Smaragdgrün mal anders

von Lyn 29
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Der Graf von Saint Germain Gideon de Villiers Gwendolyn Shepherd Leslie Hay Mr. Bernhard Raphael Bertelin
07.05.2015
20.01.2020
51
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7
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Kapitel 47


Gwens Sicht


Ich werde wach von Übelkeit, am Anfang der Schwangerschaft hatte ich die noch jeden Morgen mittlerweile hat sie sich zwar gelegt aber wenn dann richtig. Ich springe auf und steuere auf direktem Weg das kleine Badezimmer neben dem Schlafzimmer an und übergebe mich. Ich spüre wie Gideon mir die Haare aus dem Gesicht hält. „Geht es wieder?“ „Ja alles gut, danke“ „Mach ich doch gerne...ist es jeden Morgen so?“ „Nein am Anfang war es jeden Tag mehr Mals aber mittlerweile nur noch selten das ist aber ganz normal hat Dr. Stol gesagt“ Ich lehne mich an die wand und schließe für einen Moment die Augen.
Ich höre wie Gideon aufsteht und zum Waschbecken geht für einen Moment läuft das Wasser, nachdem es wieder aus ist kommt er auch schon wieder zu mir und tupft mir ein nassen kalten Waschlappen auf die Stirn.
„Ich hoffe das hilft etwas“ ich unterdrücke ein kleines Kichern „Wo hast du das denn her?“ Gideon wird rot.
Wie süß Gideon der Diamant, der härteste wird rot, ich muss lachen.
„Hey was denn? Ich hab es aus Filmen, da macht der Mann das doch auch immer, bei seiner schwangeren Frau die sich übergibt“ direkt muss ich schmunzeln, Gideon kann echt süß sein. „Hilfst du mir hoch?“ es ist ätzend das ich nicht mehr von selber richtig aufstehen kann, es ist noch nicht mal so das mein Bauch im weg ist sondern ich kann mich einfach nicht mehr richtig bewegen.
„Klar“ Gideon stellt sich auf und zieht mich auch hoch.
„Ich besorge uns mal etwas zum Frühstücken, ich mein ganz in der Nähe müsste ein kleiner Supermarkt sein“ „Okay, dann geh ich in der Zeit duschen und pack mal die Sachen aus“ wir haben letzte Nacht nicht mehr großartig irgendwas ausgepackt, wir wollten beide einfach nur noch ins Bett  „Okay, dann ziehe ich mir eben was über, möchtest du irgendwas spezielles oder brauchst du noch etwas?“ „Vielleicht Früchtetee und Orangensaft?“ Kaffee darf ich ja nicht mehr trinken laut Leslie und Gideon.
„Orangensaft hätte ich eh mitgebracht und Früchtetee bekommst du“ Gideon geht zurück ins Schlafzimmer während ich noch für einen Moment im Bad bleibe und mich im Spiegel betrachte, die letzten Wochen haben bei mir spüren hinter gelassen, meine Haut sieht fahl und irgendwie trist aus, ich war zwar immer sehr blass aber jetzt sieht meine Haut grau aus und Augenränder hab ich auch. Ich sehe elenden aus.
Ich spüle mir noch einmal den Mund aus und gehe dann auch ins Schlafzimmer, Gideon zieht sich grade ein neues Shirt an.
„Reden wir gleich mal darüber was gestern passiert ist ?“ „Ja...wenn wir gefrühstückt haben und wir müssen auch noch dringend Elapsieren“ Ich seufze „Okay“ „Bis gleich“ Gideon will mir einen Kuss geben doch ich ziehe mein Gesicht zur Seite, Gideon sieht mich fragend an „Ich hab mir noch nicht die Zähne geputzt“ „Gwen das ist mir egal“ „Aber...“ schon Küsst Gideon mich einfach „Bis gleich“ und schon ist Gideon weg. Als ich die Türe zufallen höre fange ich an unsere Taschen aus zupacken, für mich sieht es nicht danach aus, das wir in ein paar Tagen wieder zuhause sind, Gideon hat für Wochen gepackt.
Als ich damit fertig bin, nehme ich mir frische Klamotten und gehe Duschen.
Ich stehe unter der Dusche und lass für eine Weile einfach das heiße Wasser über mein Körper laufen, es tut wahnsinnig gut, ich schließe meine Augen und es tut einfach gut.
„Gwen? Gwen? Wo bist du?“ Ich höre Gideons stimme und öffne meine Augen, wie lange hab ich meine Augen zu gehabt? Ich stelle das Wasser aus und trete aus der Dusche in dem Moment kommt Gideon ins Bad „Hey...du bist ja schon ganz schrumpelig“ Gideon nimmt sich ein Handtuch und kommt zu mir und wickelt mich in das Handtuch ein „Wie lange warst du unter der Dusche?“ „Weiß nicht, ich hab nur kurz meine Augen geschlossen und dann warst du schon wieder hier“ „Ich war fast 1 ½ weg...der Supermarkt war doch etwas weiter weg und vor allem größer als gedacht“ „Oh dann war ich doch was länger unter der Duschen“ „So siehst du auch aus, du bist ganz Schrumpelig, nicht das dir noch Flossen wachsen“ „Haha, sehr witzig“ „Ich weiß, ich bin ein Witzbeult“ Gideon gibt mir meine Klamotten „Zieh dir mal was an, ich geh Frühstück machen“ Ich nicke und nehme meine Klamotten, ich ziehe mich an und Gideon geht wieder. Als ich fertig bin gehe ich zu ihm, der Tisch ist schon gedeckt, ich rieche frischen Kaffee, doch der ist leider nicht für mich, Gideon bemerkt scheinbar mein Blick und stellt eine Tasse vor dem Platz vor dem ich stehe „Früchtetee und wir müssen uns beeilen wir haben nicht mehr viel Zeit, wir müssen Elapsieren“ „Dann sollten wir uns beeilen“ Wir setzten uns an den Tisch und fangen an zu Frühstücken, mit jedem Schluck vom Früchtetee muss ich sagen das Früchtetee auch echt lecker ist, zwar nicht wie Kaffee auch nicht vergleichbar aber ist auch gut.
Für einen Moment wird mir schwindelig, ich kneife meine Augen zu, „Wir sollten uns beeilen ich spüre es auch schon, wir sind über unserer Zeit, die Sachen können wir auch noch gleich wegräumen“ Gideon steht auf und ich tue es ihm gleich, Gideon geht in das kleine Wohnzimmer und öffnet die Schubladen einer Kommode „Was suchst du?“ „Lucy und Paul, haben hier irgendwo ein kleines Buch, wo drin steht wann sie immer hier waren, so können wir dann springen wenn sie nicht hier sind oder auch wenn  sie hier sind, ach hier ist es“ Gideon holt ein kleines Buch aus der Kommode und sieht rein.
„Woher weiß du das alles Gideon? Und jetzt sag nicht wieder „später““ „Wir sollten jetzt springen“ Gideon stellt in Chronografen auf den Tisch und stellt alles ein. „Wir werden zum 13.07.1958 springen, ein sonniger tag um die 26 Grad“ Ich nicke und stecke mein Finger ins Fach, keine 20 Sekunden bin ich im Jahr 1958 und 20 Sekunden später steht Gideon neben mir. „So und jetzt möchte ich alles wissen und wenn ich sage alles meine ich alles“ Gideon seufz und lässt sich auf das kleine Sofa fallen, was auch in der Gegenwart dort steht, Gideon fährt sich durchs Gesicht „Also gut..., setzt dich“ Ich setzte mich neben ihn, er zieht mich sofort zu ihm. „Alles hat angefangen, als wir damals zum Grafen gereist sind...da wo du heraus gefunden hast das der Graf mir den Auftrag gegeben hat dich dazu zu bringen das du dich in mich verliebst, der Graf wollte mit dir alleine Sprechen du erinnerst dich?“ Ich nicke natürlich erinnere mich, das war mit einer der schlimmsten Tage meines Lebens. „Der Graf sagt ich solle nach draußen, ich solle irgendjemanden treffen...“ „Ja Lady Lavinia“ „Nein Gwen, das hat er dir gesagt, da war niemand, naja fast niemand...Paul war dort er kämpfte gegen Lord Alistair...“ Er massiert sich die Schläfe „Paul?...“ „Ja...als der Kampf vorbei war, war Paul stark verletzt, wahrscheinlich war das der Grund warum er mir das gab...“ „Gideon lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!“ „Er gab mir die Geheimschriften des Grafen...und dann bin ich zurück und du kamst die Treppe runter, warst völlig aufgelöst und ich wusste das ich dir das Herz brechen musste um...um dich zu beschützen...“ Ich nicke „Okay und weiter“ „Das war auch der Grund warum ich mich so dir gegenüber verhalten habe, der Graf hat irgendetwas vor...was weiß ich nicht...dabei sollten mir die Schriften helfen, seit Wochen sitze ich da dran und versuche heraus zu finden was das alles bedeutet und jetzt...die Loge muss davon windbekommen haben, sie haben bei mir eingebrochen und alles verwüstet und die Schriften gefunden, sie haben sie mitgenommen, mir war sofort klar das, wir abgehört werden oder sonst was und mir war klar wenn sie das von mir wussten müssen die auch wissen das du den Chronografen hast, es wäre so gekommen wie bei Luy und Paul...die Geschichte hätte wiederholt...“ Ich schlucke, ja die Geschichte wiederholt sich... „Denkst du nicht das die Loge auf kurz oder lang herausfindet wo wir sind?“ „Wir haben zeit geschaffen zu mistendes fürs erste, ich hab einem Freund bescheid gesagt  das er mein Auto abholen soll und vor meine Wohnung wieder abstellen soll, sie werden mit Sicherheit, Raphael verhören und deine Mutter bestimmt auch Leslie es war wichtig das niemand weiß wo wir sind, sie werden dein Zimmer auseinander genommen haben und den Chronografen nicht gefunden haben, alle werden sagen das sie nicht wissen wo wir sind, sie werden 1 und 1 zusammen zählen und denken wär wären wie Lucy und Paul und wären mit dem Chronografen in die Vergangenheit gesprungen, so lange sie das denken verschafft uns das Zeit um heraus zu finden was der Graf vor hat“ Ich höre ihm die ganze Zeit zu „Eine frage hab ich noch, hat der Graf dir wirklich den Auftrag gegeben, das ich mich in die verlieben soll?“ „Absolute Ehrlichkeit?“ „Ja absolute Ehrlichkeit“ „Noch als es hieß der Rubin ist Charlotte befahl mir der Graf ich solle dafür sorgen das der Rubin sich in mich verliebt, er soll mir aus derb Hand fressen, bei Charlotte hat es funktioniert sie...“ „Sie ist regelrecht von dir besessen“ „Ja...als es dann hieß du bist der Rubin...weiß du noch als wir das erste mal zusammen beim Grafen waren?“ „Ja, da kann ich mich noch gut dran erinnern“ „Ich hab ihn da gefragt ob ich so weiter machen soll bei dir wie bei Charlotte, er sagte ja ich solle dafür sorgen das...der Rubin... Drum wisse, ein Stern verglüht vor Liebe gequält, Wenn sein Niedergang ist frei gewählt...Oh mein Gott ja natürlich...Gwen er sagte damals das...das Ich dafür sorgen soll das du dich in mich verliebst, selbst das du für mich sterben wollen würdest“ „Was Gideon ich verstehe nur Bahnhof, wessen Niedergang ist frei gewählt?“ „Deiner Gwen, deiner, ich...ich muss unbedingt die Schriften entziffern aber ich hab sie nicht mehr, ich muss das so hin bekommen“ Puuu das war viel aber so richtig die Antwort hab ich immer noch nicht.
„Du möchtest wissen ob...als wir mit einander geschlafen haben ob ich das wegen dem Grafen gemacht habe...Gwen so wie ich bei dir empfinde hab ich noch nie, Ich hab mich Hals über Kopf in dich verliebt, das ist die Wahrheit. Ich liebe dich Gwen“ Bei seinem letzten Wort werde ich zurück in die Gegenwart gezogen und komme wieder in unserer Zeit an es kann für mich in diesen Moment mir gar nicht schnell genug gehen, das Gideon auch kommt, als er in unserer Zeit ankommt gehe ich schnell zu ihm, ich will nicht mehr warten wo für auch, nicht nur einmal hat er mir jetzt gesagt das er mich liebt, ich schlinge meine Arme um sein Hals und stelle mich auf meine Zehenspitzen „Ich liebe dich auch“ „Sag das noch mal Gwen“ „Ich. Liebe. Dich und das ist die absolute Wahrheit“  


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Das ist das neue Kapitel gewesen, ich hoffe es hat euch gefalle.
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