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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
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93 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.10.2016 2.235
 
Jaa... GilxOz.#Und sorry, wegen dem Ending, es überkam mich irgendwann nach Band 7 *dieses Mädchen hier liest noch mal alle Bände und heult dabei aber who cares xDD*
Also, das hier existiert schon... seit ich krank war.
Also, sorry, ist nicht... so gut.
Ich hatte einen Anfall wegen einem AMV zu diesem Lied und dieses Pairing (ICH HASSE DEN ANIME. OZ HAT DIESELBE DEUTSCHE STIMME WIE MIRA AUS PAPA TO KISS IN THE DARK DER MIT SEINEM VATER ZUSAMMEN IST UND ALS ER ERFÄHRT DASS DAS NICHT SEIN VATER IST EINFACH MIT SEINEM BESTEN FREUND UND DANN NOCH MIT SEINER MUTTER ODER SCHWESTER ODER SO SCHLÄFT UND ICH SCHAUE DAS GERADE LEUTE LÖSCHT MEIN GEDÄCHTNIS, KARPADOR, SETZ PLATSCHER EIN UND LÖSCHE MEINE EXISTENZ AUS, ICH BIN SCHANDE.).
jaaaaaaaa. ^^ Alles ist gut.
Macht euch keine Sorgen um mich... *Verzweiflungslachen because dat Anime*
Und es ist auch absichtlich nicht soooo gut, weil Gil eben... besoffen ist. xDDD

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I found God
On the corner of First and Amistad
Where the west
Was all but on
All alone
Smoking his last cigarette
I said, „Where you been?“
He said, „Ask anything.“

„Und deshalb... erzähl mir bitte von den letzten zehn Jahren!“
Das wunderschöne Smaragdgrün seiner Augen verschwindet, als er sich umdreht, ich schaue seinen Rücken an.
Etwas in mir zerbricht beim Klang seiner Stimme und ich beginne wieder, zu weinen, wie ein kleines Kind.
Break, dieser Bastard, steht mitleidslos grinsend daneben und ich will ihn schlagen oder sonst was.
Ich hasse ihn.
Aber warum will Oz das? Ich kann ihm nicht sagen, dass ich Leute umgebracht habe.
Für ihn.
Dann rennt er weg und lässt mich hier, allein auf diesem Balkon.
Es ist kalt, der Wind weht, ein paar einzelne bunte Blätter fliegen durch die Luft. Es ist Herbstanfang und der Geschmack von Rotwein ist immer noch auf meiner Zunge.
Mein Kopf wird ein wenig klarer, aber er ist trotzdem noch benebelt, so wie der Wald am Horizont, denn die Wand kommt auf uns zu.
Weiß und unaufhaltsam und sie verschluckt alles, so auch diese Nacht.
Break springt auf das Geländer.
„Du hast Angst, dass Oz sich verändert, oder?“

Where were you
When everything was falling apart?
All my days
Were spent by the telephone
That never rang
And all I needed was a call
That never came
From the corner of First an Amistad

Ich blicke ihn an, es dauert durch den Alkohol ein wenig länger, bis der Satz bei mir wirkt.
Und dann frisst er sich ganz langsam durch mein Knochenmark zu meinem Herzen und ich erzittere.
Und wie ich Angst davor habe.
Denn dann wird er mich nicht mehr brauchen.
Und ich will gebraucht werden, ich sehe sonst keinen Sinn. Denn was soll ich sonst auch tun? Ich brauche jemanden, der mir sagen kann, was ich tun soll, der mir einfach Halt geben kann.
Und Oz konnte das schon immer.
Aber ich bin doch an seiner jetztigen Situation schuld. Ich habe mit seinem Vater gesprochen und nur deswegen weiß er es.
Es ist alles... komplett meine Schuld.
Ich habe so viel verbockt und dann will ich ihn auch noch für mich beanspruchen?
Ich bin eine echt tolle Person.
Ich stehe schwankend auf, mir wird übel, aber es ist mir egal.
„Angst... dass... Osich... ver...“ Der Satz wird von einem Hicksen unterbrochen. „ver...änderd?“
Break schaut mich einen kurzen Moment ungläubig an, schnaubt dann verächtlich und verlässt den Balkon.
„Hey... Break...! Warde!“, befehle ich und als er sich umdreht und ich ihn erreiche, da klatsche ich ihm wirklich eine.
Es heißt immer, Alkohol bringt die wahren Gefühle zum Vorschein, und ich kann diese Aussage nur bestätigen.
Er blickt mich nur immer noch mit kaltem Blick an, hält aber meine Hand fest.
„Reiß dich gefälligst am Riemen.“
Ich spüre schon wieder Tränen in meinen Augen aufblitzen.
„Ich... will ihn doch... blosnich... verlieren!“
Er schnaubt nur wieder. „Du bist echt dumm. Du kannst ihm nicht deine Gefühle aufbinden.“
Break weiß es und wahrscheinlich wusste er es auch schon die ganze Zeit.
„Aber... ich liebe ihn...“
„Ja und? Wenn er dich nicht liebt, dann ist das so. Beschwer du dich gefälligst nicht über so etwas.“
Und dann gibt er mir eine Ohrfeige und ich sacke langsam – und lachend – auf den Boden.
„Fräulein Sharon? Sie sollten sich schlafen legen. In ihr Bett.“
Das Mädchen lächelt leicht im Schlaf und murrt nur leise, als Break sie hochnimmt und aus dem Zimmer trägt, mir einen letzten Blick zuwirft.
Und da verstehe auch ich, was er meinte, dass ich mich nicht beschweren soll und ich erkenne, dass er Recht hat.

Lost and insecure
You found me, you found me
Lying on the floor
Surrounded, surrounded
Why'd you have to wait?
Where were you? Where were you?
Just a little late
You found me, you found me

„Oh, Oz! Bring Raven bitte auch mal in sein Zimmer?“
Kann er mich nicht einfach Gil nennen?
Aber stopp... Oz?
Mein Herz schlägt wieder lauter, denn ich habe Angst, dass ich es ihm einfach sage, denn es will raus. Ich will es nicht mehr vor ihm geheim halten, aber ich sollte es weiter tun.
„Gil? Alles ok?“
Ich blicke ihn an und er sieht die roten Striemen auf meinem Gesicht und er seufzt?
„Hast du dich mit Break gestritten?“ Er geht vor mir in die Hocke und streichelt mir durch meine Haare.
Er macht es aber auch einfach nicht besser dadurch.
„Ja... aba... er hadde... Recht.“
Er zieht verwirrt die Augenbrauen zusammen.
„Hey Gil... mach dir nicht zu viele Sorgen um mich. Mir geht es gut.“
Eben. Es geht ihm gut. Und ich bin so egoistisch, dass ich will, dass es ihm schlecht geht, damit er mich braucht.
Ich kann das nicht.

In the end
Everyone ends up alone
Losing her
The only one who's ever known
Who I am
Who I'm not and who I want to be
No way to know
How long she will be next to me

„Oz... ich... ich muss dir noch... etwas... sagen...“, lalle ich drauf los und falle gegen ihn.
Ich bin ihm doch bloß eine Last. Er kann nicht glücklich sein, wenn es mich gibt.
„Nein. Gil, es ist ok, die Sache mit meinem Vater damals. Alles gut. Und... ich weiß auch, dass du nicht willst... dass ich mich verändere. Ich weiß das alles. Aber du darfst bei mir bleiben. Sonst würde mir was fehlen.“
Ich stocke und bleibe mit meinem Kopf gegen seine Brust gelehnt.
Er legt seine Arme um mich und ich presse mich an seinen Körper. Er ist warm. So unglaublich warm.
War ich ihm überhaupt schon mal so nahe?
Ich glaube nicht.
Ich liebe ihn schon, seit ich denken kann.
Und ich will mehr. Ich will nicht nur diese Umarmung. Ich will ihn küssen.
Ich grummele leise vor mich hin.
„Aber... wenn es dir gut geht... dann... brauchst du mich nich mehr und... ich will nich unnötig sein...!“
Tränen fließen meine Wangen hinab.
Er tatscht mir mitten auf den Kopf und zerstrubbelt meine Haare.
„Ach Gil...“

Early morning
The city breaks
I've been calling
For years and years and years
And you never left me no messages
You never sent me no letters
You got some kind of nerve
Taking all I want

„Ich... will nur nich... kompledd allein sein und... und... Break hat ja Recht... ihm geht es schlechter, aber... aber... mir geht es doch auch nich gerade besser! Ich meine... ich meine... Break... und Sharon... aber... ich und du... das... das geht doch genauso wenig!“
Oz reißt sich von mir los, packt mich an den Schultern und starrt mich an.
„Von was redest du?“
„Na... Sharon... und Break lieben sich doch!“
Oz zieht eine Augenbraue hoch.
„Ich weiß... ich in betrunken aber... das musst du doch auch bemerkd haben!“
Er schüttelt den Kopf. Sorry, Gil. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen. Allgemein, Break mit jemandem. Nee.“
„Ja... doch! Break... wird bald sterben und... sie lieben sich doch!“
Ich habe auf einmal unglaublich Mitleid mit ihm und Sharon. Sie lieben sich doch und er wird sterben.
„Und... der andere Teil? Dass das... mit mir und dir auch nicht geht?“
Ich blicke ihn an und werde hochrot. Sein Atem geht stoßweise, seine Wangen sind auch leicht gerötet und er sieht so verdammt noch mal gut aus.
Ich nehme sein Gesicht in meine Hände.
„Boah... Gil, du stinkst nach Alkohol!“
Ich sehe ihm nur weiterhin in seine Augen und irgendwann habe ich seine Frage einfach wieder vergessen.

Lost an insecure
You found me, you found me
Lying on the floor
Where were you, where were you?

Er ist auch still, schaut aber zur Seite in eine Ecke des Raumes und lässt mich los, aber ich ihn nicht.
„Bleib hier Oz. Bitte.“
Er seufzt.
„Ich bin müde.“
„Bitte ich... ich habe Angst!“
Er stößt ein leises, schadenfrohes Lachen aus. „Genau das ist ein Grund, weshalb ich gehen sollte.“
„Ich will... dass du mich brauchst und...!“ Es kommt nichts gescheites mehr heraus. Ich labere nur noch irgendeinen Bockmist, damit er irgendwie bei mir bleibt.
„Gi-“
„Du bist wunderschön verdammt!“, hauche ich, als ein erster Sonnenstrahl langsam auf seine engelsblonden Haare fällt.
„Ach was. Du siehst Gespenster.“
Ich schüttele den Kopf. „Nein, Engel. Lass mich dich bitte küssen, ok? Biiitte!“
Ich mache einen Schmollmund und breche komplett heulend zusammen.
„Gil... du hast es ja schon gesagt, dass mit uns... das wird nichts.“
Mein Herz bricht in tausende kleine Stücke. Ich lasse ihn los und stehe auf.
„Ooooz!“, heule ich auf und falle gleich wieder auf den Boden. Ich hasse es, was der Alkohol mit mir anstellt.
„Aber... ich liebe dich doch! Bitte! Kannst du mich nicht einfach auch lieben? Ich... weiß, ich bin auch ein Mann, aber... das ist doch... egal!“
Ich ziehe meine Beine an meinen Körper und lege den Kopf auf die Knie.
Ich höre, wie Oz langsam wieder auf mich zu kommt.

Lost and insecure
You found me, you found me
Lying on the florr
Surrounded, surrounded
Why'd you have to wait?
Where were you, where were you?
Just a little late
You found me, You found me

Und als er mich wieder zu sich zieht, kann ich nicht mehr.
Ich breche in so endloses Geheule und Geschluchze aus, dass es echt schon schlimmer als ein kleines Kind ist.
Ich trinke nie, nie wieder Alkohol.
„Gil... jetzt beruhige dich...“
Da sind seine Hände an meinem Körper und sein Kinn auf meinen Haaren, aber ich nehme alles nur dumpf war.
„Verdammt... Oz, du bist die tollste Person die ich kenne... und du bist wunderschön... ich liebe deine Augen!“, platzt es aus mir heraus, „Ich... ich war in dich verliebt, seit ich dich das erste Mal gesehen habe... Und es tut mir leid, dass ich mich in dich verliebt habe und... du darfst mich gerne hassen!“
Ich keuche nur noch und tue sonst gar nichts, er drückt mich ein wenig von sich weg und dann schaltet sich mein Gehirn endgültig aus.
„Gil. Ich kann nicht die tollste Person der Welt sein, wenn du das schon bist.“
Und dann vergesse ich zu atmen.
Ich spüre seine Lippen auf meinen, es ist ein sanfter Druck und etwas explodiert in mir. Ich bekomme eine Gänsehaut und presse mich an ihn, er fällt auf den Rücken, weshalb wir den Kuss lösen müssen.
Aber es ist mir egal. Ich küsse ihn einfach weiter, ich brauche ihn und seine Lippen und diese Nähe.
Ich habe sie so lange Zeit nicht erfahren dürfen.
„Oz...“, hauche ich.
„Alles gut, Gilbert. Alles gut. Ich liebe dich. Aber wir dürfen das nicht.“
Ich küsse ihn weiter und ignoriere alle seine Einwände. Er liebt mich. Er liebt mich wirklich.
„Hey, Gilbert... bevor uns jemand sieht...“, flüstert er leise und ich weine nur noch weiter.
„Tut... mir leid...“, bringe ich hervor, mein Atem bleibt mir immer wieder weg, wenn ich ihn sehe.
„Nein. Alles ok.  Nur wir dürfen das nicht. So wie Sharon und Break, ja? Wir dürfen das nicht.“

Why'd you have to wait
To find me, to find me?

Ich wache weinend auf.
Allgemein, bin ich verschwitzt und als ich mich an den Traum wieder erinnere, beginne ich, leise zu lachen.
Wie schön es doch wäre, wenn es nur wirklich so gewesen wäre.
Sharon und Reim stehen am Fenster, Ada liegt mit offenen Augen ungefähr dreißig Zentimeter von mir entfernt. Wir haben alle drei in einem Raum geschlafen, weil an diesem Tag keiner von uns allein sein wollte.
Heute wurden sie alle beerdigt, auch, wenn man manche Leichen nicht hatte bergen können.
Sie sind weg. Sie sind wirklich alle weg.
Onkel Oscar, Eliot, Alice, Break und Oz.
Sie sind einfach... weg.
Meine ganzen Lichter sind weg.
Reim zieht Sharon in eine Umarmung und sie zerdrückt das kleine Bild von Break fast mit ihren Händen, sie zittert wie Espenlaub und der Mondschein beleuchtet ihre und Adas Tränen.
„Wir müssen einfach nur durchhalten. Wir sehen sie wieder“, flüstere ich leise, Sharon wendet sich mir zu.
„Ich... habe ihn geliebt.“
„Ach, Sharon. Ich habe auch jemanden geliebt“, wispere ich, vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.
„Und jetzt sind sie alle weg. Aber... wenn wir fest daran glauben, dann sehen wir sie wieder. Ihr seid stark. Ihr alle.“
Ich greife nach Adas Hand um sie zu trösten und im nächsten Moment drifte ich wieder in einen leichten Halbschlaf, in genau denselben Traum wie vorhin.
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