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Deine Reise durch Phantasma [Spielbuch]

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
Drachen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe Vampire Zombies & andere Untote
13.04.2015
01.03.2021
777
154.015
29
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
13.04.2015 993
 
SICHERHEITSHINWEIS: Reviews zu dieser Geschichte können Spoiler enthalten!

Cover

~ Deine Reise durch Phantasma ~
Phantasma - die Welt der Fantasie, wo alles Wahrheit wird, was sich ein Mensch nur ausdenken kann: Die Tagträume, die Fantasy-Epen und das Monster aus dem Kleiderschrank. Eine Welt, so wunderschön und faszinieren, wie sie gefährlich und gnadenlos ist. Eine Welt, in der alles möglich ist. Eine Welt ohne Regeln.
Und genau hier bist du gelandet. Wie? Sagen wir mal, es war ein wenig unklar. Im einen Moment warst du in der Realität, und plötzlich ... irgendwo. Jetzt heißt es schnell denken und klug handeln, während du immer tiefer in das Kaninchenloch fällst. Wer weiß schon, was hinter der nächsten Ecke lauert? Der Tod, eine neue Gefahr, Harry Potter und der Stein der Weisen? Es gibt kein Unmöglich.
Willkommen in Phantasma.

Ableger/'DLC's zu dieser Geschichte:
> Deine Reise durch Phantasma: Blutsbande (von Ifrit van Nox)
Wen lässt du eigentlich in der realen Welt zurück?
Dein älterer Bruder Alex (sprich, der Hauptcharakter aus dieser Story) ist vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Jetzt begibst du dich auf die Suche nach der Lösung des Rätsels: Wie konnte Alex am hellen Tag und mitten auf dem Marktplatz verschwinden? Was hat es mit dem seltsamen Tor auf sich, das du auf einer geheimen Videoaufzeichnung entdeckst? Und kannst du deinen älteren Bruder finden?

> Deine Reise durch Phantasma: Stadt der Vampire (von NichtGeli)
Ein kleiner Abstecher in das viktorianische London. Nimm dich in Acht, denn in den verwinkelten Gassen, dem unterirdischen Labyrinth und insbesondere in dem düsteren Schloss ist nicht alles so, wie es scheint. Dich erwarten Mord und Totschlag, trügerische Freunde und skurrile Fremde - in der Stadt der Vampire!


---> Stand der Geschichte
Aktuell (23.11.2020): Ich überarbeite gerade diese Geschichte. Allerdings nicht hier, sondern auf meinem zweiten Profil auf Belletristica. Ich werde vermutlich leider nicht dazu kommen, die Änderungen hierher zu übertragen. :/ Es sind einfach zu viele Kapitel, die ich für FF.de gesondert formatieren müsste.
Die Überarbeitung beinhaltet Tippfehler, Formulierungen und führt Links am Ende jedes Kapitels ein, um die Navigation zu vereinfachen. Die restlichen Inhalte bleiben aber gleich. Seht das hier einfach ... als ein historisches Relikt an! :D Man kann noch sehr gut die Entwicklung meines Schreibstils nachverfolgen.

Guckt noch jemand regelmäßig hier vorbei? Ja? Dankeschön! Vielleicht möchtest du dir ja auch das Kapitel 433 näher ansehen ... *zwinker*

---> Ein paar Infos
Uploads: alle zwei Monate am Monatsanfang.
Umfang: 13 Welten sind fertig, die elfte wird aktuell hochgeladen, geplant sind etwa 25.


---> Du möchtest weiterlesen, aber die Kapitel sind noch nicht da? Schick mir einfach per Mail (oder in einem Review) das Kapitel, ab dem es nicht weiter geht, und ich setze die Welt in diese wunderbare To-Do-Liste!

       To-Do-Liste:

> Momentan keine offenen Leserwünsche, also selbstgewählte Reihenfolge ...

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1. Kapitel – 1. Entscheidung

Du gehst eine verregnete Straße entlang, auf dem Heimweg nach einem anstrengendem Tag. Der Rucksack auf deinem Rücken ist schwer. Du gehst nur langsam und lässt den Kopf nach unten hängen. Es ist bereits früh dunkel geworden. Der Sommer vergeht und es wird Herbst, der ständige, nasskalte Nieselregen und die Kälte machen das nur all zu deutlich. Du ziehst die Ärmel deiner Jacke fröstelnd über die Hände. Wenn du ausatmest, kannst du deinen Atem als Wolke vor dir sehen.
Die Straße ist noch lang. Wie eine frierende Schildkröte ziehst du den Kopf in den Kragen, weil du natürlich deinen Schirm vergessen hast. Die lachende Sonne heute morgen hat deine Hoffnung auf eine Rückkehr des Sommers geweckt. Jetzt zahlst du den eiskalten Preis für deinen Leichtgläubigkeit.
Auf dem Boden liegen bereits die ersten, gefallenen Blätter, vermischt mit Zigarettenstummeln und weißen Klecksen von Taubendreck. Du läufst über das eintönig-graue Kopfsteinpflaster der Altstadt, die Wand der Kunstausstellung, an deren Seite du entlang läufst, ist mit Graffiti bedeckt, in den dunklen Schatten am Boden liegen Bierscherben.
Du vergräbst die Hände in den Taschen deiner Hose. Was für eine dreckige, verkommene Stadt! Ein Wunder, dass sich hier die wenigen Grashalme und Löwenzahnblüten halten können. Sie wachsen zwischen den Steinen des Kopfsteinpflasters und vermehrt im Windschatten der klobigen Altbauten.
Schließlich trittst du aus einer Gasse hervor und auf einen großen, weiten Platz mit der alten Kirche in seiner Mitte. Der Wind trifft dich schneidend und kalt, als du dich ihm ungeschützt stellst. Du hüllst dich tiefer in deine Jacke und klapperst mit den Zähnen.
Da erweckt ein ungewohntes Licht deine Aufmerksamkeit. Du kennst diesen Weg gut, sogar sehr gut – und plötzlich ist da etwas anders.
Verwirrt hebst du den Blick und siehst etwas über dem Platz schweben, dass du dir nicht erklären kannst. Es ist eine bewegte Fläche, wie dunkles Wasser. Sie schwebt eine Handbreit über dem Boden senkrecht in der Luft, doch das Wasser macht keine Anstalten, auf den Boden zu fließen. Das Gebilde ist knapp zwei Meter hoch und einen Meter breit, ein Oval, dessen Rand von bläulichem Feuer umhüllt wird. Die Oberfläche bewegt sich leicht, wie ein tiefer, dunkler See an einem beinahe windstillem, doch furchtbar kaltem Tag. Das Feuer lodert schwach, verströmt jedoch keine Hitze und gibt auch keine Funken ab.
Dir ist das Ganze sehr unheimlich. Aber trotzdem kannst du nicht anders, als eine Hand auszustrecken und sie wie hypnotisiert in die blauen Flammen zu halten.
Du spürst keinen Schmerz. Das Feuer ist weder heiß noch kalt. Eigentlich spürst du gar nichts. Es ist, als würdest du deine Hand in eine Illusion halten.
Du machst ein paar schnelle Schritte zurück und siehst dich um. Der eisige Herbstabend ist menschenleer. Da ist niemand, der dieses Oval erklären könnte.
Du solltest wohl besser nach Hause gehen und diese seltsame Geschichte vergessen. Vielleicht ist es ja sogar gefährlich?
Aber es juckt dich auch in den Fingern, das Gebilde näher zu untersuchen ...

Deine erste Entscheidung: Willst du Vernunft walten lassen und nach Hause laufen, geh raschen Schrittes zu [13]. Willst du dagegen das Gebilde untersuchen, nähere dich umsichtig [7].
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