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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
Alle Kapitel
93 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
09.10.2016 916
 
Äääääh... sorry für das OS-Gespame, aber ich schreibe gleich schon den nächsten... ääääh... sorry.
Ja, ich habe einen Gil-Anfall, weil er jetzt mein zweiter Knuddäääääl ist.
Er ist dumm.
Sorry für das hier, es ist kurz und nicht sonderlich gut... sorry.
Äääääh... WAS HABE ICH FÜR GIL-ANFÄLLE?! DER NÄCHSTE OS IST AUCH ÜBER GIL ABER OHNE PAIRING. xD
Und ja, das Lied hat nicht sooo sonderlich viel damit zu tun aber ich habe es gehört, als ich das gelesen habe und es passt perfekt auf das Pairing...
(NUR NOCH EINE STUNDE BIS ZUM NÄCHSTEN PART VON SUI UND JAN OMBREAK-KARPADOR WIE GEIÖL)
Ja. Es gibt zu dem Lied (es heißt Astronaut, aber kein plan von wem xD) ein PH-MMV bei dem ich schon relativ oft geheult habe... *räusper*
Ja. Ich liebe das Lied, es ist voll schön.

~Schnuff

PS.: Jaa... das ist dämlich, aber ganz ehrlich, die beiden SIND einfach so verpeilt. xDD

PPS.: Ja, ich habe mich mehr auf die Natur konzentriert, weil unsere Blätter jetzt endlich bunt werden. *-*

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Can anybody hear me
Or am I talking to myself?
My mind is runnin' empty
In the search for someone else

Can anybody tell me – why?
I'm lonely like a sattelite?

'Cause tonight I'm feeling like an astronaut
Sending S.O.S. from this tiny box

And I lost all signal when I lifted off

Now I'm stuck out here and the world forgot.

Es ist kalt, aufgrund des Windes.
Die Sonne scheint durch die bunten Blätter, die immer wieder auf den Boden segeln und hinunter fallen.
Es ist ein Farbenspiel aus hellgrün, gelb, orange und rot.
Ich lächele leicht, denn das Bild ist wunderschön. Es ist der schönste Herbst meines Lebens.
Ich greife nach seiner Hand und werde rot.
Ich habe es immer noch nicht gelernt, obwohl wir schon ein paar Monate zusammen sind und das wegen Break.
Wäre dieser Typ nicht, wären wir immer noch am verlegen rumstottern.
Oh mann.
Er verschränkt unsere Hände und geht enger an mich heran, wir bleiben stehen.
Mein Herz flattert in meiner Brust.
Er zieht mich in eine Umarmung, inmitten des ganzen Laubes und ich werde noch röter, als ich schon bin.
Ich erwidere die Umarmung und presse mich glücklich an seinen Körper.
Er riecht – wie immer – nach dem Zigarettenrauch, aber es ist mir egal.
Wir sind ungefähr gleich groß.
Der Himmel färbt sich am Horizont leicht rötlich, ein Streifen Orange zieht sich durch blau, vermischt sich mit einem sanften rosa.
Mein Herz klopft in meiner Brust.
Wir tragen beide schon Mäntel, weil es wirklich richtig kalt ist. Ich kuschele mich in seinen Schal, auch der riecht nach kaltem Rauch.
Ich lache leise auf.
Keiner von uns sagt etwas, der Moment ist unglaublich schön, was sicher auch an der Natur liegt.
Aber am meisten an ihm, dass er da ist und wir uns gegenseitig halten können.
Ich weiß eigentlich alles von ihm.
Auch, wie schlecht es ihm ging.
Und dass ich eine der Personen war, die ihm geholfen hat.
Ich bin froh, dass er jetzt nur noch normale Zigaretten raucht.
Ich spiele mit seinen schwarzen Locken, fahre ihm sanft durch die Locken und ich spüre seine Finger ganz leicht durch meinen Mantel.
„Gil... ich bin glücklich“, wispere ich leise.
„Ich auch. Ich bin froh, nicht mehr allein zu sein...endlich hat mich jemand gehört...“
Ich drücke mich ein wenig von ihm weg, um ihm in die Augen zu sehen.
Wir haben uns auch nach fünf Monaten immer noch nicht geküsst.
Was sind wir bloß für Weicheier?
Er legt eine Hand an meine Wange und ich lehne mich sanft hinein, dann nimmt er mir meine Brille ab.
Ich bin ein wenig überrascht.
Ich streiche ihm die Locken aus dem Gesicht, meine Fingerspitzen kribbeln dabei.
Ich spüre seinen Atem auf meinem Gesicht und ich will es jetzt endlich tun, aber ich traue mich nicht.
Er lächelt leicht und seine Hand gleitet von meiner Wange zu meinem Kinn und umschließt es und im nächsten Moment liegen seine Lippen auf meinen.
Ich erwidere den Kuss ohne nachzudenken und mir wird unglaublich warm.
Seine Lippen bewegen sich leicht gegen meine und kurz darauf löst er den Kuss.
„Gi-“
Dann küsst er mich wieder und ich lehne mich mehr gegen ihn, weil meine Knie einknicken.
Ich zittere leicht und höre einen Vogel neben uns auffliegen, ein gleichmäßiger Flügelschlag.
Ich fühle mich geborgen bei ihm und will diesen Moment einfrieren.
Ich löse mich von ihm und schaue ihm wieder in die Augen.
Das Goldbraun ergänzt sich perfekt mit den Blättern und ich möchte, dass jemand diesen Augenblick auf Papier festhält, damit man ihn nie wieder vergisst und in die Ewigkeit malt.
Aber leider ist sonst niemand da.
Er hält mich fest, auch errötet und er sieht so unglaublich süß aus.
„Ich liebe dich...“, flüstert er leise und ich vereine unsere Lippen wieder, es hat sowieso schon viel zu lang gedauert.
Er krallt eine Hand in meinen Mantel, die andere fährt mir zärtlich durch die Haare und mir ist unglaublich warm.
„Endlich sind wir nicht mehr allein“, wispere ich.
Mittlerweile ist fast der gesamte Himmel orange, man sieht vereinzelt ein leichtes Glitzern am Himmelszelt.
Ein paar Sterne scheinen auf uns herab und ich denke an die Personen, die jetzt immer noch allein sind.
An die Leute, die denken, sie würden allein im Weltall schweben und Hilfeschreie nach unten senden, aber es ist immer jemand da.
Man muss nur fest daran glauben.


*
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