I am, who I am

GeschichteAllgemein / P18
Eric OC (Own Character) Tobias "Four" Eaton
13.05.2015
06.08.2020
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13.05.2015 784
 
Heute ist es soweit, heute wird sich mein Leben ändern. Ich habe so lange auf diesen Tag gewartet. In Gedanken versunken laufe ich auf das Gebäude zu, in dem der Eignungstest durchgeführt wird. Was für eine Fraktion kommt für mich in Frage. Eigentlich komme ich von den Altruan, aber dort möchte ich nicht bleiben und das hat nur einen Grund: mein Vater. Also bleiben noch vier Fraktionen übrig. Candor scheidet allerdings auch aus, ich habe viele Geheimnisse, die ich niemanden erzählen will. Amite kommt für mich auch nicht in Frage, da ich nie gelernt habe richtig glücklich zu sein und so freundlich wie die Amite, werde ich niemals sein können. Bleibt also nur Ken oder Ferox übrig. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zu den Ferox gehe, mein Wunsch endlich frei zu sein und mich verteidigen zu können, löst in mir ein wahres Glücksgefühl aus. Während ich mir immer noch Gedanken mache, bin ich in einem Raum mit vielen anderen in meinem Alter gelaufen und warte jetzt darauf, aufgerufen zu werden. „ Amilia Eaton“ Erschrocken stehe ich auf und laufe den anderen Aufgerufenen hinterher. In einem Gang geht jeder von uns in ein Zimmer.

Als ich eintrete sehe ich einen Ferox, der mir mit einer Handbewegung zu verstehen gab, dass ich mich hinsetzen sollte. Na sonderlich gesprächig ist der auch nicht. Sobald ich sitze bekomm ich ein Glas mit blauer Flüssigkeit in die Hand gedrückt. „Trink das, du wirst dich nun in verschiedenen Situationen wiederfinden, die dann dein Ergebnis auswerten.“ Ich schlucke das Zeug in einem Zug herunter und schließe meine Augen. Als ich wieder aufsehe bin ich alleine in dem Raum, plötzlich ertönt eine Stimme „Wähle“ und vor mir liegen ein Messer und ein Käse. Ich nehme sofort das Messer, denn damit kann ich mich wenigstens verteidigen. Kurz darauf höre ich ein Knurren, ich wirble herum und ein riesiger Hund kommt auf mich zu gerannt. Entschlossen hebe ich das Messer und steche es dem Hund in die Seite. Sofort wechselt die Szene, ich hänge in der Luft unter mir ein Abgrund, das einzige was mich noch hält ist ein Mädchen, welches über mir am Boden liegt und versucht mich festzuhalten. Doch ich bin zu schwer und ich weiß, dass sie mit mir fällt wenn ich nicht loslasse. Verzweifelt versucht mich das kleine Mädchen hoch zu ziehen, aber ich lächle sie an und lasse ihre Hand los. Bevor ich auf dem Boden aufschlage ändert sich die Umgebung wieder. Ich sitze wieder auf einem Stuhl doch diesmal in einem Gerichtsraum. Vor mir sitzt der Angeklagte und der Richter steht vor mir. „Kennst du diesen Mann?“ fragt er mich. Ja ich kannte ihn, aber das konnte ich nicht sagen, das würde mir nur Ärger bringen, also antworte ich ihm „Nein ich kenne ihn nicht“ während ich ihm fest in die Augen schaue.

Wieder dreht sich alles doch diesmal befinde ich mich im Raum mit dem Ferox. Der schaut mich allerdings nur entsetzt an. „Was ist? Was ist mein Ergebnis?“ frage ich ihn. „Ferox …“ er holt einmal tief Luft „und Altruan. Dein Ergebnis war nicht eindeutig.“ „Was soll das heißen mein Ergebnis war nicht eindeutig?“ „Du bist eine Unbestimmte. Das darf niemand erfahren, hörst du. Du bist so gut wie tot, wenn das irgendwer mitbekommt. Ich werde Altruan eintragen, dort bist du am sichersten.“ „Kannst du auch Ferox eintragen? Ich möchte nicht bei den Altruan bleiben.“ „Von mir aus, aber glaub mir bei deiner jetzigen Fraktion wärst du besser aufgehoben. Du kannst jetzt gehen, und denk daran sag niemanden von deinem Ergebnis.“ Erschöpft stehe ich auf, der hat ja keine Ahnung, daheim wäre ich nie sicher, nicht solange mein Vater noch lebt. Leise laufe ich nach draußen. Ein bisschen freue ich mich, dass mein Ergebnis Ferox ist. Gendanken verloren laufe ich zu einem baufälligen Haus, dort wohne ich seit einem Jahr. Ich habe es zu Hause nicht mehr ausgehalten, es wurde immer schlimmer vor allem als mein Bruder Tobias uns verließ. Ich kann es ihm nicht verübeln das er die Fraktion gewechselt hat, aber ab da hatte ich nun niemanden mehr und mein Vater hat nun nichts mehr aufgehalten. Panik stieg in mir auf als meine Gedanken an die letzte Nacht bevor ich abgehauen bin, drifteten. Entschlossen nicht darüber nach zu denken, atme ich tief ein und aus. Sobald ich merke, dass ich wieder die Kontrolle hatte, laufe ich weiter, in das Haus hinein und dann in den ersten Stock. Als ich das Zimmer betrete, sehe ich David wie er am Fenster steht. Er hat mich gefunden und aufgenommen, obwohl ich eine panische Angst vor ihm hatte. Es hat lange gedauert bis ich ihm komplett vertraut habe, doch dafür ist er jetzt mein bester Freund.
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