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Die Tücken eines Zeltausflugs

KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12 / Gen
Eddie Jack Brewer Jerry Martinez Kim Crawford Milton Krupnik
15.05.2015
22.04.2016
7
10.191
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15.05.2015 2.129
 
1. Kapitel - Der Anfang


Hallo Leute zu einem neuen Projekt!
Dieses Projekt findet ihr hier: http://forum.fanfiktion.de/t/27136/1
Ich muss gestehen, dass ich das seit über einem Monat vor mir hergeschoben habe, aber jetzt bin ich bereit dazu. Es wird allerdings nur wenig werden, erwartet also nicht zu viel.^^
Dann wünsche ich euch viel Spaß dabei!
LG KarateChaotenforever
P.S.: Hier meine Liste:
1.     Grace
2.     Julie
3.     Kim
4.     Jerry
5.     Jack
6.     Milton
7.     Eddie



Kims POV

„Das wird so cool“, rief Grace aus und Julie meinte: „Ja!“
Oh, ich sollte vielleicht erklären, was so cool werden würde. Wir, das hieß die Jungs, Grace, Julie und ich, waren auf einem Zeltausflug in der Nähe von… ich hab‘ den Namen des Dorfs vergessen. Es war auf jeden Fall ein sehr kleines Dorf, das nicht sehr weit von Seaford entfernt war.

„Werdet ihr Mädchen nicht vor Spinnen, Käfern oder Sonstigen Angst haben“, fragte Eddie grinsend und die Jungs lachten, während ich die Augen rollte und Grace und Julie verdutzt aussahen.
„Hier gibt es Käfer“, fragte Grace verdutzt.
„Klar, gibt’s hier Käfer, wir sind im Wald, Grace“, erklärte ich. Fast im selben Augenblick fingen Grace und Julie an zu schreien und rannten weg.
„So viel zu dem Thema, Angst haben vor Käfern“, gluckste Jerry und die Jungs grinsten.
„Vielleicht bauen wir mal die Zelte auf, was meint ihr Jungs“, wechselte ich das Thema, was die Jungs überraschte.
„Du bist ja noch da? Keine Angst vor Käfern“, grinste Jack und zwinkerte mir zu, sodass meine Beine leicht zitterten.
„Nicht solange die Chance besteht, dass sie in deine Haare krabbeln“, schoss ich grinsend zurück und Jack fing an zu lachen.
„Guter Konter“, meinte Milton grinsend.
„Ich weiß. Okay, wir sollten jetzt wirklich aufbauen“, meinte ich mit einem letzten Lacher. „Eigentlich haben die Zwei das schon gut gemacht. So müssen sie nicht die Zelte aufbauen.“
„Verdammt“, fluchten die Jungs gleichzeitig und ich lachte.
„Das ist euch wirklich noch nicht aufgefallen? Oh Gott, ich wusste von Anfang an, dass das auch ein Grund war“, grinste ich, während Jack ebenfalls leicht gluckste, was mein Herz zum Schnellerschlagen brachte. Gott, er war einfach süß. Moment- hatte ich das gerade wirklich gedacht? Ich meine-
„Kimmy? Bist du noch bei uns?“
„Ja, Jack bin ich. Du aber bald nicht mehr, wenn du mich nochmal ‚Kimmy‘ nennst“, fuhr ich ihn an. Ich konnte nichts dazu, er machte einfach meine Gefühle so durcheinander und dann war ich nie in einem guten Modus. „Tschuldigung.“
„Schon okay, ich hab’s verdient“, meinte er sanft lächelnd und meinte schließlich: „Okay, bauen wir unsere Zelte auf…Kimmy.“
„JACK!“
„War nur ein Witz, los fangen wir an“, sagte er lachend, da er meine Reaktion schon erwartet hatte. Ich konnte einfach nicht glauben, dass er mich schon wieder Kimmy genannt hatte, weshalb ich ihn möglicherweise leicht an seiner Schulter geschlagen hatte.

Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, teilten wir uns ein. Sagen wir einfach, es gab eine interessante Unterhaltung.
„Okay, Julie und Grace wollen garantiert nicht mit uns in einem Zelt schlafen“, meinte Jack nachdenklich, während ich mir nur dachte, dass Grace sicherlich mit Jack in einem Zelt schlafen wollte.
„Sicher, dass die Beiden nicht mit dir im Zelt schlafen wollen“, witzelte Jerry und erntete dafür einen bösen Blick von Milton.
„Nein, Julie will sicherlich nicht. Grace hingegen umso mehr, würde ich sagen“, grinste Milton.
„Es wollen sicherlich viele mit mir im Zelt schlafen. Was soll ich sagen, es ist nicht jedem ein so toller Kör- AU!“
„Shut it, Brewer“, meinte ich, als ich ihm gegen die Schulter schlug.
„Danke gleichfalls, Kimmy“, meinte er mit einem Grinsen, mit dem ich ihn am liebsten in den Himmel gewünscht hätte.
„Danke, Jackie“, meinte ich mit einem süßen Lächeln.
„Kim! Du weißt, wie sehr ich es hasse, wenn Mädchen mich so nennen!“
„Und du weißt, wie sehr ich es hasse, wenn mich jemand ‚Kimmy‘ nennt. Ich schätze, wir sind quitt“, grinste ich und zwinkerte ihm zu, was ihn zuerst staunen ließ, bevor er wissend grinste.
„Da will jemand mit mir ins Zelt“, grinste Jack und zwinkerte.
„In deinen Träumen“, meinte ich und rollte die Augen. Ich wusste, dass es schlimm war, wenn ich ihn anlog, aber ich konnte ihm einfach nicht meine Gefühle für ihn zeigen.
„Wer weiß, wer weiß“, meinte er und zwinkerte, weshalb ich ihm wieder gegen die Schulter schlug. „AU! Mädchen, du musst deine Wut zügeln können! Lass‘ sie an einem Dummy aus!“
„Tu ich doch gerade“, meinte ich kichernd und Jack musste auch lachen.
„Das war aber wirklich die perfekte Vorlage“, meinte er lachend. Ich konnte nur nicken, da ich zu sehr lachen musste. Ich konnte ja auch nichts dafür, er brachte mich eben immer zum Lachen, da konnte ich nichts machen.
„Gut… können wir wieder zurück zum Thema“, meinte Eddie grinsend und Jerry und Milton lachten leicht, als wir erröteten.
„Welche Zelte haben wir denn?“
„Zwei Zweier-Zelte und ein Dreier. Heißt also wenn Julie und Grace zusammen in einem Zelt schlafen, müsstest du mit mindestens einem von uns im Zelt schlafen“, meinte Milton zusammenfassend.
„Klar, ist doch kein Problem. Bevor meine Freundinnen von euch verängstigt werden“, meinte ich lachend und die Vier stimmten ein.
„Wie wär’s, wenn Kim und Jack und wir Drei in einem Zelt schlafen“, schlug Jerry leicht grinsend vor.
„Okay. Wir gehen unser Zeug auspacken“, sagte Jack schnell und zog mich zu einem Zelt.
„Bis gleich, Jungs“, rief ich über meine Schulter zu meinen Freunden, die alle lachten.

Jetzt durfte ich mir also ein Zelt mit dem Jungen, den ich über alles mochte, teilen. Mochte? Das war absolut untertrieben. Verdammt, ich liebte ihn!
„Kim? Noch da“, fragte Jack und wedelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht herum.
„Ja, klar, bin noch anwesend“, lächelte ich unsicher.
„Wie wär’s, wenn wir jetzt unsere Schlafsachen holen und es uns erstmal etwas bequem machen?“ Jack war richtig süß; er versuchte, die Stille, die sich gerade gebildet hatte, zu überbrücken.
„Klar“, stimmte ich zu und biss mir auf meine Lippe.

An dem Auto angekommen, luden Jack und ich unsere Rucksäcke aus, als mir etwas Schlimmes auffiel.
„Ich hab‘ meinen Schlafsack vergessen“, meinte ich verzweifelt.
Jack, der hinter mir stand, hatte es gehört und meinte jetzt nah an meinem Ohr: „Wenn du willst, können wir uns meinen teilen, er ist ziemlich groß.“
Nicht nur ein Zelt mit Jack teilen, sondern auch seinen Schlafsack? Großartig Kim, wo dich wieder reingeritten hast!
„Ich-ich kann auch auf dem Boden schlafen, ich will dich ja nicht stören“, meinte ich, während ich errötete.
„Kommt gar nicht in Frage! Wenn, dann schlafe ich auf dem Boden“, widersprach Jack mir und drehte mich um, sodass ich zu ihm aufsah. „Du bist immerhin das Mädchen.“
„Und du bist ein verdammter Gentleman“, fügte ich lachend hinzu, während Jack grinste.
„Aber darauf stehen die Mädchen“, meinte Jack zwinkernd. Ich musste kichern und konnte nichts dagegen machen. Wie gesagt, er hatte so eine Wirkung auf mich.

Wieder im Zelt entrollten wir Jacks Schlafsack und ich musste zugeben, dass er wirklich groß war.
„Er ist eigentlich für zwei Personen gedacht“, meinte Jack, als ob er meine Gedanken gelesen hätte. „Wir haben also genügend Platz, beide“, fügte er nach einem ungläubigen Blick von mir hinzu.
„Na schön, überredet. Ich schlaf in dem Schlafsack drin. Es klingt einfach viel verlockender als auf dem Boden zu schlafen“, gab ich mich geschlagen. ‚Und die Tatsache, dass ich mit Jack im Schlafsack war, machte es noch einfacher‘, dachte ich mir mit einem Seufzen.
„Es ist also verlockender, nahe bei mir zu schlafen, als auf dem Boden zu schlafen? Jetzt fühle ich mich geehrt“, meinte Jack lachend.
„Idiot“, gab ich ihm lachend zurück und schubste ihn leicht, sodass er sein Gleichgewicht verlor.
Eigentlich wollte ich ihn nur zum Verstummen bringen, aber er hat sich so sehr erschreckt, dass er mich mit ihm herunterzog. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter entfernt und wir starrten einfach in die Augen des Anderen. Es war wundervoll romantisch, aber natürlich musste Jack diesen Augenblick ruinieren.
„Vielleicht sollten wir mal schauen, ob wir genügend Platz im Schlafsack haben“, meinte er mit einer tieferen Stimme als sonst. Anscheinend ließ ihn diese Nähe auch nicht kalt. Mit einem Nicken meinerseits, zog er mich unter den Schlafsack. Ich kuschelte mich an ihn, da ich immerhin den Grund von Platzmangel hatte.
„Kimmy, du hast doch noch genügend Platz oder ist das zu wenig“, fragte Jack süß.
„Geht schon“, murmelte ich, während ich die Augen geschlossen hatte.
„Ich kann auch raus und-“, ich unterbrach ihn gekonnt mit einem Kuss, was mich selbst überrascht hatte.
Dieser Kuss sagte so viel aus, was ich mich nie getraut hatte, zu sagen. All die Liebe, die ich vor Jack versteckt hatte, kam in diesem Kuss zum Vorschein. Das Beste war allerdings der Fakt, dass er den Kuss erwiderte. Und das nicht nur, damit ich mich gut fühle, sondern weil er es genauso sehr wollte wie ich. Das spürte ich einfach an der Art, wie er mich küsste.
Als ich mich löste, grinste Jack mich sehr süß an.
„Anscheinend hast du nichts dagegen“, meinte er mit einem unverschämt gutaussehenden Grinsen.
„Offensichtlich nicht“, gab ich sanft zurück und küsste ihn nochmal, was ihn sicherlich mehr überraschte als mich.
„Woah, Kimmy, ganz ruhig, du wirst diese Lippen noch öfters küssen können“, meinte Jack lachend als ich mich wieder löste.
„Wie meinst du das“, fragte ich, während ich mir auf meine Lippe biss.
„Weil du und ich jetzt – würde ich zumindest sagen – zusammen sind. Willst du mit mir zusammen sein“, fragte er verwirrt.
„Tolle Reihenfolge, Jack“, lachte ich, wurde aber wieder ernst. „Natürlich will ich aber mit dir zusammen sein. Ich würde es lieben.“
„Cool“, meinte Jack und küsste mich schließlich, während ich grinsen musste.
„Leute, wir haben- oh, scheint als seid ihr beschäftigt“, ertönte die Stimme von Eddie am Eingang und ich hörte ein Grinsen raus. Wir lösten uns schnell voneinander und sahen unsere drei Freunde im Eingang stehen.
„Schon mal was von ‚Anklopfen‘ gehört“, murmelte Jack und ich musste lachen, weshalb er mich verwirrt ansah.
„Jack, an einem Zelt kann man nicht anklopfen“, kicherte ich und Jack musste grinsen. „Ups.“
„Seid ihr jetzt endlich zusammen“, fragte Jerry interessiert und ich musste wieder kichern.
„Ja sind wir“, meinte Jack stolz und legte einen Arm um meine Schulter. „Moment- was heißt bitte ‚endlich‘?“
„Dass wir das schon seit über zwei Jahren versuchen und es nie hinbekommen haben“, sagte Milton frustriert.
„Tja, ihr hättet uns einfach zusammen in ein Bett lassen- nein, das klingt schlimm“, meinte Jack und errötete, während ich einen Lachanfall bekam. Es war einfach süß, wie Jack erst redete und dann dachte.
„Kimmy, das ist nicht lustig“, sagte Jack, musste aber selbst grinsen.
„Erstens du grinst selbst und zweitens; was hatten wir über die ‚Kimmy‘-Sache gesagt?“
„Hey, da ich jetzt dein FESTER Freund bin und nicht nur dein BESTER, denke ich, dass ich das darf“, meinte Jack grinsend und ich schlug ihm wieder gegen den Arm. „Oh, und über die ‚Gegen-die-Schulter-schlag‘-Sache müssen wir auch dringend reden, das halte ich nämlich nicht ewig aus. Ich hab‘ vielleicht Muskeln, aber Mädchen, du bist stark!“
Daraufhin musste ich wieder lachen. „Ihr bringt mich irgendwann noch um“, brachte ich mühsam unter Lachern heraus.
„Das ist nicht das Ziel“, sagte Eddie und kicherte. Okay, normalerweise kichern nur Mädchen, aber Eddie kicherte WIRKLICH. Das war etwas seltsam. Aber nur etwas.
„Gut, könnt ihr dann raus kommen, es gibt Essen“, meinte Milton jetzt und vollendete den Satz von vorhin. „Die zwei Mädels sind auch wieder da, sind allerdings auf ein paar süße Käferchen getroffen.“
„Oh-oh“, machte ich und stand auf, mit Jack hinter mir.

Vor unserem Zelt hüpften Grace und Julie sehr hysterisch herum, während sie schrien: „Macht die weg! Macht die weg!“

„Die Beiden reden von den Käfern, oder“, fragte ich Jerry, Eddie und Milton grinsend.
„Ja, das tun sie“, antwortete Jerry und grinste blöd vor sich hin. Einfach ignorieren.
„Wie wär’s, wenn wir in einem von unseren Zelten essen? Dann müssen wir dieses Geschrei nicht so stark hören“, fragte Jack grinsend.
„Ich bin dabei“, antworteten Jerry, Eddie, Milton und ich gleichzeitig. Mit einem letzten Blick auf unsere Freundinnen gingen wir in Jack und mein Zelt, um zu essen.


A/N: Und? Wie hat euch das erste Kapitel gefallen? Es wurde ein wenig länger als gedacht, aber ich denke, das war es wert. :)
Insgesamt sind es 1939 Wörter, die ich geschrieben hab‘, für diejenigen, die es wissen wollen und für alle anderen auch.
Dann mal eine gute Nacht und einen schönen Tag!
LG KarateChaotenforever
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