Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Starting a new life

von LeytonFan
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Brooke Davis Haley James Scott Lucas Scott Nathan Scott OC (Own Character) Peyton Sawyer
06.04.2015
15.10.2016
5
3.386
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
06.04.2015 847
 
Fear

Mein Name ist Harper Brown, ich bin 17 Jahre alt und grade mit meinem großen Bruder Dean zu unseren Großeltern nach Tree Hill gezogen. Ich mochte diese Stadt noch nie, ausgerechnet jetzt, musste ich meine High School, mein Zuhause und meine Freunde hinter mir lassen. Meine Eltern hatten die wundervolle Idee, für eine Weile die Welt zu bereisen. In dieser Sache waren mein Bruder und Ich uns ausnahmsweise einig. Wir wollten definitiv nicht mit. Nach vielen Streitereien, Gejammer und Betteleien gaben unsere Eltern schließlich nach. Sie ersparten uns die Reise, aber nur unter der Bedingung, zu unserer Grandma und unserem Grandpa  zu ziehen. Somit sind wir hier gelandet, dem wohl ödesten Ort der Welt, Tree Hill.


Ich merkte, wie schwer ich mich tat wach zu werden. Heute war der erste Tag an meiner neuen Schule der Tree Hill High. Plötzlich spürte ich, wie sich meine Decke bewegte und ich riss die Augen auf. Da sah ich ihn, schief grinsend und mit beiden Händen meine Decke umklammernd. „Dean du Idiot, ich habe mich zu Tode erschrocken!“, rief ich vor Wut und schmiss eines meiner Kopfkissen nach ihm, welches genau in seinem Gesicht landete. Er lachte und gab amüsiert zurück: „Du hättest dein Gesicht sehen sollen.“, nun konnte er sich nicht mehr halten, und prustete los. Ohne auch nur ein wenig die Miene zu verziehen, sah ich ihn an und sagte: „Werde endlich erwachsen und jetzt raus aus meinem Zimmer!“ Er wischte sich die Tränen aus den Augen und gab kichernd zurück: „Ich wollte dich nur rechtzeitig wecken, da du nur noch eine Stunde hast, um dich fertig zu machen.“ Mein Kopf schnellte zum Wecker der bereits 6.45 Uhr anzeigte. Sofort sprang ich aus meinem Bett und rannte an meinem Bruder vorbei, direkt zum Kleiderschrank. Völlig ohne Plan, zog ich eine Jeans und eines meiner Lieblings Oberteile raus. Während ich raus aus meinem Zimmer und geradeaus ins Bad flitzte, rief ich Dean noch genervt zu: „Hättest du mich nicht etwas früher wecken können?“ Doch dieser sagte belustigt: „Dann würde ich jetzt nicht den Spaß haben und zusehen, wie du total gestresst diesen Morgen beginnst.“ Ich hörte wie er runter ging und konnte durch die geschlossene Tür sehen wie er grinste, was mich nur noch rasender machte. In Gedanken schrie ich: „Na warte, dir werde ich den Hintern treten!“, dann betrat ich die Dusche und wusch mich so schnell ich konnte.
Als ich mich angezogen hatte, die Haare geföhnt waren und ich dezent geschminkt war, begutachtete ich mich ein letztes Mal im Spiegel, bevor ich entschied dass es für den ersten Tag an der neuen Schule akzeptabel wäre.


Ich ging die Treppe runter in Richtung Küche, wo mein Bruder schon am Tresen saß. Er war mit dem Rücken zu mir gewandt als ich ihm das nächste Kissen, welches ich von meiner Grandma ihrer Couch stahl, an den Kopf warf. Diesmal war er derjenige der sich erschrak und das ließ mich ein wenig lächeln. Mit leisen Schritten ging ich zu ihm, fragte mit einem dicken Grinsen im Gesicht: „Du hast dich doch nicht etwa erschrocken oder?“, er verzog seine Augen zu schmalen Schlitzen und sagte leise, sodass es fast nur noch ein flüstern war: „1 zu 1, du kleines Biest!“ Dann stand er vom Stuhl auf und trug seine Müsilschale zur Spüle. Plötzliche knurrte mein Magen so laut, dass mein Bruder es hören konnte und sich zu mir wandte. Er lächelte mich liebevoll an und holte hinter seinem Rücken einen Teller mit zwei Buttertoasts hervor. Ich lächelte sanft, ging zu ihm rüber und gab ihm einen leichten Kuss auf die Wange. Herzhaft, biss ich in das erste Brot und sagte Dean mit vollem Mund: „Du bifft, der beffte Bruder der Welt.“, wobei ich ihn ein paarmal anspuckte. Dean wischte sich über sein Gesicht und ging Richtung Wohnzimmer, von wo er mir zu rief: „Ich hab dich auch lieb meine kleine, aber du solltest dich jetzt dringend beeilen, sonst werden wir beide, an unserem ersten Tag zu spät kommen!“ Schnell schlang ich meine beiden Toasts runter, stürmte die Treppe hoch in mein Zimmer und griff nach meiner Schultasche. Mir war vor Aufregung etwas übel geworden, weswegen ich im Badezimmer noch ein letztes Mal in den Spiegel sah, meinem Gesicht mit kaltem Wasser noch ein wenig Abkühlung verschaffte und dann runter zu meinem Bruder ging. Dean stand bereits wartend an der Tür und tippelte unruhig mit dem Fuß. Ich verdreht die Augen und meckerte: „Ich komm ja schon, ich komm ja schon! Sei doch bitte nicht so nervös, es ist schon schlimm genug das ich vor Aufregung fast platze.“, doch dann legte er mir sanft eine Hand auf die Schulter und antwortete mit sehr viel Überzeugung in der Stimme: „Wenn einer das schafft, dann bist du es!“, er zwinkerte mir noch einmal zu und öffnete dir Tür. Ich war ihm für seine Unterstützung dankbar und folgte ihm nach draußen. Wir gingen zu seinem Auto und warfen unsere Taschen auf die hinteren Sitze. Er ließ das Verdeck runter, sodass ich während der Fahrt noch ein wenig frische Luft tanken konnte.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast