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»Today is the tomorrow of yesterday.«

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
B.A.P Bangtan Boys Big Bang Block B EXO Vixx
25.04.2015
30.06.2015
10
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26.04.2015 1.402
 
»Min Ah! Du verfluchtes Miststück! Wo bist du?!« Stark zuckte die Braunhaarige zusammen als sie die Stimme hörte ehe sie automatisch zu einem Schraubenschlüssel griff und herum wirbelte. Wer vor ihr stand? Tae-Sung. Sein Gesicht war vor Wut verzerrt und seine Hände zu Fäusten geballt. »Wie kannst du kleine Hure es wagen nicht auf meine Anrufe einzugehen? Und wenn doch einen Mann an dein Handy zu lassen? Wie kannst du es wagen so zu mir zu sein?!« Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen wie Bizzy aus dem Aufenthaltsraum gestürmt kam um ihr zur Hilfe zu eilen, jedoch wurde er kurz darauf von einem Kumpel ihres Ex-Freundes aufgehalten. Min Ah musste dies alleine durch stehen. Mit zittrigen Händen richtete sie den Schraubenschlüssel auf ihn und versuchte ihre Stimme stark klingen zu lassen. »Ist es nicht etwas komisch eine Jungfrau als Hure zu betiteln?« Ein tiefes Knurren ertönte und automatisch trat sie einen Schritt zurück. Tae-Sung war mehr als nur wütend und sie wollte dieser Wut gerade eigentlich aus dem Weg gehen. Sie ging einen weiteren Schritt zurück als er auf sie zu ging, jedoch nicht schnell genug denn kurz darauf hatte er den Schraubenschlüssel gepackt, sie zu sich gezogen und seine Faust in ihr Gesicht geschlagen. Ein grässliches Knacken ertönte und Min Ah konnte sich einen Schrei nicht verkneifen. Tränen sammelten sich in ihrem Augenwinkel.

»Wie kannst du dein Maul immer noch so aufreißen?!«, brüllte er sie an als sie gegen die Türe des Autos knallte an welchem sie kurz vorher gearbeitet hatte. Das Werkzeug fiel ihr aus der Hand, ehe sie diese auf ihre Nase presste. Blut lief fast schon in Strömen heraus und erschrocken sah sie zu dem Schwarzhaarigen hoch der sich vor ihr aufbaute und seine Hand hob, bereit erneut zu zuschlagen. Noch nie hatte er, egal wie wütend er war, seine Hand gegen sie erhoben. Er hatte sie kein einziges mal geschlagen und gerade dies versetzte ihr einen Stich im Herzen. Sie hatte ihn schon lange abgeschrieben, doch das er nun, nachdem Schluss war, so mit ihr umging, das verletzte sie mehr psychisch als physisch. Ein leises Schluchzen folgte auf seine Worte hin als sie sich gegen die Tür des Wagens presste. Sie wollte Abstand zwischen sich und ihm gewinnen, egal wie. »Du solltest eigentlich auf Knien vor mir stehen und mich anflehen dich zu verschonen!« Erneut schrie sie auf, diesmal als er ihren Dutt ergriff und sie zu sich zerrte.

»Du wirst es noch bitter bereuen..«, raunte er ihr knapp vor ihren Lippen zu, ehe er seine Faust diesmal mit ihrem Bauch kollidieren ließ. Vor Schmerz aufstöhnend ging die junge Asiatin leicht in die Knie. Tränen tropften auf den Steinboden unter ihr. Es war, als würde ihr gleich ihr Frühstück wieder hoch kommen. Sie wollte ihn tatsächlich anflehen sie zu verschonen, doch kein Wort drang aus ihr heraus. Es war, als würde ihr Kopf ihr verbieten etwas zu sagen. Als sie sich krümmte, nutzte Tae-Sung diese Gelegenheit und hob sein Knie an, welches erneut ihre Nase traf. Immer mehr Blut schlich sich in ihr Blickfeld und ihr Magen rebellierte. Durch die Wucht als sein Knie sie traf, wurde sie nach hinten gegen den Wagen geschleudert woraufhin sie sich ihren Kopf anstieß. Obwohl sie gerade so fürchterliche Schmerzen litt, hoffte sie nur das Jan Di sie nicht sehen würde. Sie könnte es sich nie verzeihen wenn ihre kleine Schwester mit ansehen müsste wie ihr großes Vorbild verprügelt wurde. Ächzend rutschte sie auf den Boden, hielt sich mit einer Hand den Kopf, und sah zu Tae-Sung hinauf. Sie wollte so gerne etwas sagen doch noch immer kam kein Wort heraus.

Als sie sah wie ihr Ex-Freund seinen Fuß hob um sie zu treten, schloss sie die Augen. Sie wollte ihm den Schmerz in ihren Augen vorenthalten. Ihm und all den Anderen anwesenden im Raum die nicht in einen Finger krümmen konnten da sie in Schach gehalten wurden. Tae-Sung konnte sich auch nie alleine verteidigen. Er musste immer mit seinen Freunden kommen. Immer noch wartend auf den Schmerz verzog sie von den eh schon vorhandenen Schmerzen ihr Gesicht, als sie merkte wie sich ein Schatten auf sie legte. Vorsichtig öffnete sie ihre Augen und erblickte schwarze Augen vor ihrem Gesicht. Zuerst dachte sie, es sei Tae-Seung, jedoch hatte ihr Ex schwarze Haare und nicht blonde. Ein leichter, mitleidiger Ausdruck spiegelte sich in den Augen ihres Gegenübers wieder ehe seine Hände ihre Taille umgriffen und leicht hoch zogen. Als Min Ah stand, konnte sie sehen wie hinter dem Blondhaarigen ein weiterer Blondhaariger stand der sich Tae-Sung gekrallt hatte. »Kannst du laufen?«, hakte der Blondhaarige vor ihr nach und zögernd nickte sie. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den Anderen und biss die Zähne zusammen. Bei jedem Schritt durch zuckte sie ein Schmerz als würde sie eine Kugel abbekommen. Der Arm um ihre Taille jedoch half ihr beim laufen und erleichtert lehnte sie sich leicht an ihn. Tief in sich drin hatte Min Ah gedacht ihr letztes Stündlein hätte geschlagen.

»Min Ah! Oh Gott, es tut mir so leid!« Bizzy kam mit einem entsetzten Gesichtsausdruck auf die Beiden zu geeilt und nickte dem Jungen neben ihr dankbar zu. Humpelnd betrat sie das Büro ihres Chefs und ließ sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch fallen woraufhin sie schmerzhaft aufstöhnte. »Ahjussi. Hast du hier irgendwo einen Erste Hilfe-Kasten?« Kurz darauf saß der Blondhaarige vor ihr in der Hocke und verarztete sie so gut es ging. Immer wieder zuckte sie leicht zusammen, immer wenn er eine schmerzhafte Stelle erwischte. Bizzy selber war wieder zu Jan Di um sich um sie zu kümmern und während er das Büro verließ betrat der andere Blondhaarige den Raum. Stumm lehnte er sich an die geschlossene Türe und beobachtete Anderen dabei wie er Min Ah verarztete. »Woher kennst du ihn?«, fragte er letztendlich und stieß sich von der Türe ab um ebenfalls vor ihr in die Hocke zu gehen. Min Ah sah beide abwechselnd an, ehe sie auf ihre Hände blickte. »Er ist mein Ex-Freund..«, nuschelte sie letztendlich. Von beiden ertönte ein Seufzen. »Er wird dir erst mal nichts an tun. Dennoch solltest du auf der Hut sein.«

»Danke.. Aber, wer seid ihr?« Beide schmunzelten nun. »Sehun..«, meinte der Blonde welcher mich verarztet hatte während der andere sich kurz durch die Haare fuhr. »G-Dragon. Aber nenn mich Ji Yong.« Min Ah stockte und sah den zweiten mit großen Augen an. G-Dragon? Der G-Dragon? Verdammt, G-Dragon war eine Legende! Er war sozusagen der Anführer der gesamten Ghettos und absolut niemand stellte sich gegen ihn. Kein Wunder das Tae-Sung seinen Schwanz eingezogen hatte und sich nicht gegen ihn behauptet hat. Wer legt sich auch mit King an? Ein leises Lachen riss sie zurück in die Wirklichkeit. »Du scheinst meinen Namen schon mal gehört zu haben«, schmunzelte Ji Yong. Leicht nickte sie während Sehun mit einem Wattestäbchen, welches mit Alkohol beträufelt war, über die Platzwunde unter ihrem Auge entlang tupfte. Tae-Sung hatte ihr tatsächlich eine Platzwunde verpasst. »Und du bist dann wohl Min Ah.« »Konnte man ja kaum überhören so wie der meinen Namen herum gebrüllt hat«, versuchte sie zu scherzen, jedoch verzog sie nur ihr Gesicht da ihr Bauch fürchterlich weh tat.

Leicht zögernd griff Sehun nach ihrem Top und zog es so hoch, so dass er ihren Bauch begutachten konnte. »Das wird ein fürchterlicher blauer Fleck. Kommst du damit klar?« Verwirrt nickte sie. Das es ein blauer Fleck werden würde, daran hatte sie schon gedacht. Dennoch überraschte es sie nun das er so freundlich zu ihr war. Außer Bizzy war hier noch nie jemand freundlich zu ihr. »Wo wohnst du?«, fragte nun wieder Ji Yong welcher sich langsam erhob und seine Gelenke knacksen ließ. »Die Straße runter und dann nach rechts..« »Gut. Wir bringen dich heim.« Auch Sehun erhob sich nun und half Min Ah beim aufstehen. Sie wusste einfach nicht was sie davon halten sollte. Erst retteten sie die Braunhaarige vor Tae-Sung und nun brachten sie sie auch noch heim. Irgendwas musste dort faul sein. Niemand würde ausgerechnet ihr ohne Hintergedanken helfen. Nickend bedankte sie sich bei Sehun, an welchem sie sich erneut anlehnte, ehe sie zusammen mit den beiden Männern das Büro verließ um sich von Bizzy zu verabschieden. Jan Di würde sie vorerst bei ihm lassen, da Min Ah genau wusste dass ihre Schwester bei ihm sicherer war.
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