Es waren einmal zwei Kinder

von Saphirena
GedichtFamilie / P12
05.04.2015
05.04.2015
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Für meinen kleinen Bruder, an den ich bei diesem Film immer denken muss.

Anime: Ame & Yuki – Die Wolfskinder
Disclamer: Mir gehört nichts und ich verdiene kein Geld damit, aber vielleicht kann ich ja ein wenig guten Lesestoff verteilen *lächel*
Raiting: 12

Es waren einmal zwei Kinder


Zwei Menschen haben sich gesehen,
den anderen wahrgenommen.
Zwei Menschen haben sich gesehen,
sind zu ihrem Glück gekommen.

Eine Frau, ein Mann
sie hatten sich gern.
Eine Frau, ein  Mann
waren einander nie mehr fern.

Ein Geheimnis wurde lange bewahrt,
wurde weitergegeben.
Ein Geheimnis wurde lange bewahrt,
würde für immer leben.

Eine Frau, ein Mann
waren sehr verschieden.
Eine Frau, ein Mann
haben sich nie mehr gemieden.

Es war eine Nacht des Schnees,
in der ein Wunder geschah.
Es war eine Nacht des Schnees,
in der sie das Lichte der Welt sah.

Ein kleines Mädchen war nun da,
geboren in einer Nacht aus Schnee.
Ein kleines Mädchen war nun da,
Yuki war ihr Name.

Die kleine Familie lebte voller Glück,
viele Tage vergingen.
Die kleine Familie lebte voller Glück,
ließ die Geschichte beginnen.

Es war eine Nacht des Regens,
in der ein Wunder geschah.
Es war eine Nacht des Regens,
in der er das Lichte der Welt sah.

Ein kleiner Junge war nun da,
geboren in einer Nacht aus Regen.
Ein kleiner Junge war nun da,
Ame war sein Name.

Es waren einmal zwei Kinder,
die sich unendlich liebten.
Es waren einmal zwei  Kinder,
die sich sehr unterschieden.

Doch es war eine Nacht der Trauer,
der Mann, er starb.
Doch es war eine Nacht der Trauer,
die Familie, sie haute ab.

Frau und Kinder
lernten das Glück neu kennen.
Frau und Kinder
lernten Pflanzen zu bennenen.

Ein großes Haus am Wald,
die Kinder tobten und fühlten sich frei.
Ein großes Haus am Wald,
die Frau lernte lachen, fühlte sich bald wieder frei.

Es waren einmal zwei Kinder,
die sich unendlich liebten.
Es waren einmal zwei  Kinder,
die sich sehr unterschieden.

Die Kinder wurden älter,
lernten sich zu benehmen.
Die Kinder wurden älter,
mussten sich nun zähmen.

Das Mädchen liebte die Menschen,
sie wollte zur Schule geh'n.
Der Junge liebte die Natur,
er wollte in den Wald nun geh'n.

Es waren einmal zwei Kinder,
die sich unendlich liebten.
Es waren einmal zwei  Kinder,
die sich sehr unterschieden.

Die Frau liebte ihre Kinder,
wollte sie in ihrer Welt.
Die Frau liebte ihre Kinder,
wollte nicht, dass ihr Sohn hinfällt.

Es vergingen Jahre,
das Mädchen ging zur Schule.
Es vergingen Jahre,
der Junge ging zur Schule.

Sie lernten,
das Mädchen unter Menschen.
Sie lernten,
der Junge unter Fichten.

Es waren einmal zwei Kinder,
die sich unendlich liebten.
Es waren einmal zwei  Kinder,
die sich sehr unterschieden.

Die Frau war am Verzweifeln,
wollte ihre Tochter nicht verlier'n.
Die Frau war am Verzweifeln,
wollte ihren Jungen nicht verlier'n.

Die Kinder stritten sich,
das Mädchen wollte ihn den Menschen nahe bringen.
Die Kinder stritten sich,
der Junge wollte ihr die Natur nahe bringen.

Es waren einmal zwei Kinder,
die sich unendlich liebten.
Es waren einmal zwei  Kinder,
die sich sehr unterschieden.

Der Junge floh,
er ließ seine Familie zurück.
Der Junge floh,
suchte im Wald sein Glück.

Es war ein Tag des Regens,
als der Junge das Lichte der Welt sah.
Es war ein Tag des Regens,
als der Junge seiner Familie war nicht mehr nah.

Ame, wie der Regen
wollte im Walde leben.
Yuki, wie der Schnee
wollte nie fort geh'n.

Ame und Yuki,
die sich unendlich liebten.
Ame und Yuki,
die sich sehr unterschieden.


Und sich schließlich verlierten.
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