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New World~

von 2Face
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Bangtan Boys EXO GOT7 SHINee
14.04.2015
25.08.2015
24
163.021
14
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39 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
14.04.2015 4.899
 
Hey Leute, ganz unten sind die wichtigen Details.
Hier noch ein Bild, damit ihr eine Vorstellung habt, wie der Hauptcharakter aussieht :)

https://lh3.googleusercontent.com/-q90pkqsQwJg/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAACE/jEFVLpNQSN0/photo.jpg

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Da stand ich nun, vor meinen Eltern und schaute ihnen beim streiten zu (mal wieder) und konnte nichts machen, außer warten, dass sie fertig sind.
Streitgrund? Das war mal wieder ich. Weswegen? Ich bin ein 17 Jähriger, reicher Sohn, der seine Familie „blamiert“, weil ich schwul bin. Seit einem Monat wissen meine Eltern, dass ich schwul bin, ich hatte es ihnen gesagt und ich bereue es. Sie streiten nur noch und mein Vater war schon kurz davor mich raus zu schmeißen. Meine Mutter hat aber um entschieden, weil sie mich nicht rausschmeißen will, dass wir es einfach geheim halten.
Super Tolle Lösung, muss ich ihnen lassen (Vergiss die Ironie hinter den Worten nicht). Ich will doch nicht mein Leben geheim halten. Ob ich einen Freund habe? Nein, den haben meine Eltern raus geekelt, als ich es ihnen gesagt habe und ihnen dann meinen Freund vorgestellt habe. Der hatte sich direkt von mir getrennt und seitdem bin ich eben Single. Vermissen tu ich ihn leider nicht.
Ist ja auch egal, mein Name ist Song Chan Ho, wie gesagt 17 Jahre alt, meine Eltern sind reich und ich der peinliche Sohn, bin 1.75 groß und stehe immer noch in der, meiner Meinung nach, viel zu großen Küche und schaue meinen Eltern zu.
„Chan Ho, hör auf zu Träumen und mach dich für die Schule fertig“ Riss mein Vater mich aus meinen Gedanken und ich zog eine Augenbraue hoch.
„Ist dir bewusst, dass ich schon längst fertig bin und nur darauf warte, dass ihr fertig seit?“ Auf die Antwort, bekam ich nur ein verächtliches schnaufen von meinen Vater und er stolzierte an mir vorbei, aber nicht zu vergessen, rempelte mich noch an die Seite.
„Nimm ihn das nicht zu Krumm Schatz, er wird damit schon klar kommen“
„Hör auf ihn in Schutz zu nehmen, ich weiß doch, dass er damit nen Scheiß klar kommt.“ Das ich nicht höflich mit meiner Mutter Sprach, wusste ich nur zu gut, ist mir aber ziemlich egal.
„Chan Ho, hör auf mit mir so zu reden, ich bin immer noch deine Mutter und jetzt geh, der Chauffeur wartet schon“ Ich nickte nur und ging dann zum Auto.

Unterwegs starrte ich nur raus und hörte Musik, ich wohne in Deutschland, aber mein Vater hat eine Firma in Korea, weswegen er fast nur dort ist. Meine Mutter hatte mir gesagt, dass mein Vater will, dass sie das nächste Mal mit nach Korea soll.
Problem? Für mich keins. Für meine Eltern schon, weil ich nicht alleine hier sein soll, was mich tierisch aufregt, denn ich will nicht nach Korea, ich bin hier aufgewachsen und soll dann hier weg? Nicht mit mir. Mit der Sprache werde ich kein Problem in Korea haben, da ich mit Deutsch und Koreanisch aufgewachsen bin, aber hier habe ich meine Freunde, meine Schule, meine bekannte Umgebung.
„Chan Ho, wir sind da“ Ich schaute den Chauffeur an und stieg aus.
Ein Schritt auf das Schulgelände und ich wurde direkt herzlich umarmt.
„Wie waren die Ferien?“ fragte mich Tim, als er auf uns zu kam und ich drückte Melli von mir weg, um Tim mit einem Handschlag zu begrüßen.
„Chan, wieso ignorierst du mich?“ hörte ich Melli hinter mir schmollen und grinste leicht über meine Schulter, ihr echter Name ist eigentlich Melissa. Und eigentlich ist sie ziemlich süß, 16 Jahre alt, 1.70 groß und hat schöne gelockte Haare. Sie wollte auch mal eine Zeit was von mir, aber ich habe ihr eine Abfuhr gegeben, nichts wildes, denn sie nahm es mir nicht krumm. Die Abfuhr die ich ihr gab, war nicht hart gewesen, wie die Abfuhr bei anderen, ich habe es bei Melli vorsichtig gemacht, damit ich sie nicht zu sehr verletze. Sie wussten nur nicht, dass ich auf Kerle stehe und das ist auch gut so, ich habe Angst, dass die damit nicht klar kommen und ich dann auf einmal alleine da stehe.
„Ich habe dich nicht ignoriert, ich habe nur vergessen, dich zu umarmen“ log ich und schaute wieder Tim an.
„Meine Ferien waren ganz „angenehm“ und deine?“
„Warum, was war denn?“ fragte Tim lachend, wegen meinen ironischen Satz.
„Kennst meine Eltern doch“ lachte ich nun auch und schaute dann Melli an, die sich neben mich stellte und Tim musterte.
„Leute ich muss euch was sagen“ Fing ich langsam an, denn sie sollten wissen, dass ich gehen werde.
„Was denn?“ fragte beide Synchron.
„Ich werde mit meinen Eltern nach Korea ziehen“
„WAS?!“ schrien sie mich förmlich an.
„Tut mir Leid Leute, ich konnte nichts machen, ich habe schon versucht meine Eltern zu überreden, dass ich hier bleiben kann, ich will doch auch nicht dorthin“ fing ich an zu schmollen und wurde auf einmal von hinten umarmt, was mich erschreckte, denn Melli und Tim standen vor und neben mir. Ich schaute über meine Schulter hinweg Jong Jin an. Er war mein erster Fester Freund gewesen, aber wir haben beide entschieden, dass es vielleicht besser ist, wenn wir nur Freunde bleiben. Hatten aber lange keinen Kontakt mehr, weswegen es mich so wundert, dass er auf einmal ankam und mich dann auch noch vor meinen Freunden so „Intim“ umarmte. Denn Tim und ich und die anderen Jungs, gaben uns nur nen Handschlag, aber eine Umarmung war nie drin. Jong scheint es aber nicht zu stören, dass jeder weiß, dass er auf Kerle steht, aber mich stört es und das sehr.
„Jong, was eine Ehre dich unter uns zu haben, was verschafft uns das Vergnügen?“ fragte Tim ironisch, denn er konnte Jong nicht ausstehen. Tim war schon 18 und ging mit mir und Melli in eine Klasse, er musste seine Klasse wiederholen, weswegen er zu uns gekommen ist. Jong wiederrum war schon 19 und ging früher mit Tim in eine Klasse und jetzt ist er eine über uns. Ich hatte ihn durch Zufall kennengelernt und wir verstanden uns direkt, Tim meinte ich sollte vorsichtig bei ihm sein, weil er wohl nicht ohne sei. Mir war es aber relativ, was Tim sagte, denn ich hatte mich Hals über Kopf in ihn verliebt und wir kamen am Ende zusammen.
„Darf ich Chan nicht hallo sagen?“ fragte Jong an Tim gerichtet und er funkelte ihn böse an, weswegen ich den Kopf schüttelte und mich zu Jong umdrehte und die Arme von ihm runter drückte.
„Jong i…“
„Können wir reden?“ unterbrach er mich einfach und ich seufze auf.
„Warum nicht“ sagte ich und ging an ihm vorbei, drehte mich aber noch einmal um.
„Wir sehen uns gleich in der Klasse“ rief ich noch, ehe ich weiter ging.
Hinter der Schule blieb ich stehen und schaute Jong erwartungsvoll an. Hinter der Schule ist es eigentlich verboten zu chillen, weil hier viel geraucht etc. wird.
Anstatt mit mir zu reden, wurde ich an die Wand gedrückt und spürte ein Lippenpaar auf meinen. Ich konnte mich den ersten Moment nicht rühren. Aber als ich dann endlich zu mir kam, drückte ich Jong langsam an den Schultern zurück.
„Ich liebe dich immer noch Chan Ho, jetzt stoß mich nicht von dir“
„Jong, ich dachte wir haben abgeklärt nur Freunde zu seien. Du warst einverstanden“
„Ich weiß, aber ich kann es nicht, ich habe mich nicht umsonst von dir Fern gehalten, ich dachte, so kann ich dich komplett vergessen, aber es geht nicht. Chan ich kriege dich nicht aus meinem Kopf, bitte sei wieder mit mir zusammen“ Seine Worte trafen mich sehr, ich habe noch nie so schöne Worte zu hören bekommen und am liebsten, wäre ich weich geworden, aber ich kann nicht, ich liebe ihn nicht einmal, wie soll ich dann mit ihm zusammen sein.
„Ich kann nicht..“ ich schaute auf den Boden, um nicht in die verletzen Augenpaare von Jong zu schauen.
„Bitte.. sei mein“ flüsterte er und ich konnte es nur schwer verstehen, ich schaute langsam hoch, um in die Wässrigen Augen zu sehen.
„Jong bitte..“ sagte ich sanft und strich ihn mit den Daumen die laufende Träne weg. Es tat mir in der Seele weh, ihn so zu sehen.
„Küss mich..“ flüsterte er an meine Lippen und wartete auf eine Reaktion von mir. Ich war so hin und her gerissen, ich darf ihn nicht Küssen, er würde das nur falsch verstehen, aber andersrum habe ich seine Lippen geliebt, sie waren einfach köstlich.
„Ich will dir keine falschen Hoffnungen machen..“ flüsterte ich und schaute von seinen vollen Lippen auf, in seine Augen.
„Ein Abschiedskuss“
„Wieso Abschied?“
„Weil du doch nach Korea musst, ich stand lang genug in der Nähe um die Gespräche mit zu kriegen“
„Achso“
„Also?“
„Jong ich..“
„Ist okay.. du machst mir schon keine Hoffnungen, die habe ich auch so..“ sagte er traurig und in mir kam ein schlechtes Gewissen hoch.
„Ok..“ ich weiß natürlich nicht, ob ich es am Ende bereuen werde oder nicht, aber es sollte mir egal sein.
Also zog ich ihn sanft an seinen Kragen näher, nur um unsere Lippen zu vereinen.
Wir fanden direkt den gleichen Rhythmus. Ich legte langsam eine Hand bei ihm in den Nacken und die andere platzierte ich auf seine Brust. Dass es schon längst gegongt hat, war mir egal, ich kostete grade leider viel zu sehr seine Lippen aus.
Seine Zunge strich sanft über meine Unterlippe und fragte so um Einlass, den ich ihm kurz darauf gewährte. Eigentlich wollte ich ihn nur kurz Küssen und dann abhauen, aber er zog mich in seinen Bann, was er schon immer getan hat. Die Hand an meinem Hintern machte es mir noch schwerer, mich von dem großen Koreaner zu trennen, als er dann auch noch sanft anfing meinen Hintern zu massieren, keuchte ich in den Kuss hinein. Seine zweite Hand gesellte sich zu seiner anderen hinzu und kurz darauf wurde ich von ihm hoch gehoben, ich schlang direkt meine Beine um seine Hüfte und stöhnte in den Kuss hinein, als sein Glied an meins drückte. –Halt! Sein Glied drückte an meins? Der Kerl ist schon steinhart, wieso fällt mir das jetzt erst auf?! Ich sollte das hier beenden, sonst stehe ich am Ende auch mit einem Ständer hier.
„Lass uns zu mir gehen“ flüsterte er mit rauer, erregter Stimme an meine  Lippen und mir lief es eiskalt den Rücken runter.
„Jong wir sollten aufhören.. Ich muss in den Unterricht, ich schreibe in der 2ten Stunde eine Arbeit“ log ich und er knabberte leicht an meiner Unterlippe, nur um sich danach ein Stück zurück zu lehnen und zu schmollen.
„Kommst du danach mit zu mir?“ fragte er und in seinen Augen konnte ich die Hoffnung schon sehen, dass es mir schwer viel, nein zu sagen.
„Sorry, geht leider nicht.. du kennst meine Eltern“ sagte ich und schob ihn ein Stück von mir, um mich auf den Boden zu stellen.
„Na gut, dafür schuldest du mir noch einen Kuss“ ich musste schmunzeln, aber schob ihn dann meine Zunge grob in die Mundhöhle. Er erwiderte den Kuss sofort und ich musste leicht grinsen.
Als ich mich dann von ihm löste, gab ich ihn noch einen sanften Kuss auf die Lippen, nahm meine Tasche, die ich vorhin los gelassen hatte und verschwand in den Unterricht.

Auf dem Nachhause weg, musste ich noch einmal an Jong denken, ich werde ihn auf jeden Fall vermissen. Stress gab es im Unterricht auch noch, weil ich einfach reingeplatzt bin und mal wieder dumme Sprüche reißen musste. Beim Direktor musste ich auch einmal vorbei, aber da war ich dann wieder der liebe, nette Junge, zu dem meine Eltern mich „Erzogen“ haben.
Zuhause verkroch ich mich direkt in mein Zimmer und schaute mit Fragezeichen, die Kartons auf dem Boden an.
„MUM?!“ schrie ich und kurz darauf kam sie in mein Zimmer.
„Was soll das?“
„Ich habe deine Sachen schon einmal zusammen gepackt, dein Vater hatte vorhin einen Anruf bekommen, dass der Flieger heute Abend noch startet“
„WAS?! WOLLT IHR MICH VERARSCHEN?! ICH HABE NICHT EINMAL EINEN MEINER FREUNDE BESCHEID GESAGT! SEIT IHR EIGENTLICH NOCH GANZ DICHT IN DER BIRNE?! IHR HÄTTET MIR AUCH MAL BESCHEID SAGEN KÖNNEN!! WOFÜR HABT IHR DENN EIN VERDAMMTES HANDY, WENN IHR NICHT EINMAL KAPIERT WOZU ES DA IST?!“ Schrie ich aufgebracht rum.
„Jetzt beruhig dich mal, ich habe mit dem Chauffeur schon geredet, der bringt dich zu deinen Freunden, damit du noch Abschied nehmen kannst.“
Ich schob sie einfach aus meinem Zimmer, knallte die Tür zu und schmiss mich auf mein Bett, dass ich angefangen habe zu heulen und wirkte, als wäre ich ein kleines schwaches Kind, war mir egal. Ich wollte einfach nicht hier weg, sie reißen mich aus meiner kleinen selbst aufgebauten Welt. Wo ich geliebt werde, wo ich gebraucht werde. Einfach weg.
Als meine Mutter dann abends einfach rein kam, schaute ich das erste Mal auf, sah aber nicht viel, weil es dunkel war. Meine Mutter machte das Licht an und kam zu mir aufs Bett.
„Schatz, wolltest du dich nicht von deinen Freunden verabschieden?“ Ich schüttelte den Kopf, denn Abschied tut mehr weh, als wenn ich einfach gehe. Ich drehte mich weg und vergrub mein Kopf ins Kopfkissen, ich kann nicht gehen.
„Mum ich will nicht gehen“
„Chan Ho, wir müssen aber, du kannst in den Schulferien auch rüber kommen, ich  begleite dich dann auch“ Ich schüttelte wieder den Kopf, ich wollte hier nicht wieder hin, ich wollte hier direkt bleiben.
„Jetzt steh auf, der Flieger kommt gleich und wir müssen noch dahin und deine Sachen sind auch noch nicht im Auto“ Ich zuckte mit den Schultern und meine Mutter seufzte auf.
„Chan Ho du stehst jetzt auf!“ Hörte ich meinen Vater von der Tür aus brüllen und ich drehte mich auf den Rücken.
„Du hast mir gar nichts zu sagen!“ schnauzte ich ihn an.
„Chan Ho noch einmal in so einem Ton und wir beiden kriegen verdammten Stress!“ schrie er mich auch an und seinen Aggressiven Unterton ignorierte ich.
Ich stand auf nur um ein paar Schritte auf ihn zu zugehen.
„NEIN, IHR KÖNNT MICH HIER NICHT EINFACH RAUSZIEHEN! ICH WILL HIER NICHT WEG UND GEHE NICHT. NUR WEIL DU NICHT ALLEINE NACH KOREA KANNST!!“
„Chan Ho, raus und steig in das Auto!“ mein Vater kochte vor Wut und es war mir egal. Ich und er hatten nur Stress, war schon immer so.
„NEIN, ICH GEHE NICHT MIT! DU KANNST MICH MAL!“ Schrie ich und spürte nur noch Schmerzen in der linken Wange.
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Er. Hat. Mich. Doch. Nicht. Wirklich. Geschlagen.
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Meine Mutter Atmete tief ein und hielt die Luft an, ich drehte langsam den Kopf zurück, der bei dem Aufprall seiner Hand zur Seite flog und schaute in die Wütenden Augen meines Vaters. Es tat weh, meine Wange war am pochen, aber ich ignorierte es.
„Wie kannst du es wagen, so frech zu werde, du steigst jetzt sofort in das Auto ein!“
Der glaubt doch jetzt nicht wirklich, dass ich nachdem, was er getan hat, noch ins Auto steige.
„NEIN!“ schrie ich und klatsch noch einen Schlag, wieder dieselbe Wange, die wird mit Sicherheit blau.
Langsam stiegen Tränen in mir hoch. Nicht wegen den Schmerz in der Wange, sondern wegen den Schmerz in meiner Seele. Mein eigener Vater schlägt mich, er hatte mich noch nie geschlagen.
Ich schubste ihn einfach zurück und rannte die Treppe runter, dass mein Dad mir hinterher schrie und mich beleidigte, war mir egal, ich wollte einfach nur weg. Ich rannte an dem Chauffeur vorbei, der mich ziemlich komisch musterte, ich ignorierte ihn aber. Ich rannte aus dem Haus, wollte so weit weg wie möglich von meinen Erzeugern. Die Straße rannte ich einfach raus, solange bis mir die Luft ausging. Vor mir war der Wald indem ich es liebe spazieren zu gehen, denn irgendwo mittendrin war ein kleiner Bach und Nachts schien der Mond immer so schön drauf. Aber ich war lange nicht mehr da, weil meine Eltern mir verboten haben, nachts in den Wald zu gehen, es sei zu Gefährlich, sagten sie. Ich wusste, dass sie dies sagten, weil die Polizei dort eine Leiche gefunden hatte, blutleer. Klingt komisch, aber jemand hatte dem Opfer das Blut geklaut. Ich selbst habe von Melli gehört, dass man erzählt es soll ein Vampir gewesen sein, dass ich nicht lache. Ich und Tim hatten sie eiskalt ausgelacht, weil es Vampire nicht gibt, es ist ein Mythos. Wenn hier Blutsauger rum rennen würden, dann hätte man sie doch bestimmt schon entdeckt. Immerhin brauchen sie doch viel Blut, Menschliches Blut. Es war bisher nur eine Leiche und ich bin der Meinung, da wollte jemand, die Leute, wie Melli, die an sowas glaubten nur Angst machen. Ich habe aber Verteidigung drauf, habe ein paar Sachen von einem Freund gelernt, der Taekwondo gemacht hatte. Wovor soll ich also Angst haben, vor Blutsauger? Die nicht einmal Existieren.
Ich ging langsam in den Wald rein und spazierte zu meiner lieblingsecke, sie war ziemlich weit drin, dementsprechend lief ich knapp 15 Minuten dahin. Meine Eltern wussten nicht, dass es diesen Platz hier gab, die denken, ich würde immer noch auf dem Kletterbaum meine Zeit verbringen, auf dem ich immer saß, wo ich noch jünger war.
Bei dem Bach setze ich mich einfach hin und lehnte mich an einem etwas höheren Stein. Nach einer bestimmten Zeit, wo ich in den Mond geschaut hatte, schlief ich ein.

Ich wachte durch ein lautes knacken auf und schaute mich um. Achja, Notiz an mich, in einem Wald laufen auch Tiere rum. Tritt ein Tier auf einen Stock, knackt er. Erklärung warum ich aufgewacht bin, ein Tier. Solange es kein Löwe oder so ist, brauche ich keine Angst haben. Ha Ha, ein Löwe mitten in einem öffentlichen Wald, jetzt drehe ich komplett durch. Melli steckt mit ihrem Übernatürlichen Zeug wirklich an, ach man Löwen sind nicht einmal Übernatürlich. Ist ja egal, ich vergeude meine Zeit mit so einem scheiß.
Noch ein knacken, was ziemlich nah war, schreckte ich auf und schaute mich um. Das klang, als wäre jemand um mich rum gewesen, aber sehen kann ich keinen. Als ich ein knacken neben mir hörte, schrie ich unmännlich auf, sprang auf und drehte mich schnell um. Aber nichts war zu sehen. Ich glaube, ich drehe wirklich noch durch. Als ich mich dann beruhigt hatte, schaute ich mich einmal um und blickte in den Wald rein, ich sah, wie sich dort hinten etwas Bewegte, aber es war zu dunkel, um alles genau zu erkennen. Scheint aber ein Tier zu sein, ist nicht so groß. Als sich das etwas dann wieder bewegte, bekam ich eine Gänsehaut, rote Augen schauten mich an. Zu 100% ein tollwütiger Fuchs.
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WTF?! Und ich denke, ich kann mich noch beruhigen.
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Es kam auf mich zu, ich ging langsam rückwärts und stieß mit dem Rücken an den Stein hinter mir. Als ich neben mir wieder ein knacken war nehmen konnte, schaute ich dorthin, aber dort war nichts, also schaute ich wieder grade aus, um festzustellen, dass dort nichts ist. Ich glaube meine Fantasie geht mit mir durch ha ha.
„Hey“ sagte jemand
„Hey“ gab ich netterweise zurück.
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WARTE WAS?!
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Ich drehte mich schnell um und sprang ein Stück nach hinten, rutschte weg und landete auf meinem Hintern. Auf dem Stein, an dem ich gelehnt hatte, hockte eine Person und lachte herzzerreißend. Ich konnte nicht viel erkennen, weil die Person komplett schwarz angekleidet war. Ich glaube, ich habe grade den Mörder vor mir stehen, der mich eiskalt auslachte.
„Tut mir Leid kleiner, ich wollte dich nicht erschrecken“ sagte eine mir zu sanfte Stimme und ich musterte die Person, obwohl ich nichts erkennen konnte. Aber es war eindeutig ein Mann, das erkenne ich an der Stimme. Die Person stand auf und SPRANG einfach von dem etwas zu hohem Stein, was eigentlich einen Berg glich runter und landete Federleicht auf seinen Füßen. Okay du drehst jetzt nicht durch, dass hat er bestimmt gelernt oder so, gibt für alles eine Erklärung.
Als er dann mit ungefähr einem Meter Abstand, vor mir stand, konnte ich erkennen, dass er wohl ein bisschen kleiner war als ich, nicht viel aber höchstens 5cm.
„Lebst du noch?“ fragte er mich und kam langsam auf mich zu, hockte sich zu mir runter und hielt mir seine Hand hin. Ich nahm sie und ließ mich auf die Beine ziehen.
„Wie heißt der Schönling?“
„Ch..Chan Ho..“ stotterte ich und schaute mein gegenüber an.
„Cool, ich heiße Baek..“
„Kommst du Bacon?“ hörte ich noch eine Stimme und wunderte mich, warum hier so viele Leute sind, sonst bin ich immer alleine gewesen.
„Jaja“ sagte Bacon?, keine Ahnung.
„Vielleicht sieht man sich mal, geh jetzt am besten zurück, deine Eltern suchen dich, in Korea wird es dir gefallen, ich verspreche es dir“ sagte er noch, bevor er sich umdrehte und ging.
Was hat er da grade gesagt, woher wusste er, dass ich nach Korea muss.
Ich ließ mich auf den Boden fallen und hörte auf einmal die rufe von Melli. Ich glaube ich drehe wirklich durch, aber als ich Tims Stimme hörte wurde ich wütend, wieso um Himmelswillen hörte ich jetzt diese Stimmen. Will Gott mir nen Streich spielen, weil ich ihnen nicht Tschüss gesagt habe. Oder aber, weil ich der schlechteste Freund bin und alle eiskalt im Stich lasse. Ich reagierte erst, als ich Jongs Stimme vernahm und das sogar sehr nahe. Nur er wusste von diesem Ort, nur ihm hatte ich diesen Ort gezeigt. Also stand ich auf und schaute mich um, was ich dort sah, haute mich um, keine 5 m entfernt stand Jong und schaute mir gradewegs in die Augen. Ganz langsam liefen mir die Tränen und ich wusste nicht einmal wieso, ich schüttelte den Kopf und ging langsam auf ihn zu. Jong kam mir entgegen und nahm mich in den Arm, ich vergrub meine Finger hinten in sein Shirt und ließ den Tränen freien Lauf.
„Shhh, alles wird gut“ flüsterte er und ich schüttelte den Kopf.
„Ni..chts wird gut, i..ch wi..ll h..hier nich..t w..eg“ versuchte ich ihm zu sagen, aber meine Schluchzer machten mir einen Strich durch die Rechnung.
„Wir sehen uns doch wieder, deine Mutter hat gesagt, dass du in den Ferien uns besuchen kannst, wir bleiben auch in Kontakt, wir Skypen etc. Ich verlasse dich nicht Engel, ich bleibe an deiner Seite, okay?“ Seite Worte waren so beruhigend, aber ich wollte trotzdem nicht weg. Ich nickte und ließ ihn langsam los, stellte mich wieder grade hin und schaute ihn in die Augen. Er wischte mit seinen Daumen die Tränen weg, lehnte sich vor und hauchte mir einen sanften Kuss auf die Stirn.
Hinter mir hörte ich auf einmal meine Eltern und meine 2 besten Freunde rufen.
„Wir sind hier!“ schrie Jong und ich schaute nach hinten.
Meine Eltern blieben paar Meter von uns entfernt stehen, aber Melli und Tim kamen angerannt und nahmen mich direkt in den Arm, ich umarmte sie auch und schaute dann meine Eltern an. Meine Mutter kam mit Tränen auf mich zu und schloss mich in die Arme.
„Wie könntest du nur weg laufen, ich habe mir so große Sorgen um dich gemacht, du bist doch mein ein und alles, mach das nie wieder. Dir hätte so viel passieren können“ ich schloss die Augen und nahm die Worte in mir auf, sie bedeuteten mir so viel. Solche schönen Worte hatte meine Mutter lange nicht mehr gesagt.
„Chan Ho“ hörte ich meinen Dad und öffnete die Augen und sah das er auf uns zu kam.
„Lauf nie, wirklich nie wieder weg und erst recht nicht in den Wald“ ich verdrehte die Augen und ließ meine Mutter los. Diese ging an die Seite, dass mein Vater sich vor mich stellen konnte und sah mich komisch an, ich konnte den Blick nicht deuten.
„Sohn, mach das nie wieder, wir sind vor Sorge gestorben“ Mir blieb die Spucke im Mund stecken, das konnte doch nicht mein Vater sein. Er ging ein Schritt näher und nahm mich in den Arm, es war ungewohnt, denn er hatte mich das letze Mal in den Arm genommen da war ich 12 Jahre alt.
„Wir lieben dich, tu uns das nie wieder an. Es tut mir so unendlich leid, mir ist die Hand ausgerutscht ist ich wollte dir nicht weh tun. Ich kann es mir selbst nicht verzeihen und verstehe auch, wenn du stinksauer bist.“ Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte, also schlang ich meine Arm um ihn.
„Schon ok“ sagte ich und er löste sich langsam von mir, um mich aufmunternd anzulächeln.
„Lasst uns gehen“ hörte ich meine Mutter und wir nickten alle einstimmig.

Unterwegs redete keiner, wir schwiegen alle vor uns her, erst als wir zuhause waren, sah ich das verkaufsschild und wusste, nachher werde ich in dem Flieger sitzen und in innerhalb 15/16 Stunden in Korea sein.
„Chan“ hörte ich die Stimme von Tim und drehte mich zu ihm.
„Du wirst mir fehlen Kollege“ sagte er und ein trauriges lächeln schlich sich über mein Gesicht und ich schloss ihn in meine Arme. Er erwiderte die Umarmung und ließ mich nach gefühlten 15 Minuten los. Dann kam Melli und sie heulte natürlich, Mädchen waren sowieso etwas empfindlicher, ich nahm sie direkt in die Arme und merkte wie mein Shirt langsam nass wurde.
„Chan.. ich w..ill nicht das d..du ge..ehst“ schluchzte sie vor sich hin und ich lockerte die Umarmung.
„Wir sehen uns wieder, versprochen“ sagte ich zu ihr aufmunternd und lächelte die sanft an. Sie nickte und ließ mich langsam los, nun zu Jong.
„Leute, könnt ihr meinen Eltern eben helfen?“ fragte ich an Tim und Melli gewandt, beide nickten und gingen mit ins Haus. Ich lief an Jong vorbei hinters Haus, er kam mir nach und stellte sich vor mich.
„Na dann.. ich würde sagen, dass mit uns hat sich jetzt sowieso erledigt“ sagte er mit traurigem Unterton in der Stimme. Ich nickte nur und zog ihn langsam am Kragen ran, nur um unsere Lippen mit einander zu vereinen. Der Kuss hielt nicht lange an, denn meine Eltern riefen nach mir. Also löste ich mich von ihm und legte meine Stirn an seine.
„Es tut mir Leid Jong, ich wäre gerne geblieben, vielleicht wäre noch was aus uns geworden.. aber eine Beziehung auf dieser Entfernung zu führen.. ist nichts für mich..“ Er lächelte nur und gab mir einen sanften Kuss auf die Lippen.
„Schon ok Engel, wir sehen uns ja wieder, jetzt geh, deine Eltern warten auf dich.“ Ich nickte nur und ging dann an ihm vorbei. Bei meinem Eltern blieb ich stehen und schaute sie an.
„So, verabschiede dich, wir müssen jetzt los, mein Kollege hat angerufen wo wir bleiben, er wartet am Flugzeug.“ Ich nickte, drehte mich noch einmal um und umarmte alle noch einmal.
Jong umarmte ich etwas länger als die anderen 2 und bekam noch ein „Ich liebe dich“ in die Ohren geflüstert.
Ich grinste alle nochmal an, stieg dann ein und wir fuhren los.

Unterwegs legte ich den Kopf an die Scheibe und dachte an vorhin nach, mit dem Typen stimmte doch was nicht, erst taucht er aus dem nichts auf und hockte auf dem Stein, dann sprang er von dort oben eiskalt runter, als wäre das, dass normalste der Welt und dann weiß er, dass ich nach Korea muss.
Irgendwas geht hier vor, ich bin mir da ziemlich sicher, vielleichte hatte Melli doch kein Unrecht.
Jetzt fange ich auch noch an zu spinnen, ha ha.
Jetzt beginnt mein Leben in Korea, zwischen den ganzen K-Pop Fans, ok zugegeben Melli war auch ein riesen Fan von K-Pop, aber mich interessierte dies alles nicht. K-Pop war nie etwas für mich gewesen, aber Melli hatte mir schon ein Paar Bands gezeigt. Da gab es einmal eine Shinee Gruppe, eine namens C-Clown, aber das war eins nichts für mich.
Aber jetzt wo ich nach Korea komme, lerne ich bestimmt noch mehr von dem Schrott kennen, ohje. Wünscht mir Glück.
„Chan, wie sind da“ sagte meine Mutter sanft und ich stieg aus.
Ich pflanzte mich direkt ins Flugzeug, weil ich keine Lust hatte beim tragen zu helfen, das schaffen die schon alleine. Ich lehnte mich ans Fenster und schlief auch kurz daraufhin ein, mit den Gedanken bei dem völlig Fremden aus dem Wald.
Das wir uns wiedersehen war eine 00,01% Chance oder irre ich mich da?

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Jaaa ich weiß noch eine Story, aber mir war einfach danach.
Es tut mir auch leid, dass ich nicht weiter geschrieben hatte, aber ich hatte ziemliche Probleme, jetzt wird es weiter gehen, meine Lust ist soweit wieder da und der Lappi funktioniert soweit auch wieder ;D

Lasst Reviews da, muss doch wissen ob die Geschichte sich lohnt weiter geschrieben zu werden ^-^

Ich muss aber noch sagen, mit -You’re in Danger- wird es vielleicht nicht weiter gehen, ich bin mir noch nicht sicher, weil ich eine ziemliche Blockade habe. Kapitel 2 wird aber noch hochgeladen und danach entscheide ich, ob es weiter geht oder nicht.
-Ein Chaos nach dem anderen- wird zu Ende gebracht, aber ich werde keine festen Tage mehr haben um zu uploaden, dies gilt auch für –Fantasy Exo-.

Upload von –Ein Chaos nach dem anderen- gibt es heute noch, genauso wie bei Fantasy Exo, dort muss ich nur noch einmal überarbeiten.
-You’re in Danger- kommt nächstes Kap. heute oder morgen.
Das steht fest, wann dann geuploadet wird, weiß ich noch nicht. Aber ich verspreche euch, dass ich mir dieses Mal nicht so viel Zeit lasse.
Dann bis zum nächsten Mal :)
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