"Yushi, du bist so ein Mistkerl..."

KurzgeschichteRomanze / P18 Slash
06.05.2015
06.05.2015
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Konnichi wa!
Also, das hier ist meine erste FF in diesem Fandom. Und meine erste richtige P18 Slash bzw. Yaoi - FF. Meine Freundin, die sie quasi betagelesen hat, meinte, sie wäre sehr gut, deswegen lade ich sie hoch... und ich hoffe, ihr seid nicht allzu enttäuscht!
Ich würde mich über Reviews freuen, damit ich weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann! ^^

Ach ja, und an diejenigen, die nicht von mir erwartet hätten, dass ich sowas schreibe: Tut mir wahnsinnig leid! Aber ihr müsst es ja andererseits auch nicht lesen.

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„Yushi, du bist so ein Mistkerl…“

„Yushi? Yushi, heute ist doch nach der Schule kein Training mehr. Kann ich da mit zu dir nach Hause kommen?“, bettelte Gakuto seinen Doppelpartner an.
„Ich weiß nicht. Atobe wollte schon, dass ich mit ihm fahre. Er meinte, er müsste etwas mit mir besprechen.“
„Aber…“
„Ja, ich weiß, du kommst nicht so gut mit deinem Vater aus. Atobe wird das schon verstehen“, lenkte Hyoteis Genie ein. „Komm einfach mit.“
„Okay.“ Gakuto grinste zufrieden. „Meinst du, Atobe lässt uns auf…“
„Wo soll Ore – sama euch hinlassen?“, erklang die Stimme ihres Buchou hinter ihnen. „Mukahi, zieh diese grauenhafte Jacke aus! So wird Ore – sama dich nicht in sein Haus lassen!“
„Oh, du hast das alles gehört?“, fragte Yushi milde überrascht.
„Nein. Aber wenn er ‚uns‘ sagt und über mich redet, ist es nicht schwer zu erraten, dass er uns begleiten will. Die Limousine steht übrigens bereit.“ Mit diesen Worten drehte der Silberhaarige sich um und machte sich auf den Weg zum Schultor.
Gerade als die drei einsteigen wollten, tippte jemand Atobe auf die Schulter. „Nehmt ihr mich mit?“
„Jiro – chan“, stellte Yushi fest.
Atobe verneinte.
„Bitteee!“
„Nein.“
„Atobeee~… Onegai…“
Weil der Kapitän nicht noch länger herumstehen wollte, stimmte er schließlich widerstrebend zu.

Gakuto seufzte ungeduldig. Trotz des leckeren Mittagessens nahm er es Atobe übel, dass dieses seiner Meinung nach unnötige Gespräch so lange dauerte. „Yushiii, seid ihr bald fertig?“, quengelte er.
Ein schmales Lächeln schlich sich auf Yushis Lippen. „Klar. Wie soll ich dir das nur entschädigen?“
„Was denn?“
„Na, dass du so lange warten musstest. – Oh, Jiro – chan schläft schon wieder… Atobe, wir lassen dich mal mit ihm alleine.“
Kaum hatten die drei das Esszimmer verlassen, legte Yushi seinen Arm um Gakutos Schultern. Ein berechnendes Lächeln, welches der Kleinere nicht sehen konnte, lag auf seinen Lippen. „Sag mal, Gakuto… Was willst du jetzt machen?“
„Weiß ich nicht, schlag du was vor. Ich wollte nur nicht nach Hause.
Hyoteis Genie dachte nach. „Hm… Du hast dich doch in der Schule beklagt, dass deine Schultern so verspannt sind und wehtun. Soll  ich dich vielleicht ein bisschen massieren?“
„Oh ja! – Also, wenn’s dir nichts ausmacht. Aber du kannst so gut massieren.“
„Das macht mir nichts aus.“ Yushi öffnete willkürlich eine Tür und nickte zufrieden. „Das sieht mir doch wie ein Wohnzimmer aus. Komm, wir setzen uns jetzt hier rein…“ Er ließ sich nach dem Schließen der Tür auf dem Boden nieder und klopfte zwischen seine ausgestreckten Beine. „Setz dich.“
Ohne sich etwas dabei zu denken – ohne überhaupt nachzudenken, ob sein Freund nicht eine bestimmte Absicht damit verfolgte –, ließ der Rothaarige sich auf dem ihm zugewiesenen Platz nieder und seufzte wohlig auf, als der Größere begann, ihn zu massieren.
Eine Weile saßen sie so auf dem Boden in einem der vermutlich mehreren Wohnzimmer des Atobe – Anwesens, bis es Yushi zu langweilig wurde.
Er ließ seine Hände zur Knopfleiste von Gakutos Hemd wandern und öffnete langsam einen Knopf nach dem anderen.
Der Akrobat errötete und wollte protestieren, doch davon wurde er abgehalten: „Scht, bleib ruhig. Sag nichts, sondern genieße einfach, ja? Lass mich nur machen.“
Gakuto nickte zögernd, während er das Hemd ausgezogen bekam, er atmete durch und versuchte, sich wieder zu entspannen.
Also machte Yushi weiter. Seine massierenden Hände verweilten nicht mehr lange auf den Schultern des Kleineren, sondern bewegten sich hinunter zu Gakutos Brust; nach kurzem Überlegen senkte er sanft seine Lippen auf den Hals des Moonsault – Spielers.
Dieser zuckte nervös zusammen, versuchte jedoch, seine Angst zu verbergen. „Yu – Yushi, was…“
„Vertrau mir, Gakuto.“
Warm spürte Gakuto den Atem seines besten Freundes an seinem Ohr und er seufzte. „Perversling. Bin ich froh, dass ich nicht weiß, was du in deiner Freizeit tust – außer deine widerlichen Romanzen zu lesen.“
„Die sind nicht widerlicher als das, was hier geschieht“, lächelte der Brillenträger ein wenig sadistisch und biss kurz in Gakutos Ohrläppchen.
Gakuto quietschte erschrocken. „Yu –“
Yushi kicherte und drehte den Kopf des Kleineren schräg nach hinten, um seine Lippen mit einem Kuss zu verschließen. „Ab jetzt bist du still, okay? Wir wollen doch nicht, dass Atobe uns hört. Obwohl… der wahrscheinlich mit Jiro – chan beschäftigt ist.“
„Wie… beschäftigt?“, keuchte Gakuto und versuchte, seine Atmung unter Kontrolle zu halten, als Yushis Finger federleicht über seine angespannt zitternde Bauchdecke strichen. „Hör… hör auf, Yushi! Bitte…“
„Sie sind vermutlich so beschäftigt wie wir auch. Und – nur so nebenbei – ich bin nicht gewillt, deiner Bitte Folge zu leisten.“
„A – aber… Ich… Das ist…“
„Das hab ich mir gedacht. Deshalb meinte ich ja, dass du genießen sollst.“
Der Kleinere wimmerte leise, während sein bester Freund sich an seinem Hals festsaugte. „Ah…“
Yushi zog ihn nun komplett auf seinen Schoß und widmete sich mit den Lippen Gakutos Brustwarzen.
Dieser hielt seine Augen inzwischen fest geschlossen und erbebte bei jeder Berührung. Er konnte sein Stöhnen und Keuchen kaum mehr zurückhalten.
Yushis Zunge zog eine heiße Spur hinab zu Gakutos Bauchnabel, den sie umkreiste und in den sie kurz eintauchte. Als Yushi Gakutos Hose öffnete, stöhnte dieser heiser auf.
„Yushi! N – nicht…“
Doch der Größere schmunzelte nur. „Lüg mich nicht an! Dein Körper verrät doch, was du wirklich willst, Gaku – chan~…“ Quälend langsam zog er die Hose von den Beinen des Akrobaten, aufreizend strich er über seine Innenschenkel.
Gakutos Aufschrei, als sich die Hand endlich um seine Erregung schloss, war sicher im halben Haus zu hören. Augenblicklich zog Yushi ihn zu sich, küsste ihn wieder und murmelte ein „Du wolltest doch still genießen!“ gegen seine Lippen.
„Das… aah… Yushi, das… hmm… geht nicht!“, brachte er hervor.
„Ich weiß.“ Der Blauhaarige wollte sich hinunterbeugen, wurde aber von Gakuto aufgehalten, indem dieser fahrig die Knöpfe seines Hemdes öffnete.
Gakutos Gesichtsfarbe biss sich inzwischen herrlich mit seinem roten Haar, doch er schien fest entschlossen, weiterzumachen. „Mach endlich, Yushi! Ich… ich halte es… aah… nicht mehr aus…“
„Willst du das wirklich?“
„Ja! Ja, verdammt nochmal!“
Auch Yushi fiel es mit der Zeit immer schwerer, sich zurückzuhalten. „Entspann dich!“, flüsterte er dem Kleineren ins Ohr, ehe er seine eigene Kleidung abstreifte und ihm dann zwei Finger zum Befeuchten vor die Lippen hielt.
Bereitwillig folgte Gakuto der unausgesprochenen Bitte, umspielte die Finger eine Weile mit der Zunge, bis Yushi sie ihm entzog, ihm auch die Boxershorts auszog und schließlich einen Finger sanft in ihn schob.
Gakuto sog scharf Luft ein und biss sich auf die Lippen, doch er gewöhnte sich recht schnell an das seltsame Gefühl.
Ein zweiter und dann ein dritter Finger folgten, bis Yushi der Meinung war, es sei nun genug.
Er entzog dem Moonsault – Spieler seine Finger, was diesen enttäuscht seufzen ließ, und drang vorsichtig in ihn ein.
Gakuto schrie auf, als Yushi durch seine Bewegungen einen Punkt in ihm traf, der ihn Sterne sehen ließ. „Haa… Yushi! Ich…“
Der Blauhaarige drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. „Du bist so süß, Gaku – chan… Lass es raus, halte dich nicht zurück.“
„Sollte ich mich nicht… aah, Yushi! Sollte ich mich nicht… hm… entspannen und genießen?“, keuchte Gakuto und klammerte sich an Yushi fest.
„Ich hab… oh, du bist so wunderbar eng… meine Meinung geändert…“
Als Yushi ein letztes Mal diesen Punkt in Gakuto traf, kam dieser mit einem lauten Aufschrei; als sich alles um den Größeren zusammenzog, ergoss dieser sich stöhnend in den Rothaarigen.
Erschöpft ließ Gakuto sich an Yushis Brust sinken. „Yushi, du… du bist so…“
„Ja?“
„Ein Mistkerl! Du kannst mir doch nicht anbieten, mich zu massieren, und dann sowas abziehen! Wie ich dich kenne, hast du das auch noch eiskalt geplant!“
„Aber es hat dir gefallen.“
Verlegen errötend sah Gakuto zu Boden. „… Ja… Aber trotzdem bist du…“
„Schon gut, Gaku – chan.“ Der Brillenträger strich ihm sanft durch die Haare.
Still ließ der Kleinere dies geschehen, ehe er fragte: „Du, Yushi… Sind wir jetzt zusammen?“
„Wenn du das willst…“
„Hm… Weißt du, ich glaube, ich liebe dich.“
„Ich dich auch…“

Zur gleichen Zeit trennten sich Atobe und Jiro ziemlich verschwitzt, aber ebenso zufrieden und schlüpften wieder in ihre verstreut auf dem Boden liegenden Klamotten.
„Sag mal, Atobe, wo sind Gakuto und Yushi eigentlich hingegangen?“
„Das weiß Ore – sama nicht, aber er wäre bereit, die beiden zu suchen.“
Die beiden wurden schnell fündig, blieben aber aus Respekt vor der Tür des Raumes stehen, aus dem sie Yushis und Gakutos Stimmen hörten.
„Wehe, die beiden haben Ore – samas Wohnzimmer eingesaut…“
„Was haben die zwei denn gemacht?“, wollte Jiro neugierig wissen.
„Sicher dasselbe wie du und ich.“
„Lieben sie sich denn?“
„Wer weiß“, seufzte Atobe. „Wer weiß.“
„Also, ich würde es ihnen gönnen.“
„Wieso das?“
„Na ja, ist dir denn noch nie aufgefallen, wie Yushi Gakuto immer angesehen hat?“
„Ore – sama hat Wichtigeres zu tun, als seine Teammitglieder zu beobachten.“
„Aber mich stalkst du beim Training schon regelrecht…“
„Du bist ja auch anders.“ Damit zog Atobe Jiro an sich und verstrickte ihn in einen wilden Kuss.
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