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Big Brother, Big Problem (deutsche Übersetzung)

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / MaleSlash
Agron Crixus Gannicus Naevia Nasir Spartacus
26.04.2015
21.04.2017
13
15.768
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
26.04.2015 1.064
 
Hallo,

das englischsprachige Original dieser Story ist von Cheryl1964 (veröffentlicht auf http://archiveofourown.org/works/3428342/chapters/7512437)

Ich bitte alle, die die Geschichte schon kennen, nicht zu spoilern.



Titel: Big Brother, Big Problem

Inhalt: Nasir trifft durch einen Zufall auf seinen großen Bruder, der sich genau wie ein großer Bruder benimmt. Agron hatte keine Idee, worauf er sich da eingelassen hat.

Rating: P12-Slash

Kapitel: 1/50

Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an dieser Story und den Charakteren. Die Autorin hat ihr Einverständnis zu dieser Übersetzung zugesagt.



Ich hoffe, dass euch die Geschichte gefällt und bin immer offen für Vorschläge, konstruktive Kritik und Fragen.

Außerdem freue ich mich natürlich immer über Kommentare und Favos.

Also viel Spaß mit dem ersten Kapitel!

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Kapitel 1: Reunion

Der Überfall auf die große Schmiede war überraschend einfach und ein voller Erfolg gewesen. Die Rebellen hatten ihre eigenen Reihen stärken können und waren mit dringend benötigten Waffen, die der Schmied für die Römer geschmiedet hatte, gesegnet worden.

Die Sklaven, welche in der Schmiede gearbeitet hatten, waren muskulös und kräftig durch die langen Tage der Knochenarbeit, die sie dort hatten verrichten müssen und zeigten keine Treue ihren römischen Herren gegenüber.

Spartacus hatte letztendlich nur eine kurze Ablenkung zur Verfügung stellen müssen, die seine Männer genutzt hatten, um die Römer, die die Bewachung der Schmiede übernommen hatten, zu überwältigen.

Die neu befreiten Sklaven bejubelten nun diesen Sieg und brachten Spartacus Dank und Lob entgegen.

"Du suchst Männer die ein Feuer in sich tragen.", bemerkte Crixus, als er und Spartacus durch die jubelnde Menge auf der Suche nach Gannicus und Agron, gingen. "Es scheint, dass du einen ganzen Feuersturm gefunden hast."

Spartacus grinste. "In der Tat. Wir haben unsere Waffen kaum mit Blut beflecken müssen. Ich bezweifle, dass einige sogar die Möglichkeit hatten, ihre zu erheben."

Crixus entdeckte den großen Germanen, der über einen Gefangenen in teuren römischen Gewändern, wachte.

"Ich denke, dass Agron den Dominus für deine Fragen bereithält."

"Das denke ich auch", antwortete Spartacus, als sie sich den beiden näherten.

„Spartacus“, Agron nickte seinem Anführer respektvoll zu, „Der römische Scheißkerl spricht von Worten des Senats. Zwei Legionen, ausgestattet und geschickt, um unsere Köpfe auf Lanzen zu spießen und damit die Via Appia zu schmücken.“

„Glaber sprach ebenso, bevor ich seine Zunge verstummen ließ.“, sagte Spartacus und nickte auf den Dominus, „Ich will mit ihm reden. Nasir soll schauen, was von dem Bestand der Schmiede uns noch von Nutzen sein wird.“

„Das habe ich ihm bereits aufgetragen. Naevia begleitet ihn, damit die Aufgabe schnell erledigt wird.“, sagte Agron zu Spartacus und Crixus, „Es wurden Männer bereitgestellt, um die Zelte abzubauen. Ich werde mich ebenfalls dieser Aufgabe widmen.“

„Crixus, ich will, dass du dich Agron anschließt“, sagte Spartacus, „wir müssen schnell handeln, um der römischen Rache zu entgehen.“



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„Diese Karren werden uns die Möglichkeit geben, mehr von diesem Ort zu transportieren.“, bemerkte Naevia, „Aber es werden nur Unterschlupf und Stahl sein. Es wurde leider kaum etwas wie Nahrung oder Heilmittel in den Beständen gefunden.“

„Wenn wir unser Lager fern von römischen Villen errichten, wird der Schutz, der uns geboten wird, mehr wert sein.“, antwortete Nasir, „Das Jagen wird uns Nahrung liefern, und wir werden auf uns aufpassen müssen, sodass wir kein Heilmittel brauchen.“

Naevia schaute auf etwas hinter Nasirs Schulter, zum hundertsten Male wie es schien.

„Versteckt sich Crixus hinter mir, dass dein Blick ständig dort verweilt?“

„Nein, dort ist ein Syrer, der bei dem Abbau der Zelt hilft.“, antwortete Naevia, „Sein Blick fällt oft auf dich“

„Vielleicht ist es nur Interesse, an jemandem mit derselben Herkunft.“, sagte Nasir, während er sich umdrehte, um einen Blick auf den Mann zu werfen, dessen Gesicht Verwirrung, Schock und vorsichtige Hoffnung wiederspiegelten.

Nasir sah seine eigene Neugier in der Reaktion des fremden Mannes. Er merkte, wie seine Füße ihn vorwärts trugen, als ein Gefühl der Vertrautheit ihn überrollte.

Naevias Worte trafen auf taube Ohren.

„Segnen die Götter endlich nun auch mich?“, fragte der Mann, als er seine Hand ausstreckte, um sie vorsichtig auf Nasirs Schulter zu legen.

„Du siehst aus, wie jemand, den ich vor vielen Jahren verlor. Sag mir, bist du…“

„NASIR!“, Agrons Stimme drang zu ihm und es schien, als durchbräche er einen Bann, sodass Nasir seinen Blick auf seinen Geliebten richtete.

Im selben Moment noch zog ihn der fremde Mann, welcher ihn immer noch an der Schulter hielt, in eine verzweifelte Umarmung.

„Nasir, Nasir, mein lieber Bruder, du lebst.“, sagte der Mann, „Sag mir, dass du dich an mich erinnerst. Sag mir, dass die Jahre nicht die Erinnerung gestohlen haben.“

„Agron, warte!“, Naevia packte den hitzköpfigen Gladiator am Arm, bevor er die beiden erreichen konnte, um Nasir aus den Armen des Mannes zu reißen.

Seinen wütenden Blick, ignorierend, fuhr sie fort: „Höre meine Worte an, er nennt sich Nasirs Bruder. Vielleicht haben die Götter beschlossen, heute nicht auf uns zu scheißen. Ruinier es nicht dadurch, dass du die Geschenke, die sie uns machen, nicht würdigst.“

„Ich erinnere mich nur, wie mein Bruder meinen Namen rief, als ich von ihm genommen und in die Arme des Dominus gezwungen wurde.“, sagte Nasir, während er das Gesicht des Mannes vor ihm musterte.

„Ich habe nicht vergessen, Bruder, du warst meinen Gedanken niemals fern. Erinnerst du dich an meinen Namen, wie du dich an deinen erinnerst?“, fragte der Mann sanft.

Nasir runzelte in seiner Konzentration die Stirn.

„Ah-Ahm…Ahmed?“, Nasir sah den Mann an. „Dein Name ist Ahmed.“                    
„Ja, mein Name ist Ahmed; und du bist der kleine liebe Nasir.“ Ahmed ging einen Schritt zurück und hielt Nasir auf Armeslänge.

„Nicht mehr so klein, aber immer noch der kleine Bruder, der mir, wie ich mich erinnere, wie ein verlorenes Schaf folgte.“

Agron hatte schließlich genug, Bruder hin oder her. „Nasir, Spartacus will deine Aufgabe schnell erledigt sehen.“

„Ich muss gehen. Ich habe eine Pflicht zu erledigen.“, Nasir wandte sich zu Agron um. „Ich will nochmals mit ihm reden, wenn meine Aufgabe abgeschlossen ist.“

Agron stieß einen Seufzer aus, „Wende dich deiner Aufgabe zu, kleiner Mann.“
Er hob Nasirs Gesicht, um einen Kuss auf seine Lippen zu legen und eine Botschaft an den Syrer zu senden, der behauptete Nasirs Bruder zu sein.

„Ich werde mit diesem Syrer reden.“


tbc

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Das war also das erste Kapitel.

Ich würde mich auf jeden Fall über Kommentare und eure Meinungen, Gedanken zu Nasirs Bruder freuen.

Alles Liebe
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