Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The last things

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Snake Eyes Storm Shadow
27.04.2015
03.05.2018
5
7.193
2
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
27.04.2015 451
 
Prolog
Ich bin allein. Es gibt niemanden in meinem Leben. Ich hatte mal Familie und Freunde, doch sie wurden mir geraubt. Ich wurde schändlich verraten und niemand interessierte sich für die Wahrheit. Nicht mal meine Freunde, die mich doch eigentlich kennen sollten, glaubten mir. Ich wurde verstoßen, aus der Familiengeschichte gestrichen. Als dann irgendwann herauskam, dass ich unseren Hard Master nicht getötet hatte, stand ich meinem einst besten Freund bei in einer alles entscheidenden Schlacht. Es gelang mir sogar, denjenigen zu töten, der für mein Schicksal verantwortlich war. Doch ich kann nicht zurück. Ich habe so viele Fehler begangen, an meinen Händen klebt das Blut so vieler Unschuldiger… Ich überließ meinen Platz jemandem, der würdiger war, als ich es je sein würde. Im Gegensatz zu mir, würde meine Kusine nicht dem Bösen erliegen, sie war stark. Ich würde sie trainieren, falls sie das wollte, doch es war ihre Entscheidung. Was mein Schicksal betrifft, so steht es auf einem anderen Blatt. Ich würde meine Waffen nicht mehr gegen die Gerechtigkeit erheben. Meine Zeit war vorbei, ich hatte genug Unheil angerichtet. Ich würde mich an einen unbekannten Ort zurückziehen, wo niemand mich oder meine Vergangenheit kannte. Ich würde ein neues Leben beginnen, irgendwann… Es schmerzte zu sehr, mit meiner Familie oder meinen Freunden von damals zusammen zu sein. Sie misstrauten mir, manche hassten mich, für sie würde ich immer der Verräter sein, der den Hard Master erstochen hatte, sogar Beweise reichten dafür nicht aus. Ich hatte früher nach dem Titel des Arashikage gestrebt, ich wollte meiner Familie Ehre bringen, jedoch versagte ich kläglich. Ich kann meinem Freund, der damals mit mir trainierte, nicht in die Augen sehen, denn selbst er hat immer geglaubt, dass ich den Hard Master ermordet hatte. Ich hasste mich selbst deswegen, aber es hilft nichts. Meine Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, ich werde wohl ewig als Verräter und Mörder gelten. Ich bin gebrandmarkt, diese Mäkel werde ich nie wieder los, weil ich zu schwach gewesen bin. Hoffentlich lernt meine Kusine aus meinen Fehlern. Ich werde meinen Tod vortäuschen und dann verschwinden. Vielleicht kann ich irgendwo anders nochmal neu anfangen. Wozu sonst sollte ich die Schlacht überlebt haben? Aber es ist ein Trost zu wissen, dass meine Kusine mein Erbe antreten wird, denn sie ist würdiger als ich es je gewesen bin. Ich habe es bereits gesagt, ich bin allein. Ich habe keine Freunde, denn ich verdiene sie nicht, nicht nach allem, was geschehen ist. Es schmerzt mehr als Worte je ausdrücken können, zu wissen, dass es meine Schuld, meine Eitelkeit und Arroganz waren, die mein Schicksal ausmachten. Deshalb war es besser, wenn ich allein blieb, dann würde mir solch ein Fehler nicht mehr unterlaufen. Ich bin allein...
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast