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Die verquere Welt von Hetalia

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteHumor, Poesie / P16 / MaleSlash
Amerika England Finnland Kanada Spanien Süd-Italien
08.04.2015
17.11.2015
40
31.605
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09.08.2015 1.641
 
"Piyo Piyo." Gilbert hatte seinen geliebten kleinen Vogel auf der Hand und versuchte gerade sich mit eben diesem Vogel zu verständigen.
Nur leider klappte sein Vorhaben nicht gerade so wie er es sich vorgestellt hatte. Doch er wäre nicht der Awesome Gilbert Beilschmidt, wenn er es nicht weiter probieren würde.
Ein Gilbert kannte keine Niederlage.
Doch der süße Gilbird wollte seinen Besitzer wohl einen Strich durch die Rechnung machen, denn anstatt ihm zu antworten biss Gilbird dem Albino in den Finger.
"Piyo Piyo! Pi Pi Piyo." hielt Gilbert den kleinen nun eine lautstarke Predigt.
Antonio, welcher neben Gilbert saß wurde immer wieder von einer neuen Welle des Lachens geschüttelt. Sein bester Freund gab nun mal ein einzigartiges Bild ab.
Mittlerweile standen dem Spanier schon Tränen in den Augen, immer wieder versuchte er sich zu beruhigen, doch schon fing der Weißhaarige wieder mit den komischen Geräuschen an und machte Antonio´s Vorhaben zu Nichte.
Der Franzose, welcher einen Sitz hinter den beiden Schwachköpfen Platz genommen hatte, schüttelte bloß den Kopf.
Niemand konnte genau sagen ob er ihn nun wegen dem reinem Fremdschämen oder wegen der Belustigung schüttelte.
Doch des beste war das nun auch die anderen Fahrgäste langsam auf die Drei aufmerksam wurden.
Francis war das irgendwie schon klar gewesen, den weder der Spanier, noch der Deutsche waren bei ihrem tun leise gewesen.
Doch der Blond haarige war die Blicke anderer Menschen mittlerweile gewohnt und er blendete sie wie immer vollkommen aus.
Es wurde einfach zur Gewohnheit, das wenn er mit seinen besten Freunden unterwegs war die Menschen anfingen zu starren.
Auch Antonio und Gilbert waren dies egal. Sie machten sich keine Gedanken mehr um die Blicke und die Meinungen andere. Das brachte ihnen eh nur wieder Kopfschmerzen ein.
Gilbert pflegte immer zu sagen; das die Menschen sie nur so anguckten, weil sie drei ultra-Awesome, heiße Typen wären.
Wie falsch er mit dieser Aussage lag war ihm wahrscheinlich nicht einmal bewusst.
Oder aber er ignorierte diese Tatsache einfach.
Er fand sich zumindest heiß und Awesome, wieso sollten die Leute nicht einfach genauso denken wie er.
"Piyo Pi Piyo." versuchte es der Albino nun mit einem völlig verzweifelten Unterton in der Stimme. Doch der gelbe Vogel dachte gar nicht daran seinen Herrchen zu antworten. Demonstrativ drehte er sich sogar in eine andere Richtung.
"Mami, Warum versucht der Mann da mit seinem Vogel zu sprechen ?" hörte Francis eine liebliche Kinderstimme unschuldig Fragen.
Sofort musste er anfangen zu grinsen, denn diese Frage stellte er sich auch schon die ganze Busfahrt über.
"Schatz, dieser Mann da ist sehr sehr krank im Kopf. Bitte ignoriere ihn einfach." Antwortete die Mutter ihrer kleinen Tochter. Sie drehte ihren Kopf weg und versuchte das kleine Mädchen so vom starren abzuhalten.
Antonio´s Lachen wurde nur noch lauter und ungehaltener, denn dieser hatte die Antwort der Mutter wohl auch mitbekommen.
Natürlich war Gilbert nicht mehr ganz sauber im Kopf, so war eben ihr Gilbert und so liebten sie ihn. Anders wollten sie den Weißhaarigen gar nicht haben.
"Hört auf mich auszulachen! Gilbird wird mir noch Antworten. Er kann das, er wartet bloß auf seinen großen Awesome Moment!" brüllte Gilbert über das Gelächter seiner Freunde hinweg.
Spätestens jetzt starrte der ganze Bus, samt Busfahrer sie an und trotzdem konnte keiner der Drei mit dem Lachen aufhören.



"Albino sein ist scheiße!"
"Engländer sind beschissen!"
"Ihr seht die Welt viel zu negativ Amigos."
Das Bad Touch Trio läuft zusammen über einen großen Markt irgendwo in Deutschland. Sie hatten geplant heute etwas zusammen zu Kochen und deswegen brauchten sie noch die Zutaten für ihr unglaublich köstliches Mahl.
Kurzer Hand hatte Gilbert sie dazu überredet, mit ihm über den Markt zu laufen.
Antonio war total verwundert gewesen, als er bemerkt hatte wie strukturiert selbst die Märkte in Deutschland waren. Alle hatten hier irgendwie ihren Platz und ihre Aufgabe. Natürlich war es hier nicht leise, aber alles lief irgendwie nach einen unsichtbaren Plan ab.
Zuhause in Spanien sah das ganz anders aus. Die Stände waren kreuz und quer verteilt, einige hatten sogar gar keinen richtigen Stand sonder trug ihre Ware auf den Armen. Die Leute schrien um die Wette und versuchten so viele Menschen wie möglich auf ihre Ware aufmerksam zu machen.
Antonio war es leid, das seine Freunde diesen Wunderschönen Tag mit so negativen Gedanken vergeudeten. Sie sollten Positiv denken und den Tag genießen.
Niemand weiß wie lange dieser Frieden anhält, wie viele dieser Wunderschönen Tage man noch erleben darf, bevor wieder etwas schreckliches passiert.
"Nein Tonio, du siehst die Welt einfach viel zu Positiv." hielt Gilbert ihm meckernd vor.
Ja, Ja vielleicht hatte der Weißhaarige sogar recht mit dem was er sagte, doch Antonio konnte wenigstens von sich behaupten wenn er stirbt, das er Spaß am Leben hatte. Das er keinen Tag mit negativen Gedanken vergeudete. Denn wenn er erst mal im Himmel war, konnte er sich genug aufregen. Das negative konnte also erst mal warten, denn er hatte nicht vor so schnell zu sterben.
"No, Gil. Jetzt genießen wir alle zusammen mal diesen Wunderschönen, von der Sonne geküssten Tag und vergessen all unsere Sorgen um Falsch gesetzte Gene und Buschige Augenbrauen." Antonio legte jeweils einen Arm um die Schulter seiner Freunde und grinste Glücklich und zufrieden nach vorne.
Sowohl die Personifikation Frankreichs, als auch die Personifikation Ostdeutschlands seufzten auf.
Sie würden sicher irgendwann in selbst Mitleid versinken, hätten sie nicht ihr Honigkuchenpferd, welches auf den Namen Antonio hörte.
"Du hast Recht, aber um noch ein letztes mal diese Buschigen Augenbrauen anzusprechen, glaubt ihr das er sie mit Kondischener behandelt." Nun lag es an Antonio zu seufzen, nur um gleich darauf in schallendes Gelächter zu verfallen.
Auch Gilbert und Francis fingen an zu lachen, als Antonio einen Arthur beim Augenbrauen waschen versuchte nach zu ahmen.
Lachend führten sie ihren Weg fort, bis sie vor einem Gemüsestand halt machten.
Antonio umrundete den ganzen Stand, bis er endlich seine heiß geliebten Tomaten entdeckte.
Überglücklich endlich gescheites Gemüse gefunden zu haben kaufte er sich eine der roten Kugeln.
Die beiden anderen schüttelten bloß den Kopf und kauften das restliche Gemüse für ihren Salat ein.
Antonio biss derweil in sein heiß geliebtes Gemüse und freute sich insgeheim schon auf den gleich kommenden Geschmacksorgasmus.
Doch anstelle des Orgasmus, explodierte etwas anderes in seinem Mund.
Und das waren seine Geschmacksnerven. Seine heiß geliebten Geschmacksnerven!
Sofort schmiss er die Teufelsfrucht auf den Boden und spuckte das abgebissene Stück hinterher.
"BÄH!!!" schrie er laut und entriss Gilbert seine Cola Flasche. Diese trank er dann auch auf Ex weg.
Er wollte einfach nur das dieser Geschmack seinen Mund verlässt.
Nie wieder würde er eine Deutsche Tomate essen.
NIE WIEDER.
"Antonio, Ich glaube wir sollten verschwinden." Gilbert zog an dem Ärmel des Spaniers und nickte zum Stand.
Der Besitzer sah sehr mies gelaunt den Braunhaarigen an, man könnte meinen er würde ihn mit seinen Blicken erdolchen wollen.
"Das war trotzdem die schlechteste Tomate die ich jeh in meinem Leben gegessen habe. Das ist doch eine Geschmacksverirrung." regte er sich weiter auf und achtete gar nicht darauf wie die Arbeiter nach dem roten Gemüse griffen.
Erst als diese dann auf das Bad Touch Trio gefeuert wurden hörte Antonio auf zu meckern und begann zu rennen.



"Jungs, ihr seid so peinlich." stöhnte die Ungarin genervt. Sie klatschte sich ihre flache Hand auf die Stirn und schüttelte den Kopf.
Sie verstand einfach nicht, was die Drei so zusammen hielt. Ihr waren diese Volltrottel eher peinlich. Oft tat sie sogar so, als würde sie die Drei nicht kennen.
Der Weißhaarige grinste seine beste Freundin frech an.
"Lizzy, Du kennst uns nun schon so lange und trotzdem lässt du noch solche Sprüche los." meinte er belustigt.
Natürlich waren sie zu dritt die reinste Katastrophe auf Beinen, aber das war den dreien so was von egal geworden.
Sie alle benahmen sich, als hätten sie einen Schaden.
Das machte sie besonders. Sie verstellten sich nicht. Taten nicht auf gut, obwohl sie innerlich doch schlecht waren.
Sie fanden etwas nicht gut, nur weil einer es toll fand. Natürlich gab es genug Interessen die sie teilten, doch sie teilten eben nicht alle und sie versuchten es auch gar nicht erst.
Wenn jemand aus der Gruppe etwas scheiße fand, dann teilte er es den anderen mit. Ob die nun begeistert von seiner Meinung waren oder nicht, das war egal.
Wenigstens war er ehrlich. Das ist das was zählte.
Was eine Freundschaft doch erst ausmacht.
"Einer muss euch doch darauf hinweisen wie Peinlich ihr seid. Ihr selbst scheint es ja nicht zu bemerken." meckerte die Braunhaarige mit verschränkten Armen.
"Natürlich weiß ich wie Peinlich die beiden sein können." warf der Franzose empört ein und zeigte auf seine beiden Beste Freunde. Sie warfen ihm einen Blick zu der so viel sagte wie: ´Und weiter, du bist nicht gerade Unschuldig.´
Also fügte er nuschelnd hinzu "Und natürlich wissen die beiden hier auch wie Peinlich ich manchmal sein kann."
Antonio, welcher sich bis eben noch mit seiner sturen Katze beschäftigt hatte, ließ diese auf den Boden runter, wo sie auf dem direkten Weg wieder aus dem Zimmer huschte und legte seine Arme um die Schultern seiner Freunde. Lächelnd schaute er die Ungarin an.
"Weißt du Lizzy..." fing er ruhig , mit sich und der Welt zufrieden, an zu sprechen.
"Beste Freunde, wissen wie Peinlich du bist und gehen trotzdem noch mit dir an die Öffentlichkeit."



PandaxChan
[Bearbeitet]




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Mein Spruch:

Beste Freunde :
Sie wissen wie verrückt du bist, gehen aber trotzdem noch mit dir an die Öffentlichkeit.






Hallo liebe Einhörner,

Wir hoffen ihr habt schöne Ferien.
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Wir würden uns über ein Review jeglicher Art sehr freuen


glg
PandaxChan und Koneko
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