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Skipper

von Charlie22
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
09.04.2015
28.01.2021
78
321.066
57
Alle Kapitel
132 Reviews
Dieses Kapitel
15 Reviews
 
 
14.11.2015 4.987
 
Skipper

Autorisierte Übersetzung aus dem Englischen: "The Skipper" von LinzRW, mit deren ausdrücklicher Erlaubnis ich bisher übersetzt und hochgeladen habe. Auf ff.net heiße ich Tishunka, also nicht wundern ;)

Hier der Link zur Originalstory: https://www.fanfiction.net/s/8836050/1/The-Skipper





Vorwort von LinzRW

Einige Sachen zum Verständnis, bevor du mit Lesen anfängst:

Diese Fanfiction ist durch „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ inspiriert worden, aber sie enthält sowohl die Hobbit-Zeitfolge als auch die Herr der Ringe-Zeit. Ich habe alle Filme gesehen, alle Bücher gelesen und alles, was ich nicht wusste, auf Tolkien-Webseiten nachgeschlagen (vor allem Tolkien Gateway und Lord oft the Rings wiki). Ich habe versucht, so nahe wie möglich an der Originalgeschichte zu bleiben, wobei ich Bücher und Filme so mixe, wie es mir angebracht erscheint. (Aber, wie ich neulich erfahren habe, gibt es doch Kaffee in Mittelerde.)

Diese Geschichte ist eigentlich zwei Bücher in einem. „Teil eins: Anachronismus“ beinhaltet die ersten 79 Kapitel und „Teil zwei: Anamnesis“ ist noch nicht fertig. Die Story ist sowohl lustig als auch ernsthaft. Es wird eine Romanze geben, aber ich glaube an einhundert Kapitel Charakterentwicklung, bevor wir zu der eigentlichen Romanze kommen.

Mittelerde ist weniger die Erde in der Vergangenheit, sondern vielmehr ein alternatives Universum. So sehr ich Tolkien liebe, er existiert nicht in Anas Welt. Auch die Filme nicht. Es würde die Geschichte noch komplizierter machen als sie schon ist, wenn man noch ein Canon-Buch zu lesen hätte.

Ja, ich weiß, dass sie in Mittelerde nicht Englisch sprechen, und bitte lasst mir keine Reviews da, worin ihr mir das mitteilt. Als ich zuerst angefangen habe, diese Story zu schreiben, habe ich daran gedacht, Westron hineinzunehmen, aber dann hätte ich mich damit herumschlagen müssen, Westron in Englisch, aber auch Englisch in Englisch zu schreiben. Was verwirrend wird. Also um das Problem zu umgehen, habe ich einfach festgelegt, dass die gemeinsame Sprache Englisch ist. Nein, ich weiß, dass es nicht canon ist, aber manchmal müssen wir für das Wohl der Geschichte Opfer bringen. Sindarin, Khuzdul, die schwarze Sprache und andere Mittelerdesprachen sind immer noch präsent, aber ich benutze sie nur vereinzelt.

Ich schätze alle Reviews. Stellt mir Fragen, weist mich auf Unstimmigkeiten hin, beschwert euch über meine Darstellung der Charaktere – ich liebe alle Reviews. Ihr könnt über jedes Kapitel schreiben (sehr erfreulich), ihr könnt nur das letzte Kapi aufs Korn nehmen, ihr könnt nur die aufregenden Kapitel kritisieren, aber bitte reviewt!

Einmal mehr: Danke, dass ihr auf meine Geschichte geklickt habt und ich hoffe, dass sie euch gefällt.

TEIL EINS: ANACHRONISMUS

Kapitel I

Eine perfekte Erklärung

Es gibt eine wirklich gute Erklärung für all das hier, ich schwöre es. Es gibt einen Grund, warum ich dir dies – alles davon –aufschreibe. Und ich versuche mich zu entscheiden, wo ich anfangen soll. Ich skippe. Ja, das ist ein guter Anfang. Ich bin nicht aus dieser Welt, ich komme von einem anderen Ort und aus einer anderen Zeit. Weißt du, ich bin einfach zwischen den beiden hin-und hergesprungen seit ich sechs Jahre alt war.

Das ist wichtig! Ich weiß, dass du denkst, du hast das alles schon mal gehört – aber du musst es erfahren. In diesen Worten steckt mein Versprechen an dich. Ein Versprechen, das du nie vergessen darfst, denn es geht unser beider Schicksal an. Verstanden? Gut.

Das erste Mal, als ich gesprungen bin, war als ich sechs war.

Das war an dem Tag, an dem ich Marie geohrfeigt habe weil sich mich eine Lügnerin genannt hat. Wir haben ein Wettrennen über den Schulhof gemacht, wobei uns zwei Lehrer zugesehen haben, die entschieden haben wer gewonnen und wer verloren hat. Marie war schneller als ich, also hat sie jedes einzelne Mal gewonnen. Es hat mich angepisst, jedes Mal zu verlieren, also habe ich Marie in der fünften Runde angerempelt und bin an ihr vorbeigesprintet.  Sie ist heulend zu den Lehrern gelaufen und sagte, ich hätte geschummelt. Also habe ich sie geohrfeigt. (Ja, ich war eine schreckliche Sechsjährige. Beurteilt mich nicht danach.)

Die Lehrer haben mich ins Direktorat geschickt, wo der Direktor mich davon zu überzeugen versuchte, dass das Ohrfeigen von anderen Leuten falsch ist. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht glaube, ich hätte betrogen; ich habe meine Möglichkeiten ausgeschöpft um Marie zu besiegen. Was kann ich dafür, dass sie wegen einem kleinen Stoß hingefallen ist.

Der Direktor hat die Sache nicht so gesehen. Er hat meine Mutter und meinen Vater angerufen und alle beide sind zur Schule gefahren und haben mich abgeholt. Sie waren nicht glücklich. Die Autofahrt nach Hause war gefüllt mit Vorwürfen von allen beiden – Was habe ich mir dabei gedacht? Wie konnte ich so etwas tun? Habe ich mich bei dem armen Mädchen entschuldigt? Entschuldige dich am nächsten Tag! Wie konnte ich so etwas tun? Haben sie bei meiner Erziehung etwas falsch gemacht?

Ich saß im Auto und habe mir ihre Lektüren den ganzen Weg nach Hause angehört. Dann – Das Auto hat eine Vollbremsung in der Garage gemacht– schmiss ich die Tür auf, stürmte hoch in mein Zimmer und fiel weinend auf das Bett.

Genau zu diesem Zeitpunkt hasste ich mein Leben. Ich hasste alles – Den Direktor, die Lehrer, Marie, meine Eltern, ich hasste sie alle. Ich wollte nur noch weg. Wegrennen. Alles hinter mir lassen und nie wieder zurückkommen.

Also bin ich geskippt. (Jap, es kam mir auch ziemlich unwahrscheinlich vor.)

Im einen Moment lag ich schluchzend auf dem Bett. Im nächsten lag ich auf kaltem Steinboden.

Ich blinzelte. Einmal. Zweimal.

Ich setzte mich auf und sah mich um. Ich war nicht zuhause. Ich an keinem Ort, den ich kannte.

Schritte.

Schreien.

Ich saß in einer Ecke und starrte von da auf das Durcheinander vor mir.

Es war ein Korridor, ein schön gemeißelter Korridor, der nur von den Kerzen erleuchtet wurde, die die Wände säumten.  Gemeißelte Bögen schwangen sich über meinem Kopf, trafen sich um die Decke zu bilden. Leute füllten die Halle. Nicht Menschen – sie waren zu klein um Menschen zu sein. Klein und stämmig. Die Männer hatten lange, geflochtene Bärte und trugen Rüstungen, Waffen hingen an ihren Seiten. Die kleinen Männer – sie waren eigentlich Zwerge, aber zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass es Zwerge waren – rannten den langen, gebogenen Steinkorridor hinunter. Sie rannten vor etwas davon, ich konnte nicht sehen, wovor, aber die Zwerge riefen Sachen in einer seltsamen Sprache.

Ein dicker Zwerg mit schwarzem Bart stoppte und fasste mich bei der Hüfte. Er rief etwas mit tiefer Stimme, aber ich konnte es nicht verstehen. Der Zwerg – plötzlich kam mir die Erkenntnis, dass es eigentlich eine sie war, ich sah auf eine kleine, dicke, bärtige Frau – schüttelte ihren Kopf und ließ mich liegen.

Ich war so verängstigt, dass ich das Weinen vergaß.

Was war los? Warum waren alle am Rennen? Wovor hatten sie Angst? Warum war ich überhaupt hier? Mein Zimmer? Mein Schlafzimmer? Wo war es hin? Wo war meine Mutter? Wo war Papa? Ich wusste es nicht.

Mein Herz raste. Ich rollte mich auf dem Steinfußboden neben einer dicken Säule zu einem Ball zusammen. Niemand beachtete mich. Sie waren alle viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, um ein kleines, sechs Jahre altes Menschenmädchen zu bemerken. (Zurückblickend kann ich nicht sagen, dass ich ihnen das vorwerfen könnte.)

Die Menge begann, sich auszudünnen. Die meisten Zwerge waren weg. Ein paar mehr Zwerge kamen den Korridor herunter gesprintet – diese trugen schwere Kriegsrüstung – und schwangen Schwerter und Äxte. Einige von ihnen behandelten blutige Wunden und etliche Verbrennungen.

Aus heiterem Himmel erreichten mich die Angst, die Panik, das Ungewisse. Ich vergrub das Gesicht in den Händen und fing an laut zu weinen. Ich konnte Salz auf meine Lippen schmecken. Ein tiefer, abgehackter Ton kam aus meiner Kehle und ich hustete. Rotz strömte über mein Gesicht.

„Gos! Gos! Sebar!“  Eine tiefe Stimme dröhnte von oben.

Ich sah auf und starrte hoch auf den Zwerg vor mir. Er war ein bisschen größer als die anderen Zwerge und sein Haar und Bart waren schwarz und zottelig. Er trug die gleiche Rüstung wie die anderen, aber da war etwas wie eine überlegene Aura um ihn, was ihn von der Masse abhob. Sein Schwert hielt er fest in seiner Rechten umklammert und seine linke Hand war zur Faust geballt, mit langen, roten Brandwunden auf dem Handrücken.

Er sagte noch einmal etwas in der fremden Sprache.

„Was hast du gesagt?“ Ich schniefte. Die Tränen hörten nicht auf über mein Gesicht zu laufen. Meine Augen waren geschwollen und mein Gesicht verschmiert. Ich war mit Rotz überzogen und meine Haare waren eine Katastrophe. Ich muss hässlich ausgesehen haben. (Wag es nicht, dem zuzustimmen!)

Zum ersten Mal sah der Zwerg mich richtig. Seine Augen weiteten sich als er meine Jeans und mein pinkes        T-Shirt registrierte.

„Wer bist du?“, fragte er, dieses Mal in meiner Sprache.

Ich wischte mir die Nase am Handrücken ab. „Ich bin Ana.“

Er zögerte und nannte mir dann seinen Namen. „Thorin.“

Die Tränen hörten auf zu fließen und ich fing an zu kichern. „Das ist ein lustiger Name.“

Dann kam ein lautes, tiefes Heulen irgendwo aus dem unteren Teil der Halle. Mir entwischte vor Angst ein Kreischen und ich drückte mich stärker zurück in die Schatten. Thorin, wie auch immer, riss mich hoch mit seinem verletzten linken Arm und fing an, den Korridor hinunter zu rennen. Ich schrie und schlang meine Arme um seinen Hals.

„Lass mich runter! Lass mich runter!“, brüllte ich.

„Nur wenn du von Smaug gefressen werden willst!“

„Smaug?“

Und dann erschien der Drache am Ende der Halle. Scharfe, bluttriefende Zähne, leuchtend rote Schuppen, teuflische gelbe Augen – der Drache Smaug war ein feuerspeiender Dämon, und er hatte seinen Blick auf mich und Thorin gerichtet.

Meine Schreie wurden wieder lauter und ich fing an über Thorins gepanzerten Rücken zu kratzen.

„Drache! Drache! Drache!“

Meine Schreie schossen durch meine Kehle. Ich heulte und schrie wie eine Banshee und krallte mich an Thorin. Er rannte die Halle hinunter so schnell, wie seine kurzen Beine ihn tragen konnten, aber ich wand mich so stark, dass Thorin mich fallen ließ. Ich landete mit einem dumpfen Knacken auf dem Steinboden.

„Ana!“, röhrte Thorin und drehte um in einem Versuch, mich zu erreichen.

Smaug öffnete seine schrecklichen Kiefer und ließ einen Flammenstoß heraus. Hitze raste durch die Halle. Flammen fraßen die Wände als sie immer näher an mich herankamen.

Skip.

Ich schrie und tobte durch mein Bett. Die Decke wickelte sich um mich und – mit einem dumpfen Aufschlag – krachte ich auf den Boden genau auf meine Barbie-Puppen. (Das sind diese perfekten Plastikfrauen, die – ach egal. Du musst nur wissen, dass es weh tut, darauf zu landen.) Ich saß kerzengerade und schaute wild durch den Raum. Da war kein Drache in Sicht. Auch kein Thorin.

„Ana? Ana!“

Die Tür flog auf. Mama stand vor meinem Zimmer, blass und panisch. Sie atmete erleichtert auf, als sie sah, dass mir nichts geschehen war.

„Dir geht es gut.“, sagte sie.

Aber mir ging es nicht gut. Tränen schwammen in meinen Augen und ich schluchzte elendiglich in meine Hände. Das kleine sechs Jahre alte Ich konnte es nicht aufnehmen.

Ich heulte in dieser Nacht ununterbrochen. Ich versuchte Mama zu erklären, was passiert war. Es war nicht nur ein Traum. Es war real gewesen. Ich war wirklich an diesem Ort gewesen. Ich hatte wirklich diese kleinen Männer gesehen. Ich hatte wirklich einen Drachen gesehen. Thorin war real gewesen. Meine Mutter und mein Vater glaubten mir nicht. Ein Alptraum, sagten sie, und nichts anderes. Und, für eine Weile, glaubte ich ihnen.

Aber das Skippen hörte da nicht auf. Ein paar Monate später – mitten in der siebten Geburtstagsfeier meines Freundes Wesley – skippte ich zurück nach Mittelerde und fand mich in einem Bett eines Gasthauses wieder. Mein Ausflug dauerte ungefähr einen halben Tag, bevor ich willkürlich wieder in Wesleys Haus erschien. Seine Eltern hatten überall nach mir gesucht. Sie hatten sogar die Polizei gerufen.

Ich skippte wenigstens zwanzig Mal über die nächsten fünf Jahre. Ich landete bei jedem Skip an einem anderen Ort und an einem anderen Zeitpunkt. Ich skippte in ein Nest voller riesiger Spinnen (was in meiner schweren Arachnaphobie endete), ich skippte nach Buckelstadt (diese Tucks wissen sehr gut, wie man einen Gast behandelt), ich skippte in das nördliche Ödland (und wurde von weißen Wölfen gejagt), ich skippte in das weiße Gebirge (wo ich fünf Tage blieb und fast verhungerte), und ich skippte zu den Kaltfelsen (und wurde fast von Bilwissen gegessen).

Während ich einige sehr interessante Geschichten aus diesen Skips zusammensammelte (einige von diesem werden später auftauchen), waren keine davon überragend nach dem großen Maß der Dinge. Also werde ich weiter machen mit als ich zwölf war und von einem Truck angefahren wurde.

Ok, das ist eine Übertreibung. Ich wurde nicht richtig von dem Truck angefahren. Ich überquerte die Straße – wollte ein paar Leute für die Einkaufstour treffen – und schaute nicht,  wo ich hinging. Die Hupe ging. Ich drehte mich um. Der Fahrer schrie. Ich schrie. Skip.

Ein Teil von mir will, dass der Truck mich getroffen hätte. Alles wäre besser gewesen als das, was ich an diesem Tag sah.

Ich skippte auf Felder von sterbendem, blutverklebtem Gras. Ich stand mitten auf einer Ebene zwischen tausenden von Leichen, dem Blut und den Überbleibseln von Pferden und Menschen und großen Tieren, die ich nicht einmal benennen konnte. Der Geruch von Tod überschwemmte mich. Ich meine die Hand vor meinen Mund und wich vor dem entzwei gespaltenen Kopf eines Soldaten zurück. In der Ferne konnte ich die zertrümmerten Ruinen der weißen Stadt sehen. Feuer brannten zwischen den Trümmern und dicker Rauch stieg in den grauen Himmel auf. Tausende Orks lagerten in Minas Tirith; ihre Feiern konnten bis über die Ebene gehört werden.

Ich weinte zu dieser Zeit. Ich wusste nicht, was solche Zerstörung bedeutete. Ich wusste nur, dass dunkle Dinge stattgefunden hatten, und das rote Feuer über den Berggipfeln sprach von der Verdammnis, die über die Welt gekommen war, in der ich stand.

Und dann sagte eine widerliche Stimme: „Gimbuz-izg gajal ni!“

Ich wirbelte herum. Mein Herz raste.

Ich hatte zuvor schon Bilwisse gesehen, aber keine Orks. Es war mein erstes Mal, dass ich die blau-grauen Gesichter mit blutunterlaufenen Augen und schweißigem, ranzigem Fleisch sah. Schon ihr Anblick, umringt von den Körpern der Soldaten Gondors, war genug um mir den Magen umzudrehen.

Vier Orks standen beisammen und grinsten mich anzüglich an. Sie murmelten irgendetwas unter sich in ihrer bösen Sprache. Ihre gelben Zähne knirschten aufeinander und ihre blassen Augen flackerten zu mir und wieder weg.  An ihnen haftete ein schrecklicher Hunger. Ich konnte ihr Bedürfnis nach Tod fühlen;  es überschwemmte mich wie eine Krankheit.

Ein Ork zog seine blutbesudelte Klinge und sagte: „Kul-izg throquurz.

Er schwang sein Schwert und zielte nach meiner Kehle.

Ich kreischte und riss die Hände über den Kopf. (Sehr heroisch, ich weiß.)

Der Skip übernahm die Kontrolle und ich fand mich auf dem Fußweg sitzend wieder, neben einem geparkten Truck. Mir war nichts geschehen, doch das Bild der brennenden Stadt, der verfaulten Orks, und das Feld von Leichen waren in meinen Kopf eingebrannt.

Obwohl ich es damals nicht wusste, hatte ich die Zerstörung Mittelerdes gesehen. Gondor war gefallen. Die weiße Stadt war nicht mehr. Elben, Menschen, Zwerge – sie alle waren von diesem Land getilgt und das Zeitalter der Orks hatte begonnen. Es war die Zukunft von Mittelerde.

Ich skippte etliche Male über die nächsten vier Jahre. Ich skippte in die Ettenöden (wo Trolle versuchten, mich zum Abendbrot zu kochen), ich skippte nach Bree (wo die Dörfler mich warnten, dass Frauen in Hosen ein schlechtes Omen seien), ich skippte in die Sümpfe von Nindalf (und war ein paar Mal sehr nahe daran zu ertrinken), ich skippte in den Druadan-Wald (Die wilden Waldmenschen sind fantastische Köche – lass dir von niemandem etwas anderes einreden), und ich skippte zum Schneeborn (und wurde von einem nicht sehr glücklichen dritten Marschall der Riddermark verhaftet).

Ich war siebzehn, ein Senior in der High-School (nicht dass du wüsstest, was das bedeutet), als ich zum ersten Mal Elben sah. Ich saß in meinem Zimmer am Schreibtisch und knobelte an einem besonders schwierigen Mathe-Problem in Analysis und – Skip.

Ich öffnete meine Augen und erblickte das Gesicht eines unwirklich und lächerlich schönen Mannes. Eigentlich war er gar kein Mann, was mir auch klar wurde, als ich seine spitzen Ohren sah. Sein langes, dunkelbraunes Haar fiel über seine Schultern, und er schien mit einer Art von tiefer Unendlichkeit zu glühen, die ich nicht ganz verstand.

Also schrie ich. Das ist eine natürliche Reaktion darauf, Angesicht zu Angesicht mit einem Elben aufzuwachen.

Er hechtete schnell zur Seite und rief etwas in einer anderen Sprache zu dem Elben, der neben ihm stand. Die zwei hatte ähnliche Gesichter (ich überlegte, dass sie Brüder sein mussten) mit dunklen Augen, ovalen Gesichtern und scharfen Zügen. Sie starrten mich für einen Moment an und wechselten dann ein paar schnelle Worte.

Man le?“, fragte Elrohir. (Sie verrieten mir ihre Namen später, aber um Verwirrung zu vermeiden, sage ich sie dir jetzt.)

Ich schob mich rückwärts und sah mich wild um. Ich war in einem Wald, umringt von hohen, goldenen Bäumen. Moos bedeckte die Baumwurzeln, und gefallene Blätter häuften sich auf dem Boden. Die zwei Elben starrten mich verwundert an.

„Wer seid Ihr?“, fragte ich.

Elrohir wechselte in die gemeinsame Sprache. „Der Eindringling sollte zuerst antworten.“

„Ich bin Ana.“ Langsam kam ich auf die Füße und versuchte, die Braunen Blätter von meiner Jeans zu wischen. „Ich bin nicht von hier.“

„Das ist klar.“, sagte Elladan. „Kein Sterblicher wohnt in diesem Wald.“

„Warum seid Ihr hier eingedrungen?“, fragte Elrohir.

„Ich wollte das gar nicht“, sagte ich. „Ich werde sozusagen einfach da abgesetzt, wo ich abgesetzt werde.“

Elladan blinzelte. Er legte den Kopf schief und starrte mich an. „Wovon sprecht Ihr? Ich verstehe nicht.“

„Sie versucht uns zu verwirren.“, sagte Elrohir.

„Nein“, sagte Elladan. „Ich glaube, sie sagt die Wahrheit.“

Ich seufzte. „Schaut, das passiert von Zeit zu Zeit – wie eine Krankheit. Ich bin in meinem Haus und tue was auch immer und dann – bäm – bin ich an diesem anderen Ort. Einmal wurde ich von einem Drachen gejagt und ein andermal von Trollen. Es ist keine große Sache. Lasst euch von mir nicht stören; ich bin nur auf der Durchreise.“

Elrohir starrte. „Sie macht keinen Sinn.“

„Vielleicht ist es die Sprachbarriere.“, sagte Elladan. „Ich dachte, dass sie die gemeinsame Sprache gut spricht, aber vielleicht liege ich falsch.“

„Ich skippe von hier nach dort.“ Ich wedelte mit den Armen herum in dem Versuch, die Sache zu erklären. „Ich komme aus einer anderen Welt. Ich weiß nicht warum. Es passiert einfach. Ich skippe!“

„Ihr skippt?“, sagte Elladan gedankenvoll. „Senturiel?

„Seh was?“ Ich schaute mit offenem Mund von einem Elben zum anderen.

„Lass dich nicht täuschen, Elladan.“, sagte Elrohir. „Sie könnte ein Späher sein.“

„Bin ich nicht.“, sagte ich.

„Sie spricht auf eine seltsame Weise“, murmelte Elladan. „Von einer Art wie ich sie noch nie in Mittelerde gehört habe.“

„Du bist nicht so allwissend, als dass du jede Mundart gehört haben könntest.“, sagte Elrohir.

„Ihr seid diejenigen, die komisch reden!“, schnappte ich. „Keine Sorge. Ich werde jetzt jede Minute zurückspringen…“

Ich wartete.

„Diese Sache kommt und geht, wie sie will“, sagte ich unwillig.

Elladan lachte. „Ich mag sie. Sie ist amüsant.“

Elrohir seufzte und schüttelte den Kopf. „Du findest die seltsamsten Dinge amüsant.“

„Ana?“ Elladan machte einen Schritt auf mich zu. „Ihr sagt, Ihr seid nicht von dieser Welt. Woher stammt ihr dann?“

„Ohio. Das ist ein Staat in den USA.“

„Ich habe noch nie von solch wunderlichen Plätzen gehört“, sagte Elladan.

„Das kommt daher, weil sie Unwahrheiten von sich gibt“, sagte Elrohir.

Ui! Du bist zu misstrauisch.“ Elladan drehte sich zu mir um und lächelte. (Er war so ein hübscher Junge und er wusste das.) „Ihr seid in Lothlorien, Ana. Der Wald unseres Volkes und das Herz des Elbentums in Mittelerde. Noch niemand vor euch hat die Grenzen dieses Waldes ungesehen überschritten.“

„Das ist, weil ich die Grenzen nicht überquert habe“, sagte ich. „Ich bin hier gelandet. Als ich die Welt gewechselt habe.“

Elladan drehte sich zu seinem Bruder um und sagte wieder: „Senturiel.

La.“ Elrohir schoss etwas auf Elbisch zurück, aber Elladan ignorierte ihn.

Stattdessen grinste er mich an und sagte: „Ich bin Elladan, Sohn von Elrond und Celebrian, und das ist mein Bruder, Elrohir. Willkommen in Lorien, Ana von Ohio. Wir sollte Gäste besser behandeln, nicht, Elrohir?“ Elladan schenkte seinem Bruder ein Lächeln bevor er sich wieder mir zuwandte. „Würdet Ihr gerne die Frau Galadriel treffen, Ana?“

Ich blinzelte. „Ist es… gefährlich?“

Elladan schüttelte den Kopf. „Nicht wenn Ihr mit uns seid.“

„Okay.“

Aber ich habe Frau Galadriel nie gesehen. Zumindest nicht während dieses Skips. In dem Moment, als Elladan und Elrohir in Richtung Caras Galadhon aufbrachen, die zentrale Stadt von Lorien, skippte ich.

Als ich meine Augen aufmachte, war ich wieder in meinem Schlafzimmer. Meine Mathehausaufgabe lag auf dem Schreibtisch vor mir. Ich sah mich um, aber da war kein Zeichen von Elladan und Elrohir, nur mein ungemachtes Bett und mein chaotisches Zimmer. Ich drehte mich wieder zu der Aufgabe, nahm einen tiefen Atemzug und widmete mich erneut der Lösung dieses mathematischen Problems.

Um ehrlich zu sein, ich denke, all dieses Skippen hat meine Persönlichkeit ganz schön zerrüttet. Wenn ich Filme sah (Das sind diese kleinen Geschichten die in Bildern erzählt werden…ach egal. Ich weiß gar nicht, warum ich versuche solche Dinge Leuten aus Mittelerde zu erklären.) , waren die Hauptcharaktere immer überrascht und entsetzt wenn unerwartete Dinge passierten. Aber für mich war das Unerwartete normal. Zu der Zeit, als ich einundzwanzig wurde, war ich abgestumpft gegenüber der Welt, die mich umgab. Im einen Moment saß ich im Seminar und machte Notizen und im nächsten floh ich vor Bergtrollen. Ich erreichte sogar einen Punkt, an dem ich über meine Missgeschicke lachen konnte, was, lass es mich dir sagen, nicht gesund ist.  Aber manchmal musst du lachen, weil die einzige andere Option ist entzweizubrechen.

Jedenfalls, lassen wir alle persönlichen Reflexionen beiseite, skippte ich in den nächsten paar Jahren von Welt zu Welt, rannte vor Bilwissen davon, feierte Partys mit Hobbits und ging dem dritten Marschall der Riddermark aus dem Weg. Bis zu meinem einundzwanzigstem Geburtstag passierte nichts sonderlich Interessantes. Meine zwei besten Freunde – Bonnie Jackson und Nick Hamersley – waren bei mir um zu feiern und, nun ja, es lief ungefähr so ab:

Ich sprang auf die Couch im Wohnzimmer meiner Mietwohnung und machte es mir auf dem Platz zwischen Bonnie und Nick bequem.

„Ok!“, rief ich. „Zeit für einen Film! Wo ist die Fernbedienung?“

„Ich weiß es nicht“, sagte Nick. „Ich dachte du hast sie gehabt.“

„Nein.“ Ich fing an hinter den Sofakissen nachzusehen. „Du hast sie gehabt – wag es nicht sie vor mir zu verstecken.“

„Du sitzt drauf, Dumpfbacke“, sagte Bonnie und zog die Fernbedienung unter mir hervor.

„Richtig.“ Ich nahm ihr die Bedienung ab und drückte Play. Der Bildschirm wurde schwarz und dann erschien die Royal Albert Hall mit dem Lot 666 – Kronleuchter, der über dem Publikum baumelte. „Oh, bin ich aufgeregt!“

„Ich hasse diesen Film“, sagte Bonnie. „Ich kapiere nicht, warum die Männer die Hauptdarstellerin mögen.“

„Psscht“, machte ich. „Ich bin das Geburtstagskind. Ich darf entscheiden.“

„An einen einundzwanzigstem Geburtstag können Millionen lustigerer Dinge gemacht werden“, sagte Nick.

„Ja“, sagte Bonnie. „Warum sind wir nicht in einer Bar und saufen uns die Birne voll?“  

„Ihr Leute macht keinen Spaß“, sagte ich schmollend. „Die Wahl, das 25 Anniversary Phantom of the Opera zu schauen, wo die fantastischen Ramin Karimloo und Hadley Fraser mitspielen, oder zu einer Bar zu gehen und sich zu besaufen – ´´

„Ich würde mich an jedem Wochentag besaufen“, sagte Bonnie.

„Hört, hört!“ Nick gab ihr hinter meinem Rücken ein High-Five.

„Ihr seid bescheuert.“ Ich kreuzte die Arme über der Brust. „Seht zu, dass ich euch je wieder zu meiner Geburtstagsparty einlade.“

„Ich denke, wir sollten sie fesseln und ihr die Fernbedienung wegnehmen“, sagte Nick.

Bonnie grinste hinterhältig. „Da bin ich sofort dabei.“

„Hey!“ Ich schlug die Hände vors Gesicht. „Was glaubt ihr, was ihr da macht?“

Nick fing an, meine Seite zu kitzeln, und ich brüllte vor Lachen. Bonnie langte nach der Bedienung, aber ich hielt sie fest in meiner linken Hand, während ich versuchte Nick mit der Rechten abzuwehren. Wir alle drei fielen in einem Knäuel auf den Fußboden.

„Nein!“, schrie ich und schob Nick beiseite. „Nein! Es ist mein Geburtstag, wir gucken den Film! Nicht zur Bar gehen!“

„Aber die Mehrheit will Bar!“, sagte Bonnie.

„Ich bin das Geburtstagskind!“

Ich gab Bonnie und Nick jeweils abwechselnd einen Handkantenschlag auf den Kopf. Lachend schubsten sie mich um und setzten sich auf mich.

„Gib die Fernbedienung heraus“, sagte Bonnie.

„Ich werde dich wieder kitzeln“, fügte Nick hinzu.

„Niemals!“, rief ich und drückte die Fernbedienung fest an die Brust. „Niemals werde ich euren finsteren Forderungen nachgeben!“

„Komm schon“, sagte Bonnie. „Du bist unlustig.“

Ich schmollte. „Ich muss morgen arbeiten.“

„Buhuu. Die werden es verstehen wenn du einen Hangover hast.“

„Nein.“

„Komm schon!“ Bonnie griff nach der Fernbedienung.

„Nein!“

Skip.

(Ja, diese Skips kommen wirklich zu ungünstigen Zeitpunkten.)

Ich öffnete meine Augen zu Gold. Bergen und Bergen von Gold. Goldmünzen, goldene Pokale, goldene Rüstungen, goldenes Geschirr, goldene Werkzeuge, goldene Wände, goldene Decke. Ich stand auf einem steingepflasterten Pfad (der einzige Platz in der Halle an dem man den Fußboden sehen konnte) zwischen Haufen von Gold. Ich keuchte, als ich den Anblick in mich aufnahm, der, wie ich eine Minute später merkte, neben dem Gold auch leuchtend farbige Edelsteine und Silber umfasste. Warum konnte ich nicht immer zu solchen Plätzen skippen? Ich war schon in Gasthäusern, Wäldern, Städten, Dörfern, Seen und Bergen gewesen – aber nichts war mit der gewaltigen Pracht vergleichbar, die vor mir lag.

Ich wollte es.

Ich brauchte einen Moment um zu bemerken, dass ich die Fernbedienung noch immer festhielt. Vorsichtig legte ich sie auf den Boden und stand dann auf, wobei ich immer noch die Reichtümer um mich herum anstaunte. Ich wanderte den Pfad entlang und sog das Bild einfach nur in mich hinein. Könnte jemand mit all diesem Gold jemals etwas anderes wollen?

Ich sah mich nervös um. Es war niemand in Sicht. War das Gold unbewacht? Das war schwer zu glauben. Wenn ich so dermaßen reich wäre, würde ich nichts von meinem Gold aus den Augen lassen. Ich würde mir selbst wahrscheinlich einen Thron aus Gold bauen und nur da sitzen, auf meinen Schatz starren und seine Schönheit bewundern. Ich wollte es. Ich wollte alles davon.

Und es war nicht eine Seele da, die mich aufhalten könnte.

Nun, dann mal los.

Ich schaute zu dem Goldhaufen, der am nächsten an mir dran war. Da war ein Becher-ähnliches Ding, das da einfach herumlag.

Ich streckte eine widerstrebende Hand aus und hob den Becher vorsichtig von seinem Platz.

Großer Fehler.

Es kam ein polternder Ton – fast ein Gähnen – von tief unter den Bergen von Gold. Ich sprang zurück und ließ den Becher sofort fallen. Er landete mit einem lauten Klonk auf dem Steinboden. Der Ton hallte durch die Halle.

Dann fingen die Berge aus Gold an sich zu bewegen.

Eine Lawine von Münzen, Tellern und Edelsteinen kam auf den Pfad geprasselt, als der Berg immer größer und größer wurde. Ich schrie und rannte den Pfad hinunter, weg von dem Gold, das sich stetig auf den Boden ergoss.

Ich glotzte, unfähig das zu verarbeiten, was sich vor meinen Augen abspielte. Die Reichtümer fielen von dem Berg ab und enthüllten das rote Biest unter den goldenen Schichten. Nein. Nicht irgendein Biest. Ein Drache. Smaug.

Ich starrte. Und starrte. Und starrte.

Die gelben Augen blinzelten, und der Kopf des Ungeheuers drehte sich zu mir. Ich konnte alle seine schwefelfarbenen Zähne sehen, die gezackt in seinen massigen Kiefern steckten.

Ich  starrte.

Dann schrie ich.

Und dann rannte ich. Als wäre die Hölle hinter mir her.

„AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGHHH!“

Ja. Es hat in etwa so geklungen.

Ich sprintete den Pfad hinunter, zwischen den Bergen von Gold hindurch. In kurzer Entfernung war ein steinerner Torbogen. Als ich darauf zuhielt, erklang das tiefe Grollen von Smaug hinter mir.

Ich schaffte es gerade so durch den Bogen als Smaug einen Flammenstoß losließ.

„Drache!“, schrie ich und rannte den Korridor hinunter. „Warum ist es immer ein Drache!?“

Ein erneutes Brüllen. Eine weitere Flammenzunge peitschte nach mir.

Ich kreischte. „Skip mich zurück! Skip mich zurück! Skip mich zurück!“

Zurück ging es.

Die Flammen waren verschwunden. Der Drache war weg. Das wunderschöne Gold war auch weg. Ich saß allein in meiner Wohnung. Die Lichter brannten. Der Film lief noch. Die Couch war ein Chaos. Die Fernbedienung war fort. Und Nick und Bonnie waren nirgendwo zu sehen.

In den nächsten Tagen suchte ich verzweifelt nach irgendeiner Spur von Nick oder Bonnie, aber es gab keine. Sie waren wie vom Erdboden verschluckt. Ich könnte dir von den Tagen erzählen, die ich in Elend verbracht habe – in denen ich nicht aufhören konnte mich zu fragen, was mit meinen Freunden passiert war, in denen ich nicht schlafen konnte, weil Albträume mich quälten – aber diese Details sind nicht wichtig. Alles, was du wissen musst, ist, dass so etwas noch nie zuvor passiert ist; ich war noch nie mit jemandem nach Mittelerde geskippt. Und hatte sie dann verloren. Was nicht gut war. Sie könnten von Smaug zu Chips gegrillt worden sein. Oder waren an einem komplett anderen Ort gelandet. Hoffentlich nicht mit Orks oder Bilwissen oder Trollen oder anderen bösen Kreaturen. Alles was ich wusste war, dass sie nicht länger in meiner Welt waren – das hieß, sie waren in Mittelerde.

Also, weil ich der gute und nette Freund war, der ich war, beschloss ich nach ihnen zu suchen. Natürlich hatte ich keine Kontrolle über meine Skips. Die kamen und gingen, wie es ihnen gefiel. Aber nach einigem langen, ernsthaften Nachdenken kam ich zu dem Schluss, dass die Skips immer dann kamen, wenn ich fürchterlich verängstigt und in Todesgefahr war.

Ja, ich weiß was du denkst. Und ja, ich habe es wirklich getan.

Ich bin von einem sechsstöckigen Gebäude gesprungen.

Gott sei Dank hat es funktioniert oder ich würde jetzt zermatscht auf dem Bürgersteig liegen.
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