Fly in Air

von -Mizuki
GeschichteDrama, Fantasy / P18
13.05.2015
01.11.2015
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Vorwort:
Ich erwähne kurz einmal das diese FanFiction an einem RPG (ChatRPG) einer Freundin und später an dem Anime Blood+ anlehnen wird (ggf. auch andere), da es keine Stelle gab in denen man "gemischtes" veröffentlichen kann, nun mal so.
Beispiel ist auch das ich irgendwann Saya einspielen werde, was aber eher den Eigenschaften und Aussehen von Saya aus Blood-C gleichen werden wird. Und die anderen Charas, lasst euch überraschen. Ich hoffe damit hat keiner ein Problem, das es in diesem Bereich ist. Das es an Blood+ gleichen wird, könnte auch etwas dauern, ich werde auch nicht sagen wann, da es sonst spoilert ^~^

Dieses Prolog wird auch kurz über die Vergangenheit von Mizuki und Daria (auch genannt Shana) handeln. Sprich es wird erst im 1. Kapitel richtig anfangen :)
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Prolog

7 Jahre zuvor…

Ich saß in einer ziemlich dunklen, feuchten und nassen Höhle. Die Höhle war vielleicht 5 qm groß, mehr nicht. Ich konnte nicht raus, da ziemlich dicke Stäbe, sogenannte Gitterstäbe, wie in einem Gefängnis eben, den Weg versperrten. Ziemlich oft quälte mich dieser Husten, wobei mir so gut wie immer meine Lunge dabei schmerzte. Ich kannte nicht mal meine Eltern und fragte mich auch, ob sie noch leben oder warum sie mich nicht suchen. Vielleicht finden sie mich auch einfach nicht oder sie sind schon tot. Tag für Tag, sehe ich fast nichts anderes, als diese öde, kleine Höhle, in der ich gefangen bin und wenn, dann werde ich auch nur rausgeholt um für „ihn“ scheiße zu bauen und wenn ich nicht gehorche, gibt es eine stundenlange Folter. So sah ich auch schon aus. Eine Narbe die in meinem Gesicht, links, von der Augenbraue, über das Augenlied bis zum Wangenknochen führte. Dann hatte ich von meinem Schulterblatt, zur Schulter führend bis zur Handoberfläche führend eine ziemlich lange Narbe. Einige Verbrennungen taten es auch, an meinem Nacken und auch an meinem Rücken. Ich fragte mich jeden Tag, wie ich überhaupt hier her kam und auch wieso. Der, der mich hier festhält, ist mein Großvater, väterlicherseits. Er verrät mir auch nicht, was mit meinen Eltern ist, oder ob ich Geschwister habe. Genau genommen, weiß ich gar nichts über mich selbst, außer meinen Namen, der Mizuki lautet. Ich kann weder lesen, noch schreiben und bin mittlerweile schon acht Jahre alt, also in einem Alter, wo man das schon langsam hätte lernen sollen. Mir wird Tag für Tag, dass schon jahrelang nur gelehrt, wie man kämpft, das mit einem Schwert – in diesem Alter! Ich hasse es, andere zu verletzen, wie die Pest. Ich war aber nicht die einzige, die so ein elendes Leben führen muss. Es gibt noch mehr Kinder. Noctus, also mein Großvater, will sich an seinem Feind rächen, aber warum bezieht er die ganzen Kinder mit ein? Wieso bringt er sie in Gefahr? Niemand weiß so genau, an wen er sich überhaupt rächen will, jedenfalls an jenen, der ihm sein Gesicht so zugerichtet hat, dass er seitdem lieber eine Maske trägt, die aus kaltem, silbernen Stahl ist. Man konnte nur seine Augen erkennen, wobei man auch sah, dass sein linkes wohl schon erblindet ist. Vor einigen Wochen, kam ein Mädchen dazu, das etwa im selben Alter wie ich war. Sie hat wunderschöne, lange, schwarze Haare, die ihr bis zum Po gingen. Ihre Augen haben eine dunkelbraune Farbe und funkelten wunderschön.
„Wie heißt du?“, fragte ich sie.
„Ich bin Daria. Darf ich fragen, wie dein Name ist?“, antwortete sie mir, ohne zu zögern.
„Klar.“, sagte ich, „Mein Name ist Mizuki.“
Sie lächelte, was ich schon lange verloren hatte.
Sie sah meine orangefarbene Augen an und auch meine roten Haare, die einen leicht roséfarbenen Teint hatten. Sie schaute mich nachdenklich an.
„Was ist?“, fragte ich etwas unhöflich.
Sie antwortete nicht. Sie nahm eiskalt, ohne vorzuwarnen mein Schwert und schnitt meine Haare, die mir bis zum Schulterblatt gingen, einfach hinunter. Nun hatte ich eine Kurzhaarfrisur, wo ich mir nicht mal mehr einen Zopf machen konnte, höchstens mit meinem Pony vielleicht, was etwas bescheuert aussähe.
„Was soll das?“, schrie ich sie an und flippte aus.
„Ich finde, das steht dir besser.“, meinte sie ganz gelassen zu mir.
Ich schaute sie an, wobei sie anschließend mir einen Spiegel vor mein Gesicht hielt. Ich sah mich an, wobei mir meine Narben zuerst auffielen. Dann sah ich mir die Frisur an und sie hatte tatsächlich recht. Ich sah sie an und sagte:
„Danke.“
Sie lächelte wieder und schien wohl total motiviert, wobei ich mich frage, was hier schon Motivation gibt.
„Nun lass uns einen Fluchtplan finden.“, sagte sie mal einfach so.
Ich sah sie verblüfft an und fragte sie:
„Und wie wollen wir das anstellen?“, fragte ich sie.
„Vertrau mir einfach“, sagte sie, „ich habe nämlich keine Lust hier mein Leben zu führen und dadurch meine Kindheit versauen zu lassen.“
Wieder sah ich sie an. Sie hatte recht, und zwar verdammt recht. Ich fragte mich auch, warum sie nichts zu meinem Mal sagte, dass sich auf meinem Schlüsselbein auf der rechten Seite befand. Das Mal war schwarz, sah aus wie ein Tattoo, worauf ein Imoogi abgebildet ist, was mir hin und wieder Schmerzen zufügte.

Einige Wochen später, hatten wir alles genau geplant, wie die Flucht verlaufen soll und haben auch im 5qm großen Raum heimlich trainiert. Und das Tag für Tag. Ich umklammerte die Gitterstäbe mit meinen Händen und erzeugte Hitze, ausreichend genug, um die Stäbe verbiegen zu können, da diese aus Stahl bestehen und dadurch schmelzen können. Ich verbog die Stäbe, soweit, dass wir beide hindurch schlingen konnten. Wir schlichen uns raus, die Wachen die uns im Weg standen, erledigten wir mit unseren Schwertern. Als wir draußen ankamen, in einer ziemlich verlassenen Gegend, wo alles ziemlich ausgetrocknet ist, sah mich Daria lächelnd an. Ich drückte sie vor Freude. Sie war mittlerweile meine beste Freundin geworden, endlich hatte ich jemanden, dem ich vertrauen konnte.  Ich veränderte meine Gestalt, in die eines Drachen, schwarz geschuppt, mit einer Mähne die von meinem Kopf bis zum Schwanz führte, der die Farbe meiner Haarfarbe entsprach. Daria veränderte ebenfalls ihre Gestalt, in einer Chimäre, die einem Löwen glich. Ihre Hinterbeine glichen Klauen eines Vogels und ihr Schwanz, war dünn gebaut, mit einer Spitze, die einer Speerspitze ähnelte. Warum auch immer, spürte ich eine Bindung zu ihr und wir fragten uns beide, wieso wir solch Gestalten annehmen können. Wir breiteten unser Flügel aus und flogen davon…


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Das war das Prolog. Mal sehen wann ich zum nächsten Kapitel kommen werden, hoffentlich bald, kann aber nichts versprechen, da es nun schon meine 2. FanFiction ist und ich auch mit meiner Arbeit viel zu tun habe und mit dem lernen der Berufschule.
Man liest sich

Gruß
Mizu
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