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Reign- What If.. Storys

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
26.04.2015
26.04.2015
1
1.085
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
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Was wäre, wenn, Olivia niemals an den Hof gekommen wäre



Hallo, schön das ihr reingeklickt habt. Ich bin ein großer Fan der Serie Reign sowie von Frary =Francis+ Mary. All die Geschichten hier sind OS. Es geht wie im Titel schon angedeutet war hätte anders passieren können und wie wäre die Storyline dann eventuell weiter verlaufen. Für die, die Serie nicht kennen. Hier der Link zu Pilot Episode (ist aber nur auf Englisch von Beginn an anschauen zu können) deutsche Episoden jeden Donnerstag um 21:10Uhr auf Sixx.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=PHWoxhXJ6LU

Mary schritt mit Francis durch die Gänge des Schlosses. Die Verlobung mit Thomas war, Gott sei Dank, wieder gelöst und die Verhandlungen des neuen Ehevertrages zwischen Schottland und Frankreich, also zwischen ihr und Francis kamen gut voran. König Henry hat nun auch endlich die gewünschten Truppen Richtung Schottland geschickt. Mary hätte gar nicht glücklicher sein können. Denn sie spazierte nun mit Francis, dem Mann den sie liebt durch die Gänge.  Francis berichtete ihr das an den schottischen Grenzen alles ruhig war. „Ich hatte gehofft wir würden nicht mehr so viel über Politik reden“, unterbrach sie ihn.  Mary hatte gehofft sie könnte nach der Tragödie mit Thomas endlich ungezwungen miteinander reden. Weit weg von der Politik ihrer beiden Länder. Sicher sie war die Königin von Schottland und er der zukünftige König von Frankreich, aber seit ihrer gemeinsamen Kindheit hier waren so viele Jahre vergangen. Während Mary im Kloster zu einer jungen Frau geworden ist, hat auch Francis sich hier am Hofe verändert. Francis schenkte ihr ein Lächeln. Er wusste sie spielte auf ihre Unterhaltung vor einiger Zeit, direkt nach ihrer Ankunft an.

„Ich hatte gehofft wir könnten einfach …“, Mary brach schüchtern ab. „Du hast gehofft du könntest einfach wie ein Mädchen sein. Sowie du dich neulich nanntest“, fuhr stattdessen Francis fort. Sein Gesicht strahlte soviel Wärme aus und sein Grinsen brachte Marys Herz dazu höher, zu schlagen. „Und wie ein Junge“, ergänze Mary. Francis zog neckisch seine Augenbraue nach oben. „Wow, ein Mann bald“, fuhr sie fort. Francis schien immer noch sichtlich amüsiert. „Sprich weiter Frau“, sagte Francis mit, einem weiterem Lächeln. Doch Mary brachte keinen Ton heraus. Francis bemerkte, dass sie vollkommen sprachlos war, und sprach deshalb weiter. „Gut dann werde ich. Wenn ich nur ich wäre, Francis und nicht der zukünftige König von irgendwas und du nur du Mary. Mary“, bei ihrem Namen wurden sein Grinsen breiter. „Dies wäre der Moment, in dem ich wahrhaftig dein wäre. Nur dein“, sprach Francis zu Ende und Mary fühlte sich plötzlich komischen Gefühlen ausgesetzt.

Es waren schöne Gefühle, welche sie nur in Francis Gegenwart verspürte. Ebenso war sie erfreut nun endlich ihre Antwort drauf bekommen zu haben, auf die Frage die sie ihm einst stellte.  Es war kurz nach ihrer Ankunft, nach dem Vorfall mit Collin. Mary stand draußen auf der Burg und sah zum See hinunter. Francis wollte wissen, wieso sie einen Mann verteidigte, den Mann in ihrem Bett fand. Sie erklärte ihm, dass sie nicht glaubte, dass Collin ihr freiwillig, ihre Unschuld rauben wollte. Sondern gezwungen wurde. Sie wollte auch gleichzeitig ihrer Freundin Lola helfen, die Collin sehr geliebt hatte. Doch Collin war ja angeblich bereits Tod.  Sie erinnerte sie auch genau an Francis Worte im Ballsaal. „Liebe ist irrelevant für Menschen wie uns. Ein Privileg, das wir nicht haben, wo wir doch in so vielen Dingen privilegiert sind“, dies waren seine Worte und ihr war zu dem Zeitpunkt bewusst, dass er keine Liebe zwischen ihnen zulassen wollte.

Ihre Verlobung war schließlich nur eine Allianz. So wie es nun mal üblich war. Ihre Verlobung bestand zwar schon seit ihrem sechsten Lebensjahr. Doch hier ging es bloß um Schottland und Frankreich. Politik eben. Francis bat sie Geduld zu haben und zu schauen, wie Dinge laufen würden. Mary begriff aber, dass er bloß von Frankreich sprach. Sie sagte dass auch sie eine Land habe an, dass sie denken müsse. Gerade wegen dieser Konservation konnte Francis Marys Reaktion auf die Geschehnisse, mit Collin nicht verstehen. Auf Marys Antwort hin sagte er ihr, er könne sie nur heiraten, wenn es richtig für Frankreich wäre. Francis selbst wusste, dass sein Vater sehr verbissen darauf war, England auch noch zu besitzen. Der Tudor Königin ging es nicht gut und Mary war nun mal in der englischen Thronfolge.

Francis sagte, ihr, dass die Dinge nun mal nicht so laufen können, wie sie es wollten. „Und wie würden die Dinge laufen, wenn wir es entscheiden könnten? Wenn du nicht der zukünftige König Frankreichs wärst und ich nur ein einfaches Mädchen  und nicht die Königin von irgendwas wäre. Würdest du es wollen?  Drauf hin war er kurz davor ihre Lippen, zu berühren. Doch dann wich er zurück und ging davon. Doch jetzt kannte sie Francis Gefühle. Sie spürte die wärme in ihrem Inneren. „Und ich bin dein wahrhaftig“, erwiderte sie. Francis kam einen Schritt auf sie zu und ergriff ihre Hand. „Dann würde ich dich jetzt wahrscheinlich fragen, ob du mich zum Erntedankfest begleitest“ „Und ich würde wahrscheinlich ja sagen“ Sie liefen in eine Nische.  „Und ich würde jetzt wahrscheinlich versuchen dich zu küssen“, sagte Francis. Mary lächelte. „Und ich würde dich wahrscheinlich nicht lassen. Zu Beginn“ kurz drauf spürte Mary Francis weiche Lippen auf ihren. Beide gaben sich diesem Kuss leidenschaftlich hin.



Mary und ihre Hofdamen befanden sich auf dem Erntefest und blickten sich um. Später gesellte sich Francis zu Mary mit einem Boot in der Hand. „Du hast ein Boot gekauft?“, fragte Mary erstaunt. „Ich habe ein Boot gemacht. Für dich“, sagte er und reichte es ihr. Mary las den Namen des Schiffes. „Just Mary“, sagte sie berührt. Francis hatte ihr tatsächlich ein Boot gemacht und es nach ihr benannt. Francis und Mary verließen das große Zelt und gingen nach draußen. Bis zum traditionellen Auslaufen der Holzboote war noch ein wenig Zeit. Sie schauten sich die unterschiedlichsten Stände an. Machten sogar einen Wettlauf wie früher, als sie Kinder waren. Genau wie früher war Francis natürlich schneller als sie. Hin und wieder stahl Francis sich unauffällig einen Kuss von seiner Verlobten.

Sie waren, dass erste Mal richtig ausgelassen und glücklich. Dann war es soweit. Die Boote sollten auslaufen. Francis und Mary begaben sich zum See. Jeder hielt sein Boot in der Hand und ließ es dann ins Wasser geleiten. Die zwei Boote segelten zusammen in dieselbe Richtung davon. Und Mary hoffte nun endlich glücklich sein zu können mit Francis an ihrer Seite.

Möge sie lange herrschen :)
Ich hoffe euch hat es gefallen.
Liebe Grüße Julia
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