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The ten priestesses of love and faith!

von Acquayumu
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Humor / P16 / Gen
Apollon Agana Belea Baldr Hringhorni Hades Aidoneus Loki Laevatein Thor Megingyoruzu
15.05.2015
06.09.2015
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5.475
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Chapter 1.: First meet

Mein Weg wird niemals leichter sein,
so erklomm ich ächtzend Stein um Stein.
Worte stachen wie Nadeln im mein Herz,
doch Niemand sollte sehen diesen Schmerz.
Wollte immer ich selbst sein,
doch manchmal trügt der Schein.
Und was übrig bleibt, ist nur ein Netz aus Lügen.


Hätte, hätte, Fahrradkette!
Denn hätte der Wecker zum richtigen Zeitpunkt geklingelt, dann hätte ich etwas frühstücken können.
Hätte ich etwas gefrühstückt, dann würde ich jetzt nicht mit schmerzenden Füßen, eingequetscht zwischen hunderten von anderen Schülern, stehen mit einem knurrenden Magen.
Auch die diesjährige Willkommenszeremonie zeichnete sich wider durch eintöniges Gelaber des Direktors und den inzwischen unruhig gewordenen Schülern aus.
Da diesesmal Aufgrund der Schülermassen sogar auf Stühle verzichtet worden waren, hatte ich mir eine Wand gesucht, an die ich mich lehnen konnte und war damit beschäftigt von einem Bein aufs Andere zu hüpfen. Um die schmerzenden Füße wenigstens ein wenig zu entlasten.
Doch wie der Zufall es so wollte, hatte ich prompt mit meinem Fuß Jemanden erwischt, der gerade dabei gewesen war, sich links von mir an der Wand nieder zu lassen.
Geschah der Person recht, der- oder Diejenige musste sich ja nicht unbedingt neben mich stellen. Wie ich die Nähe von Anderen doch hasste.
Sobald mir Jemand zu nah auf die Pelle rückte, bekam ich immer das ungute Gefühl etwas Distanz zwischen mich und die Person bringen zu müssen.
Und da dieses schlampig gekleidete blauhaarige Mädschen sogar so nahe gekommen gekommen war, das sich unsere Schultern berührt hatten, war ich sogar froh darüber sie mit meinem Schuh getroffen zu haben und dachte erst gar nicht daran mich zu entschuldigen.
Das sie sich so dicht an mich stellen musste, weil sie sonst kein Platz mehr gefunden hätte, überging ich dabei einfach mal.
Doch dieses uminöse Weib drehte sich zu mir um und brüllte mich tatsächlich an, :"Kannst du nicht aufpassen?!!".
"Gomen, Tsundere-Chan! Dann rück mir auch nicht so dicht auf die Pelle!" fauchte ich ungehalten zurück.
"Ähm,...diese Uniform ist eigentlich für die Männer gedacht! Hat man da was bei dir vertauscht? Und das dann noch mit diesem Haarreif zu kombinieren...schrecklich!" erst jetzt war mir aufgefallen das diese blauhaarige Tuse tatsächlich die Schuluniforn der Jungs trug, was für ein Mannsweib.
Tussi-Chan starrte mich einen Moment lang nur entgeistert an, bis das Gelächter einer Rothaarigen mit seltsam spitzen Ohren sie aus ihrer Starre holte.
"Wie kommst du darauf, das ich eine Frau bin? ICH BIN EIN MANN!!!" brüllte die blauhaarige Tusse, - Verzeihung Tucke, mich wider an, sodass mir bereits meine Ohren klingelten.
Daraufhin war es an mir, ungläubig aus der Wäsche zu starren.
Während die-, nein ein der, der Schuluniform nach zu urteilen, Rothaarige sich weiterhin dumm und dusselig lachte.
Beide schienen Neuzugänge zu sein, diese Gestalten wären mir sonst schon längst aufgefallen.
Und ich hatte jetzt mein letztes Jahr auf der Oberschule, mir waren so ziemlich alle Schüler geläufig.
Auch wenn diese Schule um die 200 Schüler jährlich zählte.
Fasziniert beobachtete ich Tucke-Kun dabei, wie er knurrend jagt auf Pumukel machte und dieser lachend vor ihm flüchtete.
Naja! Zumindest war ich den jetzt los und die Wand gehörte wider weitesgehend mir.
Dann war der Direktor mit seinem Gelabere endlich fertig und wir hatten erstmal eine kleine Pause.
Diese nutzte ich, um eilig zu unserem Schulkiosk zu flitzen und mir ein kleines Frühstück zu kaufen.
Zum Glück war die Schülerschlange nicht sehr lang und ich bekam sogar noch die letzten Ichigo-Daifuku zu kaufen.
Diese machte die Kioskdame immer selber und waren dementsprechend lecker und auch sehr schnell ausverkauft.
Dabei vertrieb Mikoto-San diese noch nicht lange, erst die letzten drei Wochen gen Ende des vorigen Schuljahrs hatte sie damit angefangen.
Und schon so lange war ich ihr treuster Kunde. Es gab wirklich nichts leckeres, als Erdbeerreisbällchen.
Zum Glück bekam ich regelmäßig Taschengeld, um mir diese auch leisten zu können.
"Tut mir leid, Hades-San! Ich glaub die letzten Ichigo-Daifuku hat uns gerade Ayumu-Chan vor der Nase weggekauft!" hörte ich plötzlich die vertraute  Stimme einer meiner Klassenkameraden hinter mir.
Yui Kusanagi war also auch wider anwesend, ich mochte sie allerdings nur wenig leiden.
"Seit wann interessierst DU dich denn für´s Kioskessen, geschweige denn für Ichigo-Daifuku?!" wollte ich in einem recht schroffen Tonfall von ihr wissen, während ich der Kioskdame das passende Geld auf den Tresen legte.
Aufgrund meiner Tonlage hatte Yui zur Abwehr ihre Hände erhoben und meinte daraufhin, :"Die sind ja nicht für mich, sondern für Hades-San!".
Hades-San, auf den sie jetzt deutete, stellte sich als ziemlich alt wirkender Junge, mit roten Augen und einem olivfarbenen gelockten Fettkopf heraus.
Irgendwie sahen die ganzen Neuzugänge allesamt ziemlich gestört aus, denn auch ihn kannte ich noch garnicht.
"Ich kann meine Ichigo-Daifuku gerne mit dir teilen!" meinte ich, in einem etwas freundlicheren Ton, an diesen Hades gewandt und wollte mit meinem Essen auf die Beiden zukommen, stolperte aber über meine eigenen Füße.
Mit einem lauten Aufschrei  landete ich der Länge nach auf dem kalten Boden und hatte mir an einer zersprungenen Fließe sogar das Knie dabei auf geschürft.
Doch die Ichigo-Daifuku waren nur wenige Meter vor mir gelandet und hatten den Sturz heil überstanden.
Allerdings wunderte es mich doch sehr stark, das ich mitlerweile so tollpatschig war, das ich schon über meine eigenen Füße stolperte.
Netterweise kam mir Yui mit einem gequitschten "Ayumu-Chan!" zur Hilfe.
Mit ihrer Hilfe rappelte ich mich wider auf, schnappte mir das Essen und nahm dann die letzten Schritte zu Hades hin.
Dieser hatte wie zum Protest die Hand gehoben, doch ich ließ mich nicht nicht davon beeindrucken und schlug ihm volle Kanne gegen den Rücken, was irgendwie kumpelhaft sein sollte.
Ein erschrockenes Keuchen entkam den Lippen den Grünhaarigen. In der Zeit drückte ich ihm von meinen 6 Ichigo-Daifuku, mit den Worten "Hier, die wolltest du doch haben?!" einfach drei in die Hand und wandte mich zum gehen.
"Ayumu-Chan warte, was ist denn mit deinem Knie?!" hielt Yui mich allerdings auf.
"Was soll damit schon sein? Ist ja nur eine Schürfwunde! Rück mal lieber eine Bürste, oder so, raus, damit ich mir mal die Haare anständig machen kann!" erwiderte ich und öffnete den Zopf meiner langen blonden Haarpracht, den ich mir, bevor ich das Haus verlassen hatte, noch schnell binden musste.
Nun fielen sie offen und glatt über meine Schultern und umramten mein blasses Gesicht mit den dunkelblauen ernst aussehenden Augen.
Weshalb mich meine Mutter manchmal als Rauscheengelchen bezeichnete, aber ich war bestimmt kein Engel.
Die Schuluniforn der Hakoniwa High School saß an manchen Stellen nicht korrekt und allgemein konnte man mir anerkennen, das ich nicht viel an meinem Äußeren tat.
Kurzerhand kramte Yui eine Bürste aus ihrer Tasche, die sie mir reichte, sodass ich mir die Haare kämmen und neu binden konnte.
Diesmal hatte ich mir einfach ein paar Strähnen nach hinten gebunden, so wie ich meine Frisur meistens trug.
Anschließend gab ich Yui ihr die Bürste wider zurück und wollte dann gehen.
Selbst Yuis komischer Freund Hades hatte sich inzwischen unauffällig aus dem Staub gemacht.
Doch dann rannte ich in Jemanden hinein und landete dabei auf meinem Hintern.
Freundlich wurde mir eine Hand hingehalten und als ich zu dem hilfsbereiten Jemand aufblickte, erkannte ich einen Jungen mit kurzen blonden Haaren und leuchend grünen Augen.
Dieser lächelte mich ziemlich freundlich an und fragte mich, :"Ist dir etwas passiert...Erufu-San?!".
"Miss Elf?!" ziemlich perplex ließ ich mich von ihm hochziehen.
"Ja! Du siehst aus wie eine Elfe! Ich heiße übrigens Apollon Agana Balea, bitte behalte diesen Namen gut in Erinnerung!" stellte sich der eigenartige Junge vor ud hielt dabei meine Hand.
Ziemlich rot über diese Annäherung brachte ich nur ein, :"Äh,...Ayumu!" zu stande.
"Das ist ein wirklich schöner Name, Erufu-San!" lächelte mich dieser Apollon an und ließ meine Hand wider los.
"Hey! Ist das nicht die aus dem Versammlungsraum? Mit der ich an der Wand gestanden hatte?!" mischte sich die Tucke von eben ins Gespräch ein, die hinter Apollon stand.
Pumukel und einige andere fremde Gesichter waren auch mit dabei.
Scheinbar bekamen wir dieses Jahr sehr viele Irre als Neuzugänge, dem Aussehen der Personen nach zu urteilen.
"Ach, Tucke-Kun? hallo!" begrüßte ich den Blauhaarigen, woraufhin dieser ein ziemlich verwirrtes Gesicht machte, :"Tucke? Was soll das sein?!".
Yui wollte es ihm erklären, wurde allerdings von mir unterbrochen, :"Tucke ist ein Typ, der sich ziemlich weiblich verhält und sich auch so kleidet!".
Während Tucke-Kun wider irgendwas herumbrüllte, das stark nach "Ich bin ein Maaaann!" klang, fing der Rothaarige wider zu lachen an und Yui schien über diese Situation nur seufzen zu können.
"Na~, da scheint ja Jemand seine weibliche Seite entdeckt zu haben! Neh~ Takeru-Chan!" versuchte der Rothaarige die Tucke noch ein wenig mehr anstacheln zu wollen.
"Um ehrlich zu sein, seit ihr beide Tucken!" gab ich ihm ungerührt zur Antwort.
Daraufhin verging dem Rothaarigen das Lachen wider und er meinte nur ziemlich schnippisch, :"Ach~, findest du? Koneko-Chan!".
Mit diesen Worten zückte er ein rosa Bonbon und warf es nach mir.
Ziemlich perplex blieb ich auch schön brav stehen, da ich mich gerade fragte warum Pumukel mich mit Süßigkeiten bewarf.
Doch dann wurde das Bonbon plötzlich größer und explodierte dann.
Heraus kam rosa Rauch, der mich völlg einhüllte und viel husten ließ.
Als der Rauch verflogen war, schimpfte ich ein Ründchen, :"Was war denn das? Das schlimmste Hustenbonbon der Welt? Das zahl ich dir heim, Pumukel!".
Daraufin fing der Rothaarige wider zu lachen an, während Apollon mich besorgt fragte, :"Geht es dir gut, Erufu-San?!".
Lächelnd winkte ich ab, :"Mir geht es gut, aber wir müssen so langsam wider zurück, schließlich kommt jetzt die Vorstellungsrunde der Neuzugänge und ich will auf keinen Fall verpassen, wie die sich da oben auf der Bühne blamieren!".
"Ähm, was meinst du mit blamieren?!" wurde ich von einen ziemlich verunsichert aussehenden Apollon gefragt, dem anscheinend ziemlich mulmig zu Mute war.
"Na! Stell dir mal vor du stehst auf einer Bühne, vor 200 Schülern und was-weiß-ich-wievielen Lehrern! Du musst denen einen Monolog darüber halten, WER du eigentlich bist und präsentierst dich quasi vor hunderten von Leuten auf dem Silbertablett! Und sie starren dich an, sie mustern dich, sie durchleuchten dich! Und wehe wenn du dich verhaspelst, oder etwas falsches sagst, dann wird die gesammte Schule es wissen und du gehst in die Geschichte als Depp ein, der auf der Bühne stand und sich voll blamiert hat! Das kann sehr entscheidend für deine weitere Zukunft sein, glaub mir das mal!" versuchte in dem Blonden ein wenig angst einzujagen und es klappte.
Denn man hatte zusehen können wie dieser nach jedem Satz noch kleiner geworden war und jetzt heftig Schlucken musste.
"M-Mach Apollon-San doch nicht solche Angst, Ayumu-Chan!" mischte Yui sich ins Gespräch ein und verdarb mir damit gründlich die Laune.
Warum musste die auch immer so´n Moralapostel sein? Das war echt nervig.
Genervt verdrehte ich die Augen und versuchte Yui einfach zu ignorieren, :"Sach mal, wie heißt ihr eigentlich alle?!".
Anschließend setzte ich mich bewegung und die Anderen folgten mir zum Versammlugsraum zurück.
In der Zeit stellten sich Yuis seltsame Freunde alle mal vor.
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