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Was ist das zwischen uns?

von nata
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ellen Bannenberg Emily Bannenberg Nikolas Heldt
27.04.2015
27.04.2015
1
683
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
 
27.04.2015 683
 
Hey :)
Leider gibts hier zu Heldt noch garnichts, deswegen mach ich einfach mal den Anfang.
Da ich die Serie super finde und für mich die Beziehung zwischen Ellen Bannenberg und Nikolas Heldt echt interessant ist, dachte ich ich schreib mal was zu den beiden. Als Info: Schulbedingt bin ich lange nicht mehr zum schreiben gekommen, dieser OS ist mein erster Versuch, deswegen würd ich mich über Rückmeldung ganz besonders freuen.
Als nächstes werd ich mal nen Oneshot aus Heldts Perspektive versuchen.
Lg nata




„Alles klar bei dir Mama?“  Aus meinen Gedanken aufgeschreckt schaute ich hoch. Vor mir stand Emily und sah mich fragend an. „Ja…Ja natürlich. Wieso?“ „Naja du sitzt hier alleine am Tisch und starrst vor dich hin...“  Ich räusperte mich. „Alles okay. Ich war nur etwas in Gedanken.“  Emily sah mich skeptisch an. „Wann kommt denn Nikolas wieder vorbei?“ „Wieso sollte er?“  ich versuchte die Überraschung in meiner Stimme zu verbergen. „Och nur so...Ich dachte er würde jetzt öfter vorbeikommen…Ich bin in meinem Zimmer“ Grinsend ging Emily in Richtung ihres Zimmers.  Ich fühlte mich ertappt. Als ob sie geahnt hätte, an wen ich gedacht hatte. War das so offensichtlich? Vielleicht hatte es auch einfach gar nichts zu bedeuten. Emily mochte Heldt. Unwillkürlich musste ich Lächeln. Es war immer schön zu sehen, wie toll Heldt mit Emily umging. Auch wenn er sie oft dazu brachte, meine Regeln zu missachten. Aber vielleicht war ich manchmal wirklich zu streng.

Nein. Ich sollte einfach aufhören, so oft an Heldt zu denken. Er war ja nicht mal mein Typ. Er war ein Kindskopf, süchtig nach Fast -food und Süßigkeiten und Gesetze und Regeln sah er mehr als Richtlinien die man ruhig mal missachten konnte. Trotzdem mochte ich ihn mehr als ich sollte. Und das machte mir Angst. Ich fragte mich immer öfter was das zwischen uns war.
Seine Blicke machte mich nervös und unsicher. Dinge die ich von mir eigentlich nicht kannte. Er brachte mich oft zum Lachen und war immer da, wenn man ihn brauchte.  Es hatte mich richtig wütend gemacht, als er mit dieser Imkerin flirtete. So ein Handeln war auch untypisch für mich. Manchmal wünschte ich mir sogar er würde mich wieder küssen, dachte darüber nach was passiert wäre, wenn wir im Fahrstuhl nicht unterbrochen worden wären.  Nachdem der Versuch, wieder Distanz zwischen uns aufzubauen, fehlgeschlagen war wollte ich es gar nicht mehr versuchen. Vielleicht war es falsch, ihn immer mehr in mein Leben zu lassen. Wir kamen doch aus ganz unterschiedlichen Welten. Hatten verschiedene Erfahrungen gemacht und unsere Ansichten unterschieden sich in einigen Punkten sehr stark. Außerdem waren wir Kollegen. Ich war Heldts Vorgesetzte. Das konnte nicht gut gehen.

Das Klingeln meines Handys, welches eine Nachricht ankündigte, riss mich aus meinen Grübeleien.

Heldt (18:30): „Emily hat mich eingeladen. Da sie meinte, Sie würden sich freuen dachte ich, ich frag mal  lieber nach ob Sie davon überhaupt was wissen ;)“

Das war typisch. Typisch Emily und Heldt. „Emily!“ rief ich nach meiner Tochter. Kurz darauf stand sie bereits vor mir. „Was sagst du dazu?“ ich zeigte ihr die SMS. „Sorry. Ich dachte einfach nur, es ist immer so lustig mit Nikolas und du sahst so traurig aus. Bist du sauer?“ Sie blickte mich entschuldigend an. „Nein ich bin nicht sauer“ lachte ich und tippte eine Antwort: „Das ist abgesprochen. Sie kümmern sich ums Essen.“  „Aber es ist wirklich alles gut, okay?“ versicherte ich ihr. Emily grinste wissend. „Jaja“  Ich schüttelte den Kopf und griff nach meinem Handy das eine neue Nachricht ankündigte.

Heldt (18:36): „Geht klar. Bin in einer halben Stunde da. Freu mich“  

„Ich hol schon mal ein paar Spiele“ Emily verschwand wieder in ihrem Zimmer.
Heldt freute sich also darauf, mit uns den Abend zu verbringen. Vielleicht war das alles doch nicht so kompliziert wie es mir manchmal erschien. So wie ich Heldt kannte, würde er Pizza mitbringen. Es war manchmal gar nicht so schwer sich mal auf was anderes einzulassen.  Ich begann den Tisch zu decken und wusste, dass ich mich auch freute.
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