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»Today is the tomorrow of yesterday.«

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
B.A.P Bangtan Boys Big Bang Block B EXO Vixx
25.04.2015
30.06.2015
10
12.672
 
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21 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
25.04.2015 1.543
 
Hallo~.
Dies ist meine erste FanFiktion in diesem Bereich, daher entschuldigt mich, falls ich einige Fehler machen werde.
Dennoch würde ich mich über Lob, Kritik, Fehlermeldungen oder Inspirationen sehr freuen.

Zudem werde ich nicht regelmäßig hochladen. Ich werde erst dann etwas hochladen, wenn ich das nächste Kapitel fertig gestellt habe und damit vollkommen zufrieden bin. Wenn dies mal etwas länger dauert werde ich euch das aber wissen lassen. (:
Also ist diese FanFiktion mehr sowas wie ein Projekt das ich in diesem Fandom mal ausprobieren will.
Und nun: Viel Spaß beim Lesen! ♥
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Niemand wusste wie es Nachts auf den dunklen Straßen Seouls zu ging. Niemand wusste wie viele Banden es in Seoul gab. Niemand wusste wie viele unschuldige Leute ihr Leben ließen da sie in eine Schießerei geraten waren. Niemand, wirklich niemand, wusste wie gefährlich dieses Leben außerhalb einer reichen Gesellschaft war. Wie es in den Ghettos der Hauptstadt Südkoreas zu ging. Min Ah war aus reinem Zufall in einem dieser Ghettos gelandet. Nachdem ihre Eltern vor weniger als zwei Monaten verstarben hatte ihr Vermieter befohlen die Wohnung zu räumen und so war die 19-Jährige gezwungen eine neue Bleibe für sich und ihre kleine Schwester zu finden. Eigentlich müsste Jan Di, ihre zwei Jahre alte Schwester, in ein Heim oder zu Pflegeeltern. Da Min Ah jedoch schon Volljährig war, erlang sie die Erziehungsberechtigung und war darüber auch glücklich. Nur war sie nun mit ihrer neuen Wohnung nicht zu frieden. Lange hatte sie etwas gesucht das billig war und noch dazu viel Raum bot, bis sie auf diese kleine, gemütliche Wohnung gestoßen war. Anscheinend war diese schon ziemlich lang in der Zeitung abgedruckt worden und nun wusste die Braunhaarige auch, wieso niemand diese Wohnung wollte. Sie lag mitten in Gangnam, einem der wohl gefährlichsten Ghettos in Seoul. Dennoch war es vorerst die einzige Wohnung in der sie konnte und sie war auch recht zu frieden damit, wenn man mal die nervenden und Drogen konsumierenden Nachbarn außen vor ließ.

»Min Ah. Hörst du mir überhaupt zu?«, beschwerte sich die kleine, schwarzhaarige Asiatin neben der 19-Jährigen und erlangte somit wieder ihre volle Aufmerksamkeit nachdem diese ihre kleine Schwester beim Spielen im Sand zugesehen hatte. Die Sonne verschwand langsam aber sicher hinter den Hochhäusern und Bäume, Häuser oder Menschen warfen lange Schatten. Min Ah saß, bereits etwas fröstelnd, im Schneidersitz auf einer Bank neben dem Spielplatz und spielte mit dem Reißverschluss an ihrem Rucksack, während sie ihrer Freundin nur mit halbem Ohr zu hörte. Diese hatte sich zu ihr gedreht und mit gerunzelter Stirn beobachtet. »Min Ah. Du siehst müde aus..«, nuschelte Joo Ri leise und legte vorsichtig eine ihrer zierlichen Hände auf die ölbeschmierten von ihrer Freundin. »Bizzy verlangt mir gerade einiges ab in der Werkstatt. Du hast keine Ahnung wie viele Autos heute nur zum Reifen wechseln da waren«, seufzte die Braunhaarige und lehnte sich zurück wobei sie ihren Kopf in den Nacken legte und in den Himmel hinauf sah welcher immer dunkler wurde. Die Laternen waren bereits vor einigen Minuten angegangen. Die Koreanerin war mehr als müde und leichte Augenringe hatten es sich in ihrem Gesicht gemütlich gemacht da sie wenig schlief.

Tagsüber arbeitete sie bei Bizzy - einem Mitte Vierzigjährigen der eine Autowerkstatt in ihrem Viertel pflegte. Er war eigentlich recht nett und behandelte sie auch freundlich, auch wenn er gegenüber anderen mehr als nur unhöflich werden konnte. Vor allem wenn jemand die Rechnung nicht bezahlen konnte. Der Mann war so der Einzige in diesem Ghetto der ihre Sorgen verstand und ihr auch tüchtig unter die Arme griff. Zum Beispiel bekam Min Ah ein bisschen mehr Geld als die restlichen Handwerker dieser Werkstatt, was sie jedoch für sich behielt. Würden die Anderen davon Wind bekommen war sie sich nicht so sicher am nächsten Tag noch zu leben. »Hast du ihn denn schon mal nach einem freien Tag gefragt?«, meldete sich Joo Ri nun wieder zu Wort als sie sich erhob und streckte sodass ihre Gelenke knacksten. Auch Min Ah erhob sich nun langsam als sie sah das Jan Di auf sie zugelaufen kam - ein Zeichen dafür, dass sie müde wurde und nach Hause wollte. »Klar. Damit er denkt, das ich dies ab sofort immer mache wenn es mir schlecht geht? Nein danke«, seufzte die Braunhaarige und hob ihre ebenfalls braunhaarige Schwester auf die Arme. Ihren Rucksack hatte sie sich wieder über die Schulter gelegt wie sie es immer tat. Seufzend und etwas mitleidig sah Min Ahs Freundin zu ihr hinauf.

»Na gut. Aber überanstreng dich nicht. Geh ruhig mal früher schlafen und lass die Alltagsarbeiten links liegen. Und wenn dir das immer noch zu wenig ist, dann gib Jan Di eine Nacht mal mir damit du in Ruhe durch schlafen kannst, okai?«, hakte die 18-Jährige nach ehe sie ihre Hände in ihren Jackentaschen verstaute, »Und jetzt geht heim.. Gute Nacht ihr zwei.« Noch einmal wurde die Braunhaarige angelächelt, welches sie halbherzig erwiderte, ehe sie ihren Rückweg antrat und langsam zu ihrer Wohnung lief, welche vielleicht zwanzig Minuten von dem Park entfernt war. Immer wieder vibrierte ihr Handy in der Hosentasche, jedoch zwang sie sich nicht hin zu gehen. Es war ihr Freund. Oder eher gesagt Ex-Freund. Tae-Sung hatte sie erst vor einem Tag betrogen, und das mit seiner ehemaligen besten Freundin, und nun wollte er dass sie ihm verzieh. Doch Pustekuchen. Min Ah weigerte sich strikt auf seine Anrufe oder Nachrichten ein zu gehen. Zu dem wollte sie nicht wissen mit wie vielen Weibern er sie schon betrogen hatte. Einfach weil sie nicht mit ihm in die Kiste wollte. Immer hin war sie keine dahergelaufene Prostituierte die sich auf ein Schnippen hin auszog oder an einer Stange räkelte. Min Ah hatte immerhin ihren Stolz und diesen würde sie nicht so leicht hergeben. »Min Ah! Hei! Min Ah!« Überrascht blieb die 19-Jährige stehen als sie Bizzy hörte welcher aus seiner Werkstatt heraus kam und freundlich lächelnd mit seiner Hand herum schwenkte.

»Schon auf dem Heimweg? Ich hab hier gerade einen Kunden der den Van noch heute benötigt. Könntest du da vielleicht kurz einen Blick darauf werfen? Du würdest mir einen wahnsinnigen Gefallen tun!«, brauste der Vierzigjährige auch schon auf, seine Zähne immer noch zeigend. Seufzend sah Min Ah kurz auf Jan Di, welche den Braunhaarigen neugierig musterte, ehe sie nickte. »Fein. Dann passt du aber auf meine Schwester auf!« Damit drückte sie ihre Schwester dem Mann entgegen, welcher sie fast schon zärtlich nahm und mit rein trug. Min Ah seufzte. Sie hatte wenig Lust das nun zu machen. Jedoch bekam sie mehr Lohn wenn sie Überstunden machte, weshalb sie nun ihre Tasche in den Aufenthaltsraum, in welchem die Kunden immer warteten, schmiss und ihre Haare zu einem Zopf band. Bizzy währenddessen setzte sich mit ihrer kleinen Schwester auf eine der Sofas und unterhielt sich mit einem der Kunden, da insgesamt sechs Jungs in diesem Raum saßen. Da jedoch nur ein Wagen in der Halle stand, ging sie davon aus das dies eine der Banden sein musste die in Seoul ihr Unwesen trieben. Es gab einige Banden. Da wären B.A.P, Block B, VIXX, EXO und BIGBANG zum Beispiel.

Min Ah war noch keinem Mitglieder einer Bande begegnet und war insgeheim auch froh darüber, denn wenn man den Berichten in Radios oder im Fernseher glauben schenkte dann waren sie zum Teil schon ziemlich brutal und auf solche Kontakte konnte sie recht herzlich pfeifen. Anschließend schnappte sich Min Ah ihr Handy und drückte es Bizzy zusätzlich in die Hand. »Wenn Tae-Sung anruft, dann sag ihm ich bin nicht da. Erzähl ihm irgendeine glaubwürdige Ausrede. Ich hab gerade keinen Bock mit ihm zu Sprechen«, brummte die Braunhaarige ehe sie sich dem Mann neben dem Braunhaarigen zu wand. »Also. Was ist schief bei eurem Wagen?« Ein spielerhaftes Lächeln schlich sich um seine Mundwinkel. »Der Motor rattert die ganze Zeit aber wir können die Ursache nicht finden.« Min Ah seufzte. So eine Kleinigkeit. »Das haben wir ins fünf Minuten«, nuschelte sie dann, ehe sie kurz zu Bizzy sah und dann hinaus zu dem Van lief.

Tatsächlich war sie fünf Minuten später fertig. Es mussten lediglich einige Schrauben nach gezogen werden, die es dem Motor schwer gemacht hatten zu arbeiten. »Fertig«, seufzte sie nur als sie den Raum wieder betrat und ihre Hände an einem Lappen abwusch. Jan Di war währenddessen wohl eingeschlafen denn ihr Kopf lag friedlich auf Bizzys Schulter und ihre Hände ruhig in ihrem Schoß. Ein dankbares Nicken folgte von dem Mann neben Bizzy ehe sie ihren Rucksack wieder schulterte und ihrem Chef ihr Handy abnahm. »Er hat vorhin nochmal angerufen und klang nicht wirklich überzeugt von dem was ich ihm erzählt hab. Aber da er ja eh nicht weiß wo du wohnst«, er zuckte mit den Schultern, »Danke das du so kurzfristig einspringen konntest. Du bist ein Engel. Dafür darfst du morgen ne Stunde später anfangen.« Erleichtert atmete die Braunhaarige aus. Immerhin war es schon halb Elf und ihre Müdigkeit zerrte langsam an ihren Kräften. Etwas lächelnd, da sie sich auf ihr kuscheliges Bett freute, verbeugte sie sich vor den Anwesenden und nahm ihre Schwester wieder auf die Arme ehe sie sich nach Hause begab. Sie hatte einen mehr als anstrengenden Tag hinter sich und hoffte das die nächsten Tage besser wurden. Jedoch täuschte sie sich da gewaltig.
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