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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
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Dieses Kapitel
1 Review
 
11.01.2018 1.272
 
Ähm... das war nicht meine idee, sonden die von @vivien lacroix und...
Ich lasse das jetzt einfach so stehen.
und nein, nein, leider schäme ich mich kein bisschen..........................

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„Eliot... bitte...“, flüsterte der Schwarzhaarige und versuchte, den Jungen von sich wegzudrücken.
Was er nicht schaffte, weil er schwächer war, sehr viel schwächer sogar.
Ein weiterer Kuss direkt zwischen Nacken und Schlüsselbein, Zähne auf seiner Haut, aber nein, nein, es ging nicht.
„Eliot. Das ist eine öffentliche Toilette. In einem Ikea.“
Besagter ließ kurz von ihm ab, um ihm in die Augen zu sehen.
Dann verdrehte er diese genervt und antwortete, ebenfalls im Flüsterton: „Komm schon, ist doch nichts dabei! Ungewöhnliche Orte gehören doch auch mal dazu, oder? Wer liest denn hier die ganzen Erotikbücher, du oder ich?“
Er attackierte Leo wieder am Hals und Nacken, die blonden Strähnen kitzelten seine empfindliche Haut.
Fast hätte er den Verstand verloren, wäre da nicht das Geräusch von einer sich öffnenden Tür gewesen.
Jemand anderes lief zu besagter Tür und schloss das Plastikschloss hinter sich zu.
„Das ist doch eklig! Verdammt, Eliot, ernsthaft! Du kannst nicht von mir verlangen, dass ich auf einer Toilette... Sex haben soll! Wenn es wenigstens eine Private wäre...!“
Eliot hingegen seufzte nur und ignorierte die Worte seines Freundes einfach.
Leo wurde abermals geküsst, dieses Mal allerdings auf den Mund. Eliot wusste doch ganz genau, dass das seine Schwachstelle war - ihn erst so weit mit Zärtlichkeiten bearbeiten, bis er Leo so weit hatte, dass dieser gar nicht mehr anders konnte.
Eliots Lippen waren wärmer als seine eigenen, das konnte aber auch daran liegen, dass er verdammt nochmal in diesen Jungen verliebt war und sich sowieso jede Berührung anfühlte wie ein Feuer, sie waren allerdings trocken und rau, aber je länger sie küssten, desto weicher wurden sie.
Leo öffnete seinen Mund und spätestens da hatte Eliot ihn.
Eine warme Hand glitt unter Leos Pullover, massierte die erhitzte Haut mit mittlerweile geübten Fingern.
Leo krallte seine Hände in das Hemd des Größeren, versuchte, Halt zu finden, als die Hand sich langsam zu seiner Brust vorarbeitete.
Und dann ließ Eliot ganz plötzlich von ihm ab und lehnte sich zu seinem Ohr. „Ich würde dich ja gern ausziehen, nur wenn jemand einen Pulli auf dem Boden sieht, könnte man ja Verdacht schöpfen.“
Leo wollte sterben. Was war auf einmal mit ihm passiert? Der heiße Atem an seinem Ohr machte ihn verrückt, es war eine Toilette, es war ihm egal.
Er schlang seine Arme um Eliots Rücken und presste sich an ihn, um irgendetwas von dessen Körper zu spüren, um den Schmerz und dieses gottverdammte Verlangen irgendwie loszuwerden. Aber er erreichte mit dieser Aktion bloß das Gegenteil. Es wurde schlimmer.
Eliot fing an, an Leos Gürtel herum zu arbeiten und öffnete dann den Knopf der dunklen Jeans. Als er sie herunterzog, ging ein Schauder durch Leos ganzen Körper, weil Eliots Hand mit kompletter Absicht über seine Mitte strich.
Die Hose fiel – dank der Gürtelschnalle – klackernd auf den Boden. Für einen Moment hatte Leo Angst, sie würden irgendwie erwischt werden, allerdings war das eine Toilette. Da fielen sowieso tausende Hosen zu Boden.
Er hatte genug von der Warterei. Leo griff nach dem Bund von Eliots Hose und war ziemlich glücklich, als er bemerkte, dass das eine Jogginghose war und er sie wirklich einfach nur runterziehen konnte. Der Stoff war im Weg. Alles, was die beiden voneinander trennte, war zu viel.
Eliot schien es genau so zu gehen, denn in der nächsten Sekunde riss er Leos Unterhose herunter, zog ihn mit einer Hand näher, Die Andere umschloss Leos Mitte.
Der Schwarzhaarige zuckte kurz zusammen und gewöhnte sich dann langsam daran.
Er vergrub sein Gesicht an Eliots Schulter. Wären seine Beine ja nicht so verdammt weich, müsste er sich auch nicht festhalten.
Er spürte einen Finger an ihm, der sich langsam seinen Weg hinein suchte und Leos Zustand sich dadurch absolut nicht verbesserte.
Er ließ ein verzweifeltes, ersticktes Stöhnen in Eliots Pullover entweichen. Eigentlich war er nicht so.
Eigentlich stöhnte er nicht viel. Nein, konnte es sein, dass er es echt irgendwie... gut fand, dass sie in der Öffentlichkeit waren?
Leos Wangen färbten sich – wenn überhaupt noch möglich – noch röter aufgrund von unendlicher Peinlichkeit und Scham.
„Na, na, wir wollen doch nicht bemerkt werden, oder?“
Eliots Stimme war immer noch tief und dunkel, als der Finger tiefer in ihn eindrang, nach der Stelle tastend und Leo spürte, dass er näher kam. Seine Beine hätten fast nachgegeben, aber er hielt sich noch irgendwie.
Er durfte nicht stöhnen. Überhaupt keine Laute machen, hier waren Leute. Und dann hatte Leo genug davon, sich zurück zu halten, als Eliot schneller wurde.
Er stieß sich in die warme, leicht nasse Hand und presste seinen Mund an den Stoff, um sich selbst daran zu erinnern, sich nicht bemerkbar zu machen. Eliot hatte Recht. Das wäre echt das Schlimmste, was passieren könnte.
Es war zu viel. Leos Körper spielte verrückt, dauernd gingen Hitzewellen durch seinen Körper, gefolgt von einem stetigen Kribbeln und dem Gedanken, dass er nicht mehr lang durchhalten würde, dass dieser Finger ihn verrückt machte und in einen Abgrund stürzte, in den er sich sogar freiwillig begeben würde.
„Leo“, flüsterte Eliot und stieß härter zu, sah zufrieden, wie der Kleinere erschauderte, sich an ihn klammerte, ihn verzweifelt ansah, „soll ich dich kommen lassen oder nicht?“
Eliot konnte Fingernägel an seinem Rücken spüren, die sich in den Pullover gruben, er konnte sie selbst durch den dicken Stoff noch spüren.
„Bitte“, antwortete er, die Stimme zittrig, und wie konnte Eliot zu diesen roten Wangen, den verzottelten Haaren und diesen wunderschönen Augen nein sagen?
Dann schloss Leo die Augen und verlor die Macht über seinen Körper komplett für ein paar Sekunden.
Es dauerte eine Weile, bis er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
„Oh Gott...“, war das Erste, was er hervor brachte, sein Verstand schien immer noch irgendwo in den Wolken zu hängen.
„Leo“, fing Eliot wieder an, „du lässt mich jetzt aber nicht... so hier stehen, oder?“
Eliot presste sich an ihn und Leo konnte ihn fühlen. Er hatte ja Recht. So konnten sie nicht raus gehen, das würde man in der Jogginghose sehen. Das wäre noch peinlicher, als einfach nur auf einer Ikea-Toilette Sex zu haben.
Was allein eigentlich schon schlimm genug war.
Er drückte Eliot vorsichtig auf den Toilettensitz und zog diesem die Boxershorts von den Hüften.
Es war ja nicht so, dass er das das erste Mal tat. Aber es trieb ihm trotzdem noch die Röte ins Gesicht.
Eliot legte seine Hand an Leos Hinterkopf und vergrub die Finger in dessen schwarzen Haaren.
Leo sah zu ihm auf und setzte dann seinen Mund an.
Der Zeigefinger in seinen Strähnen zuckte.
Er nahm noch eine Hand dazu, stieß sie auf und ab und verteilte weitere Küsse auf der Spitze.
Jetzt konnte er sich wenigstens irgendwie an ihm rächen.
Eliots Problem schien nämlich genau dasselbe zu sein – still zu sein.
Aber Leo hatte nur wenig bis gar kein Mitleid – schließlich war das alles hier nicht seine Schuld.
Es ging schneller, als er erwartet hatte. Wobei das kein Wunder war. Eliot war immer so, sich erst um Leo kümmern und dann so verzweifelt Berührungen zu brauchen, dass es nicht mehr viel brauchte.
Leo hatte den Geschmack noch nie gemocht, aber Eliot zuliebe zwang er es hinunter.
Und dann wurde ihm erst richtig bewusst, was gerade passiert war.
Sie hatten... auf einer Ikea-Toilette Sex gehabt.
Eine... Ikea-Toilette.
Leo vergrub verzweifelt das Gesicht in den Händen.
Er wollte nie wieder irgendetwas sehen.
„Eliot... ich hasse dich“, zwang er hervor, muste aber gleichzeitig grinsen.
Vielleicht hatte Eliot auch damit Recht gehabt, dass Sex an ungewöhnlichen Orten dazugehörte.
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