das ist echtes Training, denkt Michirou und passt zu Lia, die an Shinji weiter gibt.
Shinji hingegen trägt schon den ganzen Vormittag ihre schlechte Laune mit sich herum wie eine schusssichere Weste. Sie fängt schlecht, verpatzt den Wurf und der Ball donnert mit Wucht gegen das Brett.
Rebound!“, brüllt Tsunako im selben Moment in dem Shinji eine Reihe deftiger Fluchworte loslässt. Tsunako erwischt den Ball zwar, aber Lia pfeift zu einer kleinen Pause.
Alles in Ordnung, Shinji? Du bist irgendwie nicht bei der Sache.“
Shinji knurrt, dreht den Kopf weg und ihre Augen rasen förmlich durch die Halle, auf der Suche nach dem Ball, den sie noch mal gehörig durch den Korb pfeffern will. Wutmanagement, sozusagen.
Falls dich das Sonntagstraining nervt, kannst du dich hinten anstellen.“, merkt Michirou gefühllos an und hebt den Ball auf, der ihr vor die Füße gerollt ist, „Oder ist gestern irgendwas vorgefallen?“
Ich hasse es einfach zu verlieren.“, knurrt Shinji schließlich grimmig und schnappt sich den Ball, wirft einen recht passablen Korb, „Und gestern hat uns diese Göre aus Rakuzan so richtig fertig gemacht. Es ist einfach… ungerecht. Selbst wenn wir gegen diese Betrüger von Kirisaki Daichi gewinnen könnten, gegen Rakuzan haben wir nie im Leben eine Chance. Sie hat mit uns den Platz gefegt. Wenn wenigstens Haizaki da gewesen wäre, dann wäre es vielleicht nicht ganz so demütigend gewesen, aber so…“
Ihre jüngeren Mitspielerinnen sehen sie an, als wäre ihr ein zweiter Kopf gewachsen.
Du redest von Hayama Yoyuka, oder?“, Lia kaut nachdenklich an ihrer Unterlippe, bevor sie nickt, so, als würde sie sich etwas eingestehen. Dann seufzt sie. „Wenn ich ehrlich bin, bin ich ein bisschen froh, dass wir nie gegen Kirisaki Daichi gewonnen haben. Gegen dieses Mädchen möchte ich nicht antreten müssen. Dafür ist sie zu gut. Und im Streetball soll sie noch besser sein.“
Die Erstklässlerinnen machen große Augen, die Älteren senken gedemütigt den Blick. An manche Gegner möchte man sich nicht mal in Gedanken heran wagen.

Mit einem lauten Knall fällt die schwere Stahltür zur Sporthalle ins Schloss. Sämtliche Spielerinnen gehen vor Schreck in die Luft und drehen sich zum Eingang um. Dort steht Kahoko, die Hände überrascht und abwehrend erhoben. „Ups?“
Und was willst du bitte hier?“ Michirou ist in zwei Schritten bei ihr, um sie – zumindest versuchsweise – nieder zu starren. Nicht so leicht, wenn man kleiner ist. „One on One, wir beide, jetzt.“
Ich denke nicht.“, Kahoko tritt an ihr vorbei und deutet auf ihre Freundinnen, „Es ist vier Uhr, seid ihr fertig?“
Ah, nicht so schnell.“ Michirou steht schon wieder vor ihr, die Augenbrauen drohend erhoben. „Ich bin dein Senpai, du hast mir Respekt zu erweisen.“
„Das tue ich. Indem ich respektvoll ablehne.“ Kahoko will nach der heutigen Nacht alles mögliche, aber sicher nicht die Szene mit Kise wiederholen.
Du hältst dich wohl für was Besseres, was?“
Kahoko erwidert Michirous Blick ruhig, da ist ein seltsamer Ausdruck in ihren Augen, der die Ältere zwar nicht besänftigt, aber zumindest davon abhält, weiter Druck zu machen.
„Nein. Das tu ich nicht.“ Kahoko blinzelt und dreht sich weg, senkt respektvoll ihren Kopf vor Lia. „Ich warte draußen auf die beiden. Entschuldige die Störung.“
„O-oh, kein Problem. Kannst gerne wieder kommen und zusehen, wenn du willst.“
Kahoko übergeht die Einladung und verlässt die Halle.
Michirou blickt ihr hinterher bis sie sich der neugierigen Blicke bewusst wird. „Was?“, grummelt sie unwillig, „Ich kann mich auch normal verhalten, okay?“
„Ja schon, aber dass du so schnell nachgibst, das kenn ich gar nicht von dir.“, kommentiert Shinji frech und Michirou schnappt ihr den Ball aus den Händen, um ihn gezielt in dem großen Metalkorb zu versenken.
„Ich hab nicht nachgegeben, ich hab nur entschieden, dass sie die Mühe nicht wert ist. Bei mir ist das Mädel unten durch... Und warum habt ihr eigentlich noch nicht mit dem Aufräumen angefangen?“

- - -

„Hatschi!“ Hayama Yoyuka schüttelt ihren Kopf wie eine Katze, die schwarzen Haare fliegen ihr um die Ohren. Sie kneift die Augen zusammen und rammt ihren Löffel ein weiteres Mal in ihre Schale mit Kokosnusseis. „Was?“ Das Knurren ist an Nekoko Yahiro gerichtet, einen ihrer Streetballteamkollegen und besten Freund, der sein amüsiertes Lächeln erfolglos hinter den Ärmeln seines etwas zu großen Sweatshirts zu verstecken versucht. - Es ist schon seltsam genug, dass die Kapuze besagten Pullovers Katzenohren vorweist, aber sein kindisches Gehabe noch dazu passt so überhaupt nicht zu einem Kerl von über 1,80m Größe. Er kichert erneut, senkt die Arme und schiebt seinen Lolli in den anderen Mundwinkel.
„Ach weißt du, Yoyo, es heißt bloß, dass plötzliches Niesen ein Zeichen ist, dass jemand an einen denkt.“
„Ach.“ Ihre Stimme ist kühl und gelangweilt, er lässt sich nicht stören und kichert erneut, stößt seinen Freund neben sich an.
Shutoka Ayato öffnet gelangweilt ein Auge und starrt auf ihn hinunter, gähnt, dass sein Kiefer knackt. Er öffnet auch das andere Auge, visiert ein Mädchen in ihrem Alter am Nebentisch an und zwinkert ihr zu. Sie kichert und errötet und er grinst zufrieden. Sein Grinsen verrutscht, als Yahiro ihn erneut anstößt.
„Was denn jetzt, Alter?“
„Wunderst du dich denn gar nicht, wer gerade an sie denkt? Sicher ein heimlicher Verehrer.“
„Hahaha.“, ätzt Yoyo zurück und überlegt, ob es sich lohnt, ihm die blonden Engelslocken mit Eiscreme zu verkleben. Nein, dafür ist ihr das Eis zu schade.
„Sei nicht blöd.“ Ayato gähnt erneut und streckt sich, teils, weil er ein wenig steif ist, teils um das Mädel am Nebentisch zu beeindrucken. Er macht eine richtige Show daraus, sich durch die schwarzen Haare zu fahren und ihr dabei zuzuwinkern und seine beiden Freunde und Teamkollegen haben längst aufgegeben, dass von ihm noch was Sinnvolles kommt, als er weiter redet. „Also... sei nicht blöder, als du ohnehin schon bist. Ist sicher nur Kotaru, der sich dran erinnert hat, wie ätzend Yoyos Frisur heute morgen ausgesehen hat. Oder der Coach vom Mädchenteam, der schon wieder wütet, weil Yoyo nicht beim Training ist.“
Yoyuka grunzt nur zustimmend, kratzt den letzten Rest Eis zusammen und schiebt ihre Schale in Yahiros Richtung, der das Signal versteht, die Augen verdreht und aufsteht um ihr einen Nachschlag zu holen.

- - -

„Wohin gehst du denn jetzt schon wieder?“
Kahoko zuckt ertappt zusammen und dreht sich zu ihrem Bruder um. Shintarou steht in der Tür zum Wohnzimmer, die Arme vor der Brust verschränkt und sieht sie streng an.
„Äh... raus?“
„Das sehe ich. Die Frage ist warum. Ich verstehe, dass dein Wochenende recht ausgefüllt ist, aber du könntest wenigstens ein wenig Zeit mit uns verbringen und nicht gleich nach dem Abendessen gehen.“
Kahoko richtet sich auf, zieht sich die Kapuze über den Kopf und verzieht die Lippen zu einem sarkastischen Grinsen, die Augenbrauen erhoben. „Nichts gegen dich, Mayumi oder Yuna, aber ich hab besseres zu tun, als mit Vater Karten zu spielen. Und da du so nett fragst: Ich hab ein Date. Du entschuldigst mich.“
Damit schlüpft sie aus dem Haus, die Tür fällt hinter ihr ins Schloss.
Shintarou wartet einen Moment, dann zieht er sein Handy aus der Tasche, drückt eine Kurzwahltaste und wartet ungeduldig darauf, dass am anderen Ende abgehoben wird.
„Takao. Du musst deine unzähligen Kontakte und nervigen Freunde für mich benutzen. Es geht um Kahoko... Ja, es ist wichtig, sie hat ein Date... Ja, du siehst das richtig, es ist eindeutig Alarmstufe rot angesagt... Ich sehe, wir verstehen uns, ich warte auf deinen Rückruf.“
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