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Different moments ~

KurzgeschichteAllgemein / P18 Slash
14.04.2015
29.05.2019
96
157.315
8
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93 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.09.2016 1.656
 
WAAAAAAAAAAAAAAAH. WARUM SCHAUE ICH GERADE PUPA?! IIIIH! DA SIND GEDÄRME! WAAAAAH!!!! BAH! BAH WARUM TUE ICH DAS WENN ICH EINEN OS ÜBER MEIN OTP SCHREIBE?! WARUUUUM?!
Wah. Leute.
Das hier ist schlecht. Das liegt unter anderem an Pupa. Und daran, dass ich kein Fieber habe, mich aber so fühle. Bei Fieber fühle ich mich eigentlich gut. Fragt nicht. Aber ich bin echt krank und vermisse eine Person ganz schön extrem heute und...
REALLY?! SIE FLIEGT DURCH DIE LUFT?! IHRE GEDÄRME ODER SO ALS FLÜGEL?! WAS LÄUFT HIER SCHIEF?! Und das Schlimmste daran: Mir wird nicht mal schlecht. Ich lache mir nur einen ab. x'DDDDD Schande über mich, Schande über mich.
Also ja, sorry, ich bin krank. Und irgendwie... also, nicht depri, aber halt echt krass abhängig. Und das alles hier ist schlecht. Und, ich meine, BAH. SIE FRISST IHREN BRUDER. NAAAA GEIL.
Also. Ich meine, es hat mich im Auto überkommen, dass Break gestorben ist.

...Der Anime treibt mich in den Wahnsinn. AAAH WIE NICE. XDDD DA IST GERADE JEDER IN ZWEI HÄLFTEN ZERSCHLAEN WORDEN UND DER EINE TYP FRAGT NOCH, WAS MIT IHM IST. WARUUUUM?!?! x'DDDDDDDDDDDDDDDd

~Schnuff

PS.: Wenn keine OSs mehr kommen, dann habe ich Pupa nicht überlebt. Leute, tut mir einen Gefallen. Schaut es unter keinen Umständen. Ernsthaft.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich lasse den Gehstock auf den Boden fallen und ziehe meinen Mantel aus.
Ich seufze laut, es ist dunkel.
Aber das ist ja nichts neues.
In meiner Welt ist es ja schließlich immer dunkel. Ich sehe nichts mehr.
Keine Bäume, kein Himmel, keine Sonne, keine Gesichter.
Es ist alles so unglaublich finster.
Ich lege mich auf mein Bett.
Was habe ich eigentlich falsch gemacht?
Ja, ich habe 116 Leute umgebracht.
Aber was habe ich davor getan, dass es so gekommen ist, wie es jetzt ist? Ich verstecke mich, bin nicht mehr ich selbst und habe mich komplett verloren.
Und das alles nur, damit andere sich keine Sorgen um mich machen. Weil ich nicht will, dass deren Leben wegen mir schlecht ist.
Es klopft an der Tür.
„Xerxes?“
Ich erstarre. Ich darf mich nicht noch einmal fallen lassen.
Ich richte mich auf, wische mir die aufkommenden Tränen aus dem Gesicht und rufe ein 'Herein'.
Die Tür öffnet sich, Sharon kommt herein.
Ich blicke sie an, oder zumindest in ihre Richtung, aber ich sehe sie nicht.
Ich höre Schritte, ein leises Schluchzen und dann liegt sie neben mir und zieht die Decke über uns.
Ich sage nichts, auch nicht, als sie nach meiner Hand greift und unsere Finger miteinander verschränkt.
Mir wird angenehm warm und ich entspanne mich.
Ich erwidere ihren Händedruck leicht.
Dieses Mal lässt sie sich fallen und nicht ich.
„Ich...“ Sie bricht wegen den ganzen Schluchzern ab.
„Hey, komm beruhige dich...“, flüstere ich.
„Wie... wie denn bitteschön? Ich... ich wollte für dich da sein und... jetzt heule ich schon wieder!“
Oh mann. Darum macht sie sich wirklich Sorgen? Das sollte sie nicht.
Aber... bin ich nicht genau so? Dass ich mich auch nicht wieder ausruhen will?
„Alles ok...“, wispere ich ihr zu. Sie soll sich trotzdem nicht so viele Gedanken machen. Es kommt alles, wie es kommen soll.
Auch, wenn wir es gern verhindern würden.
„Nein... das ist es nicht. Das... weißt du doch oder?“
Mein Herz setzt einen Schlag aus.
Ich atme tief ein und aus, bis ich ihr mit einem leisen 'ja' antworte.
Sie zuckt zusammen.
Eine Weile lang sagt keiner mehr etwas und irgendwann schließe ich die Augen.
Ich bin so müde. Ich will einfach nur schlafen.
Aber ich will aufwachen. Ich habe Angst davor, einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.
Ich will nicht sterben. Ich sehe immer noch keinen Grund, aber sterben will ich nicht.
Sie löst unsere Hände und legt sich stattdessen auf die Seite, so nahe an mich, wie nur irgendwie möglich.
Ich schlinge einen Arm um sie.
Ich will meine Gefühle nicht länger zurück halten. Eine einzelne Träne fließt aus meinem Auge, meine Wange hinab in das Kissen unter uns.
Es ist der schönste Moment in meinem Leben.
Sie einfach bei mir zu haben, meinen wahrscheinlich letzten Tag mit ihr verbringen zu dürfen... es fühlt sich an wie das größte Wunder, das größte Glück meines Lebens.
„Break? Bist du noch wach?“ In ihrer leisen Stimme schwingt Furcht mit.
„Keine Angst. Ich werde nicht einschlafen.“
Mit einem leisen Laut krallt sie sich in mein Hemd fest und presst ihr Gesicht in meine Halsbeuge.
Ihre Haare kitzeln mein Gesicht, ich löse ihren Haargummi und küsse sie sanft auf die karamellfarbenen Strähnen.
„Ich... ich will nicht, dass du gehst! Ich...“ Sie scheint nicht genau zu wissen, was sie sagen könnte, um ihren Gefühlen irgendwie Ausdruck verleihen zu können.
Aber es ist einfach nur Verzweiflung. Mehr nicht.
„Versprich mir nur, dass du weiterlebst. Und... über mich hinwegkommst...“
„Ich... Ich kann das nicht!“
Plötzlich werde ich unglaublich wütend.
„Sharon. Versprich mir das. Bitte“, zische ich.
„Verstehst du das nicht? Ich... ich kann dir das nicht versprechen weil...“
Sie bricht wieder ab und ich weiß genau warum. Ich weiß ganz genau, wie sie den Satz beenden wollte.
Ich knie mich über sie und lehne mich nach vorne, ich hoffe sie kann mir in mein Auge schauen.
„Du... siehst gar nichts mehr oder?“
„Nein... nein... ich kann dich nicht mehr sehen. Du... bist das einzige, was ich wirklich noch sehen wollte!“
Ihre Hände sind beide in meinen Rücken gekrallt und der Druck verstärkt sich.
„Aber... du kannst mich noch fühlen.“
„Ja... ja, das kann ich.“
Und plötzlich bin ich der glücklichste Mensch der Welt.
„Und... du bist warm.“ Ich atme tief durch die Nase ein, sauge ihren Geruch tief in mich hinein.
Sie kichert leise und legt ihre Hand an meine Wange, ich lehne mich hinein.
„Du auch. Du bist auch warm.“
Wenn sie spricht, spüre ich ihren Atem an meinen Lippen.
Sie ist die Stärkste und gleichzeitig die Schwächste Person die ich kenne.
Und ich weiß, ich sollte sie nicht so wollen, wie ich es tue. Das ist egoistisch.
Und auch,wenn ich sage, ich tue alles für mich, dann stimmt das nicht.
„Sharon... sag es bitte.“
Ohne nachzufragen, was ich meine, weiß sie es. Sie weiß ganz genau, dass es diese drei Wörter sind. Sie sind die gefährlichsten der Welt, und können jemanden in Verzweiflung oder Glück stürzen und bei uns sind es alle.
„Ich liebe dich.“
Sie haucht es nur, bekommt es nicht mit voller Stimme hinaus, weil sie von dem Gewicht dieser drei Sachen erdrückt wird.
Wir haben es nie gesagt, und doch war es immer da. Wir wussten es immer.
Diese drei Wörter bedeuten nicht nur ein Geständnis, sondern unser gesamtes Leben.
„Darf ich... dich küssen?“, flüstere ich, merke gar nicht, dass ich es war, der das fragte.
Sie greift nach meiner Hand, die andere streichelt meinen Rücken, entlockt mir ein leises Seufzen.
Ich presse meine Ellbogen näher an ihren Körper und berühre mit meinen Händen ihre Schultern und mit den Fingerspitzen ihren Hals und das Gesicht.
Es fühlt sich alles an wie ein Traum, aber es ist keiner. Meine Sinne sind alle wie betäubt und ich erinnere mich nicht ein mal mehr an die letzten Sekunden.
„Ja. Bitte.“ Es klingt flehend und so voller Sehnsucht und Traurigkeit, dass mein Herz zerissen wird.
Und dann lege ich meine Lippen auf ihre, sie sind wunderbar weich und genauso warm wie sie.
Ihre Hand an meinem Rücken beginnt leicht zu zittern aufgrund des Moments, ihr Streicheln, was erst sanft und fließend war, wird ein wenig abgehackt und dann erst erwidert sie den Kuss.
„Break...“, seufzt sie leise und als sie den Mund öffnet, beginne ich, auch ihre Mundhöhle sanft zu erkunden und ihr Händedruck verstärkt sich und ich will für immer so mit ihr bleiben.
In diesem Bett, unter dieser Decke und sie immer küssen, bei ihr sein und nie wieder weggehen.
Ich will nicht noch mehr Personen allein lassen, aber ich muss.
Ich presse mich näher an sie, noch im Kuss ziehe ich sie mit mir hoch und auf meinen Schoß.
Ich lasse kurz von ihr ab, hole Luft und würde einfach alles geben, um sie zu sehen.
Ob ihre Augen geschlossen oder offen sind?
Ob sie lächelt?
Ob ihre Wangen und ihre Lippen gerötet sind?
Dann küsse ich sie wieder, aber nicht sanft, sondern komplett verzweifelt und nach ihrer Nähe suchend, sie öffnet ihren Mund gleich wieder und mir wird unglaublich warm.
Ich will sie so gern sehen.
Ich versuche, ebenfalls ein 'Ich liebe dich' in den Kuss zu hauchen, aber stattdessen stöhne ich leise und sie presst sich stärker an mich.
Ihre Hände gleiten unter mein Hemd, aber ich weiß ganz genau, wir werden es nicht tun.
Sosehr wie uns auch danach verzehren, wir dürfen es nicht.
Ich löse den Kuss, weil ich es sagen muss.
„Sharon, ich liebe dich auch.“
Ich küsse sie kurz.
„Ich liebe dich.“
Und noch einmal. Sie will etwas sagen, aber ich lasse sie nicht zu Wort kommen.
„Ich liebe dich. Und ich werde es immer. Und ich warte auf dich. Ich liebe dich!“
Ich kann nichts gegen meine Tränen tun, und dann küsst sie mich wieder.
Sie nimmt beide meiner Hände und verschränkt sie zwischen uns.
Ich bin so froh, endlich ihre Lippen spüren zu dürfen.
Wir hätten diese riskante Beziehung schon viel früher eingehen sollen.
Es wäre egal gewesen. Aber ich liebe sie.
Jetzt ist es zu spät.
Verdammt, ich könnte mich echt dafür hassen.
„Break... es ist mir komplett egal...“
„Ich weiß. Es geht nicht.“
„Aber... es ist mir egal! Ich möchte nicht... dass es jemand anders tut...“
Sie öffnet mein Hemd und ich kann nichts dagegen tun.
Da sind ihre Lippen an meinem Nacken und ich stöhne wieder leise.
„Wenn... uns jemand entdeckt...“
„Ist mir komplett egal! Ich liebe dich!“
Ich will etwas erwidern, aber es geht in einem Kuss unter.
Ich hasse mich dafür, dass ich so schwach bin, es ihr nicht schon früher gesagt zu haben.
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