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Die verquere Welt von Hetalia

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteHumor, Poesie / P16 / MaleSlash
Amerika England Finnland Kanada Spanien Süd-Italien
08.04.2015
17.11.2015
40
31.605
1
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Dieses Kapitel
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01.11.2015 1.528
 
This is War

Wieso hatte er das bloß getan?Er hätte auf seine Familie hören sollen und sich aus diesem Krieg raushalten sollen.Das hatte er jetzt davon.Amerikas Rache wegen dem Angriff auf Pearl Harbour war vernichtend gewesen. Als die erste Atombombe den Boden seines Landes berührte war er starr vor Angst gewesen, bei der zweiten war er sicher gewesen, er würde sterben. Und trotzdem lag er jetzt immer noch lebend hier.

A Warning to the people, the good and the evilThis is WarTo the solider, the civilian, the martyr, the victimThis is War


Krieg war nicht ehrenhaft, er brachte auch keinen Ruhm. Alles was Krieg brachte war Leid, Zerstörung und Tod. Japan hatte all dies schon erlebt und sich trotzdem eingemischt. Er hatte sich stark gefühlt als sie den Marinestützpunkt angriffen.Ludwig hatte ihn um Hilfe gebeten und er hatte zugesagt.Warum, wusste er nicht mehr. Er hatte es als wichtig und notwendig angesehen.Aber als sein Land Hilfe brauchte, war keiner gekommen. Sie hatten ihn allein gelassen!

It`s the moment of truth and the moment to lieThe moment to live and the moment to dieThe moment to fight, the moment to fightTo fight, to fight, to fight


Als Amerika zum Gegenschlag ausgeholt hatte, hatte er in Deutschland angerufen und um Hilfe gefleht, aber ihm wurde gesagt, dass Deutschland ihm wegen bestimmter Umstände nicht helfen konnte. Das „Es tut uns wirklich Leid“ hätte falscher nicht klingen können. In dem Moment hatte er die Wahrheit in all den Lügen gesehen.Er war ausgenutzt worden!Da beschloss er zu kämpfen. Japan würde sich nicht auflösen!

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world from the last to the first


Er versuchte, sich hochzustemmen um hier weg zu kommen.Er versagte kläglich. Seine Arme zitterten und knickten immer wieder weg. In seinem Kopf drehte sich alles und ihm war speiübel.Aber er würde es schaffen und sich nicht unterkriegen lassen.Erschöpft lag er auf dem Rücken und sah in den Himmel. Er war grau und nichts regte sich.

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world, it`s a brave new world


Langsam wand er den Kopf nach rechts.Mauern, Balken, Wände sahen aus wie Skelette.Er drehte den Kopf nach links.Dort war einst der Kern seiner Hauptstadt gewesen. Die hohen Gebäude ragten schief in den Himmel und wirkten wie gebrochene RippenSeine Hauptstadt, sein Herz, lag in Trümmern.

A warning to the prophet, the liar, the honestThis is WarOh, to the leader, the pariah, the victim, the messiahThis is War


Es gab keine Götter, konnte sie nicht geben. Götter hätten so etwas verhindert.Dabei hatte Japan so viele gute Götter angebetet. Nicht einer hatte geholfen.Sein Glaube war nichts wert gewesen, das wurde ihm gerade klar. Wieder versuchte er auf die Beine zu kommen. Hustend stemmte er sich hoch um dann doch wieder umzufallen.Aufgeben würde er aber nicht!Es brauchte mehr um ihn in die Knie zu zwingen.

It`s the moment of truth and the moment to lieThe moment to live and the moment to dieThe moment to fight, the moment to fightTo fight, to fight, to fight


Er wusste, ohne Hilfe würde er sterben.Trotzdem redete er sich ein, es schaffen zu können.Er belog sich selbst!Es konnte noch nicht vorbei sein, er musste noch so viel tunSein Atem rasselte und das Luftholen tat weh. Er wollte leben und doch tot sein.Seine Bevölkerung starb oder wurde krank, aber auch sie kämpften. Als ihre Nation konnte er sie nicht im Stich lassen.

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world from the last to the first


Die Schiffe hatten schnell Feuer gefangen.Alles hatte gebrannt.Die Schreie der Sterbenden hallten wieder in seinen Ohren. Rauch hatte den Himmel verdunkelt nachdem die ersten Bomben gefallen waren. Keiner war vorbereitet gewesen. Sie konnten sich keinen Angriff vorstellen.Es war ihnen zu schnell gegangen und die japanische Flotte hatte das schamlos ausgenutzt. Wie die Feiglinge hatten sie aus dem Hinterhalt angegriffen. Ohne Vorwarnung hatten sie dort alles zerstört.Damals hatte er es als richtig empfunden, aber jetzt…

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world, it`s a brave new worldIt`s a brave new world


Schuldgefühle nagten an ihm.Dieser Angriff war falsch gewesen, das wusste er jetzt. Eine Welle des Schmerzes überrollte ihn. Er krümmte sich.Ob es Amerika damals auch so gegangen war?Wahrscheinlich.Aber musste die Rache, die Strafe, wirklich so hoch sein? Das Land war verseucht, für die nächsten Generationen. Die Menschen würden krank werden und das weitergeben.Die Strafe war zu hoch gewesen!

I do belive in the lightRaise your hands up in the skyThe fight is done, the war is wonLift your hands toward the sun


“Kiku?”Der Schrei gellte durch die zerstörte Stadt. „Kiku wo bist du?“. Die  Stimme bekam einen verzweifelten Unterton. Wer war Kiku?War er es vielleicht? Nein! Er war Japan. Er konnte nicht Kiku sein, leider. Keiner würde ihn suchen kommen. „Kiku bitte! Wo bist du?“Die Stimme kam näher. Er kannte diese Stimme. Diese Stimme konnte ihn beschützen

Towards the sunIt`s the moment of truth and the moment to lieThe moment to live and the moment to dieTowards the sunIt`s the moment of truth and the moment to lieThe moment to live and the moment to dieTowards the sunThe moment to fight, the moment to fightto fight, to fight, to fightThe war is won


Jetzt wusste er wer die Stimme war:„Papa!“Seine Stimme war kratzig und kaum mehr als ein Flüstern, aber anscheinend hatte China ihn gehört. Er hörte wie die Schritte näher kamen und neben ihm verstummten. „Was machst du nur für Sachen?“, murmelte sein Vater. Er wollte etwas sagen, aber sein Vater hinderte ihn: „Schhh Kiku. Spar die deine Kraft“Eine Frage musste er aber stellen: „Bin ich Kiku?“Er wurde verwundert angesehen: „Ja, du bist Kiku Honda, die Personifikation Japans“. Er nickte und schloss die Augen.Er war Kiku.Nach ihm war gesucht worden!

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world from the last to the first


Er bemerkte wie er hochgehoben wurde und wollte sich festhalten, war aber zu schwach. Erschöpft schloss er die Augen und schlief ein.

China trug ihn aus der zerstörten Stadt. Dort wartete ein Helikopter in den er einstieg.Erstmal raus aus dem verstrahlten Gebiet!

Als Kiku erwachte, sah er eine weiße Zeltdecke über sich.Wo war er? Wo war Tokyo?Langsam sah er sich um. Das Zelt war nicht sehr groß, nur sein Bett, ein Nachttisch und drei Maschinen, an die er angeschlossen war, standen hier drinnen.Draußen wurden Stimmen laut.„Du kannst da jetzt nicht rein! Es geht ihm dafür noch nicht gut genug!“Das war sein Vater.„Ist mir doch egal. Hat er auch verdient! Ich will nur wissen, warum Kiku mich angegriffen hat!“, antwortete die Stimme von Amerika. Ohne darüber nachzudenken sagte Kiku: „Ich bin Kiku. Mir geht’s gut!“

To the right, to the leftWe will fight to the deathTo the edge of the earthIt`s a brave new world, it`s a brave new worldIt`s aa brave new world


Amerika stürmte ins Zelt und baute sich vor dem Bett auf. China stand im Eingang und sah zweifelnd zu Amerika. Japan sah hoch zu Amerika, der ihn wütend anfunkelte.„Es tut mir Leid“Die Wut in Amerikas Blick wich Verwirrung: „Was?“. „Es tut mir Leid“, wiederholte Japan: „Eigentlich wollte ich dir nicht weh tun“. Amerika kniff die Augen zu: „Warum hast du es dann getan?“. Japan senkte den Blick: „Ich denke, ich wollte ein guter Freund gegenüber Ludwig sein. Es war falsch, das weiß ich jetzt“. Amerika sah ihn sprachlos an.„Kannst du mir verzeihen?“, hoffnungsvoll hob Japan den Blick wieder. „Nicht sofort. Aber mit der Zeit bestimmt. Werde erst mal wieder gesund“, erwiderte Amerika, drehte sich um und verließ das Zelt.

A brave new worldThe war is wonThe war is wonA brave new world


Erschöpft schloss Kiku die Augen.China legte ihm fürsorglich die Hand auf die Stirn: „Du hast leichtes Fieber. Ruh dich aus, du brauchst die Kraft“.„Ja! Um mein Land wieder aufzubauen und um mich bei Amerika zu entschuldigen“, erwiderte Kiku, dann schlief er ein. China lächelte leicht. Kiku würde beides schaffen, da  war er sich sicher.

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Ja, wir leben auch noch
Es tut uns wirklich Leid das so lange nichts kam, wir sind nur jetzt in der 11. Klasse und Schule ist grad stressiger als gedacht. Auch in den Ferien... Traurig aber wahr.
Weil wir uns aber 50 Kapitel vorgenommen hatten, machen wir das auch. Unser Plan ist, das pro Woche immer nur ein Kapitel kommt und wir uns abwechseln. Eine Woche Panda, eine Woche Koneko.
Bei 50 Kapiteln beenden wir leider diese Os Sammlung.
Eine Fortsetzung ist aber schon im Gespräch, deswegen sollten 50  Kapitel noch lange nicht das Ende sein.

LG
Panda und Koneko
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