Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Vertiginous Feelings

von TripleC
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Ava Paige Kanzlerin Paige Minho Newt OC (Own Character) Thomas
26.04.2015
14.02.2018
38
66.227
16
Alle Kapitel
87 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
26.04.2015 1.620
 
Hey Leute :D
Dieses Kapitel wurde von Manutz vertont :)
Der Link zur Vertonung: https://www.youtube.com/watch?v=1sIlRt5iVGE
auch wenn mir klar, das das hier niemand lesen wird, wünsche ich euch viel Spaß mit meiner ersten Maze Runner FF :D

Vertiginous Feelings

Prolog

Schmerzen durchfluteten meinen Körper, den ich kaum spürte. Es fühlte sich an, als wäre ich eingefroren und taute langsam wieder auf. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, doch dafür war ich noch zu schwach. Ich hatte keine Kontrolle über meine Körperteile, spürte aber, dass ich auf kaltem Boden lag. Es fühlte sich wie Stein an… kalt, unbequem und hart. Erst da erlangte ich die Kontrolle über meine Füße wieder und langsam erwärmte sich der Rest meines Körpers. Endlich schaffte ich es, auch meine Augen zu öffnen. Zwar nur zu kleinen Schlitzen, aber das reichte mir schon völlig. Es war dunkel, doch ein leichter Windzug ließ mich wissen, dass ich draußen war. Unter Schmerzen stöhnte ich auf und führte meine Hand langsam zu meinem Kopf. Er dröhnte und tat unheimlich weh.

,,Verdammt….“, fluchte ich leise und versuchte mich aufzurichten. Ich lehnte an einer riesigen Mauer, die von Efeu verdeckt war. Ich hielt mir noch immer die Hand gegen die Schläfe und spürte, dass sie nass und warm wurde. Zitternd betrachtete ich meine Finger und im Schein des Mondes konnte ich das metallische Rot schimmern sehen. Ich unterdrückte einen entsetzten Schrei und versuchte mich zu erinnern was passiert war, als sich etwas in meinem Augenwinkel bewegte. Ich drehte meinen Kopf langsam zu der anderen Person, erkannte sie aber nur wage. Ich entdeckte lediglich ihre Umrisse. Sie war etwas kurviger als ich selbst und hatte schulterlange Haare. Weder die Farbe, noch andere Merkmale erkannte ich. Doch sie kam mir so schrecklich vertraut vor. Eine Welle von schwammigen Erinnerungen überrannte mich.

,,Claire?“, fragte das Mädchen und in dem Moment war ich mir sicher, sie zu kennen. Ich kroch näher zu ihr und umgriff ihre Hand.

,,Jessica… ich bin hier…“, flüsterte ich. Ich spürte, dass sie meine beste Freundin war und die Erinnerungen bestätigten mir das Ganze. Sie setzte sich ebenfalls stöhnend auf und lehnte sich an die Mauer.

,,Wo sind wir hier..?“, fragte ich und zog mich hoch, dabei ließ ich ihre Hand los und versuchte mich auf meinen wackligen Beinen zu halten. Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei hier zu bleiben und plötzlich wurde mir auch bewusst, weswegen. Am Ende des Weges stand eine dunkle, riesige und teilweise maschinelle Kreatur, die mir zuvor warum auch immer nicht aufgefallen war. Mein Herz rutschte mir gerade in die Hose und ich rückte zu Jessica auf den Boden und hielt ihren Mund zu. Das Klacken von Metall auf Stein erklang und wurde langsam leiser. Erst jetzt merkte ich, dass ich die Luft angehalten hatte und stieß sie erleichtert wieder aus. Ich lehnte mich zurück, zog meine Hand zurück und schloss die Augen. So schnell das Adrenalin in meine Adern geschossen war, genauso schnell war es wieder verschwunden und meine Schmerzen meldeten sich zurück. Jessica lehnte bereits ihren Kopf an meine Schulter und ich wandte mich ihr zu. Dabei fing sich alles um mich herum an zu drehen und mein Gehirn arbeitete zu langsam.

,,Nicht einschlafen…“, murmelte ich und meine Augen fielen mir immer wieder zu. Jessica antwortete mir nicht und ich hob meine Schulter an.

,,Jessica… bitte… schlaf nicht ein…“, hauchte ich und sie öffnete ihre Augen und starrte mich aus leeren, braunen Augen an.

,,Mir ist kalt… Claire-Bär…“, flüsterte sie und ihre Stimme klang so schwach und brüchig wie noch nie. Ich glaubte zumindest, sie noch nie so gehört zu haben. Sie lehnte sich wieder an mich und ich starrte an die Mauer uns gegenüber. Die Müdigkeit überrannte auch mich, aber ich wehrte mich dagegen. Ich wusste, wenn ich einschliefe, würden wir beide sterben. Also blieb ich wach, bis die ersten Sonnenstrahlen alles erhellten und ich mich anders hingesetzt hatte. Ich hatte einen Arm um Jessica gelegt, um sie zu wärmen. Ihr Körper hörte auf zu zittern und damit drohte die Unterkühlung.

,,Jessica… die Sonne… sie geht auf…“, hauchte ich und hob ihr Gesicht an. Schlaff hing ihr Körper in meinen Armen und ich bekam Panik. Eine Träne bildete sich und rann meine Wange hinab.

,,Nein… bitte…“, flüsterte ich und meine Hand fühlte nach ihrem Puls. Doch ich konnte mein eigenes Zittern nicht kontrollieren und spürte somit nur meine eigene Kälte.

,,Ey! Ey! Hier ist jemand!“, hörte ich plötzlich jemanden rufen. Ich versuchte meinen Blick zu heben und sah lediglich, wie ein asiatischer Junge auf uns zugerannt kam. Er hockte sich zu meinen Füßen und sah erst mir kurz ins Gesicht, ehe er sich an Jessica wand.

,,Helft ihr…“, bat ich und eine weitere Träne rann meine Wange hinunter. Hinter dem Jungen kam noch ein weiterer, den ich nicht erkannte. Meine Augen fielen mir immer wieder zu und schließlich fiel auch ich zur Seite um. Ich war am Ende meiner Kräfte und starrte mit glasigem Blick gerade aus. Bis mich die Schwärze überrannte…



Kapitel 1.

Es war, als würde mich plötzlich etwas packen und mich aus der Schwärze ziehen. Mein gesamter Körper verweigerte seine Befehle aber ich kämpfte weiter. Ich riss meine Augen auf, schnappte nach Luft und keuchte. Dabei richtete ich meinen Oberkörper auf und blickte in vier verdutzte Gesichter. Mein gesamter Körper zitterte und ich zog meine Knie an den Körper, nachdem ich von den Jungs weggerutscht war.

,,Jeff… sollte sie schon aufwachen?“, fragte ein großer, dunkelhäutiger Junge. Ich atmete flach und Angst überrannte mich. Doch ich hatte keine Angst vor den Jungs, mehr vor dem, was mir passiert war. Mein Blick glitt durch das Zimmer in dem ich lag. Es war kein Krankenhaus, aber ich lag auf einem Bett aus Stroh. In einem Bett neben mir entdeckte ich die dunklen Haare meiner besten Freundin. Sofort schlug ich die Decke weg und rappelte mich schnell auf. Ich sammelte meine gesamte Kraft und stand auf. Dabei fühlten sich meine Beine an, als würde ich auf Wackelpudding stehen. Mit drei großen und schweren Schritten war ich am anderen Bett und ignorierte die Befehle und Hilfen der Jungs. Ich ließ mich neben Jessicas Bett auf die Knie fallen, da mich meine Kraft verließ und sah, dass auch ihre Augen geöffnet waren. Sie fixierte mich und brachte ein schwaches Lächeln über die Lippen.

,,Claire… Bär…“, hauchte sie und ich schmunzelte ebenfalls.

,,Ey du Strunk! Geh sofort zurück in das Bett!“, bellte der Dunkelhäutige. Ich warf ihm nur einen kurzen Blick zu und hörte nicht weiter darauf.

,,Ich hatte schon Angst, du würdest ins Gras beißen… und es nicht rauchen…“, murmelte ich und bekam nur ein Stöhnen als Antwort. Es sollte wohl ein Lachen sein. Doch schon wurde ich am Arm gepackt und zurück ins Bett gedrängt.

,,Newt… kümmer dich um diesen dummen Strunk und ihre beklonkte Idee, aufzustehen!“, befahl der selbe dunkelhäutige Junge und ein blonder Junge nickte. Ich ließ mich zurückfallen und keuchte auf, als mein Kopf schmerzte. Ich schloss kurz die Augen und versuchte den Schmerz zu unterdrücken.

,,Du kommst auf wirklich dumme Gedanken, Alby direkt an deinem ersten wachen Tag zu verärgern, Frischling.“, lachte der blonde Junge. Ich öffnete meine Augen und musterte ihn. Er trug eine dunkle Hose, darüber ein weißes Hemd und darunter schimmerte ein orangefarbenes Muskelshirt hervor.

,,Ich heiße Claire, nicht 'Frischling'!“, fuhr ich ihn an und bereute direkt, so laut gesprochen zu haben.

,,Und mutig bist du auch noch.“, lächelte er. Ich runzelte meine Stirn und fuhr über meinen Bauch. Ich trug noch immer das Top, welches ich ebenfalls in diesem Gang anhatte und meine Hose war nur verdreckt.

,,Keine Angst, wir haben dir lediglich die Jacke ausgezogen und deinen Rucksack mitgenommen…“, erklärte der Junge, den Alby Newt genannt hatte. Er saß auf der Bettkante und musterte mein Gesicht interessiert.

,,Darf ich den Rucksack sehen?“, fragte ich und zog mich mühsam hoch. Newt nickte und stand auf. Er holte einen schwarzen Rucksack und legte ihn mir auf den Schoß.

,,Wir haben ihn noch nicht geöffnet…“, erklärte er. Ich nickte und zog den Reißverschluss auf. Als ersten sprang mir eine Wasser Flasche ins Auge, die ich heraus zog und betrachtete. Sie war halb voll und Newt nahm sie an sich. Ich sah weiter durch die Tasche und fand Pfefferspray und ein Taschenmesser. Anscheinend hatte ich Angst, als ich raus gegangen war. Unter anderem fand ich noch ein kleines Buch, was wohl mal mein Tagebuch gewesen war. Ich verweigerte es Newt, der bereits die Hand danach ausgestreckt hatte.

,,Ich möchte gerne erst selbst lesen, was darin steht…“, erklärte ich. Es fühlte sich so komisch an, sich an nichts erinnern zu können. Er seufzte kurz und nickte schließlich. Als ich die Tasche weiter durchsuchte fand ich ein gefaltetes Foto. Ich faltete es im Rucksack auseinander und starrte auf die Personen. Es waren fünf, außer mir selbst noch vier weitere. Eine Frau, die kurze blonde Haare und blaue Augen hatte. Sie lächelte sympathisch in die Kamera und hatte eine starke Körperhaltung. Sie hatte ihre Arme um meine und Jessicas Schulter gelegt und neben mir stand ein Junge, der in meinem Alter schien. Dunkle Augen starrten mich an und seine strubbligen, schwarzen Haare machten ihn noch süßer. Er war ein Stück größer als ich und lächelte mit offenem Mund in die Kamera. Hinter ihm stand ein Mann mit schwarzen Haaren und braunen Augen. Aus irgendeinem Grund bekam ich eine Gänsehaut. Vorsichtig drehte ich das Foto um und betrachtete die Schrift darauf.

,,Wir denken immer an dich…“, murmelte ich. Newt hob seinen Blick und sah mich fragend an.

,,Was?“, fragte er. Ich schüttelte den Kopf und zog meine Hände aus der Tasche. Unauffällig hatte ich das Foto mit genommen und er stellte die Tasche zurück auf den Boden.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast