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The past will always be a part of us || The After Series

von Vaniii-
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P18 / Gen
15.05.2015
30.08.2015
6
13.283
5
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27.06.2015 2.712
 
Chapter 2:

„Hardin.“
Wie angewurzelt stehe ich vor ihm und starre ihn an. Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Mein weicher Kern in mir drin würde ihm am liebsten in die Arme fallen. Schließlich habe ich ihn eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Doch die äußere harte Schale darum befiehlt mir, ihm eine in die Fresse zu hauen. Doch ich tue gar nichts von beidem.
Ich stehe einfach nur da und sehe ihn an, mustere ihn von oben bis unten. Er hat sich kaum verändert. Aber irgendwas scheint anders zu sein.
Seine Augen. Sie wirken nicht mehr so leer.
„Was machst du hier?“
Sein Tonfall klingt verwundert, aber es schwingt auch ein bisschen Wut darin mit.
„Dasselbe könnte ich dich auch fragen“, antworte ich barsch. Mein Kiefer spannt sich an.
Er hat mir damals nur gesagt, dass er weg musste, aber nie, wohin er gehen würde. Mir war irgendwann schon klar, dass er aufs College gegangen ist, aber ich wusste nicht, wo. Ich hatte keine Chance, ihn zu erreichen.  
„Ich wohne hier und gehe aufs College“, antwortet er.
Er wirkt immer noch verwirrt. Ist ihm überhaupt klar, dass er mir nie erzählt hat, wo er studieren gehen würde?
Ich verschränke die Arme vor der Brust. Ich antworte ihm nicht.
„Kannst du mir jetzt bitte sagen, was du hier machst?“, drängt er mich. Langsam übernimmt seine Wut die Oberhand. Diese Eigenschaft hat sich offensichtlich noch immer nicht geändert. Er wird nach wie vor viel zu schnell wütend.
„Dasselbe wie du. Ich gehe hier aufs College.“
„Was? Warum? Seit wann?“
„Gott, müssen wir das hier auf diesem verdammten Gang besprechen?“, frage ich ihn genervt und spiele mit dem Gedanken, einfach weg zu rennen.
„Ja!“
„Okay, also gut. Mom hat mich hierher geschafft. Sie meinte, ich müsse irgendwas studieren, obwohl ich eigentlich gar keinen Bock auf diesen Scheiß hier habe. Ich war eigentlich viel zu spät dran mit meinen Bewerbungen, aber die WCU hat mich doch noch genommen. Mom meinte, Dad würde die ganze Kosten übernehmen. Für das College und meine Wohnung. Mir ist es scheißegal. Das beste an der ganze Sache ist, dass ich endlich von Zuhause weg konnte“, schreie ich ihm beinahe entgegen und bemerke dabei selber gar nicht, wie die Wut in mir immer weiter ansteigt.
„Ach, jetzt wird mir einiges klar“, knurrt er und fährt sich durch die Haare. Auch das hat sich nicht geändert.
„Sie hat genau dasselbe vor, wie mit mir. Sie hat mich genauso hierher geschickt. Und weißt du, warum?“
Auffordernd sehe ich ihn an. Ich habe keine Ahnung, was er meint.
„Weil Dad der verdammte Direktor der WCU ist!“, ruft er aufgebracht.
„Verarsch mich nicht!“
Was erzählt er mir da? Dad kann unmöglich der Direktor sein. Dafür ist sein Hirn viel zu kaputt von dem vielen Alkohol, den er früher getrunken hat. Aber vielleicht ist mein Bruder auch schon bekifft oder betrunken. Oder beides. So wie immer. Das ganze macht überhaupt gar keinen Sinn.
„Denk doch mal nach! Nur deshalb bist du noch auf die WCU gekommen. Mitten im Semester. Weil Dad der Direktor ist!“, spuckt er mir entgegen.
Er will mir wirklich weismachen, dass Dad der Direktor der Uni ist. Was für ein Schwachsinn. Aber an seiner Aussage ist etwas dran …
Doch ich will ihm trotzdem nicht so recht glauben. Das ist einfach zu viel gerade.
„Ich will von deinem Scheiß nichts mehr hören, Hardin“, blaffe ich ihn an, wende mich von ihm ab und laufe auf die Treppe zu.
Aber ich komme nicht weit, denn Hardin hält mich am Arm fest. „Wo willst du jetzt hin?“
„Lass mich los“, knurrt ich.
„Scheiße, nein. Mom verlangt wahrscheinlich von mir, dass ich auf dich aufpassen.“
„Du kannst ja nicht mal auf dich selbst aufpassen“, entgegne ich ihm.
Mit wütenden Gesichtern sehen wir uns an. Dann reiße ich mich von ihm los und renne aus dem Verbindungshaus. Ich weiß nicht genau, wo ich hin soll. Der eisige Wind draußen peitscht mir die Haare ins Gesicht.
Was zur Hölle sollte ich jetzt tun?
Ich sehe mich im Vorgarten der Verbindung um und entdecke Zed, der wieder auf der Mauer sitzt wie wir vorhin. Neben ihm sitzt ein Mädchen.
War das nicht die Puppe von vorhin vom Flaschendrehen?
„Val!“, höre ich Hardin hinter mir rufen.
Wie aufs Stichwort setze ich meinen Hintern in Bewegung und gehe auf Zed zu. Schützend schlinge ich die Arme um meinen Oberkörper, denn es ist wirklich frisch.
Ich habe keine Lust auf meinen Bruder. Ich hätte nie erwartet, dass ich ihn ausgerechnet hier treffen würde. Und jetzt muss ich auch noch meine gesamte Collegezeit mit ihm verbringen. So habe ich mir meine Silvesternacht sicher nicht vorgestellt.
Hardin taucht plötzlich vor mir auf. Mit wütendem Blick sieht er zu mir herunter.
„Verdammt, kannst du nicht ein Mal hören?“
„Ich wüsste nicht, wieso ich das tun sollte.“
Viele würden mich jetzt wahrscheinlich für mutig halten, weil ich diesem Angst einflößendem Mann vor mir in so einem Ton antworte, aber ich habe jeglichen Respekt ihm gegenüber verloren. Früher war das anders. Ich habe meinen großen Bruder respektiert und bewundert. Doch er ließ mich zu Hause zurück, als ich ihn am meisten gebraucht habe …
„Wo willst du jetzt hin?“
Seine Fragen nerven mich tierisch. Doch ich nicke in Zeds Richtung.
„Zu Zed.“
Er wirbelt herum und gibt daraufhin ein murmelndes „Verdammt“ von sich.
Was ist bitte sein Problem? Will er jetzt wirklich den großen Beschützer spielen? Diese Zeiten sind schon längst vorbei. Wenn ich zu Zed gehen will, kann ich das verdammt nochmal tun! Und wenn ich ihn heute Nacht flachlege, kann ihm das genauso gut am Arsch vorbei gehen.
Hardin stiefelt auf die beiden zu. Doch sein Interesse gilt nicht Zed, sondern dem Mädchen, welches neben ihm sitzt. Seinen geballten Fäusten nach zu urteilen ist er stinksauer. Aber wieso?
Verdammt, ist sie seine Freundin? Hat der Blonde vorhin deswegen seinen Namen erwähnt?
Hardin und eine Freundin … das passt ja hinten und vorne nicht zusammen. Hardin ist ein typischer Einzelgänger. Na ja, so habe ich ihn jedenfalls in Erinnerung. Hat ihn das College so sehr verändert?
Wenn die Kleine wirklich mit ihm zusammen ist, dann tut sie mir auf jeden Fall leid. Schon auf dem ersten Blick kann man erkennen, dass sie zu gut für ihn ist. Hardin ist ein komplettes Arschloch!
Ich schiebe diesen Gedanken ganz weit nach hinten in eine einsame Ecke meines Gehirns und mache einem Neuen Platz: Ich will diese Nacht jemanden vögeln. Und mein 'Opfer' sitzt nicht weit von mir auf einer steinernen Mauer. Also wieso kralle ich ihn mir nicht jetzt gleich? Direkt vor Hardins Augen, damit er versteht, dass er keine Macht mehr über mich besitzt. Ich bin nicht mehr das kleine Mädchen von früher, was er beschützen muss. Ich kann auch gut auf mich selbst aufpassen. Wenn der wüsste, wie ich drauf bin, seit er von Zuhause weg gegangen ist …
Ich bekomme mit, dass sie sich über irgendwas reden. Aber es ist mir scheißegal. Als Zed mich entdeckt, sieht er mich verwundert an. Doch ich fackele nicht lange, packe ihn am Kragen, ziehe ihn zu mir herunter und presse meine Lippen auf seine. Er ist überrascht, fängt sich aber schnell wieder und lässt sich auf den wilden Kuss ein.
Ich höre Hardin irgendwas vor sich hin knurren, als ich mich von Zed löse. Ich zeige ihm nur den Mittelfinger. Dass seine unvermeidliche Freundin neben ihm steht, ist mir genauso scheißegal. Dank Hardin habe ich den letzten Rest Anstand in mir auch noch verloren. Ich packe den Schwarzhaarigen am Handgelenk und schleife ihn regelrecht ins Verbindungshaus. Ich brauche jetzt unbedingt Ablenkung.
„Da kann es wohl jemand kaum erwarten“, lacht Zed hinter mir. Er weiß sofort, was ich jetzt mit ihm vorhabe.
Im Verbindungshaus überlasse ich ihm die Führung, denn ich kenne mich kaum aus. Wo das Badezimmer ist, habe ich auch schon wieder vergessen. Ich hätte es genauso gut auch dort mit ihm treiben können.
Zed drückt die Klinke eines beliebigen Zimmers herunter und hat Glück. Die Tür ist nicht verschlossen und es befindet sich auch niemand darin. Ich zerre ihn hinein, verschließe die Tür hinter uns und drücke ihn küssend dagegen.
Er lässt es sich noch gefallen, dass ich die Führung übernehme, aber wie ich es von vorhin weiß, wird es nicht lange dauern, bis er versuchen wird, sich zu wehren. Er schiebt mir die Lederjacke von den Schultern. Unsere Zungen liefern sich wieder einen hitzigen Kampf. Offensichtlich kann er es genauso wenig abwarten, mich auf diesem fremden Bett zu ficken.
Wie ich fremde Betten hasse …
Aber es erfüllt seinen Zweck. Wie ich es erwartet habe, behalte ich nicht lange die Führung zwischen uns, denn Zed packt mich an der Taille und schiebt mich zum Bett. Als ich auf die Bettkante plumpse, zieht er ebenfalls seine Jacke und anschließend sein Shirt aus, was ich ihm nachmache. Dann stürzt er sich auf mich und fängt an, meinen Hals zu küssen.
Ich mag es, wenn die Männer sich behaupten wollen und wir um die Dominanz kämpfen, aber doch den Respekt nicht verlieren. Dann weiß ich ganz genau, dass der bevorstehende Sex mehr als heiß werden wird. Zed ist das perfekte 'Opfer'. Mein Opfer.
Als er anfängt, an der Haut meines Halses zu knabbern und zu saugen, wird mein Atem langsam schwerer und ich spüre das vertraute Ziehen in meiner Mitte. Meine Hände fahren durch seine Haare und ziehen daran. Nachdem er mir einen Knutschfleck verpasst hat, der sich gewaschen hat, gehen seine Lippen weiter auf Wanderschaft. Mit den Händen schiebt er die Körbchen meines BHs herunter und seine Lippen umschließen augenblicklich meinen Nippel, während er mit dem Daumen den anderen bearbeitet. Mit einem Keuchen recke ich ihm meine Brüste entgegen. Als kann es nicht noch heißer werden, nahm er daraufhin meinen Nippel zwischen seine Zähne und zieht daran. Und dann ist es um mich geschehen. Das ist mit Abstand das Geilste, was man mit weiblichen Brustwarzen anstellen kann, und ich liebe es, verdammt nochmal.
„Holy shit“, keuche ich, als mich der bittersüßer Schmerz durchzuckt und in meinem Unterleib widerhallt.
Ungeduldig fummeln meine Finger an seiner Hose herum. Als ich den Knopf endlich geöffnet habe, reiße ich ihm seine Jeans samt Boxershorts hinunter. Sein steifer Penis springt mir entgegen. Heilige Scheiße, ich brauche ihn in mir. JETZT!
Ich setze mich unter ihm auf und schließe meine Finger um sein bestes Stück. Schon zum zweiten Mal an diesem Abend keucht Zed überrascht auf unter meinem festen Griff. Mein Daumen massiert quälend langsam seine Eichel. Sein Atem beschleunigt sich. So gefällt mir das.
Nun ist er es, der sich mit gehetzten Fingern über meine Jeans hermacht. Ich schlage seine Finger weg, woraufhin sein leises Lachen den Raum erfüllt.
„Wer ist jetzt derjenige, der es kaum abwarten kann?“, frage ich ihn mit einem frechen Grinsen.
Ich richte mich auf, sodass wir beide auf dem Bett knien. Dann beuge ich mich hinunter und lecke über seine Spitze. Zeds Stöhnen verrät mir, dass er es kaum aushält. Doch das spornt mich nur noch mehr an, ihn zu ärgern. Er vergräbt seine Hände in meinen Haaren und drückt mich auf seinen Penis. Ich nehme ihn in meinem Mund auf und umkreise mit der Zunge seinen Stamm.
Ich werfe einen Blick zu ihm nach oben. Sein Gesicht ist vor Ekstase verzogen und aus seiner Kehle dringt immer wieder ein dunkles Stöhnen. Als er anfängt, sein Becken zu bewegen, lasse ich von ihm ab. Ich will ja nicht, dass er schon in meinem Mund kommt.
Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen scheint ihm das gar nicht zu gefallen. Und mein dreckiges Grinsen scheint ihn nur noch mehr zu reizen.
Er reißt mir meine letzten Kleidungsstücke vom Leib, packt mich an den Hüften und dreht mich um. Ich höre, wie er eine Verpackung aufreißt. Kurz darauf dringt er so überraschend hart und schnell von hinten in mich ein, dass ich ein Aufschreien nicht unterdrücken kann.
„Alles okay?“, fragt er und klingt dabei so besorgt, dass ich ihn am liebsten von der Bettkante gestoßen hätte.
„Ja, verdammt, und jetzt beweg deinen Arsch und besorg es mir so hart, wie du es noch nie zuvor bei jemanden getan hast“, verlange ich von ihm und drücke mein Becken gegen seines.
Er stößt wieder und wieder zu, doch nicht so, wie ich es brauche. Deshalb helfe ich ein wenig nach, indem ich zusätzlich mein Becken bewege, bis sein Schwanz mich ganz ausfüllt. Stöhnend setzen wir diesen Rhythmus fort.
Plötzlich spürt ich seine Finger in meinem Schritt und er fängt an, meine Klitoris zu massieren. Das Ziehen in meinem Unterleib verstärkt sich und Wellen der Lust spülen über mich hinweg. Ich spüre, wie der Orgasmus immer näher rückt.
Zed beschleunigt sein Tempo. Nicht nur sein Penis stößt immer härter in mich hinein, auch seine Finger reiben schneller über meine Scham. Sein lautes Stöhnen, was mir zeigt, dass er kurz davor ist, bringt mich nur noch mehr um den Verstand. Mit einem lauten Stöhnen, was beinahe schon ein Schreien ist, kommen wir fast gleichzeitig.
Zed stößt noch einige Male zu, bevor er sich aus mir zurückzieht und sich neben mich aufs Bett fallen lässt.
„Das war der Wahnsinn“, schnauft er.
Auch mein Atem geht schnell, doch ich lege mich nicht neben ihn, sondern sammele meine Klamotten vom Boden auf und ziehe mich an.
„Was machst du da?“, fragt Zed und setzt sich auf.
„Hast du erwartet, dass ich mit dir hier in diesem Bett schlafen werde?“
„Eigentlich schon“, antwortet er und klingt ein wenig niedergeschlagen. Er tut mir schon fast ein bisschen leid.
Als ich mich zum Gehen wende, ruft er mir hinterher: „Verrätst du mir jetzt deinen Namen?“
„Nein“, antworte ich grinsend nach kurzem überlegen. „Und wage es ja nicht, mir hinterher zu laufen.“
Ich weiß, dass meine Worte hart klingen, aber er muss verstehen, dass er bei mir niemals eine Chance hätte. Er ist ein One-Night-Stand und nichts weiter. Ich habe jemanden gebraucht, um meine Gedanken von Hardin abzulenken und er war gerade da. Und ich schwöre bei Gott, das war der beste Sex seit langem. Vielleicht sollte ich doch nach seiner Nummer fragen und ihn anrufen, wenn ich nochmal so eine Art von Ablenkung gebrauchen könnte.
Während ich meinen Gedanken nachhänge, dränge ich mich durch die Menschenmassen hindurch und gehe geradewegs auf die Küche zu. Ich brauche dringend etwas zu trinken. Auf der Suche nach Schnaps, ruft plötzlich ein Typ: „Hey, was machst du da?“
Erschrocken fahre ich herum.
„Ich suche nur etwas zu trinken.“
„Ach so, sag das doch gleich“, sagt der Typ locker und grinste mich an. Ihm macht es wohl Spaß, andere zu erschrecken. Wichser.
Er greift in einen der Hängeschränke und reicht mir eine Flasche Jack Daniel's.
„Ist Jacky okay?“, fragt er.
„Perfekt.“ Ich reiße ihm die Flasche aus der Hand, drehe den Deckel auf und nehme einen großen Schluck daraus. Das vertraute Brennen in meinem Hals beruhigt mich. Ich trinke nicht oft so hartes Zeug, aber ich muss meinen beschissenen Bruder aus dem Kopf kriegen.
„Soll ich dir etwas für die Flasche geben?“, frage ich den Typen, dessen Namen ich nicht weiß.
„Nein, lass mal“, sagt er belustigt.
Was zur Hölle ist daran so lustig? Denkt er tatsächlich, ich hätte ihm für eine Flasche Whiskey Sex angeboten? Vielleicht hätte ich es gemacht, wenn er jemand wie Zed gewesen wäre. Dieser Typ könnte es mir niemals so besorgen, wie er es eben getan hat.
Ich setze mich auf die Küchentheke und hoffe, dass mich dieser Wichser endlich in Ruhe ließ.
„Ich bin übrigens Logan“, stellt er sich vor.
„Interessiert mich nicht“, brumme ich und trinke aus der Flasche.
Er kommt zu mir herüber und versucht sich, zwischen meine Beine zu stellen. Doch ich verpasse ihm einen Tritt gegen den Oberschenkel. Seine Eier will ich nicht verletzen. Aber vielleicht würde ich es mir anders überlegen, wenn er mich noch einmal anfässt.
„Rebellin“, raunt er grinsend. „Du erinnerst mich an irgendjemanden.“
Wahrscheinlich erinnere ich hier jeden in diesem scheiß Verbindungshaus an meinen verdammten Bruder. Wie ich das hasse. Ich spüre, wie die Wut immer mehr in mir aufflammt. Und der Alkohol macht es nicht besser.
Am liebsten würde ich ihm ins Gesicht schlagen, damit sein schmieriges Grinsen verschwindet. Aber ich halte mich zurück.
„Verpiss dich“, keife ich und Logan zieht lachend ab.



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