Would you love a Monsterman

von ellynyxxm
GeschichteAngst, Horror / P18
15.05.2015
26.05.2019
16
27601
17
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Vorwort:

Heyyu~

Willkommen zu meiner Reader-Story im Creepypastabereich. :)

Diese Readerstory wird definitiv kein Fluff oder ähnliches. Wer Creepypastas mag, die ganz Handzahm sind, der ist hier definitiv falsch. Creeps sind das nämlich nicht. Auch in dieser Story nicht, auch wenn es am Anfang nicht so scheint, die Story wird noch blutig. Immerhin haben wir es hier mit Jeff the Killer zu tun. Vorsichtshalber habe ich außerdem das Rating auf P16 gestellt, wobei sich das eventuell noch erhöhen könnte. ^^

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel. ^^

Erklärung:

[y/n] = dein Name

[l/n] = dein Nachname

[h/c] = deine Haarfarbe

Sollten weitere Kürzel dazukommen, werdet ihr vorher informiert.



ⱡ◊ⱡ


Departure

Die Leute um deine Großmutter und dich herum waren hektisch. Dir schien es, als hätte hier jeder die Angst, seinen Flug –trotz mehrmaligen Durchsagen – zu verpassen.

Diese Angst hattest du nicht. Du wusstest wann dein Flug gehen würde –nämlich in einer halben Stunde- und du wusstest, wo dein Platz im Flugzeug war –C26. Eigentlich hatte das Boarding für deinen Flug schon begonnen und eigentlich wolltest du eine der ersten sein, die im Flugzeug saß, immerhin freutest du dich schon seit einigen Monaten auf dein Austauschjahr in den USA.

Unglücklicherweise sah deine Großmutter das anders. Denn sie leierte dir gerade sämtliche Glückwünsche und „Pass-bloß-auf-dich-auf!“ in Tour runter.

Und das seit einer Stunde.

Du wolltest allerdings nicht grob sein und dich einfach umdrehen. Deine Großmutter würde davon sicher nicht begeistert sein und womöglich denken, du seist ein ungezogenes Balg. Tief im inneren wusstest du, dass sie das nie denken würde, aber man konnte ja nie wissen, nicht?

„Also [y/n]. Viel Spaß!“

Du wolltest noch was sagen, aber deine Oma zog dich in so eine feste Umarmung, dass es dir fast die Luft abschnürte. Tapfer hieltst du dich, bis deine Großmutter sich von dir löste, dir einen Schmatzer auf die Stirn drückte und sich mit Tränen in den Augen umwandte und davon ging. Du grinstest leicht, wandest dich ebenfalls um, um nun ENDLICH in den Boardingbereich zu gelangen. Glückseeligkeit und Vorfreude durchströmte deinen Körper. Und dass schon hier, am Flughafen deines Heimatlandes.

Wie würde das dann alles in Nashville aussehen? Dann das war dein Ziel und Wohnort für ein Jahr.

ⱡ◊ⱡ


„Sehr geehrte Passagiere. Bitte legen Sie nun ihre Sicherheitsgurte an. Wir befinden uns im Landeanflug auf den Flughafen Nashville Tennessee. Wir bedanken uns herzlich für ihr Vertrauen in unsere Fluggesellschaft. Einen schönen Aufenthalt wünscht ihre Flugcrew.“ Du öffnest deine müden Augen und fährst dir mit der Hand übers Gesicht. 12 Stunden Flug waren doch ein bisschen viel für deinen Geschmack. Außerdem spürtest du deine Beine nicht mehr.

Dafür aber deinen Magen, der bei der plötzlichen Senkung des Flugzeuges zu rebellieren anfing. Kurioserweise warst du den ganzen Flugangeschnallt gewesen, da du, kaum hattest du Platz genommen, eingeschlafen warst. Insgeheim befürchtest du ob deiner jungen Jahre Thrombosen nach diesem langen Flug. Dein Blick wanderte aus dem Fenster. Dunkelheit und die Blickenden Lichter Nashvilles sprangen dir entgegen. Ein Lächeln schlich sich auf deine müden Züge und du lehntest dich wieder zurück.

Das Flugzeug wurde wegen der Landung durchgeschüttelt. Alle Passagiere schnallten sich ab, so auch du. Übermütig zogst du deine große Tasche, die du als Handgepäck mitgenommen hattest, aus dem Fach über dir und hättest sie beinahe deinem Sitznachbar auf den Kopf geknallt. Eine Entschuldigung murmelnd machtest du dich aus dem Staub, raus aus dem Flugzeug. Du gingst mit den Menschenmassen zum Gepäckband, schautest dich interessiert und aufgeregt um.

Dein Herz wummerte, als ob du einen Marathon gelaufen wärst, ob der Vorfreude. „Ein Jahr ohne Eltern“, flüsterst du leise, packtest deinen Koffer vom Förderband und gingst schnellen Schrittes in die Empfangshalle des Flughafens.

Den dort würde dich die Familie, bei der du ein Jahr wohnen würdest, abholen. Schon seit ein paar Monaten hattest du mit der Mutter Kontakt gehabt. Sie war dir sympathisch und du hoffstest, dass auch der Rest der Familie so freundlich sein würde. Außer der Mutter gab es nämlich noch ein Mädchen, fünf Jahre alt, und den Vater.

In Gedanken versunken, hattest du gar nicht bemerkt, wie du bereits in der Empfangshalle angekommen warst. Schnell schüttelst du deinen Kopf. Durch deine [h/c] Haare streichend, sahst du dich um, nach einem Schild, das deinen Namen beinhaltete und fandest kurz darauf eines. Oder besser gesagt, das Schild fand dich! Den ein kleines Mädchen mit dunkelbraunen Haare sprang dir freudig mit den Worten „Welcome here, new sister!“ entgegen. Perplex sahst du auf die Figur, die dich mit schlanken Ärmchen umarmte, ehe du ein „Um…Hello!“ heraus brachtest. Braune Augen sahen dich glitzernd an und ohne auf weitere Worte deinerseits zu warten, zog das Mädchen dich in Richtung des Ausganges.

Fast hättest du deinen Koffer verloren, aber nur fast. Nun standest du vor deinen ‚neuen‘ Eltern. Einer freundlichen, braunhaarigen Frau und einem Mann, der dir etwas griesgrämig aber trotzdem freundlich die Hand schüttelte.Deine neue Familie, die Sheckabolds, taxierte dich zum Auto.

„We’ll drive two hours to our house. And...Oh! You can call me Sara, and this is my husband Trevor. Audrey’s already introduced herself to you. So, let’s start a wonderful year, Darling!” Du nicktest lächelnd, ludest deinen Koffer in den Kofferraum und setztest dich ins Auto.

Zwei Stunden Autofahrt. Du begannst zu grübeln, in welcher Stadt du wohl wohnen würdest, schliefst dabei aber wieder ein. Du spürtest nur noch, wie sich ein Kopf, Audrey an dich anlehnte und ebenfalls einschlief.
Review schreiben