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Die Reise eines Engels

von Hei-chan
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Kratos Aurion
17.04.2015
17.06.2016
37
103.205
4
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29.03.2016 1.110
 
Ich beobachtete Anna ab und zu beim Schwimmen. Sie schwamm durch den See, auch ans andere Ufer, dann wieder zurück. Ab und zu warf sie mir einen Blick zu.
Ich legte mich hin und sah zum Himmel. Es war entspannend so zu liegen. So konnte ich dem Wind lauschen. Auch das Wasser nahm ich wahr. Anna war schon etwas näher geschwommen.
Ich hob meinen Kopf leicht. Sie schwamm ein paar Meter entfernt umher.
Nun schloss ich wieder die Augen und legte meinen Kopf auf den Boden. Die Ruhe war entspannend. Annas Gesellschaft war auch sehr angenehm, aber manchmal auch etwas anstrengend. Besonders heute. Hoffentlich hatte sie jetzt endlich aufgegeben. Aber wahrscheinlich grübelte sie beim Schwimmen über einen neuen Plan. Wenigstens hatte ich jetzt meine Ruhe.
Obwohl ich zugeben musste, dass es echt schwer war ihr zu widerstehen. Mein Körper war da echt gegen mich. Ich war halt doch nur ein Mann. Ihren Reizen konnte ich kaum widerstehen. Nur mit Mühe ließ ich mir nichts anmerken. Zum Glück war der Tag bald vorbei.
Es passierte ein paar Minuten nichts. Dann fragte Anna: „Komm doch auch mit rein! Das Wasser ist toll.“
„Nein Danke.“ murmelte ich nur.
„Komm schon!“, jammerte sie.
Ich reagierte nicht, bemerkte aber wie Anna aus dem Wasser stieg.
Jetzt würde sie mich wieder auf irgendeine erdenklich Art und Weise nassspritzen. Entweder schüttelte sie sich vor mir wie ein Hund oder nahm ihr Haarband und wrang es über mir aus. Mal sehen was diesmal kam.
Anna war nun ganz nah. Ich bereitete mich schon auf die kalte Dusche vor, hielt meine Augen, aber trotzdem weiter geschlossen.
Es passierte zunächst nichts. Hatte sie diesmal keine Lust mich nass zu machen. War mir ganz recht.
„Ach komm schon, Kratos.“, sagte sie und legte dabei ihre Hände auf meine Schultern.
Ich öffnete die Augen. Anna lehnte über mir und lächelte mich zuckersüß an. Wasser tropfte von ihren Haaren in mein Gesicht. Das war mir momentan aber völlig egal. Das Problem war eher, dass Anna gar nichts an hatte. Sie war völlig nackt. Kein Shirt, keinen Slip oder BH gar nichts.
Ich spürte wie sich Hitze in meinen Wangen bildeten. Hätte ich nur besser aufgepasst. Jetzt hatte mich Anna voll erwischt. Am besten war wohl Rückzug.
Allerdings konnte ich mich nicht bewegen. Nicht weil Anna mich festhielt. Ich hätte sie problemlos wegstoßen können. Mein Körper reagierte einfach nicht. Ich lag einfach nur da und starrte Anna an.
„Überrascht? Das gefällt mir.“, sprach Anna frech. Sie küsste mich nun leicht am Hals.
Nun bekam ich erst recht Gänsehaus. Mein ganzer Körper spielte verrückt. Was machte Anna nur immer mit mir?
Sie rieb ihren Körper nun etwas an meinen. Das machte sie mit Absicht. Dadurch wollte sie mich wohl heiß machen. Allerdings mit vollem Erfolg. Ich war völlig gelähmt. Dabei musste ich doch etwas tun.  
Musste ich das? Ich war mir nicht mehr so sicher? Warum ließ ich es nicht einfach zu? Konnte ich mich einfach gehen lassen. Mein Körper wollte ja anscheinend auch mehr.
„Na gefällt dir das?“, sagte Anna nun grinsend. Sie küsste mich nun wieder am Hals.
Mein Kopf schien förmlich zu glühen. Mein Blick wanderte nach unten zu Annas Vorbau. Bisher hatte ich mir ihre Brüste nie so genau angesehen. Jetzt interessierten sie mich aber doch. Was war nur mit mir? Das machte mir irgendwie …Angst? So etwas hatte ich noch nie gefühlt. Es war aber angenehm. Mein Blut stand bestimmt unter Strom.
Anna zog mich leicht zur Seite. Sie fummelte irgendetwas an meinem Rücken herum.
„Ach verdammte Scheiße. Blöde Gurte!“, fluchte sie.  
Anscheinend bekam die Braunhaarige meine Sachen nicht aus. Sicherlich eine komische Szene, aber zum Lachen war mir nicht zumute.
Mit meiner Hand griff ich zu einer Gürtelschnalle und öffnete sie.
Anna sah mich nun überrascht an. „Oh danke.“, entgegnete sie nun grinsend.
Beim Rest zögerte sie nicht lange. In Windeseile lag mein Oberteil neben mir. Auch meine Hose verschonte sie nicht.
Ich konnte und wollte nichts machen. Vielleicht sollte ich es einfach darauf ankommen lassen?
Meine Freundin liebkoste nun meinen Bauch. Das verursachte ein Kribbeln in mir. Mein ganzer Körper zitterte. Meiner Kehle entwisch ein leises Stöhnen. Ein weiteres Stöhnen versuchte ich zu unterdrücken. Irgendwie war mir das schon peinlich. Mein Körper drehte total durch.
Anna stützte sich jetzt wieder auf mich. Dabei sah sie mir direkt in die Augen. Ihre Wangen waren leicht errötet. „Warum bist du so verkrampft? Wehr dich nicht dagegen!“
Ich ließ sie also einfach machen. Mein Verstand war sowieso ausgeschaltet. So führte eins zum anderen. Anna bekam ihren Willen und ich erlebte mein erstes Mal.
Nun lag mein Kopf neben Annas.
Für einige Minuten sagten wir beide kein Wort. Dann war es Anna, die die Stille unterbrach:
„Das war richtig gut für dein erstes Mal.“
Ich wusste nichts zu erwidern. Jetzt wo meine Erregung verschwunden war, kamen auch andere Gefühle wie Scham zurück. Jetzt konnte ich auch wieder klar denken.
Was hatte ich da bitte schön gemacht? Wie konnte ich mich nur so gehen lassen?
Ich spürte wie meine Wangen rot wurden. Mir war die ganze Sache total peinlich.
„Was ist los?“, fragte Anna, die mein Erröten mitbekam.
„Ich…schäme mich so.“, gestand ich.
Anna gluckste kurz. „Du brauchst dich doch nicht zu schämen. Fandest du es denn nicht schön?“
Ich sah sie kurz an. Was sollte ich darauf erwidern? Wie fand ich es denn?
„Also es war…das Schönste, was ich je getan habe.“, sagte ich ehrlich. „Aber ich habe… Wir haben…Das war…das war…“, stammelte ich.
„Sex. Das war Sex. Ziemlich guter Sex, wie ich fand.“, ergänzte sie meinen Satz.
Sofort spürte ich wieder die Wärme in mein Gesicht steigen.
„Was? Das ist die natürlichste Sache der Welt. Und du warst ziemlich gut. Auch wenn du etwas wild zum Schluss wurdest. Wir hätten es länger genießen können. Na ja beim nächsten Mal wird es bestimmt noch besser.“, brabbelte Anna begeistert.
„Beim nächsten Mal?!“, sprach ich entsetzt.
„Ja natürlich. Nach der Aktion habe ich Lust auf mehr. Das kannst du mir schlecht verwehren.“, entgegnete sie gähnend. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, schmiegte sich die Braunhaarige an mich und schloss die Augen.
Ich sah die nun schlafende Anna an. Seufzend legte ich einen Arm um sie.
Eigentlich war ich auch sehr müde. Das hatte mich echt geschafft. Allerdings konnte ich doch jetzt nicht schlafen. Noishe war noch nicht zurück. Es hielt also keiner Wache. Wer passte dann auf, wenn ich jetzt einschlief. Vorhin hatte ich allerdings auch nicht auf unsere Umgebung geachtet. Die Desians oder Engel hätten uns beim Sex töten können. Der Gedanke beschäftigte mich nur kurz, da mir langsam die Augen zu fielen und ich wegdämmerte.
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