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Bad Dream

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Edward Grimes John Grimes
05.04.2015
07.12.2015
12
7.865
 
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
05.04.2015 479
 
Hallo ihr ^^
Das hier ist meine allererste längere Story :)
Ich wurde von der Silber-Trilogie inspiriert...
Also, viel Spaß ^^

********************
Schon seit Stunden saß ich auf meinem Bett, mit dem Kopf auf meinen Knien und warmen Tränen auf meinen Wangen.
Immer noch spürte ich die rauen Hände auf meinem Körper.
Ich zitterte und schluchzte. Ich hatte Angst. Pure Angst.
Ich zuckte zusammen, als jemand vorsichtig an meine Tür klopfte.
<< Ronnie,  bist du da? >>
Ich kauerte mich immer mehr zusammen, bis ich wie ein Igel eingerollt auf meinem Bett lag.
<< Ronnie, mach die Tür auf, ich weiß das du da bist. >>
Ich hoffte sie würde wieder verschwinden. Ich hasste es sie anzulügen.
<< Ich mache mir Sorgen. >>
Das sagten sie alle. Sie alle meinten, ich hätte mich verändert. Innerlich stimmte ich ihnen zu, aber ich konnte es natürlich nicht zugeben. Vor meinen Freunden und vor meiner Familie  war ich die alte Ronnie, die jeder kannte. Ich konnte jeden täuschen, außer meine Mutter.
<< Ronnie Sewell, du machst jetzt sofort die Tür auf! >>
Es hatte keinen Zweck mehr. Ich setzte mein schönstes unechtes Lächeln auf und drehte den Schlüssel herum. Sofort schloss sie mich in ihre Arme. Ihre Nähe hatte etwas beruhigendes. Wie sehr ich die Zeiten vermisste, in denen eine Umarmung noch jedes Problem gelöst hatte. Sie schob mich etwas beiseite und musterte mich mit zusammengezogenen Augenbrauen.
<< Hast du geweint? >>
<< Nein, wie kommst du darauf? >>
<< Wieso bist du nicht schon früher rausgekommen? >>
<< Ich hatte Kopfhörer auf >>, log ich.
Sie merkte wohl, dass ich nicht darüber reden wollte, denn sie beließ es dabei.
<< Kommst du runter? Ich habe gekocht. >>
Mir wurde augenblicklich flau in der Magengegend. Schon seit Wochen konnte ich nicht mehr richtig essen, egal wie sehr ich es auch wollte. Doch trotzdem nickte ich.
<< Prima, dann kannst du mir ja beim Tisch decken helfen. >>
Das decken und  Essen an sich verlief schweigend.
Nach der Hälfte streikte mein Magen und ich schob meinen Teller etwas aus meiner Reichweite, damit ich es nicht mehr sehen musste. Meine Mutter legte Messer und Gabel beiseite und ergriff stattdessen meine Hand.
<< Du kannst mit mir über alles reden, das weißt du doch, oder? >>
Ich schluckte.
<< Darf ich aufstehen? >>, fragte ich mit leiser Stimme.
Widerwillig ließ sie meine Hand los. Ich stand auf und ging in mein Zimmer, verschloss wieder die Tür und kuschelte mich in meine Bettdecke. Auch wenn ich sie verletzte, ich konnte nicht anders. Jede einzelne Berührung schmerzte. Und das Schlimmste daran war: Ich konnte es ihr nicht erzählen.

*******************
Soo, das war's mit dem ersten Kapitel ^^
Hoffe, es hat einigermaßen gefallen.
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