Black Bullet: Ascension

GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P16
Enju Aihara Kagetane Hiruko Kohina Hiruko OC (Own Character) Rentaro Satomi
03.05.2015
13.06.2017
10
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Bevor ihr euch mit hoffentlich großer Freude auf das Kapitel stürzt, möchte ich noch erwähnen, dass die Ff den Anime nicht eins zu eins nacherzählt, doch aber ein paar entscheidende Schlüsselmomente zu Wort kommen. Außerdem stellt diese meine allererste Geschichte dar, weshalb ich euch darum bitten möchte, ein wenig Rücksicht auf mich zu nehmen ^^'

Jetzt wünsche ich euch aber viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass ihr mir viele Kommis, welcher Art auch immer, hinterlässt :D
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Black Bullet


Kaptel 1: Aufstehen? - Ein schweres Vergehen oder großes Glück?




„Piep, piep, piep. Piep, piep, piep!“
Ein Wechsel der Schlafposition der noch schlummernden Person ist das, welches der störende Wecker als Antwort erhält.

Minuten später...

„Piep, piep, piep. Piep, piep, piep!“
Während der Wecker weiter erfolglos, Nerv tötende Geräusche von sich gibt, dreht sich die Person erneut auf die andere Seite seines Bettes und zieht kräftig seine Decke über den Kopf, um nicht weiter dieses vermaledeite Piepsen zu hören. Doch so schnell die Decke über sein Kopf war, wird sie im nächsten Moment von selbiger Person mit viel Schwung in die nächstbeste Ecke des Zimmers geworfen. Zum Vorschein kommt ein Junge, welcher nicht älter als zehn aussieht und von seinem wilden, gewuschelten Haar geprägt und in einem glänzenden Schwarz zu erkennen ist. Panisch wendet sich sein Blick von dem Fenster, aus dem gleißendes Sonnenlicht ins Zimmer eindringt, ab und schaut mit Entsetzen auf die Zahlen, die der Wecker in rot anzeigt.

„Was?! 08:05 Uhr?! Das kann nicht sein! Wie soll ich es in nur 15 Minuten in die Schule schaffen?!“ Mit großer Hektik macht er einen Satz aus dem Bett und erreicht seine Türklinke. Doch als er sie gerade hinunterdrücken will, kommt ihm jemand gegenüber zuvor und öffnet die Tür. Eine Frau etwa zwei Köpfe größer als er sieht ihn ärgerlich mit verschränkten Armen an. „Du bist echt unmöglich Roku-kun! Wie oft willst du denn noch zu spät kommen. Das ist schon das zehnte Mal in Folge! Und noch dazu ist heute dein erster Schultag an der neuen Schule!“ Nachdem sie ihm das zehnte Mal sein Leben schwer gemacht hat, ergreift nun Roku endlich das Wort. „Ja, ja, ich weiß Mama...,aber ich habe jetzt keine Zeit für dein Gemecker. Ich muss mich beeilen“, bringt er ihr entgegen und rennt an sie vorbei in Richtung Bad. „Haaa, du wirst dich wohl nie ändern...“, fügt seine Mutter kopfschüttelnd hinzu, doch das konnte Roku nicht mehr vernehmen, da schon die Bad Tür zufiel.

Schnell rast der Schwarzhaarige zum Waschbecken. Über ihn ist an der Wand ein Spiegel, in dem Roku sich genauestens betrachtet. In seinem Spiegelbild machen sich ebenfalls die geruschelten Haare sowie das verschlafene Gesicht bemerkbar. „So kann ich keinesfalls zur Schule gehen. Was sollen die anderen dann über mich denken. Dabei habe ich ja eh schon einen schlechten Ruf. Die Schule habe ich gewechselt, damit man mich nicht mehr auslacht. Das wird bei der hier auch nicht anders sein.“ Kurz sieht er sich noch an, bis er dann wieder die drängende Zeit im Hinterkopf hat und zu seiner Zahnbürste greift...

Fertig und sprintbereit verabschiedet er sich von seinen Eltern und verlässt die Wohnung mit einem lauten Knallen der Tür. Nun noch schnell das Treppenhaus hinunter und er ist im Freien. Von dort aus versucht er mit der höchsten Geschwindigkeit, die er besitzt, in 5 Minuten die Schule zu erreichen, da der Zeiger auf seiner Armbanduhr schon 08:15 Uhr zeigt.

Verdammt! Nie im Leben schaffe ich es in 5 Minuten. Selbst wenn ich das Tempo beibehalte, bin ich immer noch zu langsam. Das erinnert mich an den Sportunterricht der letzten Schule. Da mussten wir fürs Warmmachen erst mal 10 Minuten rennen. Und derjenige, der es nicht durchhält und vorher schon schlapp macht, wird vom Lehrer zu noch härterer Sklaverei gezwungen. Zu dumm, dass ich immer der Langsamste aus meiner Klasse war. Noch heute lassen mich diese grauenhaften Erinnerungen nicht in Ruhe. All die Schmerzen. Aber nein! Nicht heute! Ich werde es schaffen! Ich muss einfach an das Mädchen denken, dass ich damals so geil fand und ich werde schneller als alle anderen sein! Schneller als diejenigen, die mich ausgelacht haben! Schneller als meine Eltern, wenn sie...HALT! Nein, nein, nein, nein! So schnell bin ich auch nicht!

Immer weiter durch die Straßen Tokio’s sprintet Roku, um nicht zu spät zu kommen. Doch schon nach wenigen Minuten verlassen ihn seine Kräfte und zwingen ihn zu gehen. Aus der Puste wischt er sich die Schweißtropfen von der Stirn und schaut mit schlechtem Gewissen auf seine Uhr. Der Minutenzeiger steht bei 3. Das heißt, er kommt zu spät. Dies wäre sein neuer Rekord. Bisher hatte er es nie geschafft zehnmal hintereinander zu spät zu kommen. Dabei hat er ja schon die Trophäe “Zu spät gekommen“ von seinem ehemaligen Lehrer erhalten. Dies stand auch auf seinem Zeugnis. Und nur diese eine Eigenschaft kennzeichnete ihn. Und bis heute steht die Trophäe in seinem Zimmer und genießt heute noch die ärgerlichen Blicke der Eltern und vor allem der Mutter von Roku. Wann würde die Zeit kommen, in der Roku jemand anderes auslachen könnte oder gar von jemandem nur einmal akzeptiert würde. Eins steht auf jeden Fall fest. Das Leben meint es nicht gut mit ihm und hat auch noch Einiges vor.

Nach weiteren Minuten, die Roku gehend machte, hat er es endlich geschafft das Schulgebäude zu erreichen. Doch hat er es geschafft zu spät zu kommen. Darum kann er sich höchstwahrscheinlich auf eine Strafe gefasst machen, die die Erinnerungen von damals wieder aufblühen lassen werden. Angespannt betritt er das Schulinnere und macht sich auf den Weg zu seinem Klassenzimmer. Vor ihr angekommen holt er nochmal tief Luft und betet, dass die Strafe ja nicht so hart für ihn ausfällt. Langsam drückt Roku die Türklinke runter und öffnet die Tür. Schuldig tritt er ein und lässt die Tür zuknallen, welches die Lehrerin, die vor ihm steht, mit dem Kopf zucken lässt und den Schwarzhaarigen grimmig anstarrt. Nun geht sie weiterhin mit zusammengezuckten Augenbrauen in seine Richtung und bleibt schließlich wenige Zentimeter vor Roku stehen. „Bei mir lässt niemand die Tür zufallen. Besonders nicht, wenn man auch noch ZU SPÄT KOMMT!“ Oh Gott, jetzt geht es los. Sie wird mich umbringen. Vor allem, wenn man eine Lehrerin hat, die mehr Wert darauf legt, dass Türen sanft und mit dem nötigen Gefühl im Griff geschlossen werden.

Angespannt wartet der Schwarzhaarige, dessen Haarige immer noch wild empor stehen, dass die Lehrerin weiterspricht. „So, mein Lieber. Du machst die Tür wieder auf und SCHLIEßT SIE DIESMAL RICHTIG! Die Fingerfertigkeit ist dabei von großer Bedeutung.“ Jetzt komme ich mich richtig verarscht vor. Die legt es wirklich darauf an mich zu töten. Mit großem Stöhnen befolgt Roku die Anweisung der Lehrerin und geht auf die Tür zu. Nebenbei zu erwähnen ist natürlich auch, dass die ganze Klasse in einem unkontrollierten Lachanfall ausbricht und Roku diese Peinlichkeit aufs Neue durchsteht. Na dann mal frisch ans Werk. Hoffentlich gibt die Ziege dann Ruhe. Langsam öffnet der zu spät Gekommene die Tür erneut und schließt sie auf Geheiß der Lehrerin präzise und gekonnt und vor allem leise. Dies befriedigte die Lehrerin, doch kam als nächstes nur „UND JETZT HINSETZEN!“ Nach dieser Aktion versucht Roku dennoch seinen Puls nicht über die Grenze zu bringen und die Beherrschung zu behalten. Wie von ihr verlangt, bewegt er sich mit hochachtungsvollem Blick zur Lehrerin auf den freien Platz.

Ihm ist während dem Ganzen nicht aufgefallen, dass eine Person ihn nicht ausgelacht hat. Zumindest hat sie sich die Mühe gegeben nicht in einem Lachflash auszuarten, nicht so wie ihre Klassenkameraden. Bei dieser Person handelt es sich um ein Mädchen, kaum kleiner als er und vor allem ziemlich niedlich für seinen Geschmack. Leicht nervös setzt sich der Schwarzhaarige neben dem orangehaarigen Mädchen. Doch als er sich gerade hinsetzen möchte, kommt die Lehrerin ihm erneut zuvor. „AUFSTEHEN. Bevor du dich hinsetzt stellst du dich erst einmal der Klasse vor.“ Wie auf Kommando steht er wieder aufrecht. „Mein Name ist Roku Magatami.“ „Und nun SETZ DICH!“ Genauso schnell wie Roku aufstand, setzt er sich wieder, als ob eine höhere Macht die Kontrolle über ihn hat. Das ist wohl die Kraft der Lehrerin. Eine UNHEIMLICH effektive Macht. Wieder auf dem Stuhl, versucht Roku stetig zu der orangehaarigen Niedlichkeit zu blicken. Diese erwischt ihn dann in der dritten Schulstunde und blickt mit einem Lächeln zu ihn hinüber.

„Ding, dang, dong, dang, ding, dang, dong!“

Dieses Schulläuten kann nur eins bedeuten. Die Freiheit. Zumindest war das das Läuten für die Pause, die von 10:20 bis 10:40 Uhr stattfindet.

Endlich Pause. Das habe ich dringend nötig. Mathematik in der ersten Stunde sowie Englisch in der zweiten und dritten Stunde haben mich schon lange nicht mehr so gefordert wie hier. Aber in einem Punkt habe ich mich geirrt. Zu Beginn dachte ich, dass die Lehrerin mich auf dem Kicker hat. Doch sie scheint recht nett zu sein, wenn man sie nicht nervt. Das habe ich in den ersten drei Schulstunden festgestellt. Macht man ihr das Leben nicht schwer, wird sie auch mein Leben nicht schwer machen.

Nach dieser Erkenntnis fällt es ihm noch leichter öfters mal in die Schule zu gehen. Mit diesen Gedanken nimmt Roku seine Brotzeit und macht die ersten Schritte aus dem Klassenzimmer. Doch leider keine gewöhnlichen Schritte, wie man ein Zimmer normalerweise verlässt, sondern ist es bei genauerem Hinsehen ein Freiflug. Ein Freiflug zum Boden, der in jeder Hinsicht schmerzhaft für den Schüler ist, obwohl er sich doch gerade mit der Schule angefreundet hat. Ausgelöst wurde dieses Missgeschick von zwei Schülern, die es anscheinend mochten auf Schwächere loszugehen. Schnell rappelt er sich wieder auf. „Was sollte das?! Ich hab euch nichts getan!“, holt der Schwarzhaarige impulsiv heraus, welches die zwei nach hinten weichen lässt. Grimmig mustert er die Beiden, als die Orangehaarige dazwischen kommt. „Müsst ihr zwei immer auf die neueren herumhacken!“ Ihr wütender Blick zu den Beiden wandert zu Roku und verwandelt sich wieder in ein lächelndes, süßes Gesicht. „Roku. Du brauchst den Beiden keine Aufmerksamkeit schenken. Das sind fiese Typen.“ Wie sie mich mit ihrem zuckersüßen Gesicht anschaut. Wenn ich in ihrer Nähe bin, werde ich ganz kribbelig. Einfach niedlich. „Komm mit. Diese Idioten sind kein guter Umgang für dich.“ Mit diesen Worten greift sie nach Roku’s Handgelenk und zieht ihn hinaus auf den Pausenhof. Was wird das? Lass mich los! Oder halt mich doch besser weiter so fest.

An Roku’s Gesicht kann man klar erkennen, dass er ziemlich nervös ist. Doch vor allem will er sich aus dem Griff der Orangehaarigen befreien, das ihm aber nicht gelingt. Genauso wichtig findet er es, endlich zu erfahren, wie dieses unglaublich niedliche Mädchen heißt. „Jetzt zieh mich nicht so fest! Das tut weh und vor allem wie heißt du eigentlich?!“, kommt es als letztes aus ihm heraus. Ab dem Punkt schenkt sie ihm wieder ihre ganze Aufmerksamkeit und freut sich, dass er endlich dazu kommt, zu wissen wie sie heißt. Augenblicklich lässt sie ihn los und macht eine Siegerpose. „Mein Name ist Enju Aihara!“, teilt sie ihm stolz mit und schenkt ihm danach erneut ihr zuckersüßes Lächeln.



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Scheint so, als ob es sich doch für Roku gelohnt hat aufzustehen. ;D

Bis jetzt ist noch alles freundlich und eher spannungslos gehalten.
Doch Roku’s rosige Welt wird es schon bald nicht mehr geben. Alles wird sich für ihn auf einem Schlag ändern. :(
Er wird viel verlieren, aber auch Neues gewinnen.

Das schon mal als Vorgeschmack zu den nächsten Kapiteln.

Hochladezeitraum: ca. 3 - 7 Tage später (Ist von Zeit und Lust abhängig. Falls später, dann wählt die Schule als Hauptverdächtigen :D)

Ich hoffe, dass es euch gefallen hat und ihr mir zahlreiche Kommis hinterlässt ^^
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