Tokyo Ghoul - New Generation

von -Mizuki
GeschichteDrama, Familie / P16
11.04.2015
02.02.2016
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Tokyo Ghoul – New Generation


Prolog


An einem frühen, sonnigen Morgen, stand ich im Antik, hinter dem Theke. Ich ging vor, zur Eingangstür und hängte das GEÖFFNET-Schild an, blickte aus der Glastür, wobei ich etwas von der Sonne geblendet wurde, das schöne Wetter zauberte mir ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen. Anschließend räumte ich noch etwas auf, bis die ersten Gäste kamen. Es waren nun siebzehn Jahre vergangen, seit dem Kampf gegen das CCG. Mein Vater, Ken, hatte mir einiges über sich erzählt und auch, was es damals mit dem CCG auf sich hatte. Meine Mutter, Touka, ist glücklich mit meinem Vater verheiratet. Mittlerweile war ich fünfzehn Jahre alt. Meine Eltern wurden ziemlich jung Mutter und Vater. Mein Vater ist ein sogenannter „Halbghul“ und meine Mutter ist eine vollblütige Ghula. Ich fragte mich immer wieder, was ich dann war. Ein „Dreiviertelghul“?
Immer wieder schwirrten mir die Gedanken auf, ob wir es nicht auch verdient haben zu leben. Jeder hat doch ein Recht, auf dieser Welt zu leben. Wir Ghule wurden ziemlich von den Menschen verabscheut und auch gemieden. Warum? Ist es weil wir uns von Menschenfleisch ernähren müssen? Wir können dafür gar nichts. Alles was wir wollen, ist zu leben. Mein Wunsch ist es doch nur, auch mit den Menschen in Frieden leben zu können, ohne dass wir uns verstecken müssen. Denn in der Schule hatte ich auch Freunde, die aber nicht wissen, wer oder was ich bin. Tag für Tag müssen wir uns unter den Menschen tarnen und auch ihr widerliches Essen essen.  Und wenn man gar nichts isst, wird man auch immer blöd angesehen und gefragt, wieso wir nie etwas essen. Es sind wirklich schon einige Jahre vergangen und die Ghule gibt es nun wirklich schon einige Zeit lang, trotzdem kämpften wir gegen die Menschen und die Menschen gegen uns. Ich hasste das, wie mein Vater auch. Ich frage mich auch, ob wir jemals mit den Menschen in Frieden leben können. Dabei sind manche Menschen sogar ganz okay, wie einige meiner Schulkameraden.
Ob wir immer noch Freunde wären, wenn sie wüssten, wer oder was ich bin? Das einzige, was ich weiß, dass Hide zu uns hält. Hide ist der beste Freund meines Vaters, ein Mensch, der bei dem großen Kampf, das CCG gegen den Phönixbaum, fast gefallen wäre. Doch er hatte überlebt. Hide kannte Vater schon, bevor mein Vater zu einem Ghul wurde und noch eine weitere Zeit darüber hinaus. Er ist auch ein Stammkunde vom Antik, er kam jeden Tag bei uns vorbei. Meine Mutter führte derzeit das Antik, nachdem sie es neu gründete, da das alte Antik damals vom Feuer vollkommen zerstört wurde.

Nach einer Weile wurde ich auf einmal von den ganzen Gedanken hinausgerissen.
„Yuzuki, Yuzuki!!“, kam ein Junge schreiend ins Antik gerannt. Dieser Junge, war mein ein Jahr jüngerer Bruder. Ich sah ihn an, da er meinen Namen rief.
„Musst du denn so rumschreien, Kazu? Was hast du denn?“, meinte ich zu meinem Bruder.
Er sah mich lächelnd an.
„Ich möchte dir beim Antik aushelfen, Yuzuki.“, meinte er. „du weißt doch, dass Mama und Papa sich freuen, wenn wir ihnen helfen können.“
Ich sah ihn an. Egal zu welchem Zeitpunkt, Kazu ist fast immer gut gelaunt. Natürlich hatte ich keine Einwände, dass er mir im Antik aushelfen würde, da unsere Eltern derzeit unterwegs sind.
„Na gut, aber mach bloß nichts kaputt“, warnte ich ihn, „du weißt, dass sich Mutter und Vater da auf uns verlassen, Bruder.“
Er nickte zustimmend.
Mein Bruder sah unserer Mutter sehr ähnlich. Sein Pony hängte ihm etwas über seine Augen, sodass man meinen könnte, dass er nicht viel sehen kann. Seine Haarfarbe entsprach ebenfalls, wie die unserer Mutter, in violetter Farbe, wie seine Augenfarbe auch.
Ich dagegen, sah eher meinen Vater ähnlich, pechschwarze Haare, die mir gerade mal, von der Länge her, bis zum Genick gingen und ich hab die braunen Augen wie mein Vater. Mein Pony hing wenigstens nicht so im Weg, wie bei meinem jüngeren Bruder. Sicher, viele sagen, dass ich meinem Vater nicht so ähnlich sehe, da mein Vater schneeweiße Haare hat, da keiner weiß, dass er mal vor vielen Jahren eine schwarze Haarfarbe hatte.
So kümmerten ich und mein Bruder uns am heutigen Tage ums Antik, während unsere Eltern heute unterwegs waren.
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