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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
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93 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.11.2016 1.344
 
Die ganze, verdammte, scheiß Idee kam mir auf dem Klo und im Auto.
Ja.
Da kommen mir immer Ideen. Ziemlich... dumm, oder? xD
Und... SCHNEE. BEI UNS LAG/ LIEGT SCHNEE. *~*

Mein Leben ist so verkorkst. xDDDD

Und ja, kleines Schreibtief, hoffe, das ist hier nicht allzu schlimm.
Habe es quasi... für was anderes verbraucht, was einen Tag vor dem Release der Pokemonspiele kommt... äääähm. xDDDD Nee, das hat keinen Zusammenhang. xD

Aber ja... ich hatte gestern Nacht den schlimmsten GilxOz Anfall ever und... ich weiß nicht, kennt ihr das, wenn ihr bei einer Geschichte so sehr mit fühlt, dass ihr so glaubt, fast zu sterben? Das hatte ich und das war unheimlich. o-o

...Mir ist langweilig. xD

Ich muss noch so viel lernääään. ;-;
Also, es wird jetzt nicht so viel von mir kommen bis Mitte nächster Woche. Ich schreibe Geschi und Bio und morgen nen Französisch-Vokabel Test.
Hoffentlich verhaue ich es nciht. xD

Wenn es euch interessiert, ich hatte nämlich in Mathe ne 5. xDDD In der Wiederholung... irgendwie ne 2...?

Und meine Kunstlehrerin ist nun auf ewig verstört von mir.

~Schnuff

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„Na und? Dann lässt du dich eben fallen!“
„...ey!“
„Ich bin doch hier, um dich aufzufangen!“


















Er klopfte an der Tür, es war leicht, schwach.
Er strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht und gähnte ein Mal.
Sein Herz schlug wild in seiner Brust und er konnte jetzt einfach nicht mehr.
„Ja?“, ertönte es leise und Gilbert öffnete die Tür, sah auf den Boden, trat ein und schloss sie wieder.
Seine kalte Hand war zu einer Faust geballt. Er zitterte am gesamten Körper und der blonde Junge schaute ihn nur verwirrt an.
„Gilbert... was tust du hier?“
Es schmerzte dort, wo eigentlich sein Arm hätte sein sollen.
Er hielt sich die Stelle, aber das machte es nicht besser, also ließ er sie los.
„Du hast mal gesagt, ich könne mich fallen lassen...“, flüsterte er und Tränen traten in seine Augen.
„Oz...“, kam es leise aus seinem Mund, er hatte seinen Namen nicht sagen wollen.
Aber er war so wunderschön.
Und als er da dann so stand und sein verschwommener Blick aus dem Fenster glitt, begriff er, weshalb er wirklich hier war.
Nicht wegen Oz.
Nicht wegen dem Oz, den er kannte.
Er wollte den Neuen kennen lernen.
Draußen fiel Flocke um Flocke; sie erhellten die Nacht mit ihrem Tanz.
Müssten sie nicht eigentlich schmelzen, wenn sie sich so schnell bewegen?
Aber es sah wunderschön aus.
Sie waren so weiß, so hell gegen die dunkle Nacht.
So wie er und Oz.
Sie waren die Flocken.
Vor ein paar Stunden waren sie noch die Nacht, die alles verschluckte, dann wurden sie die Flocken.
Als Gilbert seinen Arm verlor, als Oz erfuhr, wer er war.
Da wurden sie stark.
„Ja... das habe ich... aber...?“
„Ich kann nicht mehr.“
Und auch, wenn er eine helle Flocke war, eine helle Flocke, die tanzen und sich freuen konnte – er war nicht komplett geheilt.
Denn er konnte schmelzen.
„Wa-“
Er trat auf das Bett des Kleineren zu und Oz setzte sich auf, nur mit einem viel zu großen Hemd bekleidet.
Gilbert runzelte die Stirn und erkannte dann, dass es seines war.
„Woher...?“
Oz zuckte die Schultern. „Ich weiß nicht. N-na gut... das ist deins... ich bin vorhin kurz in deinem Zimmer gewese-“
„Aber, das ist doch voller Blut!“
Er fiel neben den Jungen auf das Bett.
„Nein, ich habe es Turner gegeben, er hat es raus gewaschen.“
Gil seufzte und strubbelte ihm mit der Hand durchs Haar.
Beide wussten, einer von ihnen würde mindestens morgen sterben.
„Aber es ist doch nass.“ Es war leise, und Oz lachte auf.
„Es riecht aber nach dir!“
Und sein Herz machte einen Sprung, als er sich sanft gegen den Kleinen lehnte.
„Darf ich mich jetzt fallen lassen?“
„Ja.“
„Und... wirst du mich auffangen, Oz?“
Ein leises Ausatmen.
Er hatte es fast geschafft – er musste es ihm sagen.
Jetzt oder nie.
Und die Redewendung stimmte perfekt und Gilbert hasste diesen Fakt.
Er hatte Angst.
Er hatte unglaubliche Angst.
Der Schneefall wurde zu einem Schneesturm.
„Ja. Das werde ich.“
Oz zog ihn an sich, in eine feste Umarmung und er hielt ihn, nahe an sich gedrückt, vergrub sein Gesicht in seinen Haaren.
„Ich will nicht, dass du stirbst. Oder überhaupt jemand. Oz... ich... ich...“
Er kämpfte so sehr mit sich selbst.
Es war schrecklich.
Warum war er so feige.
Er erwiderte die Umarmung und krallte seine Hand in das Hemd, dass Oz fast von den Schultern glitt, ihn so spärlich bedeckte, dass Gilbert errötete und er saugte seinen Geruch tief in sich hinein, ließ ihn in seine Lungen und wieder hinaus strömen.
„Gil?“
„Mh?“
„Ich glaube... i-ich weiß nicht, wolltest du... noch etwas sagen?“
Gilbert tat einen Moment nichts und dann küsste er den Nacken seines Masters.
Oz sollte wissen, dass das keine normale Geste mehr war.
Ein erschrockenes Aufkeuchen war dem Schwarzhaarigen genug Antwort.
„Ja... das war nicht... alles.“
Und es tat weh – jedes Wort tat unendlich weh wie tausend Nadelstiche.
Es waren Wunden, die selbst bei Gilbert nicht heilen würden.
„Du kannst dich wirklich bei mir fallen lassen... egal, was du sagst, ich werde dich auffangen.“
Es wurde ihm warm ums Herz und er presste sich an den kleinen Körper, hilfesuchend und verzweifelt.
Er würde ihm nie nahe genug sein.
„Ich liebe dich.“
Und Oz ließ ihn los und sah ihm in die goldenen Augen, aufrichtig und tieftraurig.
„Hey. Du weißt, dass das nicht stimmt.“
Gilberts Herz blieb stehen.
Nicht nur für einen Moment.
Ihm traten Tränen in die Augen.
„Warum...?“
„Du... meinst es doch nur freu-“
Er unterbrach sich selbst, als er die fremden Lippen auf seinen spürte.
Gilbert küsste ihn.
Er brachte so viel Gefühl wie möglich hinein, presste seine Lippen auf die des Jungen, den er so sehr liebte, dass es sein Herz jeden Tag ein bisschen mehr brach.
Oz erwiderte den Kuss sofort, auch, wenn er wusste, es war falsch.
Gil löste sich als erstes und sah ihn nur an – da war kein Lächeln auf seinem Gesicht, sondern er war todernst und unglaublich traurig.
„Ich liebe dich, Oz.“
Die Lippen des Blonden öffneten sich von allein und so küsste Gilbert ihn wieder, nutzte die Chance, um den ganzen Kuss zu vertiefen, Oz ein kleines Stöhnen zu entlocken und ihn zum wohl glücklichsten Menschen der zerbrochenen Welt zu machen.
Oz Hände glitten Gils nackten Oberkörper entlang, suchten nach Halt und fanden keinen.
Immer, wenn sie den Kuss lösten, küssten sie sich gleich wieder.
Sie hatten nur noch ein paar Minuten, bis sie schlafen mussten.
Gilbert ließ ihm keine Zeit, zu antworten, er wollte ihm nur so nahe sein und bei ihm bleiben.
Immer.
Ihn nicht wieder verlieren.
Er würde schmelzen, so wie die Flocken auf dem Weg, würde zu Wasser werden und zerfließen.
„Gi-“
Aber er wurde wieder unterbrochen von diesen Lippen.
„Hey, Gil... wir sollten schlafen...“
„Ich liebe dich, Oz. Ich werde warten.“
„Ich... d-dich auch...“
Seine Finger wanderten seine Brust hinab, hinterließen eine Gänsehaut auf dem Körper des Größeren, dann zieht er ihn mit aufs Bett.
Und er legt sich auf ihn, um ihm so möglichst nahe zu sein.
Gilbert hört sein eigenes Herz schlagen und das des  Blonden, welcher seine Hand nahm.
„Ich liebe dich“, sagte er noch einmal, als könnte er es nicht oft genug sagen.
Sie verschränkten ihre Finger miteinander, sie waren sich so nahe wie noch nie und es tat unheimlich gut.
„Gilbert... irgendwann... erzählst du mir von den letzten zehn Jahren, ja...?“
„Nein, von den letzten 100.“
„Du kannst nicht so lang warten! Du... machst dir dein Leben kaputt!“
„Na und? Für dich mache ich das gern. Ich liebe dich. Ich verspreche dir, ich werde nie... nie jemand anderen lieben.“
Dieses Mal küsste Oz ihn.
Und jetzt schon schmolz er dahin.
Die Flocke wurde zu einem Tropfen, der irgendwann wieder verdunsten und in den Himmel steigen sollte, um wieder zu kommen.
Die Welt um sie herum war mittlerweile schon etwas heller – sie würden müde sein.
Sie wünschten sich doch nur, Flocken zu sein.
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