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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
Alle Kapitel
93 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.05.2017 609
 
Ja, ich weiß, es ist nicht gerade high quality stuff und sehr kurz noch dazu - aber es ist mir egal weil, irgendwie, ich liebe Pandora Hearts so sehr??? Weil, was hätte ich ohne PH getan?? Keine Ahnung, es hat mir so viel beigebracht.
(Vanitas no carte auch - nämlich geduld. 30 FUCKING TAGE JEDES MAL BIS ZUM NÄCHSTEN KAPITEL AH.)
Deshalb *räusper* ja. xD Tut mir leid. Aber meine quality ist im moment eh down, so irgendwie.
Frühjahrsmüdigkeit... oh jaa.... qwq

~Schnuff

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Er hätte gern gesagt, dass er nicht einen Moment gezögert hatte, es zu tun.
Einfach, weil es so heldenhaft geklungen hätte.
Er wäre ein echter Held gewesen, kein Schwächling.
Vielleicht war er trotzdem ein Held. Er wusste es nicht.
Es fühlte sich so schön an, ein Licht zu sein – er war leicht, konnte sein, wo er wollte und vor allem war er immer glücklich, weil er so hell war.
Er war so hell, dass er anderen Leuten den Weg weisen konnte, so hell, das manche dachten, er wäre ein Stern, beinahe eine Sonne, so hell, dass manche in ihm die Liebe sahen.
Es hatte ihm schon immer gefallen, andere Leute glücklich zu machen. Sei es sein Bruder oder seine Frau, sein kleines Kind oder seine drei größeren Kinder – er liebte sie alle, so, so sehr.
Ja, vielleicht war er wirklich die Liebe, vielleicht hatten all diese Leute recht.
Aber obwohl er so ein Licht war, dass man gar nicht traurig sein konnte, so holte auch ihn manchmal die Dunkelheit ein, seine Strahlen wurden dünner und waren kaum mehr zu erkennen.
Er war kein Held.
Wenn er ein Held gewesen wäre, hätte er für sein Leben gekämpft.
Aber vielleicht opferten sich auch manche Helden.
Wahrscheinlich war das alles eine Frage der Einstellung.
Er selbst, nun ja, sah sich eben nicht wirklich als Held an.
Er hatte seinen Sohn zwar gerettet, aber dieser war kurz darauf auch zu einem Licht geworden und taumelte nun mit ihm durch den Himmel, genoss die Nachtluft und manchmal, aber nur manchmal, da strich er die Sterne.
Es war schön, ein Licht zu sein.
Aber manchmal war es auch sehr einsam, obwohl sie viele waren, viel mehr als auf der Erde, bei den Lebenden.
Ein Blinken des Lichtes vor ihm wies ihn dazu an, die Richtung zu ändern, sein Sohn tanzt vor ihm, ermutigte ihn dazu, weiter zu machen, bis sie in 100 Jahren wieder eine Gestalt annehmen würden und sich wieder sehen würden – wieder ein richtiges Leben haben würden.
Es war noch lang bis dahin – aber das war nicht wichtig, denn sie hatten es schließlich schon oft genug überstanden.
Vielleicht würde er irgendwann dazu berechtigt sein, in 'seinen' Augen zu leben, sowie einst der beste Freund seines Sohnes.
Es war die größte Ehre, die ein Licht erleben könnte, aber es würde sein Tod sein.
Er strich ein neues Licht, dass sich gerade gebildet hatte.
Es würden ihnen immer mehrere folgen, bis irgendwann nie wieder Nacht anbrechen würde, es nie wieder dunkel und traurig werden würde.
Es würde eine schöne Welt sein.

Leo drehte sich zu Vincent um und sah ihn an.
„Vincent, du hast zu viel Fantasie.“
Dieser schenkte ihm nur ein Lächeln, stand vom Klavier auf und verließ den Raum.
Er hatte nicht zu viel Fantasie, er war ein Verhängniskind und als solches konnte er genug sehen.
Es ging allen gut.
Es ging allen gut, die hier lebten, selbst ihm.
Und es ging den ganzen Lichtern gut.
Er musterte eines vor seinen Augen und lächelte es an.
„Hat dich das Klavier angelockt?“
Das Lächeln wurde breiter und ein wenig trauriger.
Das Licht tanzt wilder umher.
„Bis in 100 Jahren!“
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