Vergangenheit und Zukunft

GeschichteDrama / P16
30.04.2015
11.06.2015
8
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05.05.2015 1.117
 
4 Tage zuvor ( Part 1)


Es war weit nach Mitternacht. Sharon saß in ihrem Büro und blickte schweigend auf das Bild des vermissten Jungen, als Andy in ihr Büro kam. "Sharon?"
"Bitte sag mir, das wir endlich was haben Andy?" Aus ihren Augen sprach bloße Verzweiflung. "Tut mir leid." Andy schüttelte den Kopf. Sharon seufzte und senkte den Kopf. "Hör zu Sharon,es ist mittlerweile 2 Uhr nachts. Wir sollten nach Hause fahren und uns selbst etwas Ruhe gönnen. Ich denke auch die anderen würden das begrüßen." Sharon blickte in den  Murderroom. Ihr Team schien wirklich müde und ausgelaugt. Aber sie wollte nicht eher gehen, bis sie den Jungen gefunden hatten. "Aber...." Andy ließ sie ihren Satz nicht beenden. "Sharon, es bringt nichts, wenn wir uns selbst fertig machen. Wir haben zig Beamte auf den Strassen, die nach dem Jungen suchen und wenn es was Neues gibt, können wir sofort zurück kommen." Andy war  hinter Sharon getreten und begann ihre Schultern zu massieren. Sie genoss es und merkte, wie ihr Körper sich nach und nach entspannte. "Vielleicht hast Du Recht." murmelte sie vor sich hin. "Gut, ich sag den anderen Bescheid und warte denn auf Dich, bis Du fertig bist."
"Andy, Du musst nicht warten." Er sah sie lächelnd an. "Ich weiß, aber ich möchte es."

Als sie endlich Sharons Apartment erreicht hatten, ließ sie sich seufzend auf ihre Couch fallen, während Andy in die Küche ging und das Essen, was sie unterwegs geholt hatten, auf Teller verteilte. "Möchtest Du Wein?" rief Andy ihr zu. "Ja, ein Glas wäre nicht schlecht." Andy war wunderbar, sie konnte sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Durch einen sanften Kuss auf ihren Kopf holte Andy sie aus den Gedanken. "Ich liebe Dich Sharon." Sie lehnte sich an ihn zurück und genoss seine Nähe, als sie ihm das Weinglas abnahm. "Ich liebe Dich auch." flüsterte sie mit einem Lächeln. Andy machte alles so einfach. Bei ihm musste sie nicht stark sein. Er kannte sie wie fast keiner sonst. Er kannte ihre Schwächen genauso wie ihre Stärken. Er liebte sie so wie sie war. "Du sollst nicht soviel nachdenken." sagte Andy leise, als er sich zu ihr setzte. "Ich weiß." Sharon rückte näher an ihn heran und legte ihren Kopf auf seine Brust. Andy legte seinen Arm um sie und streichelte sanft ihren Rücken. "Aber diesmal hab ich an Dich gedacht." Sie sah ihm tief in die Augen.  "Oh, ich hoffe doch nur Gutes?" Sharon setzte sich auf und sah ihm weiter tief in die Augen. Anstatt ihm zu antworten, strich sie ihm liebevoll über die Wange und küsste ihn leidenschaftlich.
Sharons Handyklingeln zwang sie langsam dazu, diesen magischen Moment zu unterbrechen. Es war Rusty, der ihr eine Nachricht geschickt hatte.

< Sorry Sharon, wir stehen im Stau. Ich denke vor heute früh sind wir nicht zurück.Mach Dir keine Sorgen. Ich hab Dich lieb.- Rusty >

"Mmmmmh." Andy holte Sharon zurück in seine Arme. "Also haben wir sturmfrei." Er grinste sie an, als er sie an die Hand nahm und sie von der Couch hochzog. "Andy? Das Essen?" Er nahm sie fest in seine Arme. "Ich hab Hunger, aber nicht auf das." Erneut grinste er sie an und führte sie in Richtung Schlafzimmer. Sie folgte ihm ohne Widerworte. Sie liebte  diesen Mann. Als sie im Schlafzimmer angekommen waren, ließ Andy langsam seine Hände von ihren Schultern hinunter zu ihren Hüften gleiten. Er hielt sie fest an sich gedrückt und küsste sie. "Ich liebe Dich." flüsterte er ihr ins Ohr,als er langsam ihre Bluse öffnete. Knopf für Knopf begab er sich auf eine Reise voller Sehnsucht und Verlangen. Sharon genoss jede einzelne Berührung. Immer wieder küsste er sie. Sie musste kurz  Luft holen, denn ihre Gefühle und ihr Verlangen schienen sie zu übermannen.
"Ist alles in Ordnung?" fragte er sie leise, als er sie immer wieder küsste. "Ich liebe Dich Andy." Sehnsüchtig lächelte er sie an, als er langsam ihre Bluse über ihre Arme streifte. Er küsste ihren Hals, als auch Sharon begann sein Hemd aufzuknöpfen. sie strich behutsam über jeden Zentimeter seiner Brust. Küssend und eng umschlungen sanken die Beiden aufs Bett. Andy liebkoste jeden Zentimeter  ihres Körpers. Ihr leises Stöhnen bestätigte ihn in seinem Tun und er zog ihr langsam ihren Rock aus. Nicht einen Moment hörte er auf sie zu küssen. Sie genoss seine Nähe. Voller Extase vereinigten sie sich und durchschritten gemeinsam das Ziel ihrer Reise. Völlig erschöpft und glücklich lagen sie da. Andy hielt Sharon fest in seinen Armen und küsste sie auf die Stirn. sie lagen einige Minuten einfach nur schweigend da. Sharon war dankbar für diese Momente, in denen sie dem Alltag ein wenig entfliehen konnte. "Ich denke jetzt könnte ich einen Happen vertragen." Er schmunzelte sie an ,als er aufstand und sich auf den Weg in die Küche machte.
Gerade, als er wieder ins Schlafzimmer gehen wollte klingelte Sharons Handy,was sie auf dem Couchtisch hatte liegen lassen. "Oh nein- nicht jetzt." sagte er vor sich hin, als er Provenzas Namen auf dem Display las.

"Verdammt." fluchte Provenza vor sich hin, als er jetzt versuchte Flynn zu erreichen, nachdem Sharon nicht auf seine Anrufe antwortete. "Was ist los Louie?" nahm Andy seinen Anruf entgegen. "Hergott Flynn, ich versuche schon eine gefühlte Ewigkeit den Captain und Dich zu erreichen! Was treibt Ihr denn?" Provenza schüttelte den Kopf. "Nein, vergiss es, ich will es gar nicht wissen."
"Was ist los Louie?" fragte Andy erneut. "Ihr solltet herkommen.Sie haben den Jungen gefunden. Ich schick Dir die Adresse per SMS." Provenza hatte das Gespräch beendet und schickte Andy die Adresse. Dann sah er auf den leblosen Körper des Jungen. Er wurde genau wie das erste Opfer erschlagen und nackt zurück gelassen. Nur diesmal lag das Opfer auf einem Bett in einem billigen Motel. Und noch etwas war anders. Und dies erschrak das ganze Team. Über dem Bett auf der Wand hatte der Täter diesmal eine Nachricht hinterlassen. " Was hat das zu bedeuten Leutanant?" fragte Amy. "Ich weiss es nicht Sykes. Nichts Gutes."
"Buzz, filmen Sie hier jeden Milimeter." wies Provenza ihn an. Buzz schwenkte  die Kamera über die Wand. Dort stand mit Blut geschrieben.

<  SIE KÖNNEN NICHT JEDEN KLEINEN STRICHERJUNGEN BESCHÜTZEN SHARON >