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Elben und Menschen

von Pauli1999
GeschichteAllgemein / P12
07.04.2015
07.04.2015
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"Warte Tauriel, wo gehst du hin?" Legolas  schnappte sich seinen Bogen und folgte ihr.
"Ich habe am Waldrand ein verlassenes Menschenhaus entdeckt und wollte mich mal umsehen." Sie verschwand zwischen zwei Bäumen. Zum Waldrand war es nicht mehr weit. " warte auf mich!" Tauriel blieb stehen und sah zu Legolas. Sie lächelte. Nach einem kurzen Marsch durch den Düsterwald kamen sie an ein altes verlassenes Haus. Es war riesengroß und knarrte, wenn ein Windstoß kam. Erst dachte man es würde in sich zusammenfallen, doch zur Überraschung blieb es stehen. Erst blieben die zwei Elben im schützenden Wald und wateten. Plötzlich sprang Tauriel auf und lief geduckt zum Haus. Besorgt sah sich Legolas um. Nach kurzem Zögern tat Legolas es ihr gleich. In geduckter Haltung lief er zu ihr herüber. "Was machst du den? Was wenn uns jemand sieht?" Flüsterte Legolas zu ihr hinüber." Keine Sorge hier war schon lange niemand mehr. Das Haus ist alt und sieht verlassen aus." Flüsterte Tauriel zurück. Der Elbenprinz verdrehte die Augen. "Hörst du das?" Legolas spähte vorsichtig um die Ecke,als plötzlich ein lautes Geräusch  näher kam. Ein seltsames Gefährt kam näher. Sowas haben die zwei Elben in ihrem Leben noch nicht gesehen." Ein Gefährt der Menschen, lass uns verschwinden, Legolas!" Tauriel verschwand im schützenden Wald. Unter den Menschen gab es viele Gerüchte über den Düsterwald. Manche sagen,dass dort Leichen gefunden wurden und andere glaubten ein unheimliches Monster hauste in diesem Wald. Natürlich war das nur dummes Gerede, denn die Elben Haben vor langer Zeit mit den Menschen Abkommen geschlossen. Kein Mensch darf diesen Wald betreten, denn er gehörte den Elben. Nach und nach vergasen die Menschen,dass sie nicht allein auf dieser Welt waren. Die Heldengedichten über Hobbits,Elben und Zwerge gingen verloren. Sie wurden zu Mythen und kein Mensch glaubte an diese alten Geschichten. Das seltsame Gefährt blieb vor dem Haus stehen. Ein Junge stieg aus und knallte wütend die Tür zu. Er kam  auf das Haus und auf Legolas zu.

                                                   .....


Miles hasste das neue Haus. Er wollte garnicht umziehen und schon garnicht in so eine alte Bruchbude. Wütend knallte er die Tür des Lasters zu. Sein Vater sah ihm besorgt hinterher. Miles und er sind schon mal vorgefahren und seine Mutter kommt mit seiner kleine Schwester heute Abend nach. Mit prüfenden Blick musterte er sein neues Heim, als er plötzlich ein rascheln hinter dem Haus hörte. Er dachte sich nichts weiter dabei, wahrscheinlich war es nur ein Vogel oder ein Hase, doch als er das rascheln ein zweites und dann noch ein drittes Mal hörte, wurde es misstrauisch und schlich leise ums Haus. Vorsichtig lugte er um die Ecke. Er sah etwas, oder besser gesagt jemanden. Die Person war groß und hatte langes weißes Haar. Er konnte beim besten Willen nicht sagen, ob es sich bei dieser Person um einen Mann oder um eine Frau handelte. Was jedoch am auffälligsten war, war der Bogen und den Köcher voller Pfeile. Außerdem trug die Person seltsame Kleider. Miles dachte erst es handelte sich um einen Wanderer der sich verirrt hatte, doch Wanderer trugen kein Bogen bei sich, da war er sich ziemlich sicher. Kurz bevor der Fremde im Wald verschwand, drehte er sich um und sah Miles direkt an. Sofort bekam er es mit der Angst zu tun ,obwohl er den Grund dafür nicht wusste. Er sah jung aus, stellte Miles fest. An seinem Gesicht und seiner Figur konnte  Miles feststellen, dass es sich um ein Mann handelte. Der Mann machte kehrt und verschwand endgültig im Wald. Miles rannte ihm nach doch am Waldrand blieb er stehen. Er hatte schon viel über den Düsterwald gehört, doch er glaubte nicht an die Märchen und Geschichten aber er fürchtete sich aus irgendeinenGrund hinein zu gehen. Er starrte noch eine Weile in den Wald, bevor sein Vater nach ihm rief. Die seltsame Begegnung behielt er jedoch für sich.
Erst als es anfing zu dämmern, kamen die restlichen Familienmitglieder am alten Haus an. Mia, Miles kleine Schwester sprang sofort aus dem Auto. Sie war sofort begeistert, als sie erfuhr,dass sie in ein altes Haus im Düsterwald zogen. Sie liebte Geschichten über alles, vor allem die über Feen und Elben. Als sie alle Kartons im Haus standen, es war bereits dunkel geworden, überkam Miles eine Müdigkeit wie er sie noch nie erlebt hat. Mia war bereits eingeschlafen. Leise schlich er sich die Treppe hoch. Ab und zu quietschte und knackte sie, er blieb kurz stehen und nach einer Weile schlich er weiter, bis er auf dem Dachboden war. Von dem großen Fenster könnte er in den Wald sehen. In seinem Zimmer standen noch ein paar alte Möbel. Ein Bett, ein alter Schrank und eine geheimnisvolle schwarze Kiste am fußende des Bettes. Er schmiss seine Reisetasche aufs Bett und kniete sich vor die Kiste. Er versuchte sie zu öffnen, doch der Deckel ließ sich nur schwer anheben. Mit Mühe bekamen Miles die geheimnisvolle Kiste auf.
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