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Zufällige Songfic - Percy Weasely

SongficAllgemein / P12 / Gen
Percy Weasley
28.04.2015
28.04.2015
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Schade, wie kann das passieren? - Die Toten Hosen
Nach dem verlorenen Quidditchspiel sah Percy an den Mienen seiner Brüder, dass ihnen düstere Gedanken durch den Kopf gingen. England hatte gegen Bulgarien verloren und die Zwillinge nahmen sich das offenbar schwer zu Herzen. Er selbst hatte diesem Sport nie viel abgewinnen können, doch seine Brüder, die wie die anderen Treiber im Quidditch-Team waren, konnten diese Niederlage offenbar nicht verkraften. Aufmunternd sah er sie an. „Hey, Kopf hoch, Jungs, ist doch nur ein Quidditch-Spiel.“ An den giftigen Blicken, mit denen sie ihn beschossen, erkannte er, dass er seine Worte unpassend gewählt hatte.

Das Irrenhaus – Elisabeth (Musical)
Als Percy den Hauptgang im Ministerium betrat, fiel ihm sofort die Menschenmasse auf, die sich hier bewegte. Seufzend fädelte er sich in den Strom ein. An manchen Tagen glich das Ministerium, das eigentlich für Ordnung und Disziplin stand, eher einem Irrenhaus. Alle rannten ziellos durcheinander, rempelten einander an, hetzten eilig durch die Gänge. Percy schüttelte den Kopf. Es war das reinste Chaos und er freute sich schon auf den Moment, in dem er in seinem geschützten Raum an seinem Schreibtisch sitzen und in aller Ruhe die Berichte verfassen würde.

Zehn kleine Jägermeister – Die Toten Hosen
Normalerweise war Percy nicht der Typ, der trank und schon gar nicht nach der Arbeit. Doch dieser Tag hatte den Weasley-Sohn derart angestrengt, dass er schnellen Schrittes in die nächste Kneipe ging und dort zwei Jägermeister bestellte. Die Barkeeperin sah ihn verwundert an, füllte aber rasch zwei Gläser und reichte sie ihm. Percy kippte die beiden Gläser hinunter und bestellte noch weitere. Als er schon leicht angetrunken nach der Wirtin rief und die Rechnung bestellte, zählte diese nicht weniger als zehn Gläser auf dem Tisch des Ministeriumsangestellten. Kopfschüttelnd kassierte sie das Geld und begleitete den jungen Mann vorsorglich noch an die Luft. Lallend verabschiedete er sich von ihr und machte sich leicht schwankend auf den Heimweg.

Frei und schwerelos – Wicked (Musical)
Als Percy nach dem Streit mit seinem Koffer nach London in eine kleine Wohnung apparierte, fiel mit einem Mal alle Last von ihm ab. Es war die richtige Entscheidung, das spürte er. Besser von seiner Familie getrennt, die seine Meinung sowieso nicht teilte, und allein als mit ihnen zusammen ständig auf engstem Raum zu sein. Er zauberte sich ein Glas Cognac herbei und ließ sich in den Sessel sinken. Er fühlte sich frei und leicht, beinahe, als würde er schweben. Die ständigen Streitereien und Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinem Vater gehörten der Vergangenheit an. Vielleicht ließ sich nicht vermeiden, dass er ihm bei der Arbeit über den Weg lief, aber dann würde er ihn einfach ignorieren. Ja, er hatte die richtige Entscheidung getroffen. Zufrieden lenkte er seine Gedanken anderen Begebenheiten zu.


Totale Finsternis – Tanz der Vampire (Musical)
Lustlos blätterte Percy im Tagespropheten. Obwohl er eigentlich gar keine Lust hatte zu lesen, las er jede Zeile mit akribischer Genauigkeit. Es war die Rede davon, dass Muggelstämmige sich zur Registrierung im Ministerium einzufinden hatten und das Nichterscheinen schlimme Folgen haben würde, sollte man dahinterkommen, dass der Termin absichtlich nicht wahrgenommen wurde. Nichts Neues also, aber irgendetwas daran störte Percy. Nicht, dass es ihn betroffen hätte, er war ein schließlich ein Reinblut und hatte also nichts zu befürchten, aber dennoch beschlich ihn ein komisches Gefühl. Durfte das Ministerium solche Aktionen überhaupt durchführen? Er blätterte weiter. Ein paar Seiten weiter blickte ihm das Bild Harry Potters entgegen, mit der Überschrift „GESUCHT ZUR VERNEHMUNG ÜBER DEN TOD VON ALBUS DUMBLEDORE.“ Mit einem Mal dämmerte es ihm. Das Ministerium war nicht so gut, wie er immer gedacht hatte. Es vertuschte die Rückkehr von Du-weißt-schon-wem, dessen Anzeichen mittlerweile niemand mehr übersehen konnte, selbst Percy nicht. Plötzlich wurde es dunkel um ihn und seine schön geordnete Welt erlitt einen gewaltigen Riss. Finsternis umhüllte ihn und ließ ihn zum ersten Mal seit beinahe zwei Jahren an seiner Treue zum Ministerium zweifeln. War es überhaupt richtig, diese Institution weiterhin zu unterstützen? Konnte er es vertreten, dass solche Aktionen in seinem Namen – immerhin war er ein hochrangiger Mitarbeiter – durchgeführt wurden? Percy war sich dessen nicht bewusst, doch mit diesen Gedanken machte er bereits den allerersten Schritt zur späteren Wiedervereinigung mit seiner Familie.

Odyssee – Silberschatten
„Kommt, folgt mir. Aber bleibt dicht hinter mir.“ Mit diesen Worten ging Bill ihnen voran in die Pyramide, die er ihnen zu zeigen versprochen hatte. Percy sah sich staunend um. Die Wände waren kunstvoll bemalt und im Licht der Fackeln sahen die Zeichnungen beinahe lebendig aus. Etwas unheimlich fast. Immer tiefer führte Bill sie durch ein Gewirr von Gängen, Kreuzungen und Abzweigungen und Percy hatte schon bald den Überblick verloren. Unbehaglich blickte er sich um, versuchte, Knotenpunkte wiederzufinden. Den Elefanten da an der Wand – hatte er den schon einmal gesehen? Oder war es ein anderer? Er hatte einiges über die ägyptischen Pharaonen gelesen, die diese Bauten als ihre letzte Ruhestätte erbauen ließen. Allerdings hätte er sich nie träumen lassen, dass es so verwinkelt und unübersichtlich werden würde. Hoffentlich wusste Bill, wie sie wieder herauskamen.

Frosch Monolog/1. Zwischenspiel
Eigentlich hatte er nie vorgehabt, eine von Fred und Georges selbstkreierten Süßigkeiten auszuprobieren, aber die beiden hatten ihn so lange genervt, bis er schließlich nachgegeben hatte, nur um seine Ruhe zu haben. Jetzt blickte er verstört an sich herunter. Er war geschrumpft. Und – waren das etwa Froschbeine? Seine Zunge schnellte hervor. Sie war außergewöhnlich lang und dünn. Tatsächlich: sie hatten ihn in einen Frosch verwandelt. Ärgerlich hüpfte er vor Fred und George auf und ab, die sich vor Lachen bogen und ihm versicherten, dass der Zauber nicht lange anhalten würde. Er hoffte es für sie. Wenn er sich wieder zurückverwandelte, konnten diese beiden Streichespieler was erleben, das schwor er ihnen!

Money Money Money – ABBA
Percy saß in seinem Zimmer und schrieb an einem Bericht, als er plötzlich laute Stimmen hörte. Seine Mutter schien sich mit seinem Vater zu streiten. Seufzend legte er die Feder beiseite (bei diesem Lärm konnte man ja kein vernünftiges Wort zu Pergament bringen!) und lauschte den Stimmen. Wieder mal ging es um das leidige Thema: Geld. Molly war der Meinung, dass Arthur zu viel davon für seine Muggelleidenschaft ausgab und Arthur hielt Molly vor, zu knauserig zu sein. Irgendwie konnte Percy seine Mutter verstehen, sie hatten wirklich wenig Geld und das wenige musste gut eingeteilt werden. Gleichzeitig ging es ihm gegen den Strich, arm zu sein, was neben seinem Ehrgeiz auch mit ein Grund dafür war, dass er die Stelle im Ministerium angenommen hatte. Er wollte endlich jemand sein, auf den geachtet wurde, jemand, der etwas leistete, jemand, der angesehen war. Lucius Malfoy, der ebenfalls im Ministerium arbeitete, hatte oft genug über die Weaselys gespottet und Percy wollte dafür sorgen, dass sich das änderte. Also wälzte er tagelang Bücher, arbeitete ordentlich und versuchte, den vielen Anforderungen gerecht zu werden, die der Minister an ihn stellte, was sich oftmals in seiner Gereiztheit den anderen Familienmitgliedern gegenüber niederschlug. Doch er meinte es nicht so. Er wollte sich nur das verdienen, was ihm und seiner Familie seiner Meinung nach zustand: Geld und ein wenig Respekt.


Ich bin es nicht – Wicked (Musical)
„Mein Sohn, Percy“, stellt Arthur ihn Mr. Leddwey gegenüber vor. Percys Augenbraue zuckt, trotzdem begrüßt er den Mann höflich. Mr. Leddwey erwidert den Gruß, wendet sich dann ab und lässt sich von Arthur das Gemälde zeigen. „Mein Sohn“ hat er ihn genannt. Nein, denkt Percy. Das bin ich nicht. Ich bin nicht sein Sohn. Dad hat andere Vorstellungen als ich, andere Ansichten von dem, was draußen in der Welt los ist. Sie haben nie darüber gesprochen, trotzdem weiß Percy, dass Arthur Dumbledore und Harry Potter Glauben schenkt. Er glaubt, dass Du-weißt-schon-wer zurückgekehrt sei. Er selbst ist da anderer Meinung; ist der Meinung, es handle sich um eine Lüge, eine Lüge, die nur verbreitet wurde, um Potter noch mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die Bevölkerung in Angst zu versetzen. Mein Sohn. Zwei einfache Worte, doch sie treffen nicht mehr zu. Nein, Arthur, denkt Percy noch einmal. Ich bin nicht dein Sohn.

Ich gehör nur mir (Karaoke) – Elisabeth (Musical)
„Ich werde das nicht tun, Finnigan!“ Die Stimme eines Jungen hallt durch den Raum und Percy geht nachsehen, wer da solchen Lärm in den Gängen veranstaltet. Mit geschwellter Brust, das Vertrauensschülerabzeichen gut sichtbar auf seinem Umhang, tritt er auf die beiden zu. Ein Drittklässler aus Hufflepuff und Seamus Finnigan, ein Gryffindor, stehen beieinander und scheinen zu diskutieren. „Was ist hier los?“, fragt Percy mit eindringlicher Stimme. „Finnigan wollte mich dazu überreden, Snape anzumachen, aber das werde ich nicht tun! Ich gehör nur mir!“ „Mann, du Spielverderber, du sollst ihn ja auch nicht küssen oder so was, nur ein bisschen länger tief anschauen und dir über die Lippen lecken“, sagt Finnigan genervt. „Trotzdem“, wiederholt der Hufflepuff. „Ich mach das nicht! Das ist widerlich!“ Percy überlegt nicht lange. „Fünfzig Punkte Abzug für Gryffindor wegen Anstiftung eines Minderjährigen zur Verführung einer Lehrperson!“ „Mann, Percy, das ist unfair“, beschwert sich Finnigan. „Und wenn du motzt, werden es gleich noch mal zehn“, ermahnt dieser ihn. Finnigan scheint nicht zufrieden, aber er hält den Mund. „Dann geh schon, Baddock“, sagt er zu dem Drittklässler, welcher prompt in sein Klassenzimmer verschwindet. Zufrieden, eine Streitigkeit gelöst zu haben, begibt Percy sich auf den Weg zum Astronomieturm, wo er und Penelope sich zu einem Treffen verabredet haben.
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