Durch Blut verbunden

von Sanji
GeschichteMystery, Übernatürlich / P18 Slash
Izaya Orihara Shizuo Heiwajima
17.04.2015
05.08.2016
60
150.016
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17.04.2015 2.820
 
Konnichiwa! ^^
Ich schon wieder, mit einer neuen Idee :D
Die Kurzbeschreibung ist scheiße, aber da ich keine Lust mehr hatte sie nochmal umzuschreiben, bleibt sie halt so. Lasst euch also nicht abschrecken xD

Aber jetzt will ich euch nicht weiter nerven und viel Spaß beim lesen!!

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Die Nacht war bereits weit fortgeschritten, trotzdem war der Informant Orihara Izaya noch hellwach und arbeitete an seinem Computer. Doch es war nicht seine normale Arbeit, der er nachging, nein, denn er war auf der Suche nach Shizu-chan. Vor einer Woche hatte man zuletzt etwas von dem Blonden gehört, seitdem war er verschollen. Niemand hatte ihn gesehen und keiner hatte eine Vermutung, wohin er verschwunden sein konnte.
Stirnrunzelnd lehnte sich Izaya zurück und legte die Hand an sein Kinn. Shizuo war kein Mensch, der einfach so von heute auf morgen verschwand und alles hinter sich lies. Das Einzige, was er bis jetzt herausgefunden hatte, war, dass Shizuos Bruder, Kasuka ebenfalls nach ihm suchte. Der Blonde würde allerdings nicht abhauen, ohne wenigstens seinem Bruder bescheid zu geben. Izaya wusste, wie sehr er den Schauspieler liebte. Das sah man daran, wie gut das Monster die Uniformen pflegte, die er von Kasuka geschenkt bekommen hatte.
»Wo bist du, Shizu-chan?«, murmelte der Informant und drehte sich zu seinem Panoramafenster. Da es draußen Nacht war, sah er nur sein eigenes Spiegelbild, aber sein Blick richtete sich ohnehin in die Ferne.
Es konnte ihm eigentlich egal sein, wohin der Blonde verschwunden war. Früher oder später hatte er sowieso vorgehabt ihn zu töten, doch vorher wollte er noch etwas Spaß mit ihm haben! Den Älteren auf die Palme zu bringe, war sozusagen sein Hobby und nun hatte er ihn seit einer Woche nicht mehr gesehen. Das grenzte ja schon an kaltem Entzug!
Izaya seufzte leise. Hätte ihm jemals jemand gesagt, er würde nach Shizu-chan suchen, wenn dieser verschwand, er hätte laut gelacht. Aber genau das war der Fall.
Sein Blick wanderte zu seiner Uhr. Es war bereits nach zwei. Er sollte Schluss für heute machen. Er hatte sowieso keine Spuren mehr, die er weiter verfolgen konnte.

In dem Moment, in dem sich der Schwarzhaarige umdrehte, um seinen Computer auszuschalten, ging aus heiterem Himmel das Licht aus. Izaya saß im Dunkeln.
Sein Blick richtete sich wieder nach draußen. Kein Gewitter, warum war also der Strom ausgefallen. Der Sicherungskasten befand sich im Kelle. Da er ohnehin vorgehabt hatte, schlafen zu gehen, würde er sich die Mühe nicht mehr machen, den Strom heute Nacht wieder anzustellen.
Schwungvoll schwang er sich aus seinem Stuhl und ging zielsicher auf die Treppe zu. Um das Schlafzimmer zu finden, brauchte er kein Licht. Barfuß tappte er die Stufen hinauf und summte dabei munter vor sich hin.
Im Zimmer streifte er sein Oberteil ab und lies es vor dem Bett zu Boden gleiten. Er öffnete seinen Gürtel und hielt jäh inne, als er ein Knarren aus dem Flur hörte. Kurz lauschte er in die Dunkelheit, doch dann schüttelte er den Kopf.  Er hatte zwar keine Angst in der Finsternis, aber er wusste, dass die menschliche Psyche sich in solchen Situationen die seltsamsten Geräusche einbildete.
Von sich selbst belustigt grinste er und schlüpfte aus seiner Hose. Er lies sie ebenfalls zu Boden fallen und schlug die Bettdecke zurück. Die Nacht war lau, weshalb er sich nicht die Mühe machte, mehr als einer Boxershorts zum Schlafen anzuziehen.
Doch gerade, als er sich auf die Matratze kniete, wurde er grob am Oberarm gepackt und zurück gezerrt. Erschrocken keuchte er auf, aber bevor er einen Schrei ausstoßen konnte, wurde ihm grob eine kalte Hand auf den Mund gedrückt. Der Griff, mit dem er festgehalten wurde, war eisern und er verzerrte das Gesicht zu einer Grimasse.
Izaya öffnete die Augen, doch durch die Vorhänge vor dem Fenster herrschte im Zimmer absolute Schwärze. Sein Angreifer sprach kein Wort, vor sich konnte er allerdings angestrengte Atemzüge vernehmen. Er packte die Hand, die über seinem Mund lag und zerrte daran, doch er bekam nicht mal eine Reaktion auf seine Gegenwehr.

Der Herzschlag des Informanten beschleunigte sich. Was ging hier nur vor? Er hatte außer dem Knarren auf der Treppe keine weiteren Geräusche gehört, wie war der Eindringling nur hereingekommen?
Izaya zuckte leicht zusammen, als er spürte wie etwas kaltes seinen Hals berührte. Ein leises Schnuppern war zu hören, gefolgt von einem Knurren, bei dem sich die Nackenhaare des Schwarzhaarigen aufstellten.
»Du stinkst einfach erbärmlich«, wurde ihm ins Ohr geknurrt.
Izayas Augen weiteten sich. Shizu-chan!
Er hätte sich auch gleich denken können, dass es sich bei seinem Angreifer um den Blonden handelte. Wer sonst könnte so eine Stärke aufweisen? Er zappelte unter Shizuos Griff und stöhnte unterdrückt auf, als der Schmerz in seinem Oberarm nur noch weiter zunahm. Er hatte das Gefühl, in einem Schraubstock eingeklemmt zu sein, der kurz davor war, ihm die Knochen zu zermalmen.
Plötzlich wurde der Schwarzhaarige hart auf das Bett gedrückt. Die Hände verschwanden zugleich von Mund und von Oberarm, nur um ihn gleich darauf an den Schultern in die Laken zu pressen.
»Shizu-chan!«, keuchte der Informant und musste grinsen. »Was für eine Überraschung.«
Eine Überraschung war es wirklich, allerdings keine erfreuliche. Erst war der Blonde eine Woche verschwunden und jetzt tauchte er einfach bei ihm auf.
»Ich hasse dich. Du kotzt mich so was von an!«, grollte Shizuo und Izaya spürte, wie er sich zwischen seine Beine auf das Bett kniete. Wie es aussah, hatte er ihm nicht mal zugehört. Er versuchte ganz ruhig zu bleiben, auch wenn ihm das Herz bis zum Hals schlug. Er war in einer denkbar schlechten Position, wenn der Blonde wollte, konnte er ihn mit einem Schlag töten.
Trotz Schmerzen lachte der Informant leise und fragte frech: »Wo warst du Shizu-chan, ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht ~.«

»Halt einfach dein Maul! Ich ertrage deine ätzende Stimme nicht!«, giftete Shizuo. Izayas Lachen wandelte sich in einen Schrei, als sich die Zähne des Anderen in seinen Hals bohrten. Er wand sich unter dem Blonden und versuchte verzweifelt sich aus dem Griff zu befreien. Er hatte das Gefühl, Shizuo würde seinen Hals regelrecht zerfetzen.
Jäh löste er sich wieder von ihm und Izaya hörte ihn angewidert ausspucken. »Du schmeckst so widerlich, wie du riechst!«
Doch trotz dieser Aussage hinderte es den Blonden nicht daran, ihm über die frische Wunde zu lecken. Der Informant stöhnte unterdrückt auf und presste die Augen zusammen. Es brannte fürchterlich und sein ganzer Körper versteifte sich.
»Wie ich sehe, hast du mich auch vermisst«, keuchte Izaya und öffnete die Augen einen Spalt. Irgendetwas war anders. Normalerweise hätte Shizuo ihn schon längst umgebracht. Also was hatte er vor?

Shizuos Augen blitzten vor unterdrückter Wut auf. Es war zwar stockdunkel, doch bereitete es ihm keine Schwierigkeiten, zu sehen. Er betrachtete den Floh einen Moment und bleckte die Zähne. Wäre das Licht an gewesen, dann hätte der Schwarzhaarigen die spitzen Eckzähne gesehen, doch Shizuo hatte extra dafür gesorgt, dass dies nicht passiert.
Er hungerte bereits seit einer Woche und es war für ihn immer noch ein Schock, dass er sich in das Monster verwandelt hatte, was er niemals sein wollte. Jetzt war Blut seine Nahrung. Er hatte versucht sich normal zu ernähren, aber er hatte alles wieder erbrechen müssen. Das Einzige, was ihm im Kopf herumschwebte, war Blut. Sein ganzes Denken drehte sich mittlerweile nur noch darum. Doch er hatte sich bis zum Schluss dagegen gesträubt. Er wollte kein Monster sein.
Trotz des ekligen Geschmacks, den Izayas Blut in seinem Mund hinterlassen hatte, dürstete es dem Blonden nach mehr. Gleichzeitig spürte er, dass es ihm nicht reichte. Er hatte extra den Floh ausgewählt, weil er ihn sowieso hasste. Wenn er ihn ausversehen umbrachte, war es nicht weiter schlimm. Doch er hatte vor ihn noch etwas am Leben zu lassen. Immerhin diente der Schwarzhaarige ihn dann als Nahrungsquelle, über die er immerzu verfügen konnte. So brauchte er keine anderen Menschen anzugreifen und konnte trotzdem gut leben.
Izayas Lachen riss ihn aus den Gedanken. »Du bist und bleibst ein Monster, Shizu-chan!«
Auch wenn der Floh es nicht wissen konnte, traf er doch einen wunden Punkt.

Der Informant lachte schallernd, bis ein harter Schlag ins Gesicht ihn zum Verstummen brachte. Sein Kopf flog zur Seite und er spürte, wie seine Lippe aufplatzte. Kurz stockte ihm der Atem und er schnappte nach Luft.
»Dir wird das Lachen schon noch vergehen!«, knurrte der Blonde und Izaya schrie auf, als sich die Zähne des anderen wieder in sein Fleisch bohrten.
Er hatte Shizu-chan noch nie so sadistisch erlebt, aber er konnte nicht behaupten, dass es ihm gefiel.
»Lass mich!«, keuchte er und versuchte sich gegen den Älteren zur Wehr zu setzen, vergebens ...
Wieder lies Shizuo von ihm ab und der Informant begann zu zittern. Das Adrenalin jagte nur so durch seine Adern. Als der Blonde ihn los lies rutschte Izaya auf seinem Bett zurück, jedenfalls versuchte er es. Doch dann spürte er das Gewicht des Anderen, wie er sich über ihn beugte, um ihn mit seinem eigenen Körper herunterzudrücken.
»Shizu ...«, japste er, doch durch die Lippen des anderen wurde er rüde unterbrochen. Er versuchte den Kopf zur Seite zu drehen, als der Blonde begann, ihn ungezügelt zu küssen, jedoch lies Shizuo das nicht zu. Gnadenlos packte er ihm ins Haar und hielt ihn an Ort und stelle. Eine Träne des Schmerzes bildete sich in seinen Augenwinkeln und er dachte, er müsse ersticken, als der Stärkere sich mit der Zunge gewaltsam zwischen seine Lippen zwängte. Kurz überlegte Izaya, ob er ihn beißen sollte, doch das verwarf er schleunigst wieder.

Während Shizuos Zunge Izayas Mundhöhle erforschte blitzte die nackte Panik in ihm auf, als er etwas Hartes an seinem Oberschenkel spüren konnte. Das war doch nicht das, was er dachte, um was es sich handelte?!
Das leise Stöhnen des Blonden machte seine Hoffnungen zunichte. Und als Shizuo auch noch begann, sich an ihm zu reiben, waren seine Befürchtungen bestätigt.
Als sich ihre Münder voneinander lösten, schnappte der Informant nach Luft. Shizuo hingegen schien kein bisschen aus der Puste zu sein.
Er spürte die kalte Hand des Blonden über seine Brust fahren und ein unangenehmer Schauer lief dem Jüngeren über den Rücken.
»Shizu-chan!«, japste er nervös und begann unter dem kräftigen Mann zu zappeln, doch dadurch verstärkte sich der Zug auf seine Haar nur noch. Er kniff ein Auge zusammen und spürte, wie ihm einige Strähnen ausgerissen wurden.
»Lass mich los Shizu-chan!«, verlangte er.
»Zwing mich doch!«, bekam er nur als Antwort und keuchte auf, als Shizuo ihm fest in die Brustwarze kniff.
Während eine Welle des Schmerzes über ihn hinweg schwabbte spürte er erst, dass ihm die Boxershorts grob von den Beinen gerissen wurde, als es bereits geschehen war. Nackt lag er unter dem Monster und drückte ihm die flache Hand vor die Brust, doch er hätte auch versuchen können, den Tokio Tower aus eigener Kraft wegzuschieben.

Grob wurde sein Handgelenk gepackt und Shizuo riss ihn nach oben.
Izaya schrie gellend auf und spürte, wie etwas in seiner Hand nachgab. Als der Blonde ihn wieder los lies sank er auf das Bett zurück und umklammerte seinen verletztes Gelenk. Es tat weh. Es tat verdammt weh!
Der Schmerz war im ersten Moment so groß, dass dem Informanten die Schweißtropfen auf der Stirn standen.
Doch anscheinend reichte dem Blonden noch nicht aus, was er mit ihm angestellt hatte. Izaya spürte, wie sein Fuß gepackt und er barsch zurückgezogen wurde. Gleich darauf kniete der Blonde auch schon zwischen seinen Beinen und beugte sich über ihn. Er konnte den Atem des Anderen am Hals spüren und er begann zu beben.
Der erwartete Biss blieb aus, stattdessen Griff Shizuo nach seinem verletzten Handgelenk und presste es über seinen Kopf auf die Matratze.
Izaya schrie gepeinigt auf und er konnte spüren, wie die Tränen an seinen Wangen hinabliefen.
Aus Verzweiflung heraus, begann er zu kichern. »Das Monster ... zeigt ... wahre Unmenschlichkeit ..., was Shizu-chan«, keuchte er und versuchte seine Hand so wenig wie möglich zu bewegen. Doch der Druck von Shizuo alleine reichte schon aus, um ihn schmerzvoll das Gesicht verziehen zu lassen.
Wenn er gedacht hätte, die Schmerzen, die er jetzt hatte, waren schlimm, so war es Garnichts im Gegensatz, was folgte.
Ein Knurren an seinem Ohr ertönte und seine Hüfte wurde brutal von Shizuos verbliebener Hand gepackt. Ohne Rücksicht wurden seine Beine auseinander gedrückt. Obwohl die Haut des Blonden so kalt war, fühlte sich das Glied, welches sich in sein Inneres bohrte, glühend heiß an.
Izaya stieß einen Schrei aus, als der Penis des Größeren unnachgiebig in ihn eindrang. Es fühlte sich an, als würde es ihn von innen heraus zerreisen. Ohne Vorbereitung und ohne irgendwelches Gleitmittel war es unmöglich ihn ohne Schmerzen einzuführen und der Schwarzhaarige spürte, wie er zu bluten begann.
Ein weiterer Schrei blieb ihm im Hals stecken, als Shizuo anfing, sich hart in ihn zu stoßen. Sein Körper erbebte unter der Heftigkeit und Izaya schaffte es nur, japsend Luft zu holen.

Wenn er nicht solche Schmerzen gehabt hätte, dann hätte der Informant gelacht. Wer hätte gedacht, dass das Monster von Ikebukuro ihn vergewaltigen würde. Er nicht!
Und trotzdem lag er nun unter diesem Tier und musste zur Befriedigung seiner Lust herhalten.
Er stöhnte mit zusammengebissenen Zähnen auf, als die Hand des Älteren hart sein Glied packte und es begann zu pumpen. Trotz der Schmerzen, die er erlitt konnte er nicht umhin kommen, eine gewisse Euphorie zu empfinden. Sein Innerstes fühlte sich zwar bereits jetzt vollkommen geschwollen an und es brannte bei jedem Eindringen aufs neue, trotzdem blieb er von der Behandlung nicht unberührt.
Er spürte die Zunge Shizuos an seinem Hals und legte den Kopf zur Seite, um dem Blonden mehr Fläche zu bieten. Er leckte über die frischen Wunden und Izaya presste die Augen zusammen. Zähne senkten sich leicht in sein Fleisch, aber diesmal spürte er nicht den glühenden Schmerz, sondern es fühlte sich fast schon angenehm an ...
Er stöhnte auf und streckte sich dem Blonden sogar etwas entgegen. Doch das schien Shizuo nicht zu gefallen. Er zog sich fast gänzlich aus dem Jüngeren zurück, nur um dann wieder der vollen Länge nach in ihn einzudringen.
Der Informant spürte, wie seine schmerzende Hand endlich losgelassen wurde und der Blonde die Arme um seinen Rücken schlang. Er presste ihn an sich und veränderte den Stoßwinkel. Nur eine Winzigkeit, aber Izaya hatte trotzdem das Gefühl, das er so nur noch tiefer eindringen konnte. Trotz der Qualen, die er erlitt spürte er die Lust in seinem Inneren ansteigen.
Sein eigenes Glied rieb über Shizuos Bauch und er verkrampfte sich.
Von seinem eigenen Höhepunkt bekam der Schwarzhaarige nur schemenhaft etwas mit, denn das Monster stieß sich ein letztes mal fest in ihn, während er ihm seine Zähne in den Hals bohrte. Er merkte, wie Shizuos Glied heftig zuckte, als er sich in ihm ergoss.

Izaya erzitterte und bemerkte wie ihm Blut über Hals und Schlüsselbein lief und schloss seine Augen. Er spürte wie ihm langsam aber sicher die Kraft verlies. Er konnte nicht mal schreien ...
Am Rande seines Bewusstseins bekam er mit, wie Shizuo ihn wieder zurück auf das Bett sinken lies. Er fühlte, wie sein Penis aus ihm hinausglitt und legte den Kopf zur Seite. Sein Hals brannte fürchterlich und er dachte noch, der Blonde würde jetzt endlich gehen und ihn hier blutend auf dem Bett liegen lassen.
Doch dann spürte er, wie ein Finger gewaltsam in seinen Mund geschoben wurde und ein kupferner Geschmack machte sich auf seiner Zunge breit. »Saug«, befahl Shizuo ihm und der Informant war viel zu entkräftet, um sich zu widersetzten. Er saugte und bemerkte, wie ihm dickflüssiges Blut die Kehle hinunter rann. Er musste husten und ihm wurde der Finger entzogen.
Trotz des Hustenanfalls fühlte er sich beschwingt, fast so, als hätte der Blonde ihm eine neuartige Modedroge verabreicht.
Als er sich beruhigt hatte, lag er mit geschlossenen Augen da und begann leise, aber hysterisch zu kichern.
»Kein Wunder, dass du keine Freundin hast, Shizu-chan«, sagte er krächzend und öffnete seine Augen. »Wenn du immer so brutal vorgehst ...«

Ein Schnauben ertönte und kurz wurde Shizuos Gesicht erhellt, als er sich eine Zigarette anzündete.
»Zieh dich warm an, Floh. Das ist erst der Anfang. Du schmeckst zwar widerlich, aber irgendwas muss ich ja schließlich essen.«
Ohne seine Worte zu erklären, drehte der Blonde sich um und Izaya konnte gerade noch, an der Glut der Zigarette, erkennen, dass er den Raum verlies.

Ein klägliches Lächeln legte sich auf seine Lippen, ehe er endgültig das Bewusstsein verlor.

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Ihr habt es wahrscheinlich schon gemerkt, als was Shizuo zurückgekehrt ist :D
Eigentlich wollte ich nicht auf den Vampirehype aufspringen, aber was soll ich sagen ... ich mag Vampire halt xD
Allerdings, wer hier so Twilight Vampire erwartet wie Edward, der wird enttäuscht. Hier wird es nicht so sehr um Kuschel-Vampiren gehen, aber das hat man ja vielleicht schon nach dem ersten Kapitel bemerkt xD
Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, auf den freue ich mich in den nächsten Kapiteln!

Bye-bye!
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