Der Orden der Reiter - Band 1: Krieg

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Arya Dorn Eragon Galbatorix Murtagh OC (Own Character)
23.04.2015
29.09.2019
25
35206
4
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An alle Neuleser:Ich würde euch bitten nicht nur zu dem aktuellsten Kapitel ein Review zu schreiben, sonder euch zu den vorrangegangenen. Wenigstens alle zwei oder drei Kapitel.Ich weiß, dass das vielen nicht leicht fällt (geht mir oft selber so), aber ich würde mich freuen, wenn ihr euch da auch so viel Mühe wie ich geben würdet, so schwer das auch manchmal ist.Hallo Willkommen zu meiner ersten FF ich wünsche euch viel Spaß und Bitte um Reviews (wie alle :D)

Meine FF startet während der Schlacht auf den Brennenden Steppen (als der Kampf zwischen Eragon und Murtagh endet).Ich schreibe das ganze ziemlich spontan, versuche aber möglichst regelmäßig upzuloaden (kann aber leider nichts Versprechen) hoffe ihr habt Spaß und jetzt aber los.
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Disclaimer: Die Figuren gehören Christopher Paolini. Dasselbe gilt für Handlungsorte, nur die von mir persönlich kreierten Charaktere und Orte gehören mir. Ich schreibe nur zum Spaß (und natürlich für euch :D) und verdiene kein Geld damit.
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Prolog

Die Schlacht auf den brennenden Steppen neigte sich dem Ende zu. Der Kampf zwischen den beiden Armeen hatte sich bereits entschieden. Eine Entscheidung, die nur aus der Luft zu erkennen war. Aus der Perspektive der Drachenreiter. Auch wenn die beiden, die bis vor einiger Zeit noch über dem Schlachtfeld gekreist hatten und sich miteinander duelliert hatten. Auch wenn selbst sie kaum etwas hätten sehen können. Die Wolken aus Rauch und Asche hingen zu tief, ließen kaum mehr als flüchtige Blicke zu. Doch der Kampf hatte sich auf den Boden verlagert, auf ein erhöhtes Plateau. Dort hatten sich die beiden Reiter mit ihren Schwertern duelliert, nur beobachtet von den lauernden Drachen, die einander und die kämpfenden Reiter nicht aus den Augen ließen. Ein rotes und ein blaues funkensprühendes Augenpaar.

Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. Wie konnte das möglich sein? Wie konnte Murtagh in der Lage sein nicht nur ihn, sondern auch noch seine Drachendame festzuhalten. Und das mit Magie. Eine Anstrengung, die seine Kräfte bei weitem übersteigen sollten, auch wenn er ein Drachenreiter war. Selbst ein einzelner Elf war nicht in der Lage einen Drachen von Saphiras Größe lange festzuhalten. Wie also konnte er, zwar ein Drachenreiter, aber dennoch ein Mensch. Kein Mensch sollte dazu in der Lage sein. Aber er war es. Und Eragon war nicht in der Lage irgendetwas zu tun. An diesem Tag sollte er sein Schwert verlieren. Und seine Selbstachtung. Er war Murtaghs Bruder. Er war Morzans Sohn. Nicht mehr Eragon Garrowssohn. Nicht mehr Eragon Niemandssohn. Nein nun würde es Eragon Morzanssohn heißen. Er verlor sein Schwert an seinen Bruder und seine Achtung vor sich selbst, an diesem Tag. Und er sollte noch etwas verlieren. Seine Freiheit.

Murtagh lächelte kalt. Er würde sich nicht wiedersetzen, würde seinen Befehl nicht uminterpretieren. Nicht vollständig. Er fesselte Eragon die Hände auf den Rücken. Er schleifte ihn zu Dorn und in den Sattel.

„Ich werde dich mitnehmen, mit zu Galbatorix. Und dann wirst du leiden, wie ich gelitten habe.“, sein Lächeln wurde noch eine Spur kälter, „Aber im Gegensatz zu mir, wirst du allein sein.“, Er wandte sich Saphira zu, die immer noch bewegungsunfähig in der Luft hing. Dann wandte er sich wieder seinem Drachen zu und stieg hinter Eragon in den Sattel. Sie erhoben sich in die Luft und Saphira blieb gefangen, dort, mitten in der Luft. Ihr war kalt. Für einen Augenblick war ihr unendlich kalt. Eragon wurde gerade entführt! Ihr kleiner wurde entführt! Und sie hing hier einfach mitten in der Luft, gefangen von einer Magie, die der in ihrem Inneren nichts entgegenzusetzen hatte. Siedend heißer Zorn flutete ihre Adern und ihren Geist. Flutete bis in die letzte Ecke ihres Bewusstseins. Der Zorn füllte sie so vollkommen aus, dass es ihre Magie entfesselte. Diese unglaubliche urtümliche Macht fegte den Fesselzauber des Schwarzhaarigen einfach weg. Sprengte die unsichtbaren Ketten, wie ein Glas auf dem Boden zerschellt.

Sie erhob sich in die Luft und folgte dem verräterischen Küken. Sie würde ihn und seinen Drachen in der Luft zerreißen. Sie würde ihren Kleinen retten! Ihr donnerndes Brüllen zerriss die Luft, tausendfach verstärkt durch die immer noch von ihrem Zorn genährte Magie. Die in der Luft hängenden Rauchschwaden rissen auf, zerfetzt von Wind und Magie. Die Luft bebte und zitterte, flimmerte vor Hitze wo keine war. Der rote Drache beschleunigte seinen Flug, versuchte wegzukommen, schneller zu sein. Es würde zwecklos sein. Sie würde ihn einholen! Sie würde ihren Kleinen retten! Und dann würde sie sie zerfetzen!

Nur noch ein Flügelschlag! Ein einziger Flügelschlag! Und dann würden sie ihr gehören! Nur noch ein Flügelschlag und… sie verschwand.

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Eragon konnte es fühlen, den Zorn seiner Drachendame, konnte das ferne Echo dessen fühlen, was sie entfesselt hatte. Diese Macht, diese Magie, das war unglaublich. Er hatte von der von der Magie der Drachen gehört, aber noch nie gesehen, was sie anrichten konnte. Hatte es noch nie gefühlt. Es war beängstigend. Doch viel beängstigender war das was danach geschah. Von einem Augenblick auf den anderen Blick war alles… einfach verschwunden. Sie löste sich einfach in Luft auf, verschwand von einem Augenblick auf den anderen. Und kaum war sie fort verschwanden auch die Auswirkungen ihrer Magie. Die aufgewühlte Luft beruhigte sich und die zerfetzten Rauchwolken begannen sich wieder zu schließen. Die Schlacht auf dem Boden war entschieden. Die Varden, Zwerge und Urgals hatten gewonnen. Aber ihr Reiter hatte seinen Kampf verloren. Und sie hatten ihn verloren.

Eragon saß vor Murtagh im Sattel, als sie in die Richtung des Armeelagers des Imperiums flogen. Er wusste was auf ihn zukommen würde. Zumindest glaubte er es zu wissen. Er hatte keine Ahnung was ihn erwartete, welche Qualen er durchleiden würde. Er wusste nur eines, konnte nur den Bruchteil einer dieser Qualen erfassen. Er war einsam, denn er wusste nicht wann und ob überhaupt er seine geliebte Drachendame, seine Seelengefährtin wiedersehen würde. Er war einsam, denn der Freund, den er einst in Murtagh gefunden hatte war fort. Er war diesem verbitterten, zornigen Ding gewichen. Eragon wünschte er könnte froh sein das Saphira fort war. Aber er konnte es nicht.

Die Varden und ihre Verbündeten mochten die Schlacht gewonnen haben, aber sie hatten Verluste erlitten, schwere Verluste. Die Imperiale Armee war vernichtet, die wenigen die übrig waren zogen sich zurück. Und wo auch immer Murtagh Eragon hinbringen würde, er würde auf sich allein gestellt sein.

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Es vergingen mehrere Stunden, Stunden die Eragon im Sattel eines Drachen verbrachte, der nicht seiner war. Auf dem Rücken eines Drachen auf dessen Rücken er weder sitzen wollte, noch sollte. Er sollte auf dem Rücken seiner Drachendame sitzen, seiner Seelengefährtin, nicht auf diesem roten Küken, dessen Körper nicht einmal sein eigener war. Eragon hatte Angst er war noch nicht bereit Galbatorix gegenüber zu treten und das wusste er. Und er hatte Angst vor der Reise, vor dem was Murtagh tun würde, was er sagen würde. Er hatte Angst.

Er wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, bis sie das erste Mal landeten. Aber es war dunkel geworden. Er war sich nicht sicher was ihm lieber war, ob er sich wünschte die Reise schnell hinter sich zu bringen, oder sie so lange wie möglich hinauszögern würde. Er beobachtete Murtagh, wie er Feuerholz sammelte und einen Teil davon in der Mitte der Lichtung aufschichtete und den Rest daneben stapelte. Er schwieg als sein Bruder das Feuer mit einem Wort in der alten Sprache entzündete und als er Dorn absattelte. Er sah ihm über das Feuer hinweg zu, wie er in einer Satteltasche wühlte und etwas zu Essen rausholte. Er wünschte er könnte wenigstens versuchen sich von den Fesseln zu befreien, aber die Zauber darauf versagten ihm jede Bewegung. Er konnte sich aufrecht halten und das war es dann auch. Er hasste sich dafür.

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Die Anführerin der Varden saß in ihrem Zelt und rieb sich mit Daumen und Zeigefinger den Nasenrücken. Sie wusste nicht was sie tun sollte. Eragon war verschwunden und Saphira war ebenso verschollen. Nach dem was sie von Arya erfahren hatte war das seltsame Phänomen gegen Ende der Schlacht war ein Ausbruch von Drachenmagie gewesen. Irgendetwas Schreckliches musste passiert sein. Aber das größte Problem war das die Abwesenheit der beiden ihre Truppen demoralisierte. Und sie hatte keine Ahnung was sie dagegen tun sollte. Sie wusste nicht wie sie König Orrin davon abhalten sollte seine Truppen von ihren abzuziehen. Und auch die Zwerge würden sich vorerst zurückziehen. Sie mussten zuerst einen Nachfolger für König Hrothgar wählen und das würde dauern. Die Elfen sollten erst kurz vor Uru’Baen zu ihnen stoßen. Und das war nicht das einzige, was ihr nach dieser Schlacht durch den Kopf ging.

Auch am Abend kam sie nicht zur Ruhe, konnte die wirren Gedanken nicht beruhigen. Alles was sie zu sich nehmen konnte war eine kleine Mahlzeit, ehe sich niederlegte, in dem Versuch wenigstens ein wenig Ruhe zu finden.
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das war der Prolog ich hoffe es hat euch gefallen und ihr schreibt häufig Reviews, für Tipps und Vorschläge bin ich immer offen danke.

Man liest sich
LG
Nightmare2203
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