Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
Alle Kapitel
93 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
26.01.2017 795
 
Ich... wow was waren das für feels. Ich weiß, es ist kurz.
Ich habe den Anfang irgendwie vor Weihnachten geschrieben. Und da hatte ich auf einmal mega VincexAda feels, aber ja.
Und jetzt hatte ich gerade wieder mega PH-feels weil mich zwei gewisse Leute wieder ein bisschen auf den PH-Trip zurückgebracht haben weil... Kagerou Daze~
Aber... ja trotzdem.
PH is love, PH is life, wenn ihr OS Ideen habt, mitteilen, hab noch ein angefangens Leoliot. (Öhöhö~)
ALso dann...
das ist mega kurzer Shit und uff, ich sag mal nichts, aber dieser Spruch am Ende ist aus dem Internet... eh... ehehe... ^^' xD Ich hab mal nach so cuten Sprüchen gegoogelt, einfach weil. :3
Leute, ich hab euch lieb. owo Fühlt euch geknuddelt. xDD

~Schnuff


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Es war nur ein kurzer Blick und Vincent wusste – diese Frau hatte ihn erkannt.
Der Schnee unter seinen Füßen knirschte leise, als er schnell weg laufen wollte, doch sie war schneller.
„Warte!“
Er hörte auch ihre Schritte, den sanften Ton des Schnees.
Die Welt schien in ihren hellsten Farben.
Weiße Flocken wirbelten durch die Luft und wäre sie nicht da, würde er sich frei fühlen.
Und glücklich.
Oder... war er das?
Er wusste es nicht.
Er hatte doch alle, die er liebte.
Leo und Lottie und vor allem Gil.
Und Ada?
Die hatte er eben nicht.
Bis jetzt gerade eben.
Sie hielt ihn am Arm fest und er drehte sich um und er erschrak.
Sie war gealtert.
Es war ja auch schon lang her.
Ihre Haare zeigten den ersten grauen Ansatz und ein paar Fältchen waren zu erkennen.
Es waren Lachfältchen.
Da merkte er, dass er glücklich war. Wegen ihr und weil sie da war.
„Gilbert hat mir gesagt, du wärst tot? Warum? Hasst du mich.. so sehr? Ich mei-“
„Du solltest mich nie wieder sehen, verstehst du?“
Er presste es hervor, er wollte es ihr nicht sagen, wollte ihr nicht die Wahrheit erzählen.
„Ich... wollte nicht, dass du erfährst... dass ich noch lebe weil... ich habe dich geliebt.“
Er zitterte leicht, als ihm durch den Schnee langsam kalt wurde und die Welt um sie herum einfror.
„Und... es tut mir leid, ich hatte so Angst davor. Ich hatte Angst davor... mich wirklich zu verlieben und es tut mir unglaublich leid. Ich habe dich belogen. Es tut mir leid.“
Und im nächsten Moment fand er sich in ihren Armen wieder und es war genau so wie früher, da sie beide zu Boden sanken und zu weinen anfingen.
Und er klammerte sich an sie, so wie früher.
Der Schnee an seinen Beinen war kalt.
Alles war kalt, außer sie.
Die Flocken bewegten sich so schnell, dass sie eigentlich schmelzen müssten.
„Ich vergebe dir doch. Das weißt du auch.“
Er wusste es ja, und es klang so ehrlich.
Sie hatte sich nicht verändert.
Ihr Mann musste so glücklich sein.
„Ja... danke.“
Es musste ein seltsames Bild abgeben.
Und Vincent war klar, dass er sie immer noch oder vielleicht auch wieder liebte und dass er sie nie vergessen könnte.
Und dass er sie nie bekommen könnte.
Aber gerade jetzt, da war ihm dieser Moment so wichtig, dass er das einfach vergaß. Er wusste selbst nicht, wie er das fertig brachte, aber es war so.
Ihre Finger krallten sich in seinen Mantel und an dem leichten Zittern erkannte er, dass sie weinte.
„Hey... bitte nicht weinen, ok...? Wie geht’s dir...?“ Er legte seine Hand an ihren Hinterkopf und wiegte sie ein wenig hin und her – wie ein kleines Kind.
„Sehr gut.“ Und er konnte das Lächeln spüren.
Und er wusste, dass das wahr war.
„Ich... ich habe einen Mann... und zwei Kinder... ein Mädchen und ein Junge.“
Er war nicht eifersüchtig – er freute sich nur für sie mit.
„Wie alt sind sie? Und wie heißen sie? Und ist dein Mann nett zu dir?“
„Ja... ja das ist er... und ich liebe ihn wirklich sehr. Meine Große... ist 12... und sie heißt Hazel... und mein Kleiner ist 7 und er... heißt Vincent.“
Vincent begann sofort zu lachen. Sie hatte ihren Sohn wirklich nach ihm benannt? Nach dem Mann, der so viele Leute ermordet hatte?
Er zog sie hoch und sah ihr wieder ins Gesicht.
„Darf ich euch auf einen Café einladen?“, fragte er, hielt ihr die Hand hin und es war fast wieder wie früher, wenn er sie nicht duzte.
Aber er wusste wohl besser als jeder andere, dass man die Zeit nicht zurückdrehen konnte.
Oder eher sollte.
Es war alles möglich.
„Natürlich...“, flüsterte sie und er küsste sie ganz kurz auf die Stirn.
Eine leichte Röte stand auf ihrem Gesicht, aber in der nächsten Sekunde war diese verflogen.
Er musterte sie fragend.
„Weißt du Vincent... in seinem Leben findet man immer eine Person, für die man eine Schwachstelle hat.“







*
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast