Türkisgründer Winter Alternativ Ende

von Tiva 2013
KurzgeschichteRomanze / P18
Elyas Schwarz Emely Winter
28.04.2015
28.04.2015
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Elyas hielt in seiner Bewegung inne, verharrte ein paar Sekunden und hob schließlich den Kopf. Mit gerunzelter Stirn sah er mich an. „Ist das dein Herz oder meins?“, fragte er. Verflucht. Er hatte es tatsächlich gehört. Ging das noch peinlicher? Ja, Emely Winters Kopf entschied sich dazu, die Farbe einer Erdbeere anzunehmen. Für einen Moment regte sich keiner von uns beiden, wir konzentrierten und einzig und allein auf das laute Klopfen. Spitzbübisch lächelte Elyas der er wusste das es mein Herz ist. Doch anstatt mich auszulachen nahm er meine Hand und legte sie auf seine Brust, genau über sein Herz. Es hämmerte wild vor sich hin. Genau wie meins. „Du bringst mich genauso aus der Fassung, wie ich dich,“ sagte er. Und dann beugte er sich wieder über mich und küsste mich. Sofort war der peinliche Gedanke über meinen lauten Herzschlag vergessen und ich konnte nur noch an eines denken, und zwar Elyas so nahe zu sein wie zwei Menschen einander nur können. Unsere Küsse wurden wieder härter und leidenschaftlicher.

Seine Hände führen langsam unter mein T-shirt und nahm es mit nach oben. Mein ganzer Körper war von einer Gänsehaut überzogen und reagierte auf jede seiner Berührungen. Ich hob meinen Oberkörper ein wenig an um es ihm zu erleichtern mir das T-shirt über den Kopf zu ziehen. Nun lag ich nur noch in einem Slip unter ihm. Ohne genau hinzuschauen wo es landet warf er es weg. Zuerst schaute er mir tief in die Augen, dann wanderte sein Blick langsam nach unten. Ich dachte ich würde mich schämen, da ich immer noch Komplexe von damals hatte. Doch dem war nicht so. Als er mich anschaute und ich seinen Blick sah fühlte ich mich schön und begehrt. Elyas beugte sich nach vorne und begann von meinem Hals abwärts zu küssen. Als er an meiner Brust angekommen ist nahm er meine Brustwarze in den Mund und saugte daran. Mit der anderen Hand massierte er die andere Brust. Mir entfuhr ein lautes Stöhnen und ich hoffte er würde so schnell nicht damit aufhören. Diese Gefühl war unbeschreiblich. Ich vergrub meine Hände in Elyas Haaren.

Nun schwankte sein Kopf zu meiner anderen Brust und machte dort genau das gleiche. Als er fertig war kam er wieder zu mir herauf und legte seine Lippen auf meine. An meinem Oberschenkel konnte ich seine Erektion spüren. Wenn ich daran dachte was gleich passieren wird, löste dies eine Freude in mir aus. Obwohl ich auch ein wenig Angst hatte da ich schon lange nicht mehr mit jemandem geschlafen habe. Elyas merkte das ich ein wenig nervös wurde. „Alles wird gut gehen.“ „ Ich weiß. Nur... Du solltest wissen das ich... das ich schon lang keinen Sex mehr hatte,“ sagte ich ein wenig steif. „ Wir können auch aufhören wenn du das möchtest?“ „Nein, ich möchte das. Ich warte schon viel zu lange darauf.“ Er schaute mir in die Augen um sicher zu sein das ich das nicht nur einfach so sage. Als er die Bestätigung darin gefunden hat lächelte er dieses Lächeln das ich so sehr an ihm liebe. „ Es ist unfair das ich hier halb nackt liege und du noch fast ganz angezogen bist,“ sagte Ich. Man sah ihm an das er mit so etwas nicht gerechnet hat. Ich kicherte und sah ihn weiter an. Mit einem sarkastischen Ton erwiderte er: „ Frau Winter wenn das so ist, sollten sie schleunigst etwas dagegen unternehmen.“ Und das tat ich dann auch, ich fuhr mit meinen Händen seine Brust hinunter und küsste sie an ein paar Stellen.

Dabei schaute ich ihm die ganze Zeit in die Augen um seine Reaktion zu erahnen. Als ich an seinem Gürtel angekommen bin fummelte ich ein wenig daran herum bis ich ihn aufhatte. Den Knopf und den Reißverschluss öffnete ich ebenfalls. Doch statt ihm die Hose herunter zu ziehen, schob ich meine Hand in sie und streichelte durch die Boxershorts seine Erektion. Seine Augen weiteten sich, er stöhnte leicht und drückte mir sein Becken ein wenig entgegen. „Ist das etwa jemand ungeduldig?“ „Oh ja, schließlich träume ich von diesem Moment schon eine Weile und möchte ihn nun voll und ganz auskosten, jegliche Berührungen und jegliches Gefühl das du in mir hervorrufst.“ „ Dann sollten wir wohl weiter machen, damit sich dein Traum auch erfüllt.“ Somit schob ich ihm die Hosen von den Hüften. Er stand kurz auf um sie sich vollständig auszuziehen und dabei konnte man die ordentliche Beule in seiner Hose erkennen. Er legte sich wieder zwischen meine Beine und küsste mich wieder wild. Mit dem Ellenbogen stütze er sich neben meinem Kopf ab, während seine andere Hand meinen Körper hinunter wanderte. Sie streifte über meine Hüfte, meinen Oberschenkel entlang bis zu meinem Knie.

Dabei nahm er meinen Slip mit sodass ich ihn nur noch wegkicken musste. Ungeduldig lag ich unter ihm und wartete darauf das endlich ich ihn vollends ausziehen konnte. Meine Hände, die auf seinen Schultern lagen wanderten langsam seine Brust hinunter zu seiner Hüfte, dort lies ich sie aber ein wenig liegen um ihn hinzuhalten. Das merkte er natürlich und biss mich dafür leicht in den Hals. Da ich immer noch nicht weiter machte zog er sich seine Unterhose selbst aus. Nun war auch er ganz nackt. Ich spürte seinen Penis gegen meine Venushügel drücken. Um sich zu rächen massierte er mich langsam an meiner empfindlichsten Stelle. Ich stöhnte und wimmerte, weil es so angenehm war ich ihn aber endlich in mir spüren wollte. „ Elyas bitte...“ „Was mein Engel?“ ,erwiderte er mit einer Unschuldsmiene. „ Ich will dich spüren.“ Er beugte sich zu seiner Hose, holte aus der Tasche ein Kondom und reichte es mir. Mit zittrigen Fingern machte es ich auf und streifte es langsam über seinen Penis. „Ohh Gott Emely, du bringst mich um.“

Ich spreizte meine Beine und er legte sich zwischen sie. Ich konnte seine Spitze schon an meinem Eingang spüren. Mit einer fliesenden Bewegung fuhr er in mich. Am Anfang war es ein wenig unangenehm, da ich es überhaupt nicht mehr gewöhnt war. „Du bist so eng. Tut es weh?“ „Nein es ist in Ordnung, bitte beweg dich.“ Das tat er dann auch. Ganz langsam zog er sich zurück und schob sich wieder hinein. Dabei stöhnte er leicht. Nach einer Zeit verflog die Anspannung und ich konnte jeden seiner Stöße genießen. Wir küssten uns lange und intensiv. Dieser Moment war so kostbar, zart und intensiv das ich mich für immer daran erinnern wollte. Seine Stöße wurden schneller und unser Stöhnen lauter. Ich merkte das er kurz davor war zu kommen. Einer seiner Hände die bislang neben meinem Kopf gelegen war fuhr langsam nach unten und lieb kostete meine Brüste, danach für er über meinen Hügel und massierte mit seinem Daumen meinen Kitzler. Sofort durchzuckte mich eine Welle der Wärme und ich spürte durch den Druck den er ausübte das auch ich bald kommen werde. Er stieß weiter in mich und trug mich den Berg hinauf bis ich zersprang. Ich rief seinen Namen und konnte spüren wie sich meine Muskeln in meinem Unterleib zusammenzogen. Er stieß noch einmal zu bis auch er kam. Dabei stöhnte er meinen Namen. Erschöpft brach er auf mir zusammen. Seine Haut war genau wie meine mit einem Schweißfilm überzogen. Als er sich aus mir herauszog fühlte ich mich auf einmal als wäre ich nicht mehr vollständig. Dieser Moment hat uns zu einer Person werden lassen. So als wären wir miteinander verschmolzen. Ich lehnte mich an ihn. Wir atmeten noch schwer noch eins musste ich loswerden. „Ich bin froh das du nicht so schnell schießt wie Lucky Luck.“ sagte ich. Er lachte. Also erinnerte er sich an meine schnippische Antwort beim Zelten. „Stehts zu ihren Diensten Fräulein Winter.“

Wir lagen eine Weile stumm da und keiner von uns sagte etwas. Doch als mein Blick auf den Wecker fiel musste ich entsetzt feststellen das wir in wenigen Stunden schon wieder aufstehen mussten. „Wir sollten schlafen. Schließlich musst du morgen früh raus.“ sagte ich. „ Heißt das ich kann hier bei dir schlafen?“ „Natürlich! Du glaubst doch nicht das ich dich jetzt noch gehen lasse.“
Er grinste.“ Ich hätte es auch gar nicht geschafft mich von dir zu trennen. Ich liebe dich, Emely Winter.“ „ Ich liebe dich mehr, Elyas Schwarz.“ So schliefen wir aneinander gekuschelt mit einem lächeln auf den Lippen ein und mit der Erkenntnis das wir zusammen alles schaffen können.